Filmtipp: SCHÜSSE AUF DEM PETERSPLATZ – Wer wollte den Papst ermorden?, Freitag, 27. November 2015 – 20:15, ZDF-Info


globalcrisis/globalchange NEWS
Martin Zeis, 27.11.2015

Wer sich in den letzten Jahren mit den Themen 9-11, Giftgas-Einsatz in Syrien, MH-17 etc. beschäftigt hat, dem dürften die in dem Film „Schüsse auf dem Petersplatz“, dem Interview mit den beiden Filmemachern und mit dem Geheimdienst-Experten Aldo GIANULLI angesprochenen Methoden der Geheimdienste, wie sie dafür sorgen (wollen), dass wir ihre Geschichte(n) glauben, vertraut sein.

SCHÜSSE AUF DEM PETERSPLATZ – Wer wollte den Papst ermorden?
Freitag, 27. November 2015 – 20:15, ZDF-Info

DWN, 26.11.2015 — http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/26/attentate-und-terror-es-gibt-immer-eine-wahrheit-hinter-der-wahrheit

GEHEIMDIENSTE
Attentate und Terror: „Es gibt immer eine Wahrheit hinter der Wahrheit“

Die Journalisten Moritz Enders und Werner Köhne haben eine Dokumentation über das Attentat auf Papst Johannes Paul II. gedreht. Sie zeigen darin, wie Geheimdienste und Staats-Terroristen mit Spezial-Operationen die öffentliche Meinung manipulieren. Das Thema ist im Zeitalter des Terrors von globaler Aktualität.

DWN: Am Freitag wird Ihr Dokumentarfilm über das Attentat an Papst Johannes Paul II. ausgestrahlt. Welche Erkenntnisse haben Sie gewonnen?

Moritz Enders: Zunächst einmal: Werner Köhne und ich haben uns in unserer Dokumentation mit einem politischen Verbrechen beschäftigt. Ein politisches Verbrechen ist aber in der Regel viel komplexer als ein normales. Bei einem normalen Verbrechen – nehmen wir einmal Mord aus Eifersucht – gibt es in der Regel ein klares Motiv, Spuren, die zuzuordnen sind und es ist wahrscheinlich, dass der Täter überführt wird. Bei einem politischen Verbrechen gibt es hingegen oft professionelle Strippenzieher im Hintergrund, die natürlich auch wissen, wie man die Ermittler auf falsche Fährten lenkt und wie man gewisse Informationen streut, damit die Öffentlichkeit dann glaubt, was sie glauben soll. Das bedeutet natürlich auch, dass ein politisches Verbrechen nicht den Endpunkt einer Entwicklung darstellen muss. Für die anschließende Propagandaschlacht, für die Instrumentalisierung des Verbrechens für politische Zwecke, ist es eher der Startschuß. (…)

DWN: Waren Sie erstaunt, dass mit ZDF und Arte zwei öffentlich-rechtliche Sender Ihre Doku ins Programm nehmen? Bisher galt man doch schnell, wie der in Ihrem Film auch zitierte Daniele Ganser, als „Verschwörungstheoretiker“…

Moritz Enders: Die beiden Sender haben die Dokumentation ja in Auftrag gegeben und die Redakteure haben die O- Töne sogar ausdrücklich gelobt, auch die von Daniele Ganser. Ich habe Daniele Ganser interviewt, nachdem ich sein Buch über die „Nato- Geheimarmeen“ gelesen hatte. Das scheint mir sehr gut recherchiert zu sein und auch sonst habe ich Daniele Ganser als jemanden erlebt, der sehr genau und faktenorientiert argumentiert. Es bringt uns auch nichts, wenn wir immer wieder die „Verschwörungstheoretiker- Keule“ auspacken, nur damit wir uns nicht mit Fakten auseinandersetzen müssen, die nicht in unser politisches Weltbild passen. Vielmehr sollten wir uns bemühen, frei denkende Menschen zu werden oder zu bleiben und auch anderen Meinungen Gehör zu schenken.

Und das ist es auch, was ich Ihren Lesern am Ende dieses Interviews mitgeben möchte: Bleiben Sie freien Geistes, bewahren Sie sich eine gewisse Skepsis den Medien gegenüber, prüfen Sie auch dieses Interview kritisch und fragen Sie sich, in was für einer Welt Sie morgen leben wollen.

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