Wladimir Putin zu Energiekrise in EU: „Man darf nicht anderen die Schuld in die Schuhe schieben.“

https://de.rt.com/europa/125648-wladimir-putin-zu-energiekrise-in-eu/

14 Okt. 2021 06:45 Uhr

Wladimir Putin zu Energiekrise in EU: „Man darf nicht anderen die Schuld in die Schuhe schieben“

Vom 13. bis zum 15. Oktober findet in Moskau das internationale Forum „Russische Energiewoche“ statt. Auf der Plenarsitzung der Veranstaltung am Mittwoch hat Russlands Präsident die Hintergründe der jetzigen Energiekrise mit Preisrekorden im Gasgroßhandel erklärt.

In Moskau ist das internationale Forum „Russische Energiewoche“ gestartet. Das Hauptthema des Forums, das bis zum 15. Oktober dauern wird, lautet „Globale Energiewirtschaft: Eine Transformation zur Entwicklung“. An mehreren runden Tischen nehmen sowohl in- als auch ausländische Experten, Vertreter von Energieunternehmen, Wissenschaftler und Regierungsvertreter teil. Erörtert werden vor allem neue Herausforderungen für die Branche, darunter der Klimawandel, der Umweltschutz sowie der Übergang zu neuen Brennstoffarten und alternativen Energiequellen.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat an der Plenarsitzung am Mittwoch als Ehrengast teilgenommen. Vor dem Hintergrund der Gaskrise in der EU legte der Politiker ausführlich die Haltung seines Landes zu dem globalen Anstieg der Brennstoffpreise, dem Gastransit über die Ukraine und der Gaspipeline Nord Stream 2 dar. Außerdem ging er den Ursachen der aktuellen Situation auf dem globalen Energiemarkt auf den Grund. 

Energiekrise in Europa 

Im Mittelpunkt der Plenarsitzung stand die Situation rund um die rekordmäßigen Gaspreise in der EU. Putin erklärte die Ursachen der akuten Krise, indem er besonders hervorhob, dass der Gasverbrauch saisonbedingt sei. Im Unterschied zu den vorigen Jahren hätten viele Länder in Europa selbst nach dem vergangenen kalten Winter ihre Gasvorräte im Sommer nicht aufgefüllt. Sie hätten auf Spotlieferungen gehofft und sich auf die „unsichtbare Hand“ des Marktes verlassen. Vor dem Hintergrund eines Nachfragerauschs hätten diese Länder dann selbst die Gaspreise nach oben getrieben.

„Der Gaspreisanstieg in Europa ist die Folge eines Strommangels und nicht umgekehrt. Und da darf man nicht sozusagen anderen die Schuld in die Schuhe schieben, wie es einige unserer Partner zu tun versuchen.“ (…)

Der vollständige Artikel findet sich hier:

Ein Platzen der US-Schuldenblase wird die Welt böse treffen – Russland jedoch nicht

Ein Platzen der US-Schuldenblase wird die Welt böse treffen – Russland jedoch nicht

13 Okt. 2021 21:32 Uhr

Eine neue Runde in der wiederkehrenden US-Schuldenkrise droht die Welt zu erschüttern. Vom Westen durch Sanktionen und Misstrauen größtenteils abgeschnitten, dürfte ausgerechnet Russland vor den Folgen dieser heraufziehenden Situation verschont bleiben.

Ein Kommentar von Glenn Diesen

Die lang erwartete US-amerikanische Finanzkrise scheint auf dem Weg zu sein. Die Inflation steigt, die Energiepreise steigen jenseits jeder Kontrolle und bereits jetzt ist das Niveau der privaten und öffentlichen Verschuldung untragbar hoch. Washington stehen nur noch wenige Werkzeuge zum Abwenden oder Mildern der Krise zur Verfügung – und dabei hat es eine Menge zu verlieren.

Es scheint sich eine erneute US-amerikanische Finanz- und Währungskrise anzubahnen, die die ganze Welt zu erfassen und weltweit zu dramatischen Verschiebungen in der internationalen Machtverteilung zu führen droht. Die ganze Welt? Nein! Ein von unbeugsamen Realpolitikern geleitetes Russland zeigt sich auf die kommenden Turbulenzen vorbereitet. Deren Strategie lautet: Den Spritzumkreis einer bald platzenden Blase einfach frühzeitig verlassen. Neben der Sicherstellung strenger Budgetdisziplin ist dabei die strategische Partnerschaft zwischen Russland und China als einer der Schwerpunkte hervorzuheben, die mit einer Abkopplung vom internationalen Finanzsystem unter Führung der USA einhergeht.

Die Tugend der Vereinigten Staaten: Probleme würdevoll vor sich herschieben

Der Segen, die Weltreservewährung drucken zu können, ist gleichzeitig auch ein Fluch. Die USA waren über Jahre hinweg in der Lage, massive Defizite einzufahren und damit einen Lebensstandard und ein Imperium weit über ihre Verhältnisse aufrechtzuerhalten, während Politiker behaupten konnten, die Ungleichgewichte seien ein Zeichen für eine gesunde Wirtschaft und als Beweis hierfür gelte die Bereitschaft der ganzen Welt, den USA so große Geldmengen zu leihen. Der Fluch, den die Lizenz zum Drucken der weltweiten Handels- und Reservewährung birgt, besteht im Verwässern der Notwendigkeit, eine Budgetdisziplin aufrechtzuerhalten, da sämtliche Probleme einfach in die Zukunft verschoben werden können. (…)

Der vollständige Kommentar findet sich hier:

Who was Dag Hammarskjöld?

September 18, 2021

Through his independence, Hammarskjöld had managed to anger both Cold War camps, writes Joe Lauria. By Joe Lauria Special to Consortium News Dag Hammarskjöld set the standard for integrity and independence that all United Nations secretaries-general are judged against. He pioneered

Quelle: Who was Dag Hammarskjöld?

Biden-Doktrin entschärft China-Spannungen

Quelle: https://www.indianpunchline.com/biden-doctrine-abates-china-tensions/

Veröffentlicht am 11. September 2021 von M. K. BHADRAKUMAR

Biden-Doktrin entschärft China-Spannungen

Ein 90-minütiges Telefongespräch zwischen den Präsidenten der Vereinigten Staaten und Chinas macht sicherlich weltweit Schlagzeilen, aber das Telefonat von Präsident Joe Biden mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping am Freitag zieht aufgrund seines Zeitpunkts, des Hintergrunds und des Inhalts besondere Aufmerksamkeit auf sich. https://www.indianpunchline.com/biden-doctrine-abates-china-tensions/

Veröffentlicht am 11. September 2021 von M. K. BHADRAKUMAR

Biden-Doktrin entschärft China-Spannungen

Ein 90-minütiges Telefongespräch zwischen den Präsidenten der Vereinigten Staaten und Chinas macht sicherlich weltweit Schlagzeilen, aber das Telefonat von Präsident Joe Biden mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping am Freitag zieht aufgrund seines Zeitpunkts, des Hintergrunds und des Inhalts besondere Aufmerksamkeit auf sich. 

Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 und inmitten der hohen Erwartungen an eine „Biden-Doktrin“, die in der US-Außenpolitik gerade erst geboren wird. Alle drei sind entscheidende Momente vor dem Hintergrund eindeutiger Anzeichen für einen langsamen, stetigen Niedergang der Vereinigten Staaten, der sich in letzter Zeit beschleunigt hat. 

Ein ausgezeichneter Aufsatz in der Zeitschrift Foreign Affairs definiert die Biden-Doktrin wie folgt:

Eine „kohärente Version des pragmatischen Realismus – eine Denkweise, die die Förderung konkreter US-Interessen in den Vordergrund stellt, von anderen Staaten erwartet, dass sie ihre eigenen Interessen verfolgen, und den Kurs ändert, um das zu bekommen, was die Vereinigten Staaten in einer wettbewerbsorientierten Welt brauchen… [markiert] eine willkommene Abkehr von der jahrzehntelangen übermäßig durchsetzungsfähigen US-Außenpolitik, die Leben und Ressourcen bei der Verfolgung unerreichbarer Ziele verschwendet hat.“ weiterlesen

Natürlich ist die obige Definition nur teilweise richtig. War Biden nicht ein glühender Verfechter der NATO-Erweiterung, dem Wendepunkt in der Großmachtpolitik der Nachkriegszeit? George Kennan hatte damals mit großer Voraussicht gewarnt: 

„Warum sollten sich die Ost-West-Beziehungen bei all den hoffnungsvollen Möglichkeiten, die das Ende des Kalten Krieges mit sich brachte, auf die Frage konzentrieren, wer mit wem verbündet sein würde und folglich gegen wen in irgendeinem phantastischen, völlig unvorhersehbaren und höchst unwahrscheinlichen künftigen militärischen Konflikt?“

„Kurz gesagt: Die Erweiterung der NATO wäre der verhängnisvollste Fehler der amerikanischen Politik in der gesamten Zeit nach dem Kalten Krieg. Es ist zu erwarten, dass eine solche Entscheidung die nationalistischen, antiwestlichen und militaristischen Tendenzen in der russischen Öffentlichkeit anheizen, sich negativ auf die Entwicklung der russischen Demokratie auswirken, die Atmosphäre des Kalten Krieges in den Ost-West-Beziehungen wiederherstellen und die russische Außenpolitik in eine Richtung lenken würde, die uns ganz und gar nicht gefällt …“ 

Biden vertrat zweifellos das amerikanische Establishment und war wie die strategische Gemeinschaft und die politische Elite der USA vom „unipolaren Moment“ überzeugt. Er unterstützte die von den USA angeführte Militärintervention in Jugoslawien und stimmte für die Genehmigung der Kriege in Afghanistan und im Irak. In der berauschenden Anfangsphase der Invasion des Irak sah er sogar, dass die USA dieses Land „auf den Weg zu einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft“ bringen würden.  

Als jedoch klar wurde, dass die Kriege in Afghanistan und im Irak schrecklich schief liefen, lehnte Biden jede Aufstockungsstrategie ab und drängte auf einen schnellen Rückzug. Nennen Sie es eine pragmatisch-realistische Ader oder die Vorahnung eines vollendeten Politikers, hierin liegt die beste Hoffnung für die Biden-Doktrin, die er am 31. August in einer bahnbrechenden Rede zum Ende des Krieges in Afghanistan verkündete. (…)

Original Text mit Übersetzung findet sich hier:

Texte zum offiziellen Narrativ der Anschläge am 11.9.

Eva Strieffler

· 12noncur.dmpus Seoptntesnmbder fumhs 19:47  ·

Seit Tagen wird die deutsche Öffentlichkeit auf allen Kanälen größtenteils Unisono auf das offizielle Narrativ zu 9/11 eingeschworen. Auf Biegen und Brechen muss die offizielle Version aufrechterhalten , das Hunderttausendfache Töten und die Entsendung der Bundeswehr in einen weiteren grundgesetzwidrigen „Einsatz“, der ein ausgewachsener Krieg war, gerechtfertigt werden. Völlig ungeachtet der Tatsache, dass die Diskussion in USA sehr viel differenzierter ist und kritische Fragen gestellt werden. Der Diskurs wird sich nach der Freigabe von Dokumenten durch die FBI noch verschärfen. Für Interessierte ein etwas weitergefasster Blick auf das Drama, das schon in den 70er Jahren seinen Anfang nahm…..““ Der kanadische Professor Michel Chossudovsky analysiert die eigentlichen Gründe für den „Globalen Krieg gegen den Terrorismus“ von Ronald Reagan bis George W. Bush.“

Zur Analyse der Anschläge am 11.9.: Von Ronald Reagan und dem Sowjetisch-Afghanischen Kriegzu Georg Bush und dem 11. September 2001″Von Michel Chossudovsky , GLOBAL RESEARCH, 09.09.10 https://www.luftpost-kl.de/luftp…/LP_10/LP19410_061010.pdf

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Der bekannte US-Autor William Blum entlarvt mit wenigen Fakten das von den USA undden Mainstream-Medien betriebene Verwirrspiel über die Vorgänge im Mittleren Osten.“Was Sie über den Mittleren Osten wissen müssen“Von William Blum, counterpunch, 05.11.15http://www.luftpost-kl.de/luftpo…/LP_13/LP21115_181115.pdf

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PS ….. Ganz kurz: „Was verteidigt die Bundeswehr am Hindukusch? Fakten zur Vorgeschichte des Afghanistan-Einsatzes“ http://www.luftpost-kl.de/luftpo…/LP_07/LP11407_010607.pdf

Giftgas in Syrien: BBC gesteht Fake News ein – von Harald Neuber (Telepolis)

https://www.heise.de/tp/features/Giftgas-in-Syrien-BBC-gesteht-Fake-News-ein-6185652.html?seite=all

Giftgas in Syrien: BBC gesteht Fake News ein – von Harald Neuber (Telepolis)

Die politisch unkorrekte Wahrheit über das, was wirklich in Afghanistan passiert ist

Die politisch unkorrekte Wahrheit darüber, was wirklich in Afghanistan passiert ist

5. September 2021

By Andrew Korybko

Die politisch unkorrekte Wahrheit über das, was wirklich in Afghanistan passiert ist

Viele Amerikaner könnten die großen strategischen Ziele ihrer Regierung in dieser Hinsicht für das Fehlen jeglicher Moral, Ethik oder Prinzipien halten, wenn man bedenkt, dass sie jetzt weitgehend mit den Zielen Chinas, Pakistans, Russlands und sogar der Taliban übereinstimmen, obwohl die Öffentlichkeit über die Jahre hinweg glauben gemacht wurde, dass alle vier ihre Feinde sind.

Afghanische Ambiguität

Der Durchschnittsamerikaner hat Mühe, sich einen Reim darauf zu machen, was im letzten Monat in Afghanistan geschehen ist, da sich alles so plötzlich entwickelt hat. Den meisten war klar, dass der Krieg schon lange verloren war und sich in einen so genannten „endlosen“ Krieg verwandelt hatte, aber nur wenige hatten erwartet, dass er so enden würde, wie er es schließlich tat. Fast nichts von dem, was die Biden-Administration tat, ergab für sie einen Sinn, und nur wenige haben eine Vorstellung davon, was die Zukunft dort bringen wird. In diesem Beitrag soll alles in „politisch unkorrekten“ Begriffen erklärt werden, damit alle es besser verstehen können.

Ein Vorgeschmack auf das, was kommen wird

Beginnen wir mit dem verblüffenden Ergebnis und erklären wir dann, wie es dazu kam. Die USA sind jetzt teilweise mit denselben Taliban, die sie offiziell immer noch als Terroristen bezeichnen, in ihrem gemeinsamen Kampf gegen das vergleichsweise größere Übel ISIS-K verbündet. Amerikas Nachkriegspläne für die Region sehen auch vor, dass sie sich auf Chinas Vorzeigeprojekt der Belt & Road Initiative (BRI), den chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridor (CPEC), stützen, um ihren wirtschaftlichen Einfluss in Afghanistan und Zentralasien auszuweiten, obwohl sie sich offiziell in einem neuen Kalten Krieg mit Peking befinden.

Die „unheilige“ Anti-Terror-Partnerschaft zwischen den USA und den Taliban ist weder perfekt noch das, was einer der beiden ursprünglich wollte, sondern wurde in den letzten zwei Wochen des amerikanischen Rückzugs aus Kabul durch gemeinsame Interessen geschmiedet. Die Taliban schützten die Amerikaner vor diesen Terroristen, obwohl sie selbst von der amerikanischen Regierung offiziell als Terroristen bezeichnet wurden, weil sie hofften, dass Washington Afghanistan auch nach dem Ende des Krieges in gewissem Umfang unterstützen würde, wenn auch nur indirekt über internationale Organisationen. (…)

Source: https://oneworld.press/?module=articles&action=view&id=2207

EU-Kriegskoalitionen der Willigen (german-foreign-policy.com)

Berlin und Brüssel suchen die Niederlage des Westens in Afghanistan zum forcierten Aufbau einer neuen EU-Eingreiftruppe zu nutzen. Man habe gegen die…

EU-Kriegskoalitionen der Willigen (german-foreign-policy.com)

Taliban faces US destabilization from within

Taliban faces US destabilization from within – by Bhadrakumar

US intelligence has made deep ingresses into the Taliban and will try to splinter, weaken and subdue it when the crunch time comes

(…)

Indeed, Moscow’s stance on the question of recognition of the new Afghan government is vital for its stability. It is abundantly clear by now that the US will do whatever it takes to ensure that the new government does not gain traction.

The Pentagon is gearing up to wreak vengeance on the Taliban for the humiliating defeat in the war. As to whether there is any possibility for the US to coordinate with the Taliban in the fight against ISIS-K, Defense Secretary Lloyd Austin has been evasive, whereas common sense would dictate that the Taliban are an existential enemy of the ISIS-K. 

What this implies is that the US intends first to cripple the Afghan government financially through sanctions, freezing of assets, denial of access to international banking, etc, and then bypass it and proceed to do pretty much what it wants to do with scant regard for Afghanistan’s sovereignty and territorial integrity.

An analysis by the Brookings Institution on Tuesday was titled Will the Taliban regime survive? The analysis says the Taliban’s “challenge of maintaining cohesiveness across its many different factions of varied ideological intensity and material interests is tougher now that it is in power. 

“The factions have disparate views about how the new regime should rule across just about all dimensions of governance: inclusiveness, dealing with foreign fighters, the economy, and external relations. Many middle-level battlefield commanders – younger, more plugged into global jihadi networks, and without personal experience of the Taliban’s mismanaged 1990s rule – are more hardline than key older national and provincial leaders.”

(…)

Source: https://asiatimes.com/2021/09/taliban-faces-us-destabilization-from-within/