VIPS Urge Trump to Avoid War in Venezuela

VIPS warn that Trump’s policies regarding Venezuela appear to be on a slippery slope that could take us toward war in Venezuela and military confrontation with Russia. MEMORANDUM FOR: The President FROM: Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS) SUBJECT: Avoiding War with Russia ov

Quelle: VIPS Urge Trump to Avoid War in Venezuela

https://consortiumnews.com/2019/04/04/vips-urge-trump-to-avoid-war-in-venezuela/

 

US-Sanktionsgesetz + Memorandum von US-Geheimdienst-Veteranen zum sog. „Russen“-Hack von E-Mails der US-Demokraten

gcc-News 29.07.2017

Martin Zeis

Hallo zusammen,

US-Präsident Trump will das vom US-Senat und-Kongress nahezu einstimmig beschlossene Sanktionsgesetz gegen Russland unterzeichnen als eine notwendige Vergeltungsmaßnahme für dessen Einmischung/Manipulation in die/der vergangenen Präsidentschaftswahlen sei (McCain in der Kongress-Debatte).

Im Kern handelt es sich um eine wirtschaftskriegerische Maßnahme, die sich v.a. gegen die energiewirtschaftlichen Beziehungen Russlands mit Deutschland/EU richtet.

„Im Zentrum des Unmuts in Deutschland und der Europäischen Union steht die Auswirkungen der US-Pläne auf nicht-amerikanische Firmen. Die deutsche Wirtschaft und die deutsche Politik werfen den USA vor, die Sanktionen zu nutzen, um eigene Wirtschaftsinteressen in Europa durchzusetzen – nämlich um mehr Öl und Gas in den europäischen Markt zu drücken.“ (zit.a. Handelsblatt-online, 29.07.2017) (1)

Bzgl. der o.a. „Begründung“ hat die Vereinigung ehemaliger höherrangiger Mitarbeiter in den US-Geheimdiensten — Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS) – vor einigen Tagen in einem Memorandum an Trump (Titel: „War der „russische Hackerangriff“ ein Inside-Job?“) veröffentlicht. Dort wird auf verschiedene forensische Studien verwiesen, die zeigen, dass bei dem behaupteten „russischen Hackerangriff“ auf Computer des Nationalen Komitees der Demokraten (NC) im vergangenen Jahr am 5. Juli 2016 die Daten von einer Person mit physischem Zugang zu den DNC-Computern geleakt (nicht gehackt) und anschließend manipuliert wurden, um Russland belasten zu können.

In diesem Zusammenhang ist lt. Memorandum das von der CIA-Abteilung für Digitale Innovation entwickelte „Marble-Framework-Programm“ entscheidend, das für eine flexible und einfach zu bedienende „Verschleierung“ entworfen wurde und dessen Quellcode einen „Rück-Verschleierer“ („Deobfuscator“) enthält, um die Verschleierung der CIA rückgängig machen zu können. Das Programm wurde 2016 nachweislich von der CIA benutzt. Es erlaubt ein „doppeltes Spiel bei der kriminaltechnischen Zuordnung“, d.h. eine Operation unter falscher Flagge. Nicht zufällig enthält es Sprachmuster in Chinesisch, Russisch, Koreanisch, Arabisch und Farsi.“

(1) weiterführend: Neil Clark, 28.07.2017: It’s not a gas – time fpr Europe to stnad up to US hawks on Russia; URL: https://www.rt.com/op-edge/397864-eu-gas-sanctions-russia-us-hawks/

Im Folgenden Auszüge aus der Kurzfassung des Memorandums (dt. Übers.). Der vollständige Text (engl. + deutsch) ist im Anhang (pdf-Datei, 13 S.) verfügbar.

„Forensische Studien zu dem „russischen Hackerangriff“ auf Computer des Nationalen Komitees der Demokraten (NC) im vergangenen Jahr zeigen, dass am 5. Juli 2016 Daten von einer Person mit physischem Zugang zu den DNC-Computern geleakt (nicht gehackt) wurden, die anschließend manipuliert wurden, um Russland belasten zu können.

Nach der Untersuchung von Metadaten des „Guccifer 2.0“ Angriffs vom 5. Juli 2016 auf den DNC-Server haben unabhängige Cyber-Ermittler festgestellt, dass ein Insider Daten auf ein externes Speichergerät kopierte und dass anschließend „verräterische Spuren“ eingefügt wurden, die auf Russland hinweisen. Die unabhängige forensische Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die DNC-Daten mit einer Geschwindigkeit auf ein Speichergerät kopiert wurden, die die Verbindungskapazitäten des Internets weit übersteigt, die bei einem Hackerangriff von außen erforderlich wären.

Die Untersuchung zeigt zudem, dass der Kopiervorgang und die Datenmanipulation von der Ostküste der USA aus durchgeführt wurden. Bisher haben die Mainstream-Medien die Ergebnisse dieser unabhängigen Studien ignoriert [Siehe hier und hier].

Der unabhängige Analyst Skip Folden, ein pensionierter IBM-Programmmanager für Informationstechnologie, der die jüngsten forensischen Befunde untersuchte, hat dieses Memorandum mit verfasst. Er hat einen ausführlicheren Bericht mit technischen Details unter dem Titel „Cyber-Forensic Investigation of ‚Russian Hack‘ und Missing Intelligence Community Disclaimers“ verfasst und diesen an die Büros des Sonderermittlers und des Justizministers geschickt. Neben William Binney, ehemaliger Technischer Direktor der National Security Agency, haben andere hochrangige ehemalige Mitarbeiter der NSA, die VIPS angehören, die Professionalität der unabhängigen forensischen Untersuchung bestätigt.

Die jüngsten forensischen Studien füllen eine entscheidende Lücke aus. Warum das FBI es versäumt hat, eine unabhängige kriminaltechnische Untersuchung des originalen „Guccifer 2.0“-Materials durchzuführen, bleibt ein Rätsel. – Ebenso rätselhaft bleibt, warum die „handverlesenen Analysten“ des FBI, der CIA und der NSA, die den Geheimdienstbericht vom 6. Januar verfasst haben, einer kriminaltechnischen Untersuchung keinerlei Beachtung schenkten.

ANMERKUNG: Im Zusammenhang mit Hackerangriffen gibt es eine große Vermischung der Vorwürfe, weshalb wir klarstellen wollen, was der primäre Fokus unseres Memorandums ist. Wir konzentrieren uns insbesondere auf den angeblichen „Guccifer 2.0-Hack“ vom 5. Juli 2016 auf den DNC-Server. In früheren VIPS-Memoranden wiesen wir auf die fehlenden Beweise für eine Verbindung zwischen dem angeblichen Guccifer 2.0-Hackerangriff und WikiLeaks hin. Und wir baten Präsident Obama ganz konkret, jedwede Beweismittel darüber offenzulegen, dass WikiLeaks die DNC-Daten von den Russen erhalten hat. [Siehe hier und hier].

Als Obama während seiner letzten Pressekonferenz im Amt des Präsidenten (18. Januar) diesen Punkt ansprach, bezeichnete er die „Schlussfolgerungen der Geheimdienste“ als „nicht schlüssig“, obwohl die Dienste in ihrem Bericht vom 6. Januar ihr „großes Vertrauen“ („high confidence“) in die These zum Ausdruck brachten, laut der russischen Geheimdienste „das DNC-Material, dass sie sich angeeignet hatten, an WikiLeaks weitergaben“.

Obamas Einlassung hat uns nicht überrascht. Es ist uns schon lange klar, dass der Grund, warum die US-Regierung keine schlüssigen Beweise für eine Weitergabe eines „russischen Hacks“ an WikiLeaks hat, darin zu finden ist, dass es einen solchen Transfer nicht gab. Basierend auf der einzigartigen technischen Erfahrung unserer Ex-NSA-Kollegen sagen wir seit fast einem Jahr, dass die DNC-Daten durch eine Kopie beziehungsweise einen Leak eines DNC-Mitarbeiters an WikiLeaks gelangten (bei dem es sich aber mit nahezu Sicherheit nicht um dieselbe Person handelt, die die DNC-Daten am 5. Juli 2016 kopiert hat).

Aus den verfügbaren Informationen schließen wir, dass ein und derselbe interne DNC-Kopier-/Leak-Prozess zu zwei verschiedenen Zeitpunkten von zwei unterschiedlichen Entitäten für zwei deutlich unterscheidbare Zwecke verwendet wurde:

– (1) ein Leak eines Insiders an WikiLeaks noch bevor Julian Assange am 12. Juni 2016 angekündigt hatte, dass er im Besitz von DNC-Dokumente sei, die er zu veröffentlichen beabsichtige (was er am 22. Juli auch tat) – die vermutliche Absicht hinter dem Leak war, die große Voreingenommenheit der Parteiführung der Demokraten zugunsten der Kandidatin Hillary Clinton; und

– (2) ein separater Leak vom 5. Juli 2016, der vorbeugend die späteren WikiLeaks-Veröffentlichungen diskreditieren sollte, indem er „aufzeigte“, dass diese auf einem „russischen Hackerangriff“ basieren.“

Quellen:

http://uncut-news.ch/2017/07/26/us-geheimdienstveteranen-es-gab-keinen-russischen-hackerangriff-um-die-us-wahlen-zu-beeinflussen

https://consortiumnews.com/2017/07/24/intel-vets-challenge-russia-hack-evidence

VIPS-Memo-es-gab-keinen-Hackerangriff-Russlands170726.pdf

U.S. Intelligence Veterans Believe the ‘Russian Hack’ of DNC Computers May Have Been an Inside Job – Truthdig

In a memo to President Trump, former U.S. intelligence officers cite forensic studies that indicate data was leaked (not hacked) by a DNC insider, then doctored to incriminate Russia.

Quelle: U.S. Intelligence Veterans Believe the ‘Russian Hack’ of DNC Computers May Have Been an Inside Job – Truthdig

http://www.truthdig.com/report/item/was_the_russian_hack_an_inside_job_20170724#.WXbI0rMbN3Y.facebook

 

Betreff: Syrien: War es wirklich ein „Chemiewaffen Angriff“? – Me morandum von ehem. Mitarbeitern aus den US-Geheimdiensten an Trump

globalcrisis/globalchange NEWS
Martin Zeis, 13.04.2017

Hallo mitnand,

die vielen aufmerksamen ZeitgenossInnen aus ihrer wichtigen Aufklärungs- und Oppositionsarbeit gegen die verdeckten (regime-changes, Söldnertruppen etc.) und offenen Kriege der USA (z.B. Irakkrieg 2003, Ukraine-Putsch Nov. 2013 f) bekannte Vereinigung VIPS — von ehemaligen hochrangigen Mitarbeitern zentraler US-Geheimdienste gegründet — hat sich jetzt mit einem Offenen Brief an Präsident Trump gewandt, den Kriegs-/Konfrontationskurs gegenüber Syrien/Russland zu beenden und seine „Begründung“ für den jüngst befohlenen Tomahawk-Angriff auf Syrien „nachzurecherchieren“.

Das Memorandum der „Veteran Intelligence Professionals für Sanity“ Trump Should Rethink Syria Escalation“ ist zuerst am 11.04.2017 auf der Website consortiumnews.com veröffentlicht worden. –
siehe Anhang und URL :
https://consortiumnews.com/2017/04/11/trump-should-rethink-syria-escalation/?print=pdf )

Bei RTDt ist gestern Mittag eine Übersetzung des Textes (ohne die Unterzeichnenden) erschienen; sie wird weiter unten wiedergegeben.

In diesem Zusammenhang gewinnen die Aktionen der Friedensbewegung an Ostern eine umso wichtigere Bedeutung – vgl. u.a. http://www.friedensnetz.de/termine/2017/20170415.shtml
und die im dortigen Aufruf zum Ostermarsch am Samstag in Stuttgart vertretenen Forderungen wie:

– Schluss mit allen Auslandseinsätzen der Bundeswehr! Nein zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren!

– Auflösung der NATO und der Militärstrukturen der EU. Bundeswehr abschaffen.

– Keine Beteiligung Deutschlands am Konfrontationskurs gegen Russland – weder an Kriegsmanövern, noch an der Militärpräsenz in Osteuropa.

D o k u m e n t i e r t

Memorandum der Veteran Intelligence Professionals für Sanity an Präsident Trump

Ungefähr zwei Dutzend ehemaliger Mitarbeiter von amerikanischen Geheimdiensten verfassen einen offenen Brief an Donald Trump. Darin bitten sie den Präsidenten eindringlich, seine Anschuldigung zu überdenken, die syrische Regierung Schuld sei verantwortlich für die Giftgasopfern in Idlib. Sie fordern Trump zudem auf, den gefährlichen Konfrontations-Kurs gegenüber Russland zu beenden.

Memorandum an Präsident Trump
von Veteran Intelligence Professionals für Sanity (VIPS)
Betreff: Syrien: War es wirklich ein „Chemiewaffen Angriff“?

1. Wir schreiben, um Ihnen eine eindeutige Warnung vor der Gefahr durch bewaffneten Feindseligkeiten gegenüber Russland auszusprechen – die Gefahr besteht, dass eine Eskalation zum Atomkrieg führen kann. Die Bedrohung ist nach dem Vergeltungsschlag auf Syrien gewachsen. Denn Sie behaupteten, dass es einen Chemiewaffen Angriff am 4. April auf syrische Zivilisten gegeben haben soll.

2. Unsere Kontakte bei der US-Armee in der Gegend haben uns gesagt, dass dies nicht der Fall war. Es gab keinen „Angriff mit chemischen Waffen“ durch Syrien. Stattdessen bombardierte ein syrisches Flugzeug ein al-Qaida Munitionsdepot in Syrien. Dieses erwies sich voll mit schädlichen Chemikalien. Ein starker Wind wehte diese chemisch beladene Wolke über ein nahes gelegenes Dorf. Viele Leute starben.

3. Dies bestätigen die russische und die syrische Regierung, was wichtiger ist, als dass, was sie zu glauben scheinen.

4. Sollen wir noch hinzufügen, dass das Weiße Haus unseren Generälen Vorgaben machte, was diese zu berichten haben?

5. Nachdem Putin im Jahr 2013 Assad davon überzeugen konnte seine chemischen Waffen aufzugeben, zerstörte die US-Armee in nur sechs Wochen 600 Tonnen syrischer Chemie-Waffen. Das Mandat der UN-Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW-UN) sollte sicherstellen, dass alle Chemischen Waffen zerstört wurden – genauso wie das Mandat für die UN-Inspektoren für den Irak in Bezug auf Massenvernichtungswaffen.
Die Befunde der UN-Inspektoren für Massenvernichtungswaffen waren richtig. Rumsfeld und seine Generäle haben gelogen und dies scheint wieder hier zu passieren. Allerdings ist der Preis jetzt höher! Die Bedeutung eines Vertrauensverhältnisses mit russischen Führern darf nicht unterschätzt werden.

6. Im September 2013, nachdem Putin Assad überredet hat, seine chemischen Waffen aufzugeben (und damit Obama einen Weg aus einem harten Dilemma ermöglichte), schrieb der russische Präsident einen Kommentar für die New York Times, in dem er sagte:
„Meine Arbeit und persönliche Beziehung mit Präsident Obama ist durch wachsendes Vertrauen geprägt. Ich schätze das.“

Entspannungspolitik hatte ein jähes Ende
7. Drei Jahre später, am 4. April 2017, sprach der russische Ministerpräsident Medwedew von dem „absoluten Misstrauen“, das er als „traurig für unsere jetzt völlig zerstörten Beziehungen“ bezeichnete. Das wären „gute Nachricht für Terroristen.“ Das ist nicht nur traurig aus unserer Sicht, es vor allem völlig unnötig, schlimmer noch- gefährlich.

8. Durch die Annullierung der Vereinbarung, sich mit Moskau über Flugaktivitäten in Syrien auszutauschen, wurde die Zeit um sechs Monate in den vergangenen September / Oktober zurückgedreht. Als elf Monate harter Verhandlungen endlich zu einem Waffenstillstandsabkommen geführt haben. Das Vertrauen war bereits angeschlagen, denn die US-Luftwaffe führte Angriffe auf die syrische Armee am 17. September 2016 aus und töteten dabei etwa 70 Menschen und verwundet weitere 100 Menschen. Das beschädigte die jüngste Waffenstillstandsvereinbarung von Obama und Putin, die nur eine Woche zuvor beschlossen worden war.

9. Am 26. September 2016 beklagte Außenminister Lawrow:
„Mein guter Freund John Kerry … steht unter heftiger Kritik durch die US-Militärmaschine, die anscheinend nicht wirklich auf den Oberbefehlshaber hört.“
Lawrow kritisierte, dass JCS-Vorsitzenden Joseph Dunford gegen die gemeinsame Nutzung von Informationen von Russland und Syrien auftrat. Eine Vereinbarung, die auf direkten Befehl des russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama geschlossen wurde. Lawrow bemängelte, dass es schwierig ist, mit solchen Partnern zu arbeiten.

10. Am 1. Oktober 2016 warnte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova:
„Wenn die USA eine direkte Aggression gegen Damaskus und die syrische Armee beginnen würde, würde sie eine schreckliche, tektonische Verschiebung nicht nur im Lande, sondern in der ganzen Region verursachen.“

11. Am 6. Oktober 2016 warnte der russische Verteidigungssprecher Generalmajor Igor Konaschenkow, dass Russland bereit, sei nicht identifizierte Flugzeuge – einschließlich aller Tarnkappenflugzeuge- über Syrien abzuschießen. Konaschenkow betonte, dass die russische Luftverteidigung „keine Zeit haben wird, den Ursprung des Flugobjekts zu identifizieren“.

12. Am 27. Oktober 2016 beklagte Putin öffentlich:
„Meine Vereinbarungen mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten haben keine Ergebnisse gebracht“ und beschwerten sich darüber, dass, „Menschen in Washington bereit sind alles Mögliche zu tun, um zu verhindern, dass diese Vereinbarungen in die Praxis umgesetzt werden.“
Bezugnehmend auf Syrien verurteilte Putin das Fehlen einer „gemeinsamen Front gegen den Terrorismus nach so langen Verhandlungen, enormen Anstrengungen und schwierigen Kompromissen“.

13. So befinden wir uns in einer Situation, in der die amerikanisch-russischen Beziehungen zerrüttet sind: vom „wachsenden Vertrauen“ zum „absoluten Misstrauen“. Allerdings begrüßen viele die hohen Spannungen, die zugegebenermaßen für das Waffengeschäft super sind.

14. Wir glauben, dass es von großer Bedeutung ist, einen Zerfall der Beziehungen zu Russland zu verhindern. Der Besuch von US-Außenminister Tillerson in Moskau diese Woche bietet eine Gelegenheit, den Schaden zu beheben. Aber es besteht auch die Gefahr, dass es keine Verbesserung eintritt, vor allem, wenn Tillerson nicht mit der oben genannten Geschichte vertraut ist.

15. Es ist an der Zeit mit Russland auf Grundlage von Fakten zu verhandeln und nicht anhand dubioser Beweisen etwa aus „sozialen Medien“. Während andere dem Höhepunkt dieser Anspannungen entgegensehen, würden wir dies gerne verhindern: Sie könnten es in die Wege leiten, dass US-Außenminister Tillerson einen Weg der Verständigung mit Präsident Putin einschlägt.

Liste der Unterzeichnenden aus dem Original-Text:

For the Steering Group, Veteran Intelligence Professionals for Sanity

Eugene D. Betit, Intelligence Analyst, DIA, Soviet FAO, (US Army, ret.)
William Binney, Technical Director, NSA; co-founder, SIGINT Automation Research
Center (ret.)
Marshall Carter-Tripp, Foreign Service Officer and former Office Director in the
State Department Bureau of Intelligence and Research, (ret.)
Thomas Drake, Senior Executive Service, NSA (former)
Bogdan Dzakovic, Former Team Leader of Federal Air Marshals and Red Team, FAA
Security, (ret.) (associate VIPS)
Robert Furukawa, Capt, CEC, USN-R, (ret.)
Philip Giraldi, CIA, Operations Officer (ret.)
Mike Gravel, former Adjutant, top secret control officer, Communications
Intelligence Service; special agent of the Counter Intelligence Corps and former
United States Senator
Matthew Hoh, former Capt., USMC, Iraq and Foreign Service Officer, Afghanistan
(associate VIPS)
Larry C. Johnson, CIA & State Department (ret.)
Michael S. Kearns, Captain, USAF (Ret.); ex-Master SERE Instructor for Strategic
Reconnaissance Operations (NSA/DIA) and Special Mission Units (JSOC)
John Brady Kiesling, Foreign Service Officer (ret.)
John Kiriakou, former CIA analyst and counterterrorism officer, and former
senior investigator, Senate Foreign Relations Committee
Linda Lewis, WMD preparedness policy analyst, USDA (ret.) (associate VIPS)
Lisa Ling, TSgt USAF (ret.) (associate VIPS)
Edward Loomis, NSA, Cryptologic Computer Scientist (ret.)
David MacMichael, National Intelligence Council (ret.)
Ray McGovern, former US Army infantry/intelligence officer & CIA analyst (ret.)
Elizabeth Murray, Deputy National Intelligence Officer for Near East, CIA and
National Intelligence Council (ret.)
Torin Nelson, former Intelligence Officer/Interrogator, Department of the Army
Todd E. Pierce, MAJ, US Army Judge Advocate (Ret.)
Coleen Rowley, FBI Special Agent and former Minneapolis Division Legal Counsel
(ret.)
Scott Ritter, former MAJ., USMC, and former UN Weapon Inspector, Iraq
Peter Van Buren, U.S. Department of State, Foreign Service Officer (ret.)
(associate VIPS)
Kirk Wiebe, former Senior Analyst, SIGINT Automation Research Center, NSA
Sarah G. Wilton, Commander, US Naval Reserve (ret), DIA (ret.)
Robert Wing, former Foreign Service Officer (associate VIPS)
Ann Wright, U.S. Army Reserve Colonel (ret) and former U.S. Diplomat

VIPS_Trump-Should-Rethink-Syria-Escalation170411.pdf

Syria-conflict — Alert Memorandum for US-President Obama from Veteran Intelligence Professionals for Sanity, 02.10.2016

globalcrisis/globalchange NEWS
martin Zeis, 05.10.2016

Dear all,

on Oct 2, 2016 a group of ex-U.S. intelligence officials warned US-President Obama to defuse growing tensions with Russia over Syria by reining in the demonization of President Putin and asserting White House civilian control over the Pentagon.

Below an excerpt of The Alert Momerandum from the „Veteran Intelligence Professionals for Sanity“ and the subscribers-list. Full text attached (pdf, 4p).

Greets,
Martin Zeis

+++++++

https://consortiumnews.com/2016/10/02/obama-warned-to-defuse-tensions-with-russia/

ALERT MEMORANDUM FOR: The President

FROM: Veteran Intelligence Professionals for Sanity

SUBJECT: PREVENTING STILL WORSE IN SYRIA

We write to alert you, as we did President George W. Bush, six weeks before the attack on Iraq, that the consequences of limiting your circle of advisers to a small, relatively inexperienced coterie with a dubious record for wisdom can prove disastrous.* Our concern this time regards Syria.

We are hoping that your President’s Daily Brief tomorrow will give appropriate attention to Saturday’s warning by Russia’s Foreign Ministry spokesperson Maria Zakharova: “If the US launches a direct aggression against Damascus and the Syrian Army, it would cause a terrible, tectonic shift not only in the country, but in the entire region.”

Speaking on Russian TV, she warned of those whose “logic is ‘why do we need diplomacy’ … when there is power … and methods of resolving a problem by power. We already know this logic; there is nothing new about it. It usually ends with one thing – full-scale war.”

We are also hoping that this is not the first you have heard of this – no doubt officially approved – statement. If on Sundays you rely on the “mainstream” press, you may well have missed it. In the Washington Post, an abridged report of Zakharova’s remarks (nothing about “full-scale war”) was buried in the last paragraph of an 11-paragraph article titled “Hospital in Aleppo is hit again by bombs.” Sunday’s New York Times totally ignored the Foreign Ministry spokesperson’s statements.

In our view, it would be a huge mistake to allow your national security advisers to follow the example of the Post and Times in minimizing the importance of Zakharova’s remarks.

Events over the past several weeks have led Russian officials to distrust Secretary of State John Kerry. Indeed, Foreign Minister Sergey Lavrov, who parses his words carefully, has publicly expressed that distrust. Some Russian officials suspect that Kerry has been playing a double game; others believe that, however much he may strive for progress through diplomacy, he cannot deliver on his commitments because the Pentagon undercuts him every time. We believe that this lack of trust is a challenge that must be overcome and that, at this point, only you can accomplish this.

It should not be attributed to paranoia on the Russians’ part that they suspect the Sept. 17 U.S. and Australian air attacks on Syrian army troops that killed 62 and wounded 100 was no “mistake,” but rather a deliberate attempt to scuttle the partial cease-fire Kerry and Lavrov had agreed on – with your approval and that of President Putin – that took effect just five days earlier.

In public remarks bordering on the insubordinate, senior Pentagon officials showed unusually open skepticism regarding key aspects of the Kerry-Lavrov deal. We can assume that what Lavrov has told his boss in private is close to his uncharacteristically blunt words on Russian NTV on Sept. 26:

“My good friend John Kerry … is under fierce criticism from the US military machine. Despite the fact that, as always, [they] made assurances that the US Commander in Chief, President Barack Obama, supported him in his contacts with Russia (he confirmed that during his meeting with President Vladimir Putin), apparently the military does not really listen to the Commander in Chief.”

Lavrov’s words are not mere rhetoric. He also criticized JCS Chairman Joseph Dunford for telling Congress that he opposed sharing intelligence with Russia, “after the agreements concluded on direct orders of Russian President Vladimir Putin and US President Barack Obama stipulated that they would share intelligence. … It is difficult to work with such partners. …” (…)

For the Steering Group, Veteran Intelligence Professionals for Sanity

William Binney, former Technical Director, World Geopolitical & Military Analysis, NSA; co-founder, SIGINT Automation Research Center (ret.)
Fred Costello, Former Russian Linguist, USAF
Mike Gravel, former Adjutant, top secret control officer, Communications Intelligence Service; special agent of the Counter Intelligence Corps and former United States Senator
Matthew Hoh, former Capt., USMC, Iraq & Foreign Service Officer, Afghanistan (associate VIPS)
Larry C. Johnson, CIA & State Department (ret.)
John Kiriakou, former CIA counterterrorism officer and former senior investigator, Senate Foreign Relations Committee
Linda Lewis, WMD preparedness policy analyst, USDA (ret.) (associate VIPS)
Edward Loomis, NSA, Cryptologic Computer Scientist (ret.)
Ray McGovern, former US Army infantry/intelligence officer & CIA analyst (ret.)
Elizabeth Murray, Deputy National Intelligence Officer for Middle East, CIA (ret.)
Todd Pierce, MAJ, US Army Judge Advocate (ret.)
Coleen Rowley, Division Counsel & Special Agent, FBI (ret.)
Kirk Wiebe, former Senior Analyst, SIGINT Automation Research Center, NSA, (ret.)
Robert Wing, former Foreign Service Officer
Ann Wright, U.S. Army Reserve Colonel (ret) and former U.S. Diplomat

VIPS-Alert-for-Obama-related-to-Syria161002.pdf