„Feliks“ ist enttarnt (Mitglied der LINKEN) — NDS-Text von Dirk POHLMANN: „Wie das Wikipedia-Monopol zur Desinformation genutzt wird“

Gesendet: Montag, 10. September 2018 um 12:33 Uhr
Von: „Thomas Immanuel Steinberg“ <tis@post.com>
Betreff: Tr: „Feliks“ ist enttarnt (Mitglied der LINKEN)
Eine der aufregendsten Enttarnungen der letzten Jahre …
Thomas Immanuel Steinberg
Kontorhausviertel
Burchardstraße 20
20095 Hamburg
Allemagne+4940 76 75 75 15

———————-
Envoyé: dimanche 9 septembre 2018 à 10:45
De: „Doris Pumphrey“ <dpumphrey@ipn.de>
À: Verborgene_Empfaenger:;
Objet: „Feliks“ ist enttarnt (Mitglied der LINKEN)

„Feliks“ ist enttarnt – Wie das Wikipedia-Monopol zur Desinformation genutzt wird.
Von Dirk Pohlmann, 8. September 2018

Zum ganzen Artikel: https://www.nachdenkseiten.de/?p=45899

Auszüge:

Wikipedia hat sich selbst zum Ziel gesetzt, eine „freie und hochwertige Enzyklopädie zu schaffen und damit lexikalisches Wissen zu verbreiten.“ Mittlerweile belegt das Online-Lexikon auf der Rangliste der meistbesuchten Webseiten Platz 5. Es ist also weltweit eine der wichtigsten Informationsquellen im Internet.
Dem eigenen Anspruch kann Wikipedia aber trotz seiner Popularität nicht genügen. Obwohl unter Autoren und Benutzern die Kritik an der Einseitigkeit wichtiger Artikel zu politisch relevanten Themen zunimmt, wurden die Problemfälle bisher als unvermeidliche Folge der Offenheit der Wikipedia interpretiert, die ja gleichzeitig ihr Erfolgsgeheimnis sei. Wenn jeder mitmachen könne, gäbe es eben manchmal Probleme.

Aber nicht der freie Zugang ist die Ursache der Einseitigkeit, sondern die in Wirklichkeit sehr hierarchische Struktur des Online-Lexikons. Sie hat die feindliche Übernahme des in der Öffentlichkeit als Musterbeispiel für ein offenes, demokratisches Zusammenarbeiten geltenden Projekts durch eine Gruppe ermöglicht, die wikipedia-intern als „Politbüro“ bezeichnet wird, und die wir die „Junta“ nennen. Sie herrscht mit „Vandalismusmeldungen“ in Wikipedia und bestraft Unbotmäßigkeiten ihr gegenüber, Einträge, die ihrer Ansicht zuwiderlaufen und sogar die Nennung unserer Youtube Sendung „Geschichten aus Wikihausen“ mit Sperren, teilweise sofort auf Lebenszeit. Die Gruppe hat ihre eigenen Administratoren, also Wikipedia Schiedsrichter und ist damit Täter, Ankläger, Verteidiger, Staatsanwalt und Richter in Personalunion. Das sind groteske Verhältnisse, die nicht dem sorgsam gepflegten öffentlichen Image entsprechen.(…)

(…) Es ist nicht erstaunlich, dass diese Machtkonzentration Personen, Gruppen, Institutionen und staatliche Stellen anlockt. Als Markus Fiedler und ich für unsere YouTube Sendung „Wikihausen“ recherchierten, wer Champion bei der Manipulation von Wikipedia ist, landeten wir nicht in Russland, sondern in Israel. Alleine das israelische „Ministerium für strategische Angelegenheiten“ (Ministry for Strategic Affairs, im deutschen Wikipedia als “Ministerium für internationale Beziehungen” übersetzt!) gibt über 70 Millionen Dollar für eine Kampagne aus, um mit den Worten der Direktorin General Sima Vaknin-Gil „eine Gemeinschaft von Kämpfern zu schaffen“ die Aktivitäten „anti-israelischer Aktivisten zum Erliegen bringen“ und “das Internet” mit pro-israelischen Inhalten „überfluten“ soll.Diese Summe ist aber nur ein Bruchteil der aufgewendeten Gelder, die vom israelischen Militär, staatlichen und privaten Stellen sowie NGOs für diese Zwecke aufgewendet werden, wie wir in der 4. Folge von Wikihausen gezeigt haben.

Wird das in den Mainstream-Medien thematisiert, die sich ja große Sorgen wegen der angeblichen russischen Manipulationen machen? Nein. Wird dagegen juristisch und diplomatisch vorgegangen? Nein. Kümmert sich Wikipedia selbst um dieses Problem? Nein. Aber warum sind solche Doppelstandards möglich? Und welche Folgen haben sie? Interessiert das wirklich niemand? (…)

(…) Feliks war Markus Fiedler bereits bei den Recherchen zu seinen beiden Filmen „Die dunkle Seite der Wikipedia“ und „Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien“ aufgefallen. (…)
(…) Die Enttarnung von Feliks war ein investigatives Puzzlespiel, das uns letztlich durch einen Hinweis gelang, in welcher Schule er Abitur gemacht hatte. In Kombination mit anderen, von uns recherchierten Daten brachte uns das auf seine Spur.

Mittlerweile ist klar, wer Feliks ist:Er hieß früher Jörg Egerer und hat sich nach 2015 in Jörg Matthias Claudius Grünewald umbenannt. Egerer ist Beamter, von Beruf Rechtspfleger und konvertierte irgendwann ab 2012 vom katholischen Glauben zum Judentum. Egerer/Grünewald ist Mitglied der Linken, wird den „Antideutschen“ zugeordnet, ist ein politischer Freund von Klaus Lederer, war Bundestagskandidat der bayrischen Linken und war dort als Landesschatzmeister dem Vorstand beigeordnet. In seiner Amtszeit kam es zu Unregelmäßigkeiten, die nach seinem Rücktritt bekannt wurden, aber nach Angaben von Parteimitgliedern aus parteitaktischen Erwägungen nie juristisch aufgeklärt wurden. Es wurden Spendenquittungen an das „Forum kommunistischer Arbeitskreise“ ausgestellt, die trotz des Namens heute dem rechten Flügel der Linken angehören, das Geld blieb aber nicht in der Partei, sondern wurde weitergeleitet.

Es fällt auf, dass Egerer/Grünewald Einträge zu Mitgliedern der Linken nach Nähe zu seinen politischen Positionen durch selektive Auswahl detaillierter Angaben entweder diskreditiert, etwa bei den Bundestagsmitgliedern Diether Dehm, Annette Groth, Inge Höger, Alexander Süßmaier, Kornelia Möller oder Oskar Lafontaine, oder positiv darstellt, wie bei Klaus Ernst oder Eva Bulling-Schröter, deren Webseite er auch betreut hat. Die negative Darstellung in Wikipedia durch Feliks gilt insbesondere für Linke, die sich kritisch zur derzeitigen israelischen Außenpolitik äußern.

Das könnte damit zusammenhängen, dass Jörg Egerer mehrfach Teilnehmer bei Sar-El war, einem Freiwilligenprogramm der israelischen Streitkräfte für Ausländer, bei dem allerdings kein Dienst in aktiven Kampfeinheiten geleistet wird. Mehrere Linke haben uns aber berichtet, dass es ein Foto von Jörg Egerer in israelischer Uniform mit einer Uzi-Maschinenpistole gibt.

Egerer/Grünewald ist außerdem Oberleutnant der Reserve der Bundeswehr und Mitglied im „Bund jüdischer Soldaten e.V.“, wo er auch Kassenprüfer ist. Er hat militärische Fallschirmabzeichen der US Army, der tschechischen, kroatischen und belgischen Streitkräfte. Davon wusste aber keiner der Linkenpolitiker, mit denen wir gesprochen haben. (…)
(…

Zur Causa JEBSEN und LEDERER

globalcrisis/globalchange NEWS
18.11.2017
Stephan Best

Hallo an die Listen,

am 14.Dezember sollte im Berliner Kino BABYLON der Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken JEBSEN verliehen werden. Daraus wird leider nichts – zumindest wahrscheinlich nicht am geplanten Ort. Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer fand Wege und Mittel den Veranstaltungsort zu verhindern und unterfütterte seine Haltung mit Zuschreibungen für den zu Ehrenden, die den Tatbestand des Rufmordes erfüllen dürften.

In diesem Zusammenhang seien einige Texte dokumentiert. Zuerst die Bekanntmachung des Preisverleihs des Verlags Neue Rheinische Zeitung selbst. Darauf folgt ein Artikel der TAZ, in dem die Ablehnungsgründe des Berliner Senats zustimmend entfaltet werden. Gewissermaßen als Gegenrede dazu sind die Ausführungen von Mathias Broeckers zu betrachten, der die Laudatio bei der Preisverleihung halten wird. Abschließend sei noch ein Text aus derselben Feder angefügt, in dem Bröckers sich der Frage stellt, wie er eigentlich links geworden sei.

  • http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24255 (Unter diesem Link auch Kartenbestellung, der Laudator etc.)Berlin, 14.12.2017: Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik der Neuen Rheinischen Zeitung an Ken Jebsen
    KenFM – ein „Organ der Demokratie“

    Von Redaktion und Herausgebern der NRhZ
    Darf mensch in einer Demokratie Fragen stellen, Argumente austauschen, gegensätzliche Positionen vertreten? Ja, aber nur zwölf Minuten lang. Das empfiehlt der Bundespräsident der Jugend bei „Jugend debattiert“. Darf ein Journalist Fragen stellen, Argumente durchleuchten, Positionen verschiedener Interessengruppen gegenüberstellen. Ja, aber nicht alle Fragen, nicht in öffentlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten und nur mit genehmen Diskutanten. Warum die Macht der Macher unter Kontrolle gehalten werden muss, belegen einfache Beispiele der Kriegsrhetorik, die der Preisträger des Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik, Ken Jebsen, ständig in seinem unabhängigen Medienkanal KenFM zur Debatte stellt: „So sind illegale NATO-Angriffskriege heute ‚friedenssichernde Maßnahmen‘, bezahlte Killer werden uns als ‚moderate Rebellen‘ verkauft und ein US-Präsident, der während seiner gesamten Amtszeit Krieg geführt hat, darf auf dem Kirchentag in Berlin über seine humanistische Grundhaltung faseln und bekommt Applaus von Christen, die glauben kritisch zu sein.“ (Ken Jebsen)Ken Jebsen (Foto: arbeiterfotografie.com)

    KenFM entlarvt – für Vertreter der Machtelite völlig unerträglich – Widersprüche und stellt die Grundlage in Frage, warum die „westliche Wertegemeinschaft“ seit nunmehr 16 Jahren einen letztlich unbegründeten, verheerenden „Krieg gegen den Terror“ führt. Ken Jebsen, der ehemalige erfolgreiche ARD-Moderator und heutige Betreiber des crowdfinanzierten Medienportals KenFM fordert eine Ost- und eine Westerweiterung der Friedensbewegung.

    Für seinen aufklärerischen, unabhängigen, facettenreichen, urdemokratischen (Art. 5 GG) Journalismus erhält der vom Radiomann zum Fernsehmacher mutierte mutige Macher und Medienunternehmer Ken Jebsen den fünften „Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik“ der Neuen Rheinischen Zeitung, deren historisches, von 1848 bis 1849 von Karl Marx herausgegebenes Vorbild sich als „Organ der Demokratie“ betitelte.

    Die Preisträgerin und Preisträger der Vorjahre der vom Journalisten und Filmemacher Peter Kleinert (1937-2016) gegründeten Neuen Rheinischen Zeitung sind: Werner Rügemer (2008), Wolfgang Bittner (2010), Rolf Gössner (2012), Evelyn Hecht-Galinski (2014).

    Festveranstaltung am 14. Dezember 2017 in Berlin

    Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30,
    10178 Berlin (nahe Alex, gegenüber Volksbühne)
    http://www.babylonberlin.de
    Donnerstag, 14. Dezember 2017, 18 Uhr / Einlass 17:30 Uhr
    Eintritt: 12 Euro, (…)

  • Querfront-Preisverleihung abgesagt

Kein Raum für Jebsen

Im Berliner Kino Babylon sollte Ken Jebsen als mutiger Journalist geehrt werden. Kultursenator Lederer polterte, jetzt gab es eine Absage.

TAZ 14.11.2017

https://www.taz.de/Querfront-Preisverleihung-abgesagt/!5463066/

  • Kultursenator zieht Rufmord vom Leder – und schießt sich ins Knie

Posted on 15/11/2017 by Mathias Broeckers

http://www.broeckers.com/2017/11/15/kultursenator-zieht-rufmord-vom-leder-und-schiest-sich-ins-knie/

  • “Wie bist du eigentlich links geworden?”

Ist lechts gleich rinks?

von Mathias Bröckers Samstag, 18. November 2017

https://www.rubikon.news/artikel/wie-bist-du-eigentlich-links-geworden

-= Der vollständige Artikel findet sich als Anhang=-

Ciao Stephan Best

Mathias BROECKERS Links geworden 20171118.pdf

Correctiv als privater Verfassungsschutz – Professionelle Heuchelei Teil 4 + Schluss

Elke Schenk

globalcrisis/globalchange NEWS

29.6.2017

Guten Tag zusammen,

der Bundestag wird am Freitag das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“, kurz „NetzDG“ gegen „Hate Speech“ und „Fake News“ verabschieden.

Offensichtlich strafbare Inhalte müssen demnach von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter innerhalb von 24 Stunden gelöscht werden. Für Inhalte, die rechtlich genauer geprüft werden müssten, soll eine Frist von 7 Tagen oder länger eingeräumt werden.

In der jetzigen Fassung des Gesetzentwurfes sollen Plattform-Betreiber die Möglichkeit erhalten, „die Entscheidung über nicht offensichtlich rechtswidrige Inhalte an eine Art freiwilliger Selbstkontrolle zu delegieren, in der Gesetzessprache an eine ‚anerkannte Einrichtung der regulierten Selbstregulierung‘. Reguliert deshalb, weil die Einrichtung gesetzliche Kriterien erfüllen, staatlich zugelassen und vom Bundesamt für Justiz überwacht sein muss. Unter anderem müssen in ihren Entscheidungsgremien die Landesmedienanstalten vertreten sein.“

(https://www.juris.de/jportal/portal/t/1mtl/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA170604533&cmsuri=/juris/de/nachrichten/zeigenachricht.jsp)

Nun hat sich vor kurzem das Journalistenbüro Correctiv angeboten. für Facebook die Fake-News zu markieren. Davon handelt der vierte Teil meiner Correctiv-Recherche. Ein allgemeines Fazit zu Methoden und Einordnung von Correctiv schließt sich daran an.

https://www.rubikon.news/artikel/professionelle-heuchelei-4-4

Correctiv als Kalte Krieger 1: Enthüllungen zum „System Putin“

Elke Schenk

globalcrisis/globalchange NEWS

https://www.rubikon.news/artikel/professionelle-heuchelei-2-4

Professionelle Heuchelei (2/4)

[…]

Die erste Folge führte in die Herkunft der Redakteure, die Finanzierungsquellen und das Selbstverständnis von Correctiv ein. In diesem Teil werden Correctiv-Enthüllungen zur beruflichen Vergangenheit des russischen Präsidenten Putin und den vermeintlich kriminellen Praktiken während seines Aufstiegs inhaltlich und rhetorisch untersucht. Die großspurig als Enthüllungen präsentierten Vorwürfe erweisen sich nach genauer Analyse als substanzlose oder unbewiesene Unterstellungen, die das Journalistenbüro als mediale ‚Kalte Krieger‘ entlarven.

[…]

Correctiv als Kalte Krieger 1

Enthüllungen zum „System Putin“

Seine Recherche zum „System Putin“ in Zusammenarbeit mit RTL, zu Erpressungen, Korruption, Ausschaltung der unabhängigen Justiz durch Putin bietet Correctiv in drei Versionen. Zwei Beiträge werden im Folgenden genauer analysiert.

Zunächst dokumentiere ich einen Auszug aus dem Artikel „CORRECTIV und ‚RTL Nachtjournal‘ decken auf: Schmiergeld des US-Computerkonzerns Hewlett Packard begünstigte Aufstieg von Putin“ vom 25.07.15, der die zentrale Argumentation wiedergibt:

„Loyalität der Moskauer Generalstaatsanwaltschaft erkauft
Der russische Präsident Wladimir Putin hat im Jahr 1999 als damaliger Premierminister einen Schmiergeld-Deal ermöglicht, mit dem der US-Computerhersteller Hewlett Packard (HP) überteuerte Computertechnik nach Russland verkaufen konnte. […]
Hewlett Packard hatte demnach keineswegs das günstigste Angebot für den Auftrag abgegeben, aber dennoch den Zuschlag erhalten. Die Firma zeigte sich erkenntlich und zahlte mindestens 7,6 Millionen Euro Schmiergeld. Das Geld landete unter anderem bei russischen Staatsanwälten und Agenten des Geheimdienstes FSB. Mit dem Deal soll sich Präsident Putin womöglich die Loyalität der Moskauer Generalstaatsanwaltschaft erkauft haben. Seit dieser Zeit hat jedenfalls nie wieder ein russischer Generalstaatsanwalt gegen einen russischen Präsidenten ermittelt. […]
Im Jahr 2014 wurde Hewlett Packard bereits von einem US-Gericht zur Zahlung von 108 Millionen US-Dollar verurteilt wegen Korruption und Schmiergeldzahlungen in Russland, Polen und Mexiko, wobei das russische Geschäft besonders schwer wog. […]“

Der Korruptionsskandal um HP-Geschäfte war Gegenstand der Berichterstattung seit mindestens 2010. Über den Vergleich mit der US-Börsenaufsicht wurde im Frühjahr und Herbst 2014 berichtet. Insofern bietet der Artikel keine neuen Informationen. Neu ist der von Correctiv im Jahr 2015 hergestellte Zusammenhang, Putin sei in die Korruptionsaffäre verwickelt, um für loyale Gefolgsleute im Justizsystem und in den Geheimdiensten zu sorgen und seinen Aufstieg abzusichern. Für diesen zentralen Vorwurf, auf den die gesamte „Enthüllung“ abzielt, gibt es in dem Beitrag keinerlei Beweise, nur die Unterstellung „soll sich Präsident Putin womöglich die Loyalität der Moskauer Generalstaatsanwaltschaft erkauft haben“ (Hervorh. E.S.).

[…]

Forts. unter der o.a. url

Correctiv: „Professionelle Heuchelei“ von Elke Schenk

https://www.rubikon.news/artikel/heuchler-und-hochstapler-1-4

Donnerstag, 04. Mai 2017, 12:53 Uhr
~17 Minuten Lesezeit

Professionelle Heuchelei (1/4)

Der Blick hinter die Fassade offenbart: Das Journalistenbüro Correctiv ist alles andere als unabhängig, aufklärerisch und investigativ.

von Elke Schenk

In einer Zeit, in der Fakten, Quellencheck und Hintergrundrecherche in etablierten Medien immer weniger gefragt sind, investigative, herrschaftskritische Journalisten und Wissenschaftler aus Redaktionen und Universitäten gedrängt werden und bestenfalls unter sehr prekären Bedingungen ihre Aufklärungsarbeit fortsetzen können, in einer Zeit, in der kritische Geister durch Querfront-Vorwürfe mundtot gemacht werden (sollen), taucht im Sommer 2014 ein sich „CORRECT!V“ nennendes Recherchebüro auf, das a) innerhalb kürzester Zeit aufwändige Rechercheprojekte abschließt, die es b) kostenfrei den Redaktionen zur Verfügung stellt, die c) in den Mainstreammedien breit und unkritisch rezipiert werden und das d) innerhalb weniger Monate renommierte Journalistenpreise erhält, wie zum Beispiel den Grimme Online-Award für die Webreportage zum Abschuss des Malaysischen Verkehrsflugzeugs MH17 über der Ukraine. Zuletzt war Correctiv Gegenstand der Berichterstattung, nachdem Facebook angekündigt hat, in Deutschland Correctiv mit der Markierung von Fake-News zu beauftragen. Dieses an sich schon fragwürdige und von Paul Schreyer als „Privatisierung der Zensur“ bezeichnete Vorhaben steht und fällt vollends mit der Seriosität der beauftragten Kontrollstelle.

Im Folgenden möchte ich das Selbstbild von Correctiv kritisch befragen. Dazu erscheint eine mehrteilige Serie bei Rubikon.

Forts. unter o. a. Link

Zwischen Realität und Glaubenssystemen: Die Wahrheit ist irgendwo da draußen oder Wie wenige die Meinungen bestimmen | www.konjunktion.info

23.03.2017

Deutungshoheit, Meinungen bestimmen, Richtungen vorgeben – die drei wohl wichtigsten „Stellhebel“, um Bevölkerungen zu lenken. Und diese drei Stellhebel sollen nach denn Vorstellungen von Regierungen und „führenden Köpfen“ natürlich in den eigenen Händen bzw. in denen der Hochleistungspresse liegen. (…)

Der vollständige Artikel als Anhang:

konjunktion rule internet 20170323

Quelle: Zwischen Realität und Glaubenssysteme: Die Wahrheit ist irgendwo da draußen oder Wie wenige die Meinungen bestimmen | www.konjunktion.info

Unabhängiger Journalismus der DWN: Bitte unterstützen Sie uns! – DWN

In der Nacht zum Mittwoch wurden die Deutschen Wirtschafts Nachrichten von Facebook geblockt. Wir wissen nicht warum. Bitte unterstützen Sie die Unabhängigkeit der DWN mit einem Abonnement.

Quelle: Unabhängiger Journalismus der DWN: Bitte unterstützen Sie uns! – DWN