Die Journalisten und der Krieg, von Thierry Meyssan

Die Journalisten und der Krieg, von Thierry Meyssan.

Die Journalisten und der Krieg

Da die Journalisten im Dienst des Friedens stehen, hat der Sicherheitsrat einstimmig eine Entschließung zu ihrem Schutz in der Kampfzone verabschiedet. Zwei Wochen später jedoch veröffentlichte das US Verteidigungsministerium Anweisungen, um berufliche Medienjournalisten, die Spionage betreiben zu verhaften; das ist eine Initiative, die sich gegen Journalisten aus den Mitgliedstaaten der NATO richten könnte, meint Thierry Meyssan. (…)

 

„Lügenpresse“ – Ein wahres Wort. Spoos Presseschau.

 

Veröffentlicht am 06.02.2015

„Lügenpresse“ – so entschied Anfang 2015 eine fünfköpfige Jury deutscher Sprachkritiker – „Lügenpresse“ sei das „Unwort“ des Jahres 2014. Damit wollten die Fünf erreichen, daß wir dieses Wort nicht mehr verwenden. Wir sollen die Lügenpresse nicht mehr beim Namen nennen. Damit bin ich nicht einverstanden. Ich werde mir dieses wahre, allzu wahre Wort nicht ausreden lassen.

Kurz vorher, Ende 2014, hatte die Wochenzeitung „Die Zeit“ das Ergebnis einer von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage bekannt gegeben: 47 Prozent der Befragten waren der Auffassung, daß die Medien einseitig berichten (Beispiel: Ukraine-Krise). Ein interessantes Einzelergebnis: Das Mißtrauen in die Medien nimmt mit der Höhe der Bildungsabschlüsse zu. Also: Gerade die Gebildeteren trauen den Medien am wenigsten.

Auch aus anderen Erhebungen wissen wir, daß das Ansehen der Medien seit Jahren stark gelitten hat. Darüber und über die Gründe und die Folgen für die Demokratie müßte intensiv diskutiert werden. Ein solcher Mißstand läßt sich nicht durch Sprachregelung, nicht durch Totschweigen beheben.

Das vollständige Transkript auf http://weltnetz.tv

 

Counterpunch über die Propaganda der BBC

Das öffentliche Bewusstsein über „Russische Aggression“
Von Oliver Tickell, counterpunch, 30.01.2015

Die Propagandaschau

Ein Artikel des Counterpunch von Oliver Tickell in einer Übersetzung von PS-Leser FritztheCat:

CounterpunchCounterpunch_BBC

Die Kriegstrommeln der BBC

Das Mem der „Russische Aggression“

Von Oliver Tickell, counterpunch, 30.01.2015

„Russische Aggression“ ist heute das Schlagwort der BBC. Ich habe aufgehört nachzuzählen wie oft diese Phrase in den ersten 15 Minuten des BBC-Radionachrichtensenders auftauchte. Es ging ausschließlich um das „Problem mit Russland“ – und das Thema wurde unaufhörlich platt getreten.

Der Gedanke dahinter ist, dass Russland eine wachsende Gefahr für den Frieden und die Stabilität in der Welt darstellt. Russische Bomber bedrohen den „englischen“ Kanal (auch wenn sie sich nur in internationalem Luftraum aufhalten). Russland ist eine expansionistische Macht die souveräne Staaten angreift, insbesondere die Ukraine.
Und Vorsicht – wir sind die Nächsten!

Ins Studio werden Kommentatoren gekarrt die alle dieselbe Meinung vertreten. Die NATO muss sich gegen diese Bedrohung wehren. Präsident Wladimir Putin ist ein gefährliches Monster der sich weigert, nach…

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ARD erfindet OSZE-Bericht über russische Truppen – Hinter der Fichte – 12.11.2014

Mittwoch, 12. November 2014

http://hinter-der-fichte.blogspot.de/

ARD erfindet OSZE-Bericht über russische Truppen

Putin muss sich langsam Sorgen machen. Hat er überhaupt noch Truppen in Russland? Wenn es nach Tagesschau und den anderen NATO-affinen Medien geht, sind die alle inzwischen in die Ukraine marschiert.Allmählich kann einem der Kragen platzen. Keine Sau, geschweige denn vernunftbegabter Mensch, kann den Unfug von russischen Truppen in der Ukraine mehr hören. Seit Monaten nur dieser Mist und nicht ein Beweis, woher auch? U-Boote, Flieger, Konvois, alles fliegende Holländer…
Heute nun lügen die Konzern- und Staatsmedien uns so rotzfrech ins Gesicht, dass man es klarstellen muss.
 

Die Lüge
Tagesschau: „NATO-General Philip Breedlove hat Berichte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) über russische Truppenbewegungen bestätigt.“
Im TV spricht der Tagesschau-Ansager eben von „zahlreichen Kolonnen mit schweren Waffen…“. (Fast tränenerstickte Betonung natürlich auf „zahlreich“ und „schweren“.)
Focus: „Russische Kampftruppen dringen mit Panzern in die Ukraine ein.“ (…)

Die Konsumenten wenden sich immer schneller ab.
Intelligenz gegen Propaganda.

 

(…)

Linke Zeitung: Journalistin Golineh Atai – „Goebbelss­che Dem­a­gogie!“

GUIDO GRANDT (Publizist, TV-Redakteur, Dozent)

GuidosKolumneNeu

431 (92/2014)

Der Propaganda-Krieg der Politik und der Medien um die Ukraine und Russland ist längst noch nicht beendet. Der Abschuss von Flug MH17 bleibt nach wie vor ungeklärt. Die Kriegsverbrechen der EU/USA-unterstützten ukrainischen Armee, die emsig die eigene Zivilbevölkerung im Osten des Landes bombardierte – wie  sich jetzt herausstellte sogar mit Streubomben (!) – werden weiter vernebelt. Die rechtsnationalen Horden in der Regierung und in der Armee einfach ausgeblendet.

Gestern nun hat die ARD-Moskau-Korrespondentin Golineh Atai

näheres zu ihr hier: http://www1.wdr.de/unternehmen/service/kontakt/adressen/moskau_Atai100.html

den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus erhalten. Ausgerechnet jene Kollegin, die seit Monaten wegen ihrer Berichterstattung aus der Ukraine massiv in der Kritik der Zuschauern/Leser steht.

Die Jury hingegen begründete ihre Preisverleihung an Atai so:

Golineh Atai überzeugte die Jury mit ihren ruhigen, abwägenden und keiner vordergründigen Zuspitzung verfallenden Reportagen und Interviews aus der arabischen Welt und aus dem Krisenstaat Ukraine. Ihre Berichte und Analysen vom Maidan-Platz in Kiew sind…

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Eine Schmährede zur Ehrung von Golineh Atai (ARD) mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis – russland.ru 22. Oktober 2014

Bankrotterklärung eines Journalistenpreises

Eine Schmährede zur Ehrung von Golineh Atai (ARD) mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis

„Wie kann sich ein Journalistenpreis am besten selbst schaden? Indem seine Jury sich bei einem Preisträger völligst daneben entscheiden, also am besten genau entgegen den Maximen des Preisstifters, wie beim Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für die ARD-Frontberichterstatterin vom Dienst Golineh Atai.“

„Mein Gott, wie kann man eine solche Journalistin mit einem Preis ehren, der nach jemandem benannt wurde, dem offenbar Neutralität in einer Berichterstattung über alles ging? Mag man sie ehren, mag Poroschenko ihr einen Orden für ihre Verdienste um die euromaidanische Befreiung anheften, mögen ihr grüne Euromaidan-Verehrer irgendwelche Bundestags-Medaillen hinterher werfen, aber bitte, man kann doch nicht ernsthaft einer offen in redaktionellen Beiträgen Partei ergreifenden Journalistin einen Neutralitätspreis geben?“

http://www.russland.ru/bankrotterklaerung-eines-journalistenpreises/?fb_action_ids=871408076205503&fb_action_types=og.likes&fb_source=feed_opengraph&action_object_map={%22871408076205503%22%3A1003555786336530}&action_type_map={%22871408076205503%22%3A%22og.likes%22}&action_ref_map=[]

“Non-Official Cover” – Respected German Journalist Blows Whistle on How the CIA Controls the Media

“Non-Official Cover” – Respected German Journalist Blows Whistle on How the CIA Controls the Media.