Guten Abend zusammen,
ein am vergangenen Wochenende um den Planeten gejagtes Foto, das den Abschuss der „Malaysia Airlines Boeing 777 – Flug MH17“ über der Ostukraine durch einen Kampfjet zeigen soll, wurde relativ schnell – in global verbundener Recherche-/Analyse-Arbeit – als in mehreren Ebenen gefälscht dechiffriert. (siehe Anm. 1)
Der Frage, ob es sich bei diesem Bild um eine Satellitenaufnahme handeln kann, ist Robert SCHENK nachgegangen. Die Ergebnisse seiner Bildanalyse sind in einer kommentierten Grafik anschaulich – inklusive Dreisatz-Rechnung – dargestellt (siehe pdf-Datei „SCHENK_MH17…“ im Anhang). In einer Mail vom 17.11.2014 schreibt er:
Montag, 17. November 2014 um 22:15 Uhr
von Robert Schenk
Kontakt: <rue.schenk
„Die Analyse der Größenverhältnisse auf dem Foto zeigt, dass sich die Kamera sehr nah an dem Flugzeug befunden haben müsste. Die Landebahn ist 66 mal so lang wie das Flugzeug, entsprechend diesem Verhältnis müssen die Abstände der Objekte sein, damit die Kamera die Objekte gleich groß, nämlich mit gleichem Einfallswinkel der Lichtstrahlen, auffängt.
Satelliten fliegen nach Wikipedia viel höher (eher > 200 km bei den niedrig fliegenden), kommen mithin für das Foto überhaupt nicht in Frage. Solch geringe Abstände von 170 m sind nach meinem Verständnis in der Luftfahrt nicht nur unüblich, sondern eher ein Beinahe-Zusammenstoß. Als Flugobjekt käme also höchstens eine Drohne in Frage und diese würde normalerweise auch nicht im Luftraum von Passagierjets unterwegs sein.
Das deutet alles darauf hin, dass dieses Foto nicht echt ist.“
Kamp-van-de_MH17-Abschussbild-gefakt141116.pdf
SCHENK_MH17-Analyse_Foto_Abschuss141117.pdf
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