„Tote laden nicht nach“ – Wolf WETZEL zum NSU-Komplex + „Die Ur teile im NSU-Prozess in München. Alles gesagt?“, 10./11.07.2018

globalcrisis/globalchange NEWS

Martin Zeis  11.07.2018  21:00

 

Der weithin bekannte Investigativ-Journalist Wolf WETZEL hat gestern in einem 29-minütigen Gespräch mit Malte Daniljuk zum Verlauf des NSU-Prozesses und zu den komplexen Hintergründen der Mordserie Stellung genommen.

An drei Beispielen demonstriert Wetzel im Detail, dass und wie eine tatsächliche und an den Grundsätzen der polizeilichen Ermittlungsarbeit orientierte Aufklärung durch diverse staatliche Behörden be-/verhindert wurde und wie Tathergänge manipuliert bzw. verdeckt worden sind.

Zum Schluss wird das recht umfängliche geheimdienstliche Personal des NSU-Komplexes sichtbar.

Nicht ohne Grund hat das OLG München in seinem heutigen Urteil verfügt, wichtige, der Aufklärung der verschiedenen Taten / Täter/-kreise dienliche Akten 120 Jahre lang  zu sperren.

Das hochinformative Gespräch „Tote laden nicht nach“ – Wolf Wetzel zum NSU-Komplex“ ist abrufbar unter:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=7&v=ZJSl8F7CpKs

Im Folgenden die jüngsten Beiträge Wetzels auf seinem Blog „Eyes Wide Shut“.

 

https://wolfwetzel.wordpress.com/category/02-bucher/der-nsu-vs-komplex-2013-2015/

Die Urteile im NSU-Prozess in München. Alles gesagt?

07/11/2018 — Wolf Wetzel

Für den 11. Juli 2018 wurden die Urteile im NSU-Komplex angekündigt. Sie richten sich gegen das letzte lebende (Gründungs-)Mitglied einer terroristischen Vereinigung namens „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) und vier Unterstützer.

Laut Süddeutsche Zeitung ist der NSU-Prozess „ein Prozess der Superlative: der längste, der größte, der teuerste. Ein Jahrhundertprozess, nur zu vergleichen mit den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen, den Auschwitzprozessen und den RAF-Verfahren. Es geht um zehn Morde, drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle.“

In der medialen Vorbereitung auf das Urteil wurde immer wieder an das Versprechen erinnert, das die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf einer zentralen Gedenkfeier im Februar 2012 gegeben hatte:

Wir tun alles, um die Morde aufzuklären und die Helfershelfer und Hintermänner aufzudecken und alle Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.“

Dass dieses Versprechen nichts wert ist und mit Bedacht nicht eingelöst werden sollte, hat sich nicht erst im Laufe des Prozesses herausgestellt.

Bereits vor Beginn des Prozesses im Jahre 2013 hat die Bundesanwaltschaft angekündigt, worum es in diesem Prozess nicht gehen wird:

  • Gegenstand des Prozesses wird nicht sein, ob der NSU aus mehr als drei Mitgliedern besteht.
  • Nicht aufklärungswürdig ist die Begründetheit des Vorwurfes, dass der Staat in direkter bzw. indirekten Form am Zustandekommen des nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) beteiligt war.
  • Ebenfalls sei es nicht Gegenstand dieses Prozesses, ob und wie viele V-Leute die Taten des NSU ermöglicht bzw. nicht verhindert haben.

Diese Prozesslinie hatte der Bundesanwalt Dr. Diemer am 25. Juli 2017 nochmals unterstrichen, als es um die verweigerte Beweiserhebung in diesem Verfahren ging:

Eine Beweisaufnahme, die das politische und mediale Interesse nicht immer befriedigen konnte, weil die Strafprozessordnung dem Grenzen setzte. Rechtsstaatliche Grenzen, die verlangen, das Wesentliche vom strafprozessual Unwesentlichem zu trennen. So ist es schlicht und einfach falsch, wenn kolportiert wird, der Prozess habe die Aufgabe nur teilweise erfüllt, denn mögliche Fehler staatlicher Behörden und Unterstützerkreise – welcher Art auch immer – seien nicht durchleuchtet worden. Mögliche Fehler staatlicher Behörden aufzuklären, ist eine Aufgabe politischer Gremien. Anhaltspunkte für eine strafrechtliche Verstrickung von Angehörigen staatlicher Stellen sind nicht aufgetreten.“ (Wortprotokoll der Nebenklage)

Von daher ist die bis heute andauernde Enttäuschung über den fehlenden Aufklärungswillen auch eine Selbsttäuschung, die mit der Weigerung einhergeht, sich nicht mit dem deutlich artikuliertem Faktum auseinanderzusetzen, dass „schonungslose“ Aufklärung weder die Aufgabenstellung der Bundesanwaltschaft war, noch die des Staatsschutzsenats.

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Wolf Wetzel

Der NSU-VS-Komplex. Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund – wo hört der Staat auf? 3. Auflage, Unrast Verlag 2015

Alle Beiträge und Recherchen der letzten sechs Jahre zum NSU-VS-Komplex finden sich hier:

https://wolfwetzel.wordpress.com/category/02-bucher/der-nsu-vs-komplex-2013-2015/

Eine erste Einschätzung haben Nebenkläger auf ihrem Blog: „Nebenklage NSU-Prozess“ gezogen:

„Das Urteil des Staatsschutzsenats des OLG München schützt den Staat und lässt die Opfer einmal mehr im Stich

Das OLG München hat mit seinem Urteil vom heutigen Tag all denjenigen, die sich um eine wirkliche Aufklärung Straftaten des NSU und ihrer Hintergründe bemühen, einen Schlag ins Gesicht versetzt. Die Beschränkung der Aufklärungsbemühungen auf eine harte Verurteilung Beate Zschäpes, bei gleichzeitiger Verharmlosung der Tatbeiträge und der Ideologie der Unterstützer und Leugnung jeglicher Verantwortlichkeit staatlicher Stellen, geht viel weiter, als dies nach der bisherigen Beweisaufnahme zu befürchten war.“

Bitte weiterlesen: https://www.nsu-nebenklage.de/blog/2018/07/11/11-07-2018/

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https://wolfwetzel.wordpress.com/2018/07/11/ueber-45-v-leute-waren-beteiligt-geheimdienste-und-das-offene-ende-vom-nsu-prozess/

„Über 45 V-Leute waren beteiligt“: Geheimdienste und das offene Ende vom NSU-Prozess

07/11/2018 — Wolf Wetzel

Auszüge aus der Pressekonferenz mit RA Sebastian Scharmer und Interview mit Wolf Wetzel zum bevorstehenden Prozessausgang. Sputnik vom 11. Juli 2018 *

Am Mittwoch wird nach 437 Verhandlungstagen ein Urteil im Prozess gegen den „Nationalsozialistischen Untergrund“ erwartet. Zuvor spricht Anwalt Sebastian Scharmer in Berlin vor internationalen Medien. Er vertritt Opfer des rechten Netzwerks, äußert sich zu möglichen Haftstrafen und bedauert, dass der Staat keine Transparenz schaffen will.

Der Dortmunder Rechtsanwalt Sebastian Scharmer geht davon aus, dass vier der fünf Angeklagten im Prozess gegen den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) zu langen Haftstrafen verurteilt werden. Damit meinte er Beate Zschäpe als Hauptangeklagte sowie die Angeklagten Ralf Wohlleben, Holger G. und Andre E., die am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht München ihre Urteile erwarten. Diese Gruppe sei aber „nur ein Teil der Personen, die an dem Mord direkt oder indirekt mitbeteiligt gewesen sind. Das ist eine bittere Erkenntnis nach fünf Jahren versuchter Aufklärung in diesem Prozess“, einem der „längsten Indizienprozesse der deutschen Geschichte“. Das sagte Scharmer am Montag im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vor Vertretern der ausländischen Medien.

Scharmer vertritt in dem Mammut-Verfahren Hinterbliebene des 2006 in Dortmund ermordeten Kioskbesitzers Mehmet Kubasik. Rückblickend habe der Prozess nie das erreichen können, was sich die Öffentlichkeit erhofft hatte. Dies hatte auch mit Problemfeldern zu tun, mit denen der Anwalt im Verlauf des Verfahrens selbst zu kämpfen hatte. „Da waren Szene-Zeugen, also Neonazis, die wir vernommen hatten, die sich im Gerichtssaal dumm oder erinnerungslos gestellt haben.“ Der andere Punkt sei „das Problem der Involvierung der Verfassungsschutzämter“ in dem Fall.

Wird Merkels Versprechen nicht eingelöst?

Noch 2011 hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) der Öffentlichkeit ein „Aufklärungs-Versprechen“ gegeben, dass der Staat „alles tun“ werde, um die Hintergründe des NSU-Komplexes aufzudecken. Davon sei heute nichts mehr zu spüren, so der Rechtsanwalt auf der Pressekonferenz.  (…)

* https://de.sputniknews.com/politik/20180711321492948-nsu-prozess-ende-zschaepe/

Die Radio-Reportage zum Abschluss des NSU-Prozesses zum Nachhören

Dauer 05.14 min

https://soundcloud.com/sna-radio/reportage-zum-ende-des-nsu-prozess-rolle-der-geheimdienste-nicht-aufgeklart

Trump’s Using Russian Gas Rhetoric To Control Germany And Support Poland – Eurasia Future

Read between the President’s words and this “stable genius” is at it again with one of his Machiavellian plans. German-Polish Rivalry Trump raised eyebrows this morning when he told NATO Secretary General Jens Stoltenberg during breakfast that “Germany is captive of Russia because it is getting so much of its […]

Quelle: Trump’s Using Russian Gas Rhetoric To Control Germany And Support Poland – Eurasia Future

It’s Not Just Trump, China’s Also Making The WTO Irrelevant – Eurasia Future

China’s pioneering initiative to institutionalize trade rules and dispute mechanisms for its New Silk Road is especially impactful in making the World Trade Organization irrelevant in and of itself, but when combined with Trump’s recent moves away from this globalist body, it has the effect of dealing what might be […]

Quelle: It’s Not Just Trump, China’s Also Making The WTO Irrelevant – Eurasia Future

Andreas WEHR: Die Ökonomie der Migration und das Versagen der Linken

Billige Arbeitskräfte und Kampf um die besten Köpfe: Die Ökonomie der Migration und das Versagen der Linken

von Andreas Wehr[1]

Die Flüchtlingskrise hat das Land in zwei Lager gespalten, in Anhänger der „Willkommenskultur“ und jene, die in der Entscheidung der Bundeskanzlerin Merkel, die Grenzen am 3. September 2015 für Flüchtlinge und Migranten zu öffnen, ein Verhängnis sehen. Die Aufnahme von mindestens 850.000 Menschen in der Zeit bis zur Schließung der Balkanroute Ende Februar 2016  war der bisherige Höhepunkt eines seit Jahren anhaltenden Zustroms von Flüchtlingen bzw. Arbeitsmigranten. Der Ansturm glich einer Welle, die sich lange zuvor in kontinuierlich steigenden Asylanträgen aufgebaut hatte. In einer Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung vom Mai 2018  heißt es: „Seit Mitte der 1990er Jahre ging die Zahl der in Deutschland gestellten Asylanträge kontinuierlich zurück. Seit 2007/2008 steigen die Zahlen wieder. 2016 erreichte die Anzahl der Asylanträge einen Höchststand: Zwischen Januar und Dezember 2016 zählte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 745.545 Erst- und Folgeanträge auf Asyl und damit mehr als im Vorjahr. 2015 hatten 476.649 Menschen in Deutschland Asyl beantragt. Zwischen Januar und Dezember 2017 nahm das Bundesamt insgesamt 222.683 Asylanträge entgegen. Im laufenden Jahr 2018 waren es 63.972 Anträge.“

Arbeitsmigration unter Nutzung des Asylrechts

Wie viele Asylgesuche gestellt wurden, um Schutz nach dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (Genfer Flüchtlingskonvention) vor Verfolgung aus „Gründen der Rasse, der Religion, der Nationalität, der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischer Überzeugung“ zu erhalten, lässt sich nicht genau sagen. Die Anerkennungs- und Ablehnungsquoten von Asylanträgen für die Jahre 2006 bis 2018 besagen: 16 Prozent wurden als Asylsuchende anerkannt, 11 Prozent erhielten subsidiären Schutz[2], 37 Prozent der Anträge wurden abgelehnt, in 5 Prozent der Fälle wurde ein Abschiebungsverbot ausgesprochen und bei 31 Prozent erledigten sich die Gesuche, da die Antragsteller zurückkehrten, in andere Länder weiterzogen oder ihren Asylantrag zurückzogen. Die Anerkennungsquote von 16 Prozent entspricht der vergleichbarer europäischer Staaten. Im Rotgrün regierten Schweden lag sie im Jahr 2017 bei 17 Prozent. Die Zahlen zeigen zugleich: Der überwiegende Teil der Asylbewerber kam nicht als Flüchtling entsprechend den Kriterien der Genfer Flüchtlingskonvention. Rechnet man die Anerkennungsquote aus Gründen des Asyls von 16 Prozent und den Anteil der subsidiären Schutz Genießenden von 11 Prozent zusammen, so wurden die übrigen knapp Zweidrittel der Asylanträge gestellt, um hier leben und arbeiten zu können. Das Asylverfahren wird damit im überwiegenden Maß zur Migration genutzt. Die notwendige Bewahrung seines eigentlichen Zwecks, die Schutzgewährung für Verfolgte, ist damit gefährdet. Es besteht die Gefahr, dass es aufgrund dieses massenhaften Missbrauchs gänzlich zur Disposition gestellt wird.      (…)

Der Artikel beruht auf dem Referat des Autors in der Veranstaltung „Offene Grenzen für alle? Wie kann eine realistische Flüchtlingspolitik aussehen?“ am 8. Mai 2018 im Marx-Engels-Zentrum Berlin.

Der vollständige Artikel als PDF: billige-arbeitskraefte-und-kampf-um-die-besten-koepfe-die-oekonomie-der-migration-und-das-versagen-der-linken

Quelle: https://www.andreas-wehr.eu/billige-arbeitskraefte-und-kampf-um-die-besten-koepfe-die-oekonomie-der-migration-und-das-versagen-der-linken.html

 

Europas Achsen – German Foreign Policy

03.07.2018 Europas Achsen

(Eigener Bericht) – Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Fraktionen der deutschen Wirtschaft begleiten den aktuellen Machtkampf innerhalb der Unionsparteien um die Flüchtlingsabwehr. In dem Machtkampf haben die größten Unternehmerverbände Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt demonstrativ den Rücken gestärkt. Berlin müsse „auf ein gemeinsames Vorgehen innerhalb der Europäischen Union“ setzen, erklären BDI, BDA, DIHK und ZDH; „nationale Alleingänge“ richteten „mehr Schaden als Nutzen an“. Die Intervention stellt eine klare Kritik am Versuch der CSU und des rechten Flügels der CDU dar, über die Flüchtlingsabwehr nationalistisch-chauvinistische Positionen durchzusetzen. Vor allem die CSU hatte bereits zuvor gemeinsam mit Spitzenvertretern regierender Rechtsaußen-Parteien wie FPÖ und Fidesz allgemein Vorstöße nach rechts diskutiert. Sie entspricht damit Positionen, wie sie von Organisationen mittelständischer Unternehmen vertreten werden, die rund die Hälfte der deutschen Wertschöpfung erwirtschaften. Aus deren Reihen wurde bereits die Gründung der AfD unterstützt.

Quelle: Detail

Motive hinter der Gipfel Erklärung von Singapur

Globalcrisis/globalchange NEWS
Stephan Best
13.06.18

 

Guten Tag an die Listen,

noch vor wenigen Monaten drohte die USA mit Manövern und martialischen Drohungen Nord-Korea (DVRK) mit totaler Vernichtung und seit gestern wollen manche schon Donald Trump mit dem Friedens-Nobel-Preis ehren, den andere US-Präsidenten schon für weit weniger erhielten. Muss jetzt die Wahrnehmung des derzeitigen POTUS revidiert werden? So zumindest schlägt es Gabor STEINGART in seinem heutigen Morning Briefing vor:
„Vielleicht sollten wir bei dieser Gelegenheit auch unser Trump-Bild nachschärfen. Es gibt neben dem Aufrührer und Zuspitzer offenbar auch einen Mann gleichen Namens, der neugierig auf den anderen zugehen und sich in ihn hineinfühlen kann. Der US-Präsident ist zänkisch, aber nicht nur. Er pöbelt, aber kann nahtlos auch zum Schmeicheln übergehen. Wir müssen uns ja nicht gleich ein neues Bild von Trump entwerfen. Es reicht schon, wenn wir feststellen: Das alte war unscharf.“ https://www.gaborsteingart.com/

 

 

Weniges spricht dafür, dass die ganze gestrige Choreografie in Singapur sowie der scheinbare Wandel wieder mal lediglich auf eine Laune des Präsidenten zurückzuführen ist. Solche Schritte werden für gewöhnlich in der Administration vorbereitet und organisiert. Um so mehr ist wahrscheinlich, dass diesem geopolitisch unerwarteten Schwenk nach allen bisherigen Maßnahmen der SHOCK AND AWE Trickkiste hin zu ‚friedlicheren‘ Signalen tiefer gehende Eigeninteressen der USA liegen müssen. Trump selbst räumt ein, dass die Manöver vor den Küsten Koreas (‚war games‘) verzichtbare Ausgaben seien, die eingespart werden könnten. Auch die durchaus glaubhafte Bedrohung des US Territoriums oder Südkoreas bei Vergeltungsschlägen lassen militärische Optionen gegen dieses Mitglied der ‚Achse des Bösen‘ als zu kostspielig erscheinen.

 

Unabhängig davon, wie sich die nun folgenden vermutlich harten Verhandlungen gestalten werden, mit am Tisch werden (direkt oder virtuell) die Nachbarn Nord-Koreas sitzen: Russland und China, die schon seit längerem auf eine Freeze-Freeze-Lösung im Korea-Konflikt gedrängt hatten. Beide Staaten bieten ihrerseits handelspolitische Teilnahme für beide Koreas an der rasch wachsenden Belt and Road Initiative (BRI)  an. Damit würde es auch für Süd-Korea Anreize geben durch das Territorium Nord-Koreas mit dem eurasischen Kontinent auf dem Landwege verbunden zu werden. (Zum Vergleich meine Einschätzung der Lage, wie sie sich im vergangenen September abzeichnete: https://steven25.com/2017/09/29/einschaetzungen-zur-geopolitischen-krise-um-nordkorea-praesentation-vom-28-09-2017-im-forum-3/ )

 

 

Durchaus möglich, dass die Vereinigten Staaten solche Pläne gerne behindern würden, denn wie der unten reinkopierte Artikel der Deutschen Wirtschaftsnachrichten belegt, locken in Nordkorea auch kostbare Bodenschätze und Ressourcen.

 

Der Fisch ist noch nicht im Kescher und die Hyänen streiten schon um die Beute. Eines der letzten Länder, welches dem globalisierten Verwertungsprozess noch nicht anheimgefallen war, wird bereits auf lohnende Claims hin untersucht. Und auch die bundesdeutsche Wirtschaft erhofft sich z.B. im Bausektor Gewinn bringende Investitionsmöglichkeiten. Der Run auf Bodenschätze und die Energieproduktion lässt gegenüber Deutschland die USA zu Rivalen werden.

 

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Rohstoffe und Energie: Warum Nordkorea für die USA wichtig ist

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  Veröffentlicht: 13.06.18 00:21 Uhr

Die USA verfolgen mit ihrer Nordkorea-Politik handfeste wirtschaftliche Interessen.

12.06.2018, Singapur: U.S. Präsident Donald Trump (r) und der Machthaber von Nordkorea Kim Jong Un (l) gehen mit den unterzeichneten Dokumenten im Capella Resort auf der Insel Sentosa. (Foto: dpa)

Die deutsche Wirtschaft hofft nach dem Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un auf Geschäftschancen in dem bisher stark abgeschotteten Land. „Auch die deutsche Wirtschaft erhofft sich durch einen Friedensprozess und eine politische Annährung eine Öffnung des nordkoreanischen Marktes“, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Viele der rund 500 deutschen Firmen, die in Südkorea tätig seien, stünden „im Prinzip in den Startlöchern“. Allerdings warnte der Experte mit Blick auf die Gipfelergebnisse: „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.“ Noch sei vieles vage. Man könne nicht von konkreten Geschäftsmöglichkeiten sprechen.

Bei ihrem historischen Treffen am Dienstag in Singapur haben sich Trump und Kim auf den Abbau aller Atomwaffen auf der koreanischen Halbinsel geeinigt. Im Gegenzug garantieren die USA für die Sicherheit des kommunistischen Landes und setzen ihre gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea aus. Die Sanktionen bleiben vorerst in Kraft. Viele Details sind aber noch offen.

Auch wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen für Geschäfte in Nordkorea unsicher bleiben dürften, arbeiteten internationale Organisationen wie die Weltbank bereits an Plänen, wie sie Investitionen in dem Land mitfinanzieren könnten, erläuterte Treier. Er forderte Deutschland auf, ebenfalls zu überlegen, wie solche Projekte gefördert werden könnten. Treier verwies in diesem Zusammenhang auf die Expertise der staatliche Förderbank KfW und die staatlichen Hermes-Exportabsicherungen für Geschäfte in risikoreichen Staaten.

Deutschland muss jedoch, wie China und Russland, zusehen, dass die USA bei Investitionen in Nordkorea nicht die Nase vorn haben. US-Präsident Donald Trump hatte nach seinem Treffen mit dem nordkoreanischen Präsidenten Kim die wirtschaftlichen Interessen seines Landes betont und die Chancen im Bereich der Immobilienentwicklung genannt.

Tatsächlich geht es in Nordkorea allerdings um weit mehr als nur um Immobilien oder Tourismus.

Bodenschätze in Nordkorea

Nach Angaben des Magazins Quartz befinden sich in Nordkorea Bodenschätze im Wert von sechs Billionen US-Dollar. Zudem gibt es eine große Vielfalt an Bodenschätzen, die noch nicht erschlossen wurden. Dazu zählen Eisen, Gold, Magnesit, Zink, Kupfer, Kalkstein, Molybdän und Graphit.

Doch der Economist berichtet, dass ein südkoreanischen Recherche-Institut den Wert der Bodenschätze in Nordkorea im Jahr 2012 auf zehn Billionen US-Dollar geschätzt haben soll.

Die nordkoreanische Bergbauindustrie ist einer der wichtigsten Teile der Wirtschaft Nordkoreas. Die Produktion des Mineralsektors ist aufgrund des Mangels an Elektrizität, Material, Ausrüstung, veralteten Anlagen und mangelhafter Wartung begrenzt. Nach Angaben der Bank of Korea sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Nordkoreas im Jahr 2009 um 0,9 Prozent. Ebenso sank der Wert der Bergbauproduktion 2009 um 0,9 Prozent. Die Eisenerzproduktion betrug 2008 5.316.000 Tonnen und sank 2009 auf 4.955.000 Tonnen. Die Kohleproduktion stieg 2009 um 440.000 Tonnen, berichtet das Nautilus Institute. Nordkoreas Minenbetriebsraten waren bisher sehr niedrig. Die Musan-Eisenerzmine war 2006 mit einer Kapazität von etwa 30 Prozent und die Daeheung-Magnesitmine war 2007 mit einer Kapazität von 60 Prozent in Betrieb. Es ist wahrscheinlich, dass die durchschnittliche Betriebsrate der bestehenden Minenanlagen unter 30 Prozent der fälligen Kapazität lag. Ausschlaggebend dafür sind eine eingeschränkte finanzielle Unterstützung und ein Mangel an Produktionstechnologie und an einer guten Infrastruktur.

Die Hauptminen in Nordkorea sind die Goldminen Sangnong, Holdong, die Kupfermine Hyesan Mine, die Zinkmine Geomdeok, die Magnesitmine Daeheung, die Eisenerzminen Musan und Oryong, die Graphitmine Jeongchon, die Anthrazitmine Jikdong, die Anthrazitkohlemine Gogeonwon und die Tantalmine Apdong. Das Nautilus Institute führt aus: “Viele Minen, darunter große Magnesit-, Eisenerz- und Zinkminen, befinden sich im Umkreis von 120 Kilometer von Dancheon City und produzieren mehr als 20 Arten von Mineralien. Im Jahr 2007 wurde von den beiden Koreas im Dancheon-Gebiet eine gemeinsame Minenuntersuchung durchgeführt. Die Daeheung-Magnesit-Mine und die Geomdeok-Zink-Minen wurden bewertet. Dem Bericht zufolge arbeitete die Daeheung-Mine mit Tagebau- und Untertagebau-Methoden. Die Ressourcen des Bergwerks beliefen sich auf 826 Millionen Tonnen Erz. Im Jahr 2006 wurden 427.000 Tonnen Erz gefördert. Im Jahr 2008 führte Südkorea eine Machbarkeitsstudie durch, die ergab, dass das Projekt wirtschaftlich rentabel sein könnte. Die Minenuntersuchung der Geomdeok-Zinkmine ergab, dass die Ressourcen der Mine 266 Millionen Tonnen Erz aufweisen.”

Die Foreign Policy Association führt aus: “Nordkorea beherbergt nach China die zweitgrößten Magnesit-Reserven der Welt, die auf 490 Millionen Tonnen geschätzt werden”.

Südkoreanische Unternehmen haben bereits im Jahr 2010 angekündigt, in Nordkorea investieren zu wollen, um die dortigen Bodenschätze zu erschließen. Die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet: “Die SM Group meldete, dass sie eine Task Force eingerichtet habe, um die Bodenschätze des Landes, insbesondere Eisenerz, zu überprüfen. Die Gruppe sagte, ihr Besitz an der einzigen betriebsfähigen Eisenerzmine Südkoreas verschaffe ihr einen Vorteil gegenüber anderen (…) Nordkoreas Eisenerzvorkommen werden auf 50 Milliarden Tonnen im Wert von rund 213 Billionen Won (197,7 Milliarden US-Dollar) geschätzt.

Neben den Ressourcen haben Unternehmen wie Keangnam Enterprises Co. und Dong Ah Construction Industrial angekündigt, dass sie im Baugeschäft des Nordkoreas Fuß fassen wollen, sobald alle Sanktionen aufgehoben sind (…) Neben mittelständischen Unternehmen hat der große Mischkonzern Lotte ein Team gegründet, das die Geschäftsbeziehungen nicht nur mit Nordkorea, sondern auch mit Russland und China ausbauen kann.”

Energienetz in Nordkorea

Die Stromproduktion in Nordkorea läuft hauptsächlich über den Betrieb von vier Staudämmen (Der Supung-Damm, der Taipingwan-Damm, der Weiyuan-Damm und der Yunfeng-Damm). Hinzu kommen weitere neun Dämme mit einem geringeren Leistungsniveau. Das Wasserkraftwerk Sodusu 1-3 ist in Betrieb und das Wasserkraftwerk Anbyon wurde noch nicht komplett fertiggestellt.

Es kamen auch Berichte auf, wonach Nordkorea ihre nukleare Einrichtung “Yongbyon Nuclear Scientific Research Center” dazu nutzt, um Strom zu produzieren. Allerdings spielt die nukleare Einrichtung keine besonders große Rolle.

“Der Reaktor mit einer Leistung von 5 MWe (Megawatt elektrisch) hat entweder intermittierend auf einem niedrigen Niveau gearbeitet oder ist nicht in Betrieb. Die bemerkenswerte Ausnahme war im Dezember 2016 und im Januar 2017, als die thermischen Muster auf ein höheres Betriebsniveau hindeuteten”, so das Energieportal 38 North.

Zu den thermischen Kraftwerken, die in Betrieb sind, gehören Pukchang (betrieben mit Anthrazit), Chongjin (betrieben mit Braunkohle), Pjöngjang (betrieben mit Kohle), Sunchon (betrieben mit Kohle), Ungi (betrieben mit Erdöl) und Chonchonang (betrieben mit Kohle). In Teilbetrieb befindet sich das thermische Kraftwerke Pjöngjang Ost (betrieben mit Kohle), so das Nautilus Institute in einer Studie.

USA und Nordkorea

US-Außenminister Mike Pompeo hatte im Mai gesagt, dass die US-Regierung es US-Unternehmen erlauben würde, Investitionen in Nordkorea vorzunehmen, wenn Nordkorea sein Atomwaffenprogramm annulliert. Der Guardian berichtet: “,Privatwirtschaftliche Amerikaner, nicht die US-Steuerzahler, könnten ,dazu beitragen, das Energienetz aufzubauen’. Die Amerikaner könnten auch mit Investitionen in Infrastruktur und Landwirtschaft helfen, um die nordkoreanische Bevölkerung zu ernähren.”

Ebenfalls im Mai sagte der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Trump, John Bolton, dem Sender ABC News: “Ich denke, wir sind bereit, uns so schnell wie möglich für Handel und Investitionen mit Nordkorea zu öffnen”. Allerdings müsse Nordkorea zeigen, dass das Land es mit der “Denuklearisierung” ernst meint.

CNBC berichtet: “Jede mögliche US-Investition in Nordkorea hätte eine legitimierende Wirkung und könnte nach Angaben von Geoffrey See, dem Gründer von Choson Exchange, die Beratung von Technologie und Unternehmertum aus dem Silicon Valley umfassen.”

In der vergangenen Woche sagte Pompeo nach Angaben des Wall Street Journal: “Wir freuen uns, mit ihnen (den Nordkoreanern, Anm. d. Red.) Technologie, Wissen, Unternehmertum, Bemühungen zu teilen, um Systeme aufzubauen.”

Nordkorea und Iran

(…)

***

Eingeleitet wurden die Gespräche mit einem Film, der
 vor der Presskonferenz die anwesenden Journalisten
 mit Visionen einstimmen sollte, nicht unähnlich
denen, mit welchen die junge Bundesrepublik
seinerzeit bereitwillig die Rolle übernahm sich
zum Bollwerk des Westens machen zu lassen.

 

Der Guardian veröffentlicht diesen Film (Movie Trailer):

Guardian News

Am 12.06.2018 veröffentlicht

Reporters were shown a video ahead of Donald Trump’s press conference in Singapore, which the US president said he had played it to Kim Jong-un and his aides toward the end of their talks. It was made by Destiny Productions and was presented in Korean and English in the style of an action movie trailer Subscribe to Guardian News ► http://bit.ly/guardianwiressub US to suspend military exercises with South Korea, Trump says ►https://www.theguardian.com/us-news/2…

 

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Was auch immer die taktische Wende bei Donald Trump herbeigeführt haben mag, auf einmal ist in den Medien fast nur noch von ihm und nicht mehr von den Friedensinitiativen auf der koreanischen Halbinsel selbst die Rede, wo schon seit längerem auf eine innerkoreanische Entspannung hingearbeitet wird – und zwar unabhängig von den Wechselfällen der US-Außenpolitik. Es ist sehr gut nachvollziehbar, wenn hier das stärkste Motiv die Sicherheit vor kriegerischen Bedrohungen darstellt.
Dokumentation:

Erklärung koreanischer US-Amerikaner und ihrer Verbündeten zum historischen innerkoreanischen Gipfeltreffen und dem bevorstehenden Gipfel zwischen den USA und Nordkorea

22-26 Minuten

(Juni 2018) https://cooptv.wordpress.com/2018/06/06/erklaerung-gipfel-usa-nordkorea/

Seit dem historischen Gipfeltreffen zwischen Nord- und Südkorea am 27. April in Panmunjom sind langjährige Spannungen und Kriegsdrohungen auf der koreanischen Halbinsel dem Versprechen von Frieden und Versöhnung gewichen. Bald wird ein weiterer historischer Gipfel zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea in Singapur stattfinden. Die beiden Parteien, die vor nicht allzu langer Zeit am Rande des Krieges standen, werden sich endlich zusammensetzen, um eine friedliche Lösung des Koreakrieges zu diskutieren. Alle Augen der Welt werden auf dieses bedeutsame Ereignis gerichtet sein, das nicht nur das Schicksal der koreanischen Halbinsel und Nordostasiens, sondern auch die Aussicht auf einen globalen Frieden bestimmen könnte.

Wir – koreanische US-Amerikaner, die lange für den Frieden und die selbstbestimmte Vereinigung der koreanischen Halbinsel gekämpft haben, und Verbündete, die auf der Seite von Frieden und Gerechtigkeit stehen und ein kritisches Mitspracherecht am Friedenskampf in Korea haben – möchten unsere Ansichten erklären in Hinsicht auf den jüngsten innerkoreanischen Gipfel und den bevorstehenden Gipfel zwischen den USA und Nordkorea.

  1. Wir begrüßen die Panmunjom-Erklärung für Frieden, Wohlstand und Vereinigung der koreanischen Halbinsel.

In der Erklärung von Panmunjom erklärten die Führer Nord- und Südkoreas feierlich vor den 80 Millionen Koreanern und der ganzen Welt, dass es auf der koreanischen Halbinsel keinen Krieg mehr geben werde und somit eine neue Ära des Friedens begonnen habe. „Sie haben auch zugesagt im Sinne einer unabhängige Vereinigung zusammenarbeiten.“

Die beiden Staatoberhäupter gingen sich an der Militärdemarkationslinie auf und ab und demonstrierten, dass die willkürliche Linie nicht mehr die Macht besitzt, die sie einst als Symbol für Spaltung und Konfrontation innehatte. Sollten die Regierungen Nord- und Südkoreas sowie die 80 Millionen Koreaner auf der Halbinsel und in der Diaspora zusammenkommen, um die Panmunjom-Erklärung umzusetzen, können wir Frieden, Wohlstand und Vereinigung der koreanischen Halbinsel verwirklichen.

  1. Wir begrüßen den Gipfel in den USA und Nordkorea.

Wir hoffen, dass das geplante Gipfeltreffen zwischen den USA und Nordkorea sieben Jahrzehnte der feindlichen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Nordkorea beenden und eine neue Ära des Friedens einläuten wird – auf der koreanischen Halbinsel, in Nordostasien und für den Rest der Welt.

Wir empfehlen folgendes:

1) Die Vereinigten Staaten und Nordkorea sollten zustimmen, die koreanische Halbinsel zu entnuklearisieren und das Abkommen gewissenhaft umzusetzen.

In der Panmunjom-Deklaration bestätigten Nord- und Südkorea „das gemeinsame Ziel, durch eine vollständige Denuklearisierung eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel zu verwirklichen.“ Die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel bedeutet nicht nur die Beseitigung der nordkoreanischen Atomwaffen, sondern auch die Denuklearisierung des gesamten Landes, der Luft, und Meere der gesamten Halbinsel. Dies ist nicht allein eine Verpflichtung Nordkoreas. Auch Südkorea und die Vereinigten Staaten, die in der Vergangenheit fast eintausend taktische Atomwaffen in der südlichen Hälfte der Halbinsel eingeführt und eingesetzt haben, müssen auch konkrete Schritte zur Schaffung einer atomwaffenfreien Halbinsel unternehmen.

Der Plan zur „Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel“ ist in den folgenden Abkommen klar umrissen:

– die Gemeinsame Erklärung von Süd- und Nordkorea von 1992 zur Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel;

– 1994er Rahmenabkommen zwischen den USA und Nordkorea (DVRK); und

– Die Gemeinsame Erklärung der vierten Runde der Sechs-Parteien-Gespräche von 2005.

In der gemeinsamen Erklärung der Sechs-Parteien-Gespräche von 2005 „verpflichtete sich Nordkorea, alle Atomwaffen und bestehenden Nuklearprogramme aufzugeben“, während die Vereinigten Staaten „bekräftigten, dass sie keine Kernwaffen auf der koreanischen Halbinsel haben und nicht beabsichtigen, Nordkorea anzugreifen oder in das Land einzufallen mit nuklearen oder konventionellen Waffen „und Südkorea“ bekräftigte seine Verpflichtung, keine Nuklearwaffen gemäß der Gemeinsamen Erklärung von 1992 zur Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel zu erhalten oder zu stationieren, und bekräftigte gleichzeitig, dass auf ihrem Territorium keine Atomwaffen existieren. “

Im Einklang mit dem jüngsten innerkoreanischen Gipfeltreffen sollte das Gipfeltreffen zwischen den USA und Nordkorea ein Abkommen für die „vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel“ beschließen und somit auch das Testen, die Produktion, den Empfang, den Besitz, die Lagerung, die Stationierung und / oder die Nutzung von Atomwaffen auf der gesamten koreanischen Halbinsel. Darüber hinaus sollten die Vereinigten Staaten alle militärischen Aktionen und Übungen einstellen, die ihre strategischen Ressourcen auf der koreanischen Halbinsel einsetzen oder einführen und ihren nuklearen Schutzschirm gegenüber Südkorea abschaffen.

Echter Frieden auf der koreanischen Halbinsel, auf der sowohl im Norden als auch im Süden Atomwaffen stationiert sind und seit Jahrzehnten akute militärische Spannungen bestehen, sollte einen historischen Präzedenzfall schaffen und zur weltweiten nuklearen Abrüstung führen. Beginnend mit den Vereinigten Staaten sollten alle Atommächte konkrete Schritte unternehmen, um eine atomwaffenfreie Welt zu schaffen.

2) Für ein dauerhaftes Friedenssystem auf der koreanischen Halbinsel ist ein Friedensvertrag notwendig.

Die Panmunjom Deklaration erklärt: „In diesem Jahr, das den 65. Jahrestag des Waffenstillstandes markiert, haben Süd- und Nordkorea vereinbart, trilaterale Treffen zwischen den beiden Koreas und den USA oder vierseitige Treffen zwischen den beiden Koreas, den USA und China aktiv zu verfolgen mit dem Ziel, den Krieg zu beenden, den Waffenstillstand in einen Friedensvertrag zu verwandeln und ein dauerhaftes und solides Friedensregime zu etablieren. “

Nach dem Koreakrieg unterzeichneten die USA und Nordkorea einen Waffenstillstand, der ein äußerst instabiles System begründete, das die Grundlage aller nachfolgenden Kriegsdrohungen auf der koreanischen Halbinsel bildete. Es ist an der Zeit, den Koreakrieg zu beenden und den Waffenstillstand durch einen Friedensvertrag zu ersetzen, um ein stabiles und dauerhaftes Friedenssystem auf der koreanischen Halbinsel aufzubauen. Nur ein Friedensvertrag wird weitere Bedrohungen des nuklearen und konventionellen Krieges auf der koreanischen Halbinsel verhindern.

Die Vereinigten Staaten und Nordkorea sollten unverzüglich gemeinsame Schritte unternehmen, um militärische Konflikte zu verhindern und Spannungen abzubauen. Sie sollten eine militärische Hotline und einen Kommunikationskanal einrichten und unterhalten sowie alle militärischen Übungen und andere provokative Aktionen einstellen. Die USA sollten das THAAD-Raketenabwehrsystem aus Südkorea abziehen. Und im Einklang mit Nord- und Südkorea, die sich in der Erklärung von Panmunjom bereit erklärt haben „eine schrittweise Abrüstung durchzuführen“, sollten die US-Streitkräfte in Korea entsprechende Maßnahmen ergreifen, um ihre Truppen zu reduzieren.

3) Die USA und Nordkorea sollten die Feindseligkeiten beenden und die Beziehungen normalisieren.

Das Gemeinsame Kommuniqué der Vereinigten Staaten von Amerika und Nordkoreas (DVRK) von 2000 stellt fest, dass die Verbesserung der Beziehungen ein natürliches Ziel in den Beziehungen zwischen den Staaten ist und dass bessere Beziehungen beiden Nationen im 21. Jahrhundert nützen und Frieden und Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel und im asiatisch-pazifischen Raum gewährleisten. Die Seiten erklärten, sie seien bereit, in ihren Beziehungen eine neue Richtung einzuschlagen. “

Nachdem die USA und Nordkorea der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel zugestimmt und den Waffenstillstand durch einen Friedensvertrag ersetzt haben, sollten sie Gespräche aufnehmen, um normale Beziehungen herzustellen. Wie im gemeinsamen Kommuniqué von 2000 sollten die USA und Nordkorea „Grundsätze der Achtung der gegenseitigen Souveränität und Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten des jeweils anderen“ bekräftigen und „sich verpflichten, in der Zukunft alles daran zu setzen, ein neues aufzubauen Beziehung frei von früherer Feindschaft. „Die USA und Nordkorea sollten die Beziehungen normalisieren und den zivilen Austausch in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Sport und Reisen fördern, um das gegenseitige Verständnis zwischen den Völkern beider Länder zu fördern.

Vor allem müssen die USA ihre seit sieben Jahren bestehende Feindseligkeitspolitik und Sanktionen, die Nordkorea isolieren, abschaffen. Sie sollten alle Sanktionen im Zusammenhang mit Nordkoreas Nuklearprogramm aufheben, Nordkorea von der Liste der staatlichen Sponsoren des Terrorismus streichen und Nordkoreas Vermögenswerte freigeben. Es sollte US-Bürgern erlauben, frei nach Nordkorea zu reisen. Die USA und Nordkorea sollten auch zusammenarbeiten, um die Überreste der USA zu bergen. Soldaten in Nordkorea aus der Zeit des Koreakrieges als Schritt zur Lösung ungelöster humanitärer Fragen und zur Beendigung feindseliger Beziehungen.

  1. Wir fordern die Trump-Regierung auf, Aufrichtigkeit und Washingtons politische Führer zu demonstrieren, die Parteipolitik für den Frieden beiseite zu schieben. 

Frühere Verhandlungen zwischen den USA und Nordkorea haben zu bedeutsamen Momenten der Zusammenarbeit geführt. Es gab Zeiten, in denen beide Seiten erhebliche Kompromisse eingingen mit dem gemeinsamen Ziel, vergangene Feindseligkeiten zu überwinden und sich in Richtung normalisierender Beziehungen zu bewegen. Sie haben hervorragende Vereinbarungen getroffen – die 1993 DPRK-U.S. Gemeinsame Erklärung, der Vereinbarte Rahmen von 1994, das Gemeinsame Kommuniqué derUSA und Nordkoreas von 2000, sowie die Gemeinsame Erklärung der Sechs-Parteien-Gespräche von 2005, die einen Weg zur Lösung der Nuklearkrise auf der koreanischen Halbinsel, zur Schaffung eines dauerhaften Friedenssystems und zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern skizzieren.

Keine dieser Vereinbarungen wurde jedoch umgesetzt. Das Misstrauen zwischen den USA und Nordkorea hat sich dadurch noch verschärft und uns letztlich an den Rand eines Atomkriegs geführt. Mit jedem Regierungswechsel in den USA wurden hart erkämpfte Vereinbarungen, die von der vorherigen Regierung getroffen wurden, im Wesentlichen verworfen, da die neue Regierung eine Standardhaltung gegen Nordkorea annahm. Angesichts dieser Geschichte haben wir Bedenken, ob eine Vereinbarung, die auf dem bevorstehenden Gipfeltreffen USA-Nordkorea zustande kommt, tatsächlich von der gegenwärtigen und der zukünftigen Regierung geehrt wird. Trumps Rückzug aus dem iranischen Atomprogramm unterstreicht diese Besorgnis.

Wir fordern die Trump-Regierung auf, mit Ernsthaftigkeit auf das bevorstehende Gipfeltreffen mit Nordkorea zuzugehen und sich zu verpflichten, eine Einigung zu erzielen. Wir fordern den US-Kongress auch dazu auf, parteiliche Interessen zurückzustellen, und zwar im historischen Interesse, den Frieden in Korea und der Welt zu erreichen. Wir fordern den US-Kongress auf, sich dafür zu entschließen, die Panmunjom-Erklärung zwischen Nord- und Südkorea und dem bevorstehenden Gipfeltreffen zwischen den USA und Nordkorea zu unterstützen.

  1. Wir sind solidarisch mit allen, die für eine gerechte und friedliche Welt kämpfen.

Die Aktionen der Trump-Regierung und früherer US-Regierungen haben sich nachteilig auf den Frieden in der Welt ausgewirkt. Die USA sind verantwortlich für endlosen Krieg in Afghanistan, Syrien und Jemen, für das Blutvergießen in Gaza und eskalierende Spannungen mit dem Iran. Während sie Milliarden in Kriege und den Unterhalt von Truppen im Ausland investieren, sind die Menschen in den USA mit weit verbreiteter Arbeitslosigkeit und Sparprogrammen konfrontiert, die Bildung, Gesundheitsversorgung und das Recht auf Obdach einschränken. Der US-Militarismus im Ausland hat auch zu einer verstärkten Militarisierung der Polizei und staatlich sanktionierter Gewalt gegen die Minderheiten im eigenen Land geführt.

Wir stehen überall auf der Welt mit den Menschen, die Frieden, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit verteidigen. Es ist unsere Hoffnung, dass die koreanische Halbinsel – einst ein Land der Zwietracht, das durch mehr als ein Jahrhundert der Kolonialisierung, Teilung und des Krieges brutalisiert wurde – eine Quelle der Stärke und Inspiration für uns alle werden kann, als Leuchtfeuer für Frieden, Versöhnung und Vereinigung im 21. Jahrhundert.

Unterzeichner:

Korean American Organizations (In alphabetical order)

615 U.S. Midwest Committee (6. 15 공동선언실천 미국중부위원회)
615 U.S. New York Committee (6.15 공동선언실천 뉴욕지역위원회)
615 U.S. West Coast Committee (6.15 공동선언실천 미서부위원회)
Action One Korea (AOK)
Channing and Popai Liem Education Foundation (임창영 ·이보배 교육재단)
Citizen for Equality, Peace And Liberation (평등평화해방)
Citizens Fighting for Social Justice (정상추 네트워크)
Coalition of Koreans in America (미주희망연대)
Deoham Korean American Community Church (시카고 더함교회)
Eclipse Rising
Fight For Voter’s Rights (유권자 권리를 소중히 여기는 사람들의 모임)
Hella Organized Bay Area Koreans (호박)
Hope Coalition of New York (희망세상 뉴욕모임)
Houston Sewol HAMBI (휴스턴 세월호 함께 맞는 비)
Korean American Alliance for Peace on the Korean Peninsula (한반도 평화를 위한 미주동포연대)
Korea Culture and Heritage Society of New York (민족문제연구소 뉴욕지부)
Korea is One (우리는 하나)
Korea Policy Institute (코리아정책연구소)
Korean American National Coordinating Council (재미동포전국연합회)
Korean American Women Veterans Association (한국계 여성 제대 군인 모임)
Korean Americans for Social Justice – Chicago (시카고 한인 민주연대)
Korean Peace Alliance (진보의 벗)
Minjung Solidarity of New York (민중당 뉴욕연대)
NANUM Corean Cultural Center (우리문화나눔회)
National Association of Korean Americans (미주동포전국협회)
National Institute of Hahm Seokhon Philosophy, DC, Indianapolis, NY, Hahm Seokhon Peace Center (함석헌사상연구회)
Network for Peace and Unification in USA (평화와 통일을 위한 연대)
NY/NJ People in Solidarity with the Family of the Sewol Ferry; S.P. Ring New Jersey (뉴욕 뉴저지 세월호를 잊지않는 사람들의 모임)
Nodutdol for Korean Community Development (노둣돌)
One Corea Now
One Heart for Justice (샌프란시스코 공감)
Out of My Ultari Now (소식지 ‘내 울타리 밖에서는 지금’)
Pan-Korean Alliance for Reunification in USA (조국통일범민족연합 재미본부)
Peace21.org (내일을 여는 사람들)
Peace and Unification Action of Boston (한반도의 평화와 통일을 위한 보스턴 동포들의 행동)
Rohjjang Lovers, San Francisco (로짱러버스)
Seattle Evergreen Coalition (시애틀 늘푸른연대)
SoCal Organized Oppression-Breaking Anti-Imperialist Koreans (수박)
Center for the Study of Korean Christianity (한국기독교연구소, 시카고)
U.S. Support Committee for Korean Prisoners of Conscience (미주 양심수후원회)
Woori Madang, Chicago (우리마당)
World for People, Los Angeles (엘에이 사람사는 세상)
Young Korean Academy of New York (미주 흥사단 뉴욕지부)

녹두모임(필라델피아)

코네티컷 세사모

콜로라도 세월호 모임

Other Korean Diaspora Organizations

416 Global Network Toronto (세월호를 기억하는 토론토 사람들)
416 Paris (416 해외연대파리)
deCrypt, UK (디크립트–영국)
Ireland Candlelight Action (아일랜드 촛불행동)
Jakarta Candle Action (자카르타 촛불행동)
Korean Minjung Cultur e.V, Europe (한국민중문화모임–유럽)
Korean New Zealanders for a Better Future (더 좋은 세상 뉴질랜드 한인모임)
Korea Verband (코리아협의회)
National Institute of Hahm Seokhon Philosophy, London, UK headquarters (함석헌사상연구회– 영국대표부)
Overseas Supporters of Korean Schools in Japan (해외 조선학교 지킴이)
Remembering Sewol, UK
Remembering Sewol Germany (NRW) (세월호를 기억하는 재독 NRW 모임)
Remembering Sewol Sydney (416 세월호를 기억하는 시드니 행동)
Sasase Ottawa (사람사는 세상 오타와)
Solidarity of Korean People in Europe (한민족유럽연대)
S.P.Ring Solidarity (스프링세계시민연대)
Vienna Culture Factory (비엔나 문화 제작소)

Endorsing Individuals

Reverend Jesse Jackson, Civil Rights Leader and Founder of Rainbow/PUSH
Professor Noam Chomsky, University of Arizona and Massachusetts Institute of Technology
Jill Stein, Green Party presidential nominee 2012, 2016

Endorsing U.S. Organizations (In alphabetical order)

About Face: Veterans Against the War
Alliance of Scholars Concerned about Korea
American Friends Service Committee
ANSWER Coalition
Anti-War Committee, Minnesota
Asian Pacific American Labor Alliance (APALA), Seattle Chapter
Bayan USA
Boston College Center for Human Rights and International Justice
Brandywine Peace Community, Philadelphia PA
Broome Tioga Green Party
Catholic Worker
Chelsea Uniting Against the War, Chelsea Massachusetts
Coalition for Peace Action
CODEPINK
Committees of Correspondence for Democracy and Socialism
Dallas Peace and Justice Center
End the Wars Committee of Peace Action Wisconsin
Environmentalists Against War
Fellowship of Reconciliation
Freedom Forward
Friends of Iran’s Art and Culture
Global Network Against Weapons and Nuclear Power in Space
Global Peace Forum
Granny Peace Brigade, New York
Grassroots Global Justice
Greater Boston Chapter of the Green-Rainbow Party
Hawai’i Peace and Justice
Institute for 21st Century International Relations
International Action Center
International League of People’s Struggles, US
Justice for Muslims Collective
Knowdrones.com
Korean Quarterly
Legacy of Equality, Leadership and Organizing (LELO)
Martín-Baró Fund for Mental Health and Human Rights
Massachusetts Peace Action
Mid-Missouri Fellowship of Reconciliation
Military Families Speak Out
New Jersey Peace Action
Oregon Physicians for Social Responsibility
Peace Action
Peace Action Maine
Peace Action Manhattan
Peace Action New York State
Peace Action San Mateo County
Peace and Justice Center of Eastern Maine
Peace and Justice Committee of Uptown Progressive Action, New York NY
Peace and Social Concerns Committee, Central Philadelphia (Quakers)
Peaceworkers, San Francisco CA
PeaceWorks of Greater Brunswick, Maine
Philadelphia Committee for Peace and Justice in Asia and the Pacific
Popular Resistance
Presbyterian Church USA
Presbyterian Peace Network for Korea
Progressive Democrats of America, San Francisco Chapter
Project South
RootsAction.org
September 11th Families for Peaceful Tomorrows
Show Up! America
United for Justice with Peace, Boston
United for Peace and Justice
Upstate New York Drone Action
US Labor Against War
US Peace Council
Veterans For Peace
Veterans For Peace / Chapter 021 (Northern New Jersey)
War Prevention Initiative
War Resisters League
Western States Legal Foundation
Win Without War
Women Against Military Madness
Women Cross DMZ
Women’s International League for Peace and Freedom, Corvallis, Oregon branch
Workers World Party
World BEYOND War
Young Greens of UMass Boston

Endorsing International Organizations (In alphabetical order)

Asia-Wide Campaign against U.S.-Japanese Domination and Aggression of Asia, Japan
Association for Protection of Democratic Rights, India
Association of Second Generation of A-bomb Survivors, Japan
Canadian Voice of Women for Peace
Coop Anti-War Cafe Berlin, Heinrich Buecker, Germany
Global Rights of Peaceful People, Italy, Spain, Germany, Netherlands, Ireland, Ukraine
Humanitarian Battalion of Ireland and UK
Hystorical and Cultural Center Mobius, Ireland
Just Peace Committee, Vancouver, Canada
Military Bases and Women Network, Japan
New Zealand DPRK Society
People Against War Network, Ireland – UK
Roudousya Kyoutou, Japan
Science for Peace, Canada
Slobodan Milosevic International Committee, Hungary, Russia, U.S., Germany
Solidarity Labor Union, Yamaguchi, Japan
Yamaguchi City People to Accomplish the Constitution of Japan

More Endorsing Individuals (In alphabetical order by last name)

Dr. Tim Anderson, University of Sydney, Hands off Independent Korea (DPRK), Australia
Máire Úna Ní Bheaglaoich, People’s Movement and Peace and Neutrality Alliance
Leo Chang, Solidarity Committee for Democracy and Peace in Korea
Cindy Domingo, US Women and Cuba Collaboration
Hassan El-Tayyab, Policy and Organizing Director of Chicago Area Peace Action
David Gibson, Peacehome Campaigns
June and John Kelly, independent researchers and journalists (Ireland)
Gaseul Jee, Overseas Supporters of Korean Schools in Japan
Susan Lee, Justice for Sewol victims activist and artist (Australia)
Andrew Leong, JD, Associate Professor, Philosophy Department, UMass Boston
Joe Lombardo, Co-coordinator, United National Antiwar Coalition
Brinton Lykes, Ph.D., Professor of Community-Cultural Psychology, Boston College
Robyn Magalit Rodriguez, National Alliance for Filipino Concerns
Koohan Paik, International Forum on Globalization
Dr. Han S Park, President of Reuniting Families, Inc.
Arnie Saiki, Moana Nui Action Alliance
Rudy Simons, Peace Action Michigan, Korean War U.S. Army veteran
Aaron Tovish, Executive Director, Zona Libre

english: http://masspeaceaction.org/statement-of-unity-by-korean-americans-and-allies-on-the-historic-inter-korean-summit-and-the-upcoming-u-s-north-korea-summit/

Übersetzung: Coop Antikriegscafe Berlin, Heinrich Bücker

Bitte unterstützen Sie die obenstehende Erklärung zum bevorstehenden Gipfeltreffen zwischen den USA und Nordkorea.

Es ist eine gemeinsame Erklärung der Einheit koreanischer Organisationen in den USA, und wir bitte um Unterstützung von allen, die Frieden und eine Vereinigung auf der koreanischen Halbinsel unterstützen.

Falls Sie den Aufruf unterstützen möchten, können Sie sich melden bei koreapeace2018@gmail.com.

Die Unterstützung durch Organisationen wird bevorzugt. Wenn Sie sich als Einzelperson eintragen möchten, geben Sie bitte Ihre Organisationszugehörigkeit an.
 
Die Erklärung wird im Vorfeld des US-Nordkorea-Gipfels in den USA und in Südkorea veröffentlicht. Wir bitten um Weiterverbreitung. Vielen Dank!

Posted on 6. Juni 2018 at 13:51 in Allgemein   |  RSS feed

Danke an Elke Zwinge Makamizile für den Hinweis auf das Statement

***

Ciao Stephan Best

 

 

 

Stephan Best

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+49 178 170 56 71
skype: stephanbest