Michael Hudson

Interview mit dem neu gegründeten deutschen Magazin „ViER“

http://thesaker.is/michael-hudson-interview-with-the-newly-founded-german-magazine-vier/

Michael Hudson

Interview mit dem neu gegründeten deutschen Magazin „ViER“

Juni 03, 2022

„Aus einem Interview mit dem neu gegründeten deutschen Magazin „ViER“, das im August 2022 erscheinen wird.“ ViER (VIER), steht für die Medien als vierte Gewalt in Checks and Balances.

(1.) Herr Prof. Hudson, Ihr neues Buch „The Destiny of Civilization“ ist jetzt erschienen. Diese Vortragsreihe über Finanzkapitalismus und den Neuen Kalten Krieg gibt einen Überblick über Ihre einzigartige geopolitische Perspektive.

Sie sprechen von einem anhaltenden ideologischen und materiellen Konflikt zwischen finanzialisierten und de-industrialisierten Ländern wie den Vereinigten Staaten und den gemischtwirtschaftlichen Ländern China und Russland. Worum geht es bei diesem Konflikt und warum befindet sich die Welt gerade jetzt an einem einzigartigen „Bruchpunkt“, wie es in Ihrem Buch heißt?

Der heutige globale Bruch spaltet die Welt in zwei unterschiedliche Wirtschaftsphilosophien: Im US/NATO-Westen hat der Finanzkapitalismus die Volkswirtschaften de-industrialisiert und die Produktion auf die eurasische Führung verlagert, vor allem auf China, Indien und andere asiatische Länder in Verbindung mit Russland, das die grundlegenden Rohstoffe und Waffen liefert.

Diese Länder stellen eine grundlegende Erweiterung des industriellen Kapitalismus dar, der sich zum Sozialismus entwickelt, d. h. zu einer gemischten Wirtschaft mit starken staatlichen Infrastrukturinvestitionen zur Bereitstellung von Bildung, Gesundheitsfürsorge, Transport und anderen Grundbedürfnissen, indem sie als öffentliche Versorgungseinrichtungen mit subventionierten oder kostenlosen Dienstleistungen für diese Bedürfnisse behandelt werden.

Im neoliberalen US/NATO-Westen hingegen wird diese Basisinfrastruktur als ein natürliches Monopol privatisiert, das die Mieteinnahmen abschöpft.

Das Ergebnis ist, dass der US/NATO-Westen eine Hochkostenwirtschaft bleibt, in der die Ausgaben für Wohnen, Bildung und medizinische Versorgung zunehmend durch Schulden finanziert werden, so dass immer weniger persönliches und unternehmerisches Einkommen für Investitionen in neue Produktionsmittel (Kapitalbildung) zur Verfügung steht. Dies stellt den westlichen Finanzkapitalismus vor ein existenzielles Problem: Wie kann er den Lebensstandard aufrechterhalten angesichts von Deindustrialisierung, Schuldendeflation und finanzialisierter Rentensuche, die die 99% verarmen lässt, um das eine Prozent zu bereichern?

Das erste Ziel der USA ist es, Europa und Japan davon abzuhalten, eine wohlhabendere Zukunft zu suchen, die in engeren Handels- und Investitionsbeziehungen mit Eurasien und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO, eine hilfreichere Art, über den globalen Bruch der BRICS nachzudenken) liegt. Um Europa und Japan als Satellitenstaaten zu halten, bestehen die US-Diplomaten auf einer neuen wirtschaftlichen Berliner Mauer aus Sanktionen, die den Handel zwischen Ost und West blockieren sollen.

Jahrzehntelang hat sich die US-Diplomatie in die europäische und japanische Innenpolitik eingemischt und pro-neoliberale Beamte in die Regierungsführung gesponsert. Diese Beamten haben das Gefühl, dass ihr Schicksal (und auch ihr persönliches politisches Schicksal) eng mit der US-Führung verknüpft ist. In der Zwischenzeit ist die europäische Politik im Wesentlichen zu einer NATO-Politik geworden, die von den Vereinigten Staaten gesteuert wird.

Das Problem ist, wie der globale Süden – Lateinamerika, Afrika und viele asiatische Länder – in der US/NATO-Umlaufbahn gehalten werden kann. Die Sanktionen gegen Russland wirken sich negativ auf die Handelsbilanz dieser Länder aus, da die Preise für Öl, Gas und Lebensmittel (sowie für viele Metalle), die sie importieren müssen, stark ansteigen. In der Zwischenzeit ziehen die steigenden US-Zinssätze finanzielle Ersparnisse und Bankkredite in auf US-Dollar lautende Wertpapiere. Dadurch ist der Wechselkurs des Dollars gestiegen, was es für die Länder der SCO und des Globalen Südens sehr viel schwieriger macht, ihren in diesem Jahr fälligen Schuldendienst in Dollar zu leisten. (…)

Der Ukraine-Kriegund seine geopolitischen Hintergründe – ATTAC Hintergrundpapier 1

Der Ukraine-Kriegund seinegeopolitischen Hintergründe

Das Thema Krieg und Frieden ist wieder an die Spitze der politischen Agenda in Europa gerückt. Das wird auf längere Zeit so bleiben. Auch aus friedenspolitischer Sicht stellen sich zahlreiche neue Fragen. Die Attac-AG Globalisierung & Krieg will mit einer Reihe von Papieren zur Klärung beitragen. Die Texte werden in der AG diskutiert. Die letztliche Verantwortung für den Inhalt liegt jedoch bei den Autoren. Autor: Peter Wahl

Die gemeinsame russisch-chinesische Eerklärung

thesaker.is

Die gemeinsame russisch-chinesische Erklärung im Detail

Der Saker

05.02.2022

Quelle: https://thesaker.is/unpacking-the-russian-chinese-joint-statement/

18-23 Minuten

Einleitung:

Das Wichtigste zuerst: Diese Erklärung ist sehr lang (5300 Wörter). Sie ist aber auch äußerst wichtig, da sie sich in erster Linie mit Fragen der großen Strategie befasst (es geht um das „Was“, nicht um das „Wie“). Kurz gesagt, es handelt sich um eine gemeinsame Zukunftsvision von Russland und China. Es handelt sich also auch um ein gemeinsames Zielsetzungsdokument. In Anbetracht seines Umfangs und seiner Zielsetzung handelt es sich zweifellos um ein wichtiges historisches Dokument.

Als Nächstes ist es sehr wichtig zu verstehen, wer die Zielgruppe dieser Erklärung ist. Definitionsgemäß ist die Zielgruppe eines solchen Dokuments der gesamte Planet, aber anhand der Sprache würde ich behaupten, dass es ziemlich klar ist, dass dieses Dokument an niemanden im Westen gerichtet ist (zum einen ist es zu lang für den durchschnittlichen westlichen Leser und zum anderen ist es zu lang, um in der allgemeinen Presse abgedruckt oder vollständig gelesen zu werden). Es gibt ein Sprichwort, das alle Russen kennen: „Der Osten ist eine delikate/raffinierte Angelegenheit“ (es stammt aus einem berühmten sowjetischen Film). Stil und Inhalt dieser gemeinsamen Erklärung zeigen, dass sie sich in erster Linie an die russische und chinesische Öffentlichkeit richtet, insbesondere an die Machthaber: Für einen typischen westlichen Leser wirkt der Text selbst langatmig und voller wohlmeinender Plattitüden. Die Russen und Chinesen verstehen sich viel besser und können nicht nur zwischen den Zeilen lesen, sondern auch beurteilen, was gesagt und was nur angedeutet wird. Die Tatsache, dass manche Dinge nur angedeutet werden, macht sie keineswegs weniger wichtig. Noch einmal: Das Publikum hier ist ganz sicher kein westliches.

Nach alledem möchte ich, grob geordnet, einige Schlüsselstellen dieser Rede herausgreifen und versuchen zu entschlüsseln, was diese gemeinsame Erklärung wirklich aussagt. Dies ist eine etwas willkürliche Auswahl, in Wirklichkeit kommt es hier auf Wort und Komma an, aber um der Kürze willen werde ich nicht auf den gesamten Text eingehen. Ich empfehle Ihnen jedoch, sich die Zeit zu nehmen und ihn hier zu lesen: http://thesaker.is/joint-statement-of-the-russian-federation-and-the-peoples-republic-of-china-on-the-international-relations-entering-a-new-era-and-the-global-sustainable-development/

***

Wichtige Auszüge aus der gemeinsamen Erklärung von RU und CH: (Hervorhebung hinzugefügt)

Einige Akteure, die auf internationaler Ebene nur eine Minderheit darstellen, befürworten weiterhin unilaterale Ansätze zur Lösung internationaler Fragen und greifen auf Gewalt zurück; sie mischen sich in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten ein, verletzen deren legitime Rechte und Interessen und schüren Widersprüche, Differenzen und Konfrontationen, wodurch sie die Entwicklung und den Fortschritt der Menschheit behindern – gegen den Widerstand der internationalen Gemeinschaft.

Im Klartext: Die USA und einige ihrer Vasallenstaaten wollen eine Welthegemonie aufrechterhalten und ignorieren das Völkerrecht. Dies ist eine Bedrohung für den Frieden und die Sicherheit unseres gesamten Planeten. Dagegen wehren wir uns. (…)

Die vollständigen Auszüge und Kommentierungen hier:

I do, however, recommend that you take the time and read it here: http://thesaker.is/joint-statement-of-the-russian-federation-and-the-peoples-republic-of-china-on-the-international-relations-entering-a-new-era-and-the-global-sustainable-development/

Pepe ESCOBAR RCEP hops on the New Silk Roads

RCEP hops on the New Silk Roads

7647 ViewsNovember 16, 2020 29 Comments

by Pepe Escobar with permission and first posted on Asia Times

Ho Chi Minh, in his eternal abode, will be savoring it with a heavenly smirk. Vietnam was the – virtual – host as the 10 Asean nations, plus China, Japan, South Korea, Australia and New Zealand, signed the Regional Comprehensive Economic Partnership, or RCEP, on the final day of the 37th Asean Summit.

RCEP, eight years in the making, binds together 30% of the global economy and 2.2 billion people. It’s the first auspicious landmark of the Raging Twenties, which started with an assassination (of Iran’s Gen. Soleimani) followed by a global pandemic and now ominous intimations of a dodgy Great Reset.

RCEP seals East Asia as the undisputed prime hub of geoeconomics. The Asian Century in fact was already in the making way back in the 1990s. Among those Asians as well as Western expats who identified it, in 1997 I published my book 21st: The Asian Century (excerpts here.)

RCEP may force the West to do some homework, and understand that the main story here is not that RCEP “excludes the US” or that it’s “designed by China”. RCEP is an East Asia-wide agreement, initiated by Asean, and debated among equals since 2012, including Japan, which for all practical purposes positions itself as part of the industrialized Global North. It’s the first-ever trade deal that unites Asian powerhouses China, Japan and South Korea. (…)

http://thesaker.is/rcep-hops-on-the-new-silk-roads/

Lula Admits, BRICS Was Created As A Tool Of Attack Against The US Dollar

Tyler Durden Sat, 08/31/2019

Authored by Pepe Escobar via The Asia Times,

In a wide-ranging, two-hour-plus, exclusive interview from a prison room in Curitiba in southern Brazil, former Brazilian president Luis Inacio Lula da Silva re-emerged for the first time, after more than 500 days in jail, and sent a clear message to the world.

Amid the 24/7 media frenzy of scripted sound bites and “fake news”, it’s virtually impossible to find a present or former head of state anywhere, in a conversation with journalists, willing to speak deep from his soul, to comment on all current political developments and relish telling stories about the corridors of power. And all that while still in prison.

The first part of this mini-series focused on the Amazon. Here, we will focus on Brazil’s relationship with BRICS and Beijing. BRICS is the grouping of major emerging economies – Brazil, Russia, India and China – that formed in 2006 and then included South Africa in their annual meetings from 2010. (…)

Pepe Escobar on his interview with Lula:

 

Insights on the Iran Deal, BRICS and Handling a Crisis in Venezuela

EDITOR’S CHOICE: Amorim is universally recognized as one of the top diplomats of the young 21st century. I had the pleasure of meeting Ambassador Amorim, who is also the author of ‘Acting Globally: Memoirs of Brazil’s Assertive Foreign Policy’in Sao Paulo. Here are some highlights of our conversation – from the birth of BRICS to the current Venezuela crisis.

Quelle: Insights on the Iran Deal, BRICS and Handling a Crisis in Venezuela

EDITOR’S CHOICE | 29.01.2019

Insights on the Iran Deal, BRICS and Handling a Crisis in Venezuela

An exclusive interview with former Brazilian foreign minister Celso Amorim on how BRICS came into being, how the nuclear deal was done with Tehran and how the South dealt with Chavez

Pepe ESCOBAR
Full text dokumented here: (PDF)

escobar handling a crisis venezuela 20190129

Insights on the Iran Deal, BRICS and Handling a Crisis in Venezuela

EDITOR’S CHOICE | 29.01.2019

Insights on the Iran Deal, BRICS and Handling a Crisis in Venezuela

An exclusive interview with former Brazilian foreign minister Celso Amorim on how BRICS came into being, how the nuclear deal was done with Tehran and how the South dealt with Chavez

Pepe ESCOBAR

EDITOR’S CHOICE: Amorim is universally recognized as one of the top diplomats of the young 21st century. I had the pleasure of meeting Ambassador Amorim, who is also the author of ‘Acting Globally: Memoirs of Brazil’s Assertive Foreign Policy’in Sao Paulo. Here are some highlights of our conversation – from the birth of BRICS to the current Venezuela crisis.

Quelle: Insights on the Iran Deal, BRICS and Handling a Crisis in Venezuela

Einschätzungen zur geopolitischen Krise um Nordkorea – Präsentation vom 28.09.2017 im FORUM 3

Aus aktuellem Anlass fand gestern im Stuttgarter Jugend und Bildungszentrum FORUM 3 ein Vortragsabend mit zwei Referenten statt unter dem Titel:

NORDKOREA aktuell – Reiseeindrücke, Bilder und Einschätzungen zur geopolitischen Krise

Alex Knauer
Stephan Best *)

Der Foliensatz zur Gemengelage der gegenwärtigen geopolitischen Krise, in der Mittlerweile die Hauptkontrahenten sich und ihren Bevölkerungen wechselseitig öffentlich mit ggf. atomarer Vernichtung drohen, löst begreiflicherweise bei nicht wenigen Menschen auch abseits des Schauplatzes erhebliche Ängste vor einer militärischen Eskalation aus.

Leider fehlt vor diesem Hintergrund zumeist entsprechendes historisches Wissen und die Kenntnis von Fakten mit denen ein Einordnen oder Verstehen der jüngsten Eskalation wenigstens im Ansatz zu leisten wäre. Stattdessen werden bspw. in unseren westlichen Leitmedien wiederholt psychologisierende Deutungsmuster eines Donald Trump oder Kim Jong-un angeboten, welche zwar Zweifel aufkommen lassen, ob diese als ‚Staatenlenker‘ noch Herr der Lage und Willens sind entsprechend rational eine friedliche Lösung des Konflikts herbei zu führen, zu einer eher nüchternen Beurteilung der vorliegenden Interessenkonstellationen genügt dies keinesfalls.

Was Medial ebenso verschwiegen wird sind die geopolitischen Machtverschiebungen der zurückliegenden Jahre in Asien, das Wachsen insbesondere des chinesischen Einflusses im Rahmen der BRI (Belt and Road Initiative/ One Belt one Road), die damit verbundene allmähliche Abkehr vom Dollar als Leitwährung und die Reaktionen der US Außenpolitik auf solche Entwicklungen. Dabei fällt auf, dass trotz anders lautender Proklamationen eines Präsidentschaftskandidaten Trump sich schon recht bald nach dessen Amtsantritt eine deutliche Rückkehr hin zu einem außenpolitischen Interventionismus der Vereinigten Staaten abgespielt hat. Welche Interessengruppen den Präsidenten zum Verfechter einer unipolaren Weltordnung umformatierten, ist ebenfalls Gegenstand dieses Vortrags.

Stephan Best 29.09.2017

*) Präsentation Korea-Krise final

Die Foliensammlung steht als PDF zum Download bereit
(Aus urheberrechtlichen Gründen bitte nur zum persönlichen Gebrauch!)

Anmerkung: Nicht alle Folien der PDF-Version wurden aus Zeitgründen während meines Vortrags gezeigt; sie dienen aber der Klärung und Veranschaulichung der gemachten Ausführungen und Diskussionsaspekte.

Pepe ESCOBAR: The real BRICS bombshell; Asia Times Sep 05, 2017 + related articles

globalcrisis/change NEWS

Martin Zeis, Sep 07, 2017

Dear all,

below wellknown „Roving Eye“ Pepe Escobar boils the landmark Xiamen-BRICS-move – challenging the USD-hegemony – down to an essence.

More substantial articles relating to the Korea-Crisis, the geopolitical shift in the Pacific Rim and the importance of the Shanghai/Hongkong-established Crude-Oil-Yuan-Gold-Futures see:

http://www.strategic-culture.org/news/2017/09/02/three-dangerous-delusions-about-korea.html

Three Dangerous Delusions About Korea

By James Jatras, Sep 02, 2017

http://www.globalresearch.ca/proposal-for-a-lasting-korea-peace-agreement-signing-of-a-bilateral-north-south-korea-peace-treaty/5607686

Proposal for a Lasting Korea Peace Agreement: Signing of a Bilateral North-South Korea Peace Treaty

By Prof Michel Chossudovsky

Global Research, September 05, 2017

http://www.globalresearch.ca/americas-financial-war-strategy/5587886

America’s Financial War Strategy

By Alasdair Macleod, May 02, 2017

http://oilprice.com/Latest-Energy-News/World-News/China-Readies-Yuan-Priced-Crude-Oil-Benchmark-Backed-By-Gold.html

China Readies Yuan-Priced Crude Oil Benchmark Backed By Gold

By Tsvetana Paraskova – Sep 01, 2017

Greets, Martin Zeis

+++++

05.09.2017  —  http://www.atimes.com/article/real-brics-bombshell/

The real BRICS bombshell

Putin reveals ‚fair multipolar world‘ concept in which oil contracts could bypass the US dollar and be traded with oil, yuan and gold

By Pepe Escobar

The annual BRICS summit in Xiamen – where President Xi Jinping was once mayor – could not intervene in a more incandescent geopolitical context.

Once again, it’s essential to keep in mind that the current core of BRICS is “RC”; the Russia-China strategic partnership. So in the Korean peninsula chessboard, RC context – with both nations sharing borders with the DPRK – is primordial.

Beijing has imposed a definitive veto on war – of which the Pentagon is very much aware.

Pyongyang’s sixth nuclear test, although planned way in advance, happened only three days after two nuclear-capable US B-1B strategic bombers conducted their own “test” alongside four F-35Bs and a few Japanese F-15s.

Everyone familiar with the Korean peninsula chessboard knew there would be a DPRK response to these barely disguised “decapitation” tests.

So it’s back to the only sound proposition on the table: the RC “double freeze”. Freeze on US/Japan/South Korea military drills; freeze on North Korea’s nuclear program; diplomacy takes over.

The White House, instead, has evoked ominous “nuclear capabilities” as a conflict resolution mechanism.

Gold mining in the Amazon, anyone?

On the Doklam plateau front, at least New Delhi and Beijing decided, after two tense months, on “expeditious disengagement” of their border troops. This decision was directly linked to the approaching BRICS summit – where both India and China were set to lose face big time.

Indian Prime Minister Narendra Modi had already tried a similar disruption gambit prior to the BRICS Goa summit last year. Then, he was adamant that Pakistan should be declared a “terrorist state”. The RC duly vetoed it.

Modi also ostensively boycotted the Belt and Road Initiative (BRI) summit in Hangzhou last May, essentially because of the China-Pakistan Economic Corridor (CPEC).

India and Japan are dreaming of countering BRI with a semblance of connectivity project; the Asia-Africa Growth Corridor (AAGC). To believe that the AAGC – with a fraction of the reach, breath, scope and funds available to BRI – may steal its thunder, is to enter prime wishful-thinking territory.

Still, Modi emitted some positive signs in Xiamen; “We are in mission-mode to eradicate poverty; to ensure health, sanitation, skills, food security, gender equality, energy, education.” Without this mammoth effort, India’s lofty geopolitical dreams are D.O.A.

Brazil, for its part, is immersed in a larger-than-life socio-political tragedy, “led” by a Dracula-esque, corrupt non-entity; Temer The Usurper. Brazil’s President, Michel Temer, hit Xiamen eager to peddle “his” 57 major, ongoing privatizations to Chinese investors – complete with corporate gold mining in an Amazon nature reserve the size of Denmark. Add to it massive social spending austerity and hardcore anti-labor legislation, and one’s got the picture of Brazil currently being run by Wall Street. The name of the game is to profit from the loot, fast.

The BRICS’ New Development Bank (NDB) – a counterpart to the World Bank – is predictably derided all across the Beltway. Xiamen showed how the NDB is only starting to finance BRICS projects. It’s misguided to compare it with the Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB). They will be investing in different types of projects – with the AIIB more focused on BRI. Their aim is complementary.

‘BRICS Plus’ or bust

On the global stage, the BRICS are already a major nuisance to the unipolar order. Xi politely put it in Xiamen as “we five countries [should] play a more active part in global governance”.

And right on cue Xiamen introduced “dialogues” with Mexico, Egypt, Thailand, Guinea and Tajikistan; that’s part of the road map for “BRICS Plus” – Beijing’s conceptualization, proposed last March by Foreign Minister Wang Yi, for expanding partnership/cooperation.

A further instance of “BRICS Plus” can be detected in the possible launch, before the end of 2017, of the Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) – in the wake of the death of TPP.

Contrary to a torrent of Western spin, RCEP is not “led” by China.

Japan is part of it – and so is India and Australia alongside the 10 ASEAN members. The burning question is what kind of games New Delhi may be playing to stall RCEP in parallel to boycotting BRI.

Patrick Bond in Johannesburg has developed an important critique, arguing that “centrifugal economic forces” are breaking up the BRICS, thanks to over-production, excessive debt and de-globalization. He interprets the process as “the failure of Xi’s desired centripetal capitalism.”

It doesn’t have to be this way. Never underestimate the power of Chinese centripetal capitalism – especially when BRI hits a higher gear.

Meet the oil/yuan/gold triad

It’s when President Putin starts talking that the BRICS reveal their true bombshell. Geopolitically and geo-economically, Putin’s emphasis is on a “fair multipolar world”, and “against protectionism and new barriers in global trade.” The message is straight to the point.

The Syria game-changer – where Beijing silently but firmly supported Moscow – had to be evoked; “It was largely thanks to the efforts of Russia and other concerned countries that conditions have been created to improve the situation in Syria.”

On the Korean peninsula, it’s clear how RC think in unison; “The situation is balancing on the brink of a large-scale conflict.”

Putin’s judgment is as scathing as the – RC-proposed – possible solution is sound; “Putting pressure on Pyongyang to stop its nuclear missile program is misguided and futile. The region’s problems should only be settled through a direct dialogue of all the parties concerned without any preconditions.”

Putin’s – and Xi’s – concept of multilateral order is clearly visible in the wide-ranging Xiamen Declaration, which proposes an “Afghan-led and Afghan-owned” peace and national reconciliation process, “including the Moscow Format of consultations” and the “Heart of Asia-Istanbul process”.

That’s code for an all-Asian (and not Western) Afghan solution brokered by the Shanghai Cooperation Organization (SCO), led by RC, and of which Afghanistan is an observer and future full member.

And then, Putin delivers the clincher;

“Russia shares the BRICS countries’ concerns over the unfairness of the global financial and economic architecture, which does not give due regard to the growing weight of the emerging economies. We are ready to work together with our partners to promote international financial regulation reforms and to overcome the excessive domination of the limited number of reserve currencies.”

“To overcome the excessive domination of the limited number of reserve currencies” is the politest way of stating what the BRICS have been discussing for years now; how to bypass the US dollar, as well as the petrodollar.

Beijing is ready to step up the game. Soon China will launch a crude oil futures contract priced in yuan and convertible into gold.

This means that Russia – as well as Iran, the other key node of Eurasia integration – may bypass US sanctions by trading energy in their own currencies, or in yuan.

Inbuilt in the move is a true Chinese win-win; the yuan will be fully convertible into gold on both the Shanghai and Hong Kong exchanges.

The new triad of oil, yuan and gold is actually a win-win-win. No problem at all if energy providers prefer to be paid in physical gold instead of yuan. The key message is the US dollar being bypassed.

RC – via the Russian Central Bank and the People’s Bank of China – have been developing ruble-yuan swaps for quite a while now.

Once that moves beyond the BRICS to aspiring “BRICS Plus” members and then all across the Global South, Washington’s reaction is bound to be nuclear (hopefully, not literally).

Washington’s strategic doctrine rules RC should not be allowed by any means to be preponderant along the Eurasian landmass. Yet what the BRICS have in store geo-economically does not concern only Eurasia – but the whole Global South.

Sections of the War Party in Washington bent on instrumentalizing India against China – or against RC – may be in for a rude awakening. As much as the BRICS may be currently facing varied waves of economic turmoil, the daring long-term road map, way beyond the Xiamen Declaration, is very much in place.   —   emphasis, zerohedge  —

GLOBAL RESEARCH, Sep 3, 2017: BRICS: Weakening US Hegemony, Reshaping the Global Economy? – selected articles

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BRICS: Weakening US Hegemony, Reshaping the Global Economy?

By Global Research News
Global Research, September 03, 2017

Url of this article:
http://www.globalresearch.ca/selected-articles-brics-weakening-us-hegemony-reshaping-the-global-economy/5607098

In light of the ninth BRICS summit which will be held in Xiamen, China on September 4 and 5, Global Research brings to your attention some articles on the framework and roadmap of the BRICS partnership.

Will the US empire break the on-going strategic relations between the concerned countries? Or will the BRICS partnership weaken US hegemony and lead the world into a peaceful economic development?

Read our selected articles below.

* * *

Divisive Geopolitics? BRICS Xiamen Summit Doomed by “Centrifugal Economics”?

By Prof. Patrick Bond, August 30, 2017

The Brazil-Russia-India-China-South Africa summit in Xiamen from September 3-5 is already inscribed with high tension thanks to Sino-Indian border conflicts. But regardless of a welcome new peace deal, centrifugal forces within the fast-whirling world economy threaten to divide the BRICS.

BRICS: Towards New Horizons of Strategic Partnership

By President Vladimir Putin, September 02, 2017

It is important that our group’s activities are based on the principles of equality, respect for one another’s opinions and consensus. Within BRICS, nothing is ever forced on anyone. When the approaches of its members do not coincide, we work patiently and carefully to coordinate them. This open and trust-based atmosphere is conducive to the successful implementation of our tasks.

From A Concept to A Partnership: BRICS Members to Build Future Through Cooperation

By Li Hui, August 29, 2017

Over the past decade, the BRICS bloc has transformed itself from a concept to an entity by strengthening dialogue, deepening cooperation and establishing the New Development Bank (NDB) and Contingent Reserve Arrangement (CRA).

The Global Economic Chessboard and the Role of the BRICS: Brazil, Russia, India, China, South Africa

By Jayati Ghosh, August 27, 2017

Strange things happen in the world. Imagine a grouping of countries spread across the globe, which gets formed only for the simple reason that an analyst for an investment bank decides that these countries have some things in common, including future potential for growth, and then creates an acronym of their names! Bizarre but true.

BRICS and the Fiction of “De-Dollarization”

By Prof Michel Chossudovsky, August 27, 2017

What is significant, however, from a geopolitical standpoint is that China and Russia are developing a ruble-yuan swap, negotiated between the Russian Central Bank, and the People’s Bank of China.

The situation of the other three BRICS member states (Brazil, India, South Africa) with regard to the implementation of (real, rand rupiah) currency swaps is markedly different. These three highly indebted countries are in the straightjacket of IMF-World Bank conditionalities. They do not decide on fundamental issues of monetary policy and macro-economic reform without the green light from the Washington based international financial institutions.

BRICS: Turning Point to the New World Economic System, China’s Crucial Role

By Živadin Jovanović and People’s Daily, August 23, 2017

Establishment and the role of BRICS is of historic importance for the present and for the future of the world economic relations and development. BRICS represent a turning point from the world system of domination to the world sovereign equality and equal chances for all. From the system of deepening economic and social gaps to the system of equitable distribution of wealth and human well-being centered strategies.

‘Building a BRICS Wall’: Stopping the Western Juggernaut

By Adrian Salbuchi, July 16, 2014

BRICS today runs the risk of seeing an avalanche of membership request forms raining on its desk. Country after country is toying with the idea of joining BRICS.

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