Beiträge von steven25

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Youtube-Interview von Clayton Morris mit Col Douglas Macgregor

Quelle: https://seniora.org/politik-wirtschaft/youtube-interview-von-clayton-morris-mit-col-douglas-macgregor

seniora.org

Youtube-Interview von Clayton Morris mit Col Douglas Macgregor

06.02.2023

Willy Wahl

23–27 Minuten


Das-Video – übersetzt und transkribiert für seniora.org von Dr. Andreas Myläus

Interview redacted.inc – 04. Februar 2023

06. Februar 2023

McGregor: „Wir müssen verstehen, dass die Ukrainer gerade eine schwere Niederlage erleiden. Sie haben entsetzliche Verluste zu beklagen. Sie zerfallen in der Südukraine und die Russen haben ihre Hauptoffensive noch nicht einmal gestartet. Das muss man sich einmal vor Augen halten. Sie sind noch nicht einmal mit dem Hauptteil der Streitkräfte konfrontiert, die irgendwann auf dem Weg zu ihnen sind. Und sie fallen schon auseinander.“

OH SH*T, HERE WE GO

Clayton Morris*:

Gestern Abend erklärte der NATO-Chef, dass Russland weitere 200.000 Soldaten mobilisiert, um eine massive Offensive vorzubereiten. Polen ist bereit, in Abstimmung mit der NATO F 16-Jets in die Ukraine zu entsenden, und der ukrainische Geheimdienstchef sagt, die Krim werde von der Ukraine zurückerobert.

Bei uns ist jetzt Colonel Douglas Macgregor. Colonel, ich möchte Sie bitten, gleich über all diese aktuellen Nachrichten zu sprechen. Aber vorher: Sie haben einen neuen Artikel mit dem Titel „This Time It’s Different“ geschrieben [Anm: link zum Artikel unten], und damit möchte ich beginnen. Sie weisen darauf hin, dass weder wir noch unsere Verbündeten darauf vorbereitet sind, einen totalen Krieg mit Russland zu führen. Das ist es, was Sie schreiben. (…)

The Russia-Ukraine War and the Maidan in Ukraine

The Russia-Ukraine War and the Maidan in Ukraine

38 Pages Posted: 24 Oct 2022

Ivan Katchanovski

University of Ottawa

Abstract
This study examines the Russia-Ukraine war in 2022 and the origins of the Russia-Ukraine
conflict in the political transition during the Maidan in Ukraine in February 2014. This transition
of power contributed to a start of the civil war in Donbas, Russian military interventions in
Crimea and Donbas, the Russian annexation of Crimea and an international conflict between
Russia and Ukraine and the West and Russia. This conflict escalated when Russia invaded
Ukraine in February 2022. The research question is as follow: What is the nature of the Russia-
Ukraine war and the political transition in Ukraine during the Maidan? This issue produced
divergent narratives of this war and the Maidan in scholarly studies, the media, and governments
in different countries. This paper uses political science theories of wars, mass protests, coups,
revolutions, and regime changes and empirical analysis to examine the nature of the Russia-
Ukraine war and the political transition in Ukraine during the Maidan. It analyzes videos and
interviews and statements of key political actors involved in this war and the power transition,
witness testimonies of various participants of the Russia-Ukraine war and the Maidan at the
Yanukovych state treason trial and the Maidan massacre trial in Ukraine, and media publications
in Ukrainian, Russian, and English. The study concludes with the analysis of the implications of
its findings for understanding the conflicts in Ukraine and over Ukraine and their resolution.

Ehemaliger israelischer Premierminister Bennett sagt, die USA hätten seine Bemühungen um ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine „blockiert“ – The Grayzone

Quelle: https://thegrayzone.com/2023/02/06/israeli-bennett-us-russia-ukraine-peace/

thegrayzone.com

Ehemaliger israelischer Premierminister Bennett sagt, die USA hätten seine Bemühungen um ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine „blockiert“ – The Grayzone

Antikrieg Dot Com

06.02.2023

4-5 Minuten

Bennett sagt, die USA und ihre westlichen Verbündeten hätten beschlossen, „Putin weiter zu schlagen“ und nicht zu verhandeln

Dieser Artikel wurde ursprünglich von Antiwar.com veröffentlicht

Der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett sagte in einem Interview, das am Samstag auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht wurde, dass die USA und ihre westlichen Verbündeten seine Bemühungen, zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln, um den Krieg in den ersten Tagen zu beenden, „blockiert“ hätten.

Am 4. März 2022 reiste Bennett nach Russland, um sich mit Präsident Wladimir Putin zu treffen. In dem Interview ging er auf seine damaligen Vermittlungsbemühungen zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskij ein, die er nach eigenen Angaben mit den USA, Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich koordinierte.

Bennett sagte, dass beide Seiten während seiner Vermittlungsbemühungen großen Zugeständnissen zustimmten. Die russische Seite habe die „Entnazifizierung“ als Voraussetzung für einen Waffenstillstand fallen gelassen. (…)

(Hinweis: Links finden sich im engl. Originaltext)

Neue Friedensbewegung in den USA fordert: «Keinen einzigen Cent mehr für den Krieg in der Ukraine» – Die Weltwoche

weltwoche.ch

Neue Friedensbewegung in den USA fordert: «Keinen einzigen Cent mehr für den Krieg in der Ukraine» – Die Weltwoche

https://weltwoche.ch/daily/neue-friedensbewegung-in-den-usa-fordert-keinen-einzigen-cent-mehr-fuer-den-krieg-in-der-ukraine/

03.02.2023

8–9 Minuten


John V. Walsh war bis vor kurzem Professor für Physiologie und Neurowissenschaften an der University of Massachusetts und hat für diverse Medien über Themen des Friedens und der Gesundheitsversorgung geschrieben. Die erste Version dieses Artikels erschien auf Antiwar.com.

Am 19. Februar wird in Washington, D. C., ein Protest gegen den Krieg in der Ukraine stattfinden, der sich deutlich von früheren Demonstrationen unterscheidet. Dies markiert auch einen neuen Aufbruch für Anti-Kriegs- und Anti-Imperiums-Kräfte hier in den USA.

Die Hauptforderung dieser breiten Koalition ist einfach und direkt: «Keinen weiteren Penny für den Krieg in der Ukraine.» Es ist eine Forderung, die betont, was wir in den USA tun können, um den Krieg zu beenden, und nicht, was andere tun können. Schliesslich ist die einzige Regierung, die wir Amerikaner beeinflussen können, unsere eigene.

Und im Grunde ist die Grundlage für die Zustimmung der Anti-Interventionismus, den ein Grossteil der progressiven Bewegung in den USA aufgegeben hat, wie die jüngsten Kongress-Abstimmungen zeigen, bei denen alle Demokraten, einschliesslich aller progressiven Demokraten, für Waffenlieferungen an die Ukraine gestimmt haben.

Über diese Forderung hinaus ergibt sich die potenzielle Kraft dieser einzigartigen und vielversprechenden Bewegung aus der Natur der sie tragenden Organisationen – der Volkspartei, einer neuen progressiven Partei, und der Libertären Partei. Es handelt sich in der Tat um das, was ein Grossteil der Presse als eine «Rechts-Links-Koalition» bezeichnen würde, die ein Spektrum abdeckt, das breit genug ist, um den Stellvertreterkrieg in der Ukraine tatsächlich zu einem Ende zu bringen. (…)

Cancel Culture Round Three Get Out?

Scott RITTER

[Note: Since this article was written, the organizers of “Rage Against the War Machine” have reversed their decision to withdraw their invitation for me to speak at the February 19 anti-war event in Washington, DC. They made this decision under pressure from many of the other speakers scheduled to attend who opposed my being removed from the event. This is the right decision. I recognize that being invited to speak at an event such as the one scheduled for February 19 is a privilege, not a right. I will do my utmost to ensure that my presentation is worthy of the occasion. I have no hard feeling against the organizers. However, the decision to kick me off the speakers list, after publicly announcing I would be speaking, sent a message to all those who promote “cancel culture” tactics that their methods work. This is a threat to everyone. Moreover, given the vicious and vociferous attacks that have been leveled against me, I believe it only appropriate that I respond by staying true to the emotions and mindset I had upon learning I had been removed, and which governed the tone and content of the article as originally written. Cancel culture cannot be allowed to prevail. Thank you again to those who supported me, and to the event organizers who have honored me by allowing me to be in the company of such esteemed individuals working in support of such a worthy cause.]  

Back in early January 2003, I was involved in a project intended to be a last-gasp effort to head off a US-led war with Iraq. In December 2002, Ari Fleischer, the White House spokesperson, had articulated during a press conference that while the official US policy toward Iraq was regime change, this did not necessarily mean removing Saddam Hussein by use of force. Fleischer indicated that a significant change in behavior on the part of the Iraqi government could constitute “regime change.”

I picked up on that theme and reached out to the Iraqi government (keeping in mind I had addressed the Iraqi Parliament back in September 2002 in a successful bid to get UN weapons inspectors back on the job), and outlined a proposal based upon a six-point plan of action that would have the Iraqi government agree to changes in policy regarding disarmament, human rights, democracy, diplomacy, economy and peace. (…)

Die Denkfabrik RAND hat einen Bericht veröffentlicht, laut dem eine Verlängerung des Ukraine-Konflikts den USA weit mehr Nachteile als Vorteile bringen werde. Deshalb raten die Experten der US-Führung, Kiew zu Verhandlungen mit Moskau drängen und den Neutralitätsstatus der Ukraine zu garantieren. Von Aleksej Latischew und Aljona Medwedewa

Quelle: https://gegenzensur.rtde.world/international/161621-us-denkfabrik-schlaegt-washington-aenderung/

Die Denkfabrik RAND hat einen Bericht veröffentlicht, laut dem eine Verlängerung des Ukraine-Konflikts den USA weit mehr Nachteile als Vorteile bringen werde. Deshalb raten die Experten der US-Führung, Kiew zu Verhandlungen mit Moskau drängen und den Neutralitätsstatus der Ukraine zu garantieren.

Von Aleksej Latischew und Aljona Medwedewa 

Die Verzögerung des Konflikts in der Ukraine wird den USA mehr Nachteile als Vorteile bringen. Diese Meinung äußerten die Autoren eines Berichts, der vom amerikanischen Thinktank RAND Corporation erstellt wurde. Zu den wichtigsten Kosten, die mit einem langfristigen Szenario verbunden sind, nennen die Experten das Risiko eines Atomwaffeneinsatzes und des Kriegsausbruchs zwischen der NATO und Russland.

Darüber hinaus würde eine weitere Unterstützung Kiews nach Ansicht der US-Analysten immer größere Ressourcen des Westens verschlingen. Angesichts dieser Entwicklung werden die Energie- und Lebensmittelpreise weltweit weiter steigen und der globale wirtschaftliche Wachstum wird sich verlangsamen, wovon auch die USA betroffen sein werden. Zudem kann sich Washington wegen der Ukraine nicht auf andere Prioritäten in seiner Außenpolitik konzentrieren.

Diese Faktoren sind für Washington nach Ansicht von RAND von größerem Gewicht als die möglichen Vorteile einer Verlängerung des Konflikts. Zu den letzteren zählen die Analysten eine Schwächung Russlands, eine mögliche Zunahme der Kontrolle Kiews über die Territorien und eine Verringerung der Energieabhängigkeit der Ukraine von Russland derjenigen Länder, welche die Ukraine unterstützen

„Kurz gesagt, die Folgen eines anhaltenden Konflikts – von der ständigen Präsenz eines erhöhten Eskalationsrisikos bis hin zum wirtschaftlichen Schaden – überwiegen bei weitem die möglichen Vorteile“, schreiben die Autoren des Berichts.

Dabei ist man bei RAND der Meinung, dass weder Moskau noch Kiew im Moment einen absoluten Sieg auf dem Schlachtfeld erringen können. Am wahrscheinlichsten seien ein Waffenstillstand, Verhandlungen über eine politische Lösung oder etwas dazwischen, um die Konfrontation zu beenden, so das Zentrum für Analytik.

RAND stellt jedoch fest, dass „trotz der monatelangen Kämpfe sowohl Russland als auch die Ukraine den weiteren Verlauf des Konflikts optimistisch betrachten“ und daher nicht zu einer friedlichen Lösung bereit sind.

Unter anderem rechnet die Ukraine nach Ansicht der Experten der Denkfabrik mit einem Erfolg auf dem Schlachtfeld, weil sie glaubt, dass die westliche Unterstützung „qualitativ und quantitativ unbegrenzt wachsen wird“. Russland hingegen rechnet damit, dass die USA und die EU das Kiewer Regime wegen der steigenden Kosten einer solchen Politik in Zukunft nicht mehr unterstützen werden.

Darüber hinaus lässt das gegenseitige Misstrauen der Konfliktparteien die Verfasser des Dokuments befürchten, dass ein eventueller künftiger Frieden nicht von Dauer sein wird. Dieser Umstand wirkt sich ebenfalls auf die mangelnde Verhandlungsbereitschaft der Konfliktparteien aus, meinen die Analysten.

Ratschläge für das Weiße Haus

Um dem Beginn eines Friedensabkommens näher zu kommen, schlägt RAND vor, dass Washington eine Reihe von Maßnahmen ergreift. So könne das Weiße Haus, heißt es in dem Bericht, „die Verpflichtung der Ukraine zu Verhandlungen als Bedingung für weitere militärische Unterstützung stellen“.

Gleichzeitig, so die Experten, sollten die USA klare Pläne für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine aufzeigen, um ein Signal an Russland zu senden.

Zudem könnten die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten „in Erwägung ziehen, langfristige Verpflichtungen in Bezug auf die Sicherheit der Ukraine einzugehen, zu denen sie bereit sind, wenn Kiew eine gemeinsame Sprache mit Moskau findet“, heißt es in dem Papier. Dieser Schritt würde nach Ansicht der Analysten die Sorgen der Ukraine um ihre eigene Sicherheit in der Zukunft zerstreuen.

Zusätzlich könnten die USA die Ukraine ermutigen, den neutralen Status zu akzeptieren.

„Im Rahmen des Communiqués von Istanbul würde Russland eine völkerrechtliche Verpflichtung der Vereinigten Staaten und mehrerer NATO-Länder in Bezug auf den neutralen Status der Ukraine erhalten, zusätzlich zur eigenen Verpflichtung der Ukraine diesbezüglich. (…) Solch ein Versprechen könnte aus russischer Sicht Fragen der Glaubwürdigkeit zunichte machen“, glauben die Autoren des Berichts.

Die USA sollten auch das Verfahren zur teilweisen Aufhebung der Sanktionen gegen Russland aufzeigen, so RAND.

„Möglicherweise beruht Russlands Pessimismus in Bezug auf eine Friedensregelung zum Teil auf der Überzeugung, dass die internationalen Sanktionen auch dann in Kraft bleiben, wenn es ein Ende des Konflikts in der Ukraine aushandelt. Folglich könnte ein Schritt, der die Verhandlungen wahrscheinlicher macht, darin bestehen, einen Weg zur teilweisen Aufhebung der Sanktionen aufzuzeigen“, heißt es in dem Papier.

Alle diese Maßnahmen dürften nach Ansicht von US-Experten den Beginn des Friedensprozesses näher rücken lassen.

„Die Erarbeitung dieser Instrumente und ihre Erörterung mit der Ukraine und den Verbündeten der USA könnte dazu beitragen, den definitiven Anfang eines Prozesses herbeizuführen, der diesen Konflikt innerhalb eines Zeitrahmens, der den Interessen der USA entspricht, auf dem Verhandlungswege beendet. Die Alternative dazu ist ein lang anhaltender Konflikt mit erheblichen Herausforderungen für die Vereinigten Staaten, die Ukraine und den Rest der Welt“, heißt es in dem Bericht.

Die Denkfabrik räumt aber auch ein, dass solche Entscheidungen für Washington nicht einfach zu treffen sein werden. Unter anderem in der Frage der antirussischen Sanktionen könnte das Weiße Haus auf politischen Widerstand innerhalb der USA selbst stoßen. Des Weiteren müssten die USA um die Unterstützung ihrer Verbündeten werben, die Washington bereits davon überzeugt hat, Sanktionen gegen Russland zu verhängen.

„Ein Kompromiss ist nicht zu erwarten“

Laut Wladimir Bruter, einem Experten am Internationalen Institut für Geisteswissenschaften und politische Studien, sind Vorschläge der RAND-Analysten nichts weiter als „Anregungen zum Nachdenken“.

„Die Vorschläge von RAND beinhalten kein Multi-Szenario, sondern man geht davon aus, dass das Szenario in seiner Gesamtheit günstig für Washington sein wird. Und die USA werden in der Lage sein, den Prozess der Beendigung der Kampfhandlungen auf die eine oder andere Weise zu steuern“, erklärte der Experte gegenüber RT.

Darüber hinaus merkte er an, dass US-Analysten zwar die Frage der Garantien gegenüber Russland ansprechen, doch davon ausgehen, dass Washington über die Art dieser Garantien entscheiden wird. „Sie gehen nicht davon aus, dass die Interessen Russlands in Zukunft respektiert werden“, fügte der Analyst hinzu.

Der Expertenmeinung zufolge könnten einige der RAND-Vorschläge den Konflikt tatsächlich einem Ende näher bringen. Zum Beispiel wäre die Einführung eines wirklich neutralen Status für Kiew ein wichtiger Schritt. Noch im Dezember 2021 schlug Moskau in einem Entwurf für ein Dokument über Sicherheitsgarantien vor, dass der Westen auf die NATO-Erweiterung, einschließlich der Aufnahme der Ukraine in das Bündnis, verzichtet und sich weigert, militärische Aktivitäten auf dem Territorium osteuropäischer, transkaukasischer und zentralasiatischer Staaten durchzuführen.

Gleichzeitig weisen die Analysten auf eine Reihe erheblicher Verzerrungen in dem Bericht hin. So schreibt RAND, dass beide Seiten anscheinend an keinem Dialog interessiert sind. Obwohl die russische Regierung wiederholt ihre Bereitschaft erklärt hat, mit der Ukraine zu verhandeln.

Beispielsweise im Juni 2022, als der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit Republika Srpska daran erinnerte, dass Moskau und Kiew sich im Frühjahr auf Parameter für eine Beilegung des Konflikts geeinigt hätten, die Ukraine aber im letzten Moment auf Druck des Westens auf weitere Verhandlungen verzichtet habe. Später erließ das Kiewer Regime ein gesetzliches Verbot für Verhandlungen mit der russischen Staatsführung.

Die Politologen weisen die Aufmerksamkeit darauf, dass die Logik des Berichts weitgehend auf der Annahme beruht, der Ausgang des Konflikts hänge hauptsächlich von der westlichen Unterstützung ab. Die Versorgung mit ausländischer Ausrüstung wirkt sich sehr wohl auf die Kampfsituation aus, jedoch ist die Russische Föderation in der Lage, die Ziele der Sonderoperation unabhängig von der Unterstützung der USA und der NATO für die Ukraine zu erreichen.

„Man sollte unter anderem berücksichtigen, dass diese Unterstützung sehr begrenzt ist. Das hängt mit finanziellen Gründen und dem banalen Mangel an modernen Waffen in den westlichen Ländern zusammen“, sagte Wladimir Batjuk, Leiter des Zentrums für militärische und politische Studien am Institut für die USA und Kanada der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS), im Gespräch mit RT.

Konstantin Blochin, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Sicherheitsstudien der RAS, wies seinerseits auf einen weiteren gravierenden Mangel des RAND-Berichts hin: Das Dokument enthält kein Wort über die Bedingungen, unter denen der Frieden erreicht werden soll.

„Auf der einen Seite ist die Konflikt-Entschärfung gut. Doch unter welchen Bedingungen wird der Waffenstillstand geschlossen? Das ist eine Schlüsselfrage. Hier ergeben sich viele Probleme, z. B. die Frage, welche Position die Ukraine und die USA zur Krim und zum Donbass einnehmen werden. Offensichtlich sollte man hier keine Kompromisse erwarten“, sagte der RT-Gesprächspartner.

Ferner unterstrich er, dass ein mangelndes Vertrauen zwischen dem Westen und Russland die Beilegung des Konflikts erschwert. Den Worten des Experten zufolge gibt es keine Garantien dafür, dass Washington und Kiew die unterzeichneten Vereinbarungen einhalten werden.

„Die Verhandlungen können so lange dauern, wie man will, sie können sich über Wochen oder Monate hinziehen, das ist jedem klar. Man kann mit Russland einen Vertrag unterzeichnen und in der Zwischenzeit die Ukraine mit Waffen vollpumpen und seine Verpflichtungen vergessen. Man würde dasselbe erleben, was bei den Minsker Vereinbarungen der Fall war“, sagte Blochin.

Malek Dudakow, ein Politikwissenschaftler mit Fokus auf die Vereinigten Staaten, hält es für unwahrscheinlich, dass die US-Behörden in diesem Stadium auf die Vorschläge von RAND eingehen werden.

„Die Berichte dieser Organisation werden sowohl im Weißen Haus als auch im Pentagon gelesen. Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass sie diesen Berichten Gehör schenken werden. Das Dokument dient vielmehr dazu, die Meinung der politischen Klasse vorzubereiten, was kein schneller Prozess ist“, so der Experte gegenüber RT. Und auch er glaubt, dass man in absehbarer Zeit keine Änderung der Politik Washingtons gegenüber der Ukraine erwarten sollte.

„Im Moment hat die Regierung von Joe Biden keinen besonderen Wunsch nach Friedensgesprächen über die Ukraine-Problematik. Niemand im Westen hat die Absicht, seine Position zu ändern. Deshalb werden sie weiterhin Waffen nach Kiew liefern“, so der Analyst abschließend.

Übersetzung aus dem Russischen.

Mehr zum Thema – Koreanisches Szenario: Wo könnte der russisch-ukrainische „38. Breitengrad“ verlaufen?

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus. 
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland. 
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

Die New York Times hat gerade zugegeben, dass die antirussischen Sanktionen des Westens gescheitert sind – Andrew KORYBKO

Quelle: https://kolozeg.org/the-new-york-times-just-admitted-that-the-wests-anti-russian-sanctions-are-a-failure-andrew-korybko/

kolozeg.org

Die New York Times hat gerade zugegeben, dass die antirussischen Sanktionen des Westens gescheitert sind – Andrew KORYBKO

von Kolozeg

01.02.2023

7-9 Minuten

Weder die New York Times, noch die von der Autorin Ana Swanson zitierten westlichen Experten, noch der IWF können glaubhaft beschuldigt werden, „russlandfreundlich“ zu sein, geschweige denn sogenannte „russische Propagandisten“ oder gar „russische Agenten“ zu sein, was somit die Beobachtung bestätigt, dass sich diese Dimension der antirussischen Informationskriegskampagne der Goldenen Milliarde entscheidend verschoben hat.

Das „offizielle Narrativ“ zum Ukraine-Konflikt hat in den letzten Wochen eine Kehrtwende vollzogen: Statt den vermeintlich „unvermeidlichen“ Sieg Kiews vorschnell zu feiern, wird heute ernsthaft vor dessen wahrscheinlicher Niederlage gewarnt. Es war daher im Nachhinein zu erwarten, dass sich auch andere Dimensionen der Informationskriegskampagne der von den USA geführten Goldenen Milliarde des Westens gegen Russland ändern würden. Als Beweis dafür hat die New York Times (NYT) gerade zugegeben, dass die antirussischen Sanktionen des Westens ein Fehlschlag sind.

In Ana Swansons Artikel „Russia Sidesteps Western Punishments, With Help From Friends“ (Russland umgeht westliche Strafen mit Hilfe von Freunden) zitiert sie westliche Experten, die zu dem Schluss kommen, dass „Russlands Importe sich bereits auf das Vorkriegsniveau erholt haben oder dies bald tun werden, je nach ihren Modellen.“ Noch überzeugender ist der Verweis auf die jüngste Einschätzung des IWF vom Montag, der „nun erwartet, dass die russische Wirtschaft in diesem Jahr um 0,3 Prozent wachsen wird, was eine deutliche Verbesserung gegenüber seiner früheren Schätzung von 2,3 Prozent Schrumpfung darstellt.“ (…)

RAND: Avoiding a Long War

https://www.rand.org/pubs/perspectives/PEA2510-1.html

SAMUEL CHARAP, MIRANDA PRIEBE
Avoiding a Long War
U.S. Policy and the Trajectory of the Russia-Ukraine Conflict
How does this end? Increasingly, this question is dominating discussion
of the Russia-Ukraine war in Washington and other Western capitals.
Although successful Ukrainian counteroffensives in Kharkiv and Kherson
in fall 2022 renewed optimism about Kyiv’s prospects on the battlefield,
Russian President Vladimir Putin’s announcement on September 21 of a partial
mobilization and annexation of four Ukrainian provinces was a stark reminder that
this war is nowhere near a resolution. Fighting still rages across nearly 1,000 km of
front lines. Negotiations on ending the conflict have been suspended since May.
The trajectory and ultimate outcome of the war will, of course, be determined
largely by the policies of Ukraine and Russia. But Kyiv and Moscow are not the only
capitals with a stake in what happens. This war is the most significant interstate
conflict in decades, and its evolution will have major consequences for the United
States. It is appropriate to assess how this conflict may evolve, what alternative tra-
jectories might mean for U.S. interests, and what Washington can do to promote a
trajectory that best serves U.S. interests. (…)

Die Ukraine beweist, dass wir nichts aus dem Vietnamkrieg gelernt haben

Quelle: https://www.zerohedge.com/geopolitical/ukraine-proves-we-learned-nothing-vietnam-war

zerohedge.com

Die Ukraine beweist, dass wir nichts aus dem Vietnamkrieg gelernt haben

von Tyler Durden

6-8 Minuten

Verfasst von James W. CARDEN via American Committee For US-Russia Accord,

Vor einigen Tagen jährte sich zum 50. Mal die Unterzeichnung des Pariser Friedensabkommens, das die amerikanische Beteiligung am Vietnamkrieg beendete. Laut Charles Kupchan, Professor für internationale Angelegenheiten an der Georgetown University, war eine der Folgen, dass ein „isolationistischer Impuls“ als Reaktion auf den Vietnamkrieg, der den liberalen internationalistischen Konsens schwer belastete, ein „bedeutendes Comeback“ erlebte.

Wie der Historiker des Kalten Krieges, John Lamberton Harper, hervorhebt, verachtete der polnischstämmige nationale Sicherheitsberater von Präsident Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, seinen regierungsinternen Konkurrenten, den vorsichtigen, sanftmütigen Außenminister Cyrus Vance, als „einen netten Mann, der durch Vietnam verbrannt ist“. In der Tat hatten Vance und einige seiner Generation nach dem Vietnamkrieg eine tiefe Desillusionierung mit sich gebracht. Und für eine kurze Zeit prägte das „Vietnam-Syndrom“ (eine Abkürzung für die Vorsicht und das Misstrauen gegenüber unnötigen und nicht zu rechtfertigenden ausländischen Interventionen) gelegentlich die amerikanische Politik auf höchster Ebene und manifestierte sich in der Verkündung der Wienberger- und der Powell-Doktrin, die – zumindest theoretisch – eine Art Widerstand des Pentagons gegen unnötige militärische Abenteuer darstellten.

Doch dieser Widerstand hielt nicht lange an. Nur wenige Stunden nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Golfkriegs erklärte Präsident George H.W. Bush: „Bei Gott, wir haben das Vietnam-Syndrom ein für alle Mal überwunden.“ Und Bush hat es überwunden: In den Jahrzehnten nach seiner Erklärung von 1991 haben sich die Vereinigten Staaten in allen 32 Jahren, die darauf folgten, in der einen oder anderen Form im Krieg befunden (entweder als Kriegspartei oder als inoffizieller Mitkriegspartei – wie im Falle unserer Beteiligung an Saudi-Arabiens groteskem Krieg gegen den Jemen).

Doch die Atmosphäre, die heute in Washington herrscht, macht es äußerst schwierig zu glauben, dass es so etwas wie ein „Vietnam-Syndrom“ jemals gegeben hat. (…)

Krieg als Selbstzweck: Das Ziel deutscher Waffenlieferungen

Quelle: https://www.freidenker.org/?p=15100

Krieg als Selbstzweck: Das Ziel deutscher Waffenlieferungen

31. Januar 2023 Webredaktion Bundeskanzler, Bundesregierung, Donbass, Krim, Medien, NATO, Olaf Scholz, Ukraine-Konflikt, Waffenlieferungen

Mit den Waffenlieferungen macht Deutschland deutlich: Ziel ist es, den Krieg in die Länge zu ziehen. Es geht um die Schwächung Russlands durch eine lange, kostspielige militärische Bindung. Deutschland nimmt dafür die komplette Zerstörung der Ukraine billigend in Kauf.

von Gert Ewen UNGAR

Bundeskanzler Olaf Scholz wird nicht müde, der Ukraine die Unterstützung Deutschlands zu versichern. Mit der Zusage der Lieferung von Leopard-2-Panzern steht die nächste Forderung im Raum. Selenskij fordert nun Kampfjets. Begleitet wird diese Forderung von der Wiederholung seiner Absage an jegliche Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten. Damit findet er Rückhalt bei deutschen Politikern und vor allem Politikerinnen. All das Spektakel um Waffenlieferungen und die weitere Unterstützung der Ukraine, die Absage an Diplomatie und Verhandlungen lässt eine zentrale Frage unbeantwortet. Was ist das Ziel? Was ist ein realistisches Ziel all der deutschen Unterstützung? Was soll erreicht werden?

Wer sich in den deutschen Medien informiert, wird schnell fündig. Das Ziel ist selbstverständlich der Sieg der Ukraine über Russland. Das sagt beispielsweise der CDU-Politiker Norbert Röttgen, und viele Nutzer der sozialen Medien schließen sich dem an. Der Westen muss so lange Waffen liefern, bis die Ukraine Russland besiegt hat. Dieses Ziel fällt allerdings unter die Kategorie „nicht realistisch“. (…)