Willkommen in der schockierten und ehrfürchtigen Geopolitik des 21. Jahrhunderts

Willkommen in der schockierten und ehrfürchtigen Geopolitik des 21.

23. März 2021

von Pepe ESCOBAR

10-12 Minuten

Quelle: https://thesaker.is/welcome-to-shocked-and-awed-21st-century-geopolitics/

(Zuerst bei ASIA TIMES veröffentlicht)

Mit einem dreifachen Schlag des Hegemons Russland-China-Iran haben wir jetzt ein brandneues geopolitisches Schachbrett

Von Pepe Escobar gepostet mit Genehmigung und zuerst gepostet bei Asia Times

Es dauerte 18 Jahre nach dem „Shock and Awe“, der auf den Irak losgelassen wurde, bis der Hegemon durch einen praktisch gleichzeitigen, diplomatischen Russland-China-Doppelschlag gnadenlos geschockt und in Ehrfurcht versetzt wurde.

Dass dies ein wirklich spielverändernder Moment ist, kann nicht genug betont werden; die Geopolitik des 21. Jahrhunderts wird nie wieder dieselbe sein.

Dennoch war es der Hegemon, der als erster den diplomatischen Rubikon überschritt. Die Handlanger hinter dem Hologramm Joe „I’ll do whatever you want me to do, Nance“ Biden hatten in seinen Ohrhörer geflüstert, den russischen Präsidenten Wladimir Putin mitten in einem Softball-Interview als seelenlosen „Killer“ zu brandmarken.

Nicht einmal auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges griffen die Supermächte zu Ad-hominem-Angriffen. Das Ergebnis eines solchen erstaunlichen Fehlers war, dass sich praktisch die gesamte russische Bevölkerung hinter Putin stellte – weil das als Angriff auf den russischen Staat empfunden wurde.

Dann kam Putins kühle, ruhige, gesammelte – und durchaus diplomatische – Antwort, die sorgfältig bedacht werden muss. Diese erdolchscharfen Worte sind wohl die verheerendsten fünf Minuten in der Geschichte der internationalen Beziehungen nach der Wahrheit.

In For Leviathan, it’s so cold in Alaska prognostizierten wir, was sich beim 2+2-Gipfel zwischen den USA und China in einem schäbigen Hotel in Anchorage abspielen könnte, mit billigen Schüsseln Instant-Nudeln als Extra-Bonus eingeworfen.

Chinas tausendjähriges diplomatisches Protokoll legt fest, dass Diskussionen um Gemeinsamkeiten herum beginnen – die dann als wichtiger gepriesen werden als Meinungsverschiedenheiten zwischen den Verhandlungsparteien. Das ist der Kern des Konzepts des „keinen Gesichtsverlusts“. Erst danach diskutieren die Parteien ihre Differenzen.

Dennoch war es völlig vorhersehbar, dass ein Haufen dilettantischer, taktloser und ahnungsloser Amerikaner diese grundlegenden diplomatischen Regeln zertrümmern würde, um ihrem heimischen Publikum „Stärke“ zu zeigen, indem sie die sprichwörtliche Litanei über Taiwan, Hongkong, das Südchinesische Meer und den „Völkermord“ an den Uiguren herunterleierten.

Oh je. Es gab nicht einen einzigen Schreiberling des State Dept. mit minimalen Kenntnissen über Ostasien, der die Amateure gewarnt hätte, dass man sich nicht ungestraft mit dem formidablen Leiter der Kommission für auswärtige Angelegenheiten im Zentralkomitee der KPCh, Yang Jiechi, anlegen sollte.

Sichtlich erschrocken, aber seine Verärgerung kontrollierend, schlug Yang Jiechi zurück. Und die rhetorischen Schüsse waren im ganzen Globalen Süden zu hören.

Sie mussten eine grundlegende Lektion in Manieren beinhalten: „Wenn ihr mit uns richtig umgehen wollt, lasst uns etwas gegenseitigen Respekt haben und die Dinge auf die richtige Weise tun“. Was aber herausstach, war eine stechende, prägnante Diagnose, die Geschichte und Politik vermischt:

Die Vereinigten Staaten sind nicht qualifiziert, mit China in einer herablassenden Weise zu sprechen. Das chinesische Volk wird das nicht akzeptieren. Der Umgang mit China muss auf gegenseitigem Respekt beruhen, und die Geschichte wird beweisen, dass diejenigen, die versuchen, China zu strangulieren, am Ende leiden werden.

Und das alles in Echtzeit übersetzt von der jungen, attraktiven und ultrakompetenten Zhang Jing – die unweigerlich über Nacht zum Superstar in China wurde und erstaunliche 400 Millionen Hits auf Weibo erntete.

Die Inkompetenz des „diplomatischen“ Arms der Biden-Harris-Administration schreit zum Himmel. Mit einem grundlegenden Sun-Tzu-Manöver drehte Yang Jiechi den Spieß um und sprach die vorherrschende Meinung der überwältigenden Mehrheit des Planeten aus. Vergessen Sie Ihre einseitige „regelbasierte Ordnung“. Wir, die Nationen der Welt, bevorzugen die UN-Charta und den Vorrang des internationalen Rechts.

Das ist es also, was der russisch-chinesische Doppelschlag fast augenblicklich erreichte: Von nun an sollte der Hegemon im gesamten Globalen Süden bestenfalls mit Verachtung behandelt werden.

Ein unvermeidlicher historischer Prozess

Vor Alaska gingen die Amerikaner in Japan und Südkorea in eine Charmeoffensive für „Konsultationen“. Das ist irrelevant. Was zählt, ist die Zeit nach Alaska und das entscheidende Außenministertreffen zwischen Sergej Lawrow und Wang Yi in Guilin. (…)

Die vollständige maschin. Übersetzung und der Artikel im Original angehängt:

A. KORYBKO Lawrow entlarvt autoritativ die Fake News über russisch-‚israelische‘ Beziehungen

Lawrow entlarvt autoritativ die Fake News über russisch-‚israelische‘ Beziehungen
19 März 2021


Lawrow entlarvte autoritär die Fake News über die russisch-„israelischen“ Beziehungen.
Die Pressekonferenz zwischen dem russischen und dem „israelischen“ Außenminister am Mittwoch in Moskau hat die grassierenden Fake News entlarvt, die sich seit Jahren in der Alt-Media-Gemeinde über die wahre Natur ihrer bilateralen Beziehungen viral verbreiten, die trotz der ständigen Bemühungen einiger einflussreicher Kräfte, sie als Rivalen darzustellen, aus Gründen, die nur solche Individuen erklären können, wenn sie öffentlich, aber höflich von ihrem Publikum dazu herausgefordert werden, ausgezeichnet bleiben.

Die neueste Lüge über russisch-„israelische“ Beziehungen entlarven

Jedes Mitglied der Alt-Media-Gemeinschaft ist mittlerweile mit dem grassierenden Fake-News-Narrativ vertraut, das sich seit Jahren viral in ihrer Sphäre des Informationsraums ausbreitet und behauptet, dass Russland und „Israel“ angeblich hitzige Rivalen sind, so sehr, dass Präsident Putin sogar heimlich einen totalen Krieg gegen den selbsternannten „Jüdischen Staat“ planen könnte. Der jüngste Desinformationsangriff in dieser Richtung kam Ende letzten Monats, nachdem fälschlicherweise berichtet wurde, dass der russische Sondergesandte für Syrien Alexander Lawrentjew damit drohte, „israelische“ Jets über dem internationalen Luftraum abzuschießen, wenn sie das nächste Mal Syrien bombardieren. (…)

Deutsch-russische Brückenenergien (german-foreign-policy.com)

(Eigener Bericht) – Berlin dringt vor dem EU-Gipfel in der kommenden Woche auf Kurskorrekturen in der Russlandpolitik. Dies geht aus einem Bericht über ein internes Treffen in Brüssel und aus einem in der EU zirkulierenden „non-paper“ aus Deutschland hervor. Demnach verlangte der deutsche EU-Botschafter in Russland, Markus Ederer, vergangene Woche bei einer Zusammenkunft mit mehreren Spitzenvertretern des Europäischen Auswärtigen Diensts eine engere Kooperation mit Moskau in ausgewählten Bereichen. Bereits zuvor hatte ein in der Union in Umlauf gebrachtes deutsches Papier ungeachtet der fortbestehenden EU-Sanktionen für mehr Zusammenarbeit in der Klimapolitik geworben – vor allem bei der Nutzung von Wasserstoff als Energieträger. Während der deutsche Bedarf an Wasserstoffimporten in den nächsten Jahren stark wachsen wird, besitzt Russland erhebliche Potenziale zur Herstellung des Elements aus Gas wie auch mit Hilfe von Windenergie. Erste Projekte sind in Arbeit; Berlin unterstützt die Pläne. Dabei gilt die Pipeline Nord Stream 2 als in Zukunft nützlicher Wasserstoffimportkanal.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8553/

Gegen Russland und RT: Feindbild-Aufbau und EU-Propaganda

https://www.nachdenkseiten.de/?p=70608

Gegen Russland und RT: Feindbild-Aufbau und EU-Propaganda

10. März 2021 um 11:38 

Ein Artikel von: Tobias Riegel

Das Medium RT DE wird aktuell in Deutschland massiv angegriffen. Gleichzeitig behauptet die aktuelle EU-Propaganda, Deutschland sei das Hauptziel von russischer Desinformation. Diese Angriffe müssen abgewehrt werden: Zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland gibt es für Deutschland keine Alternative. Von Tobias Riegel.

Neben vielen anderen großen Medien berichtet aktuell der „Spiegel“ über einen Bericht der „East StratCom Task Force“ des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). Unter dem Titel „EU vs Disinfo“ heißt es in dem Bericht:

„Wie bereits erwähnt, ist Deutschland unter den europäischen Mitgliedstaaten das Hauptziel der russischen Desinformationsbemühungen. Die staatlichen Sender RT und Sputnik haben ehrgeizige Pläne in Deutschland, und der russische Staat erhöht die Budgetzuweisungen an die RT/Sputnik-Holding mit über 550 Millionen Euro für die kommenden vier Jahre.“ 

Das Medium RT DE wird aktuell in Deutschland massiv angegriffen. Gleichzeitig behauptet die aktuelle EU-Propaganda, Deutschland sei das Hauptziel von russischer Desinformation. Diese Angriffe müssen abgewehrt werden: Zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland gibt es für Deutschland keine Alternative. Von Tobias Riegel.

Neben vielen anderen großen Medien berichtet aktuell der „Spiegel“ über einen Bericht der „East StratCom Task Force“ des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). Unter dem Titel „EU vs Disinfo“ heißt es in dem Bericht:

„Wie bereits erwähnt, ist Deutschland unter den europäischen Mitgliedstaaten das Hauptziel der russischen Desinformationsbemühungen. Die staatlichen Sender RT und Sputnik haben ehrgeizige Pläne in Deutschland, und der russische Staat erhöht die Budgetzuweisungen an die RT/Sputnik-Holding mit über 550 Millionen Euro für die kommenden vier Jahre.“ 

Russland und die Meinungsmache der EU

In dem Zitat klingt auch die aktuelle Kampagne gegen den in Deutschland publizierenden russischen Sender RT DE an. Zu dieser Kampagne folgt weiter unten im Text mehr. Zunächst zum Bericht des EAD und dem Artikel, den der „Spiegel“ daraus gezimmert hat. Der EAD behaupte etwa, dass „die EU analysiert hat, dass russische Medien seit 2015 über 700 Mal Fake News über Deutschland verbreitet haben. Deutschland liege damit an der Spitze aller europäischen Länder“. Selbstauskünfte über die „East StratCom Task Force“ finden sich hier, Infos über „EU vs Desinfo“ hier. Thomas Röper hat den EAD-Bericht in diesem Artikel detailliert besprochen. Sein Fazit lautet, dass der Bericht „keine Auswertung, sondern ein anti-russischer Artikel der EU-Behörde“ sei:

„Aber da ihr Auftrag lautet, russische Fake News zu finden, werden sie sehr kreativ. Als Quellen für russische Fake News führen sie Internetportale an, die teilweise nicht einmal russisch sind. Aber auch bei den russischen Internetportalen wie Newsfront, die sie gerne mal nennen, handelt es sich nicht um staatliche Medien. Es sind Blogger. Das wäre so, als wenn die russische Regierung Artikel vom Rubikon oder den Nachdenkseiten als Fake-News-Kampagne der deutschen Regierung verkauft.“ 

Gemeinsam gegen RT: Medien, DJV, Commerzbank

Parallel zu dieser fragwürdigen EU-Initiative läuft in Deutschland eine Kampagne gegen den russisch finanzierten Sender RT DE: So kündigte die Commerzbank kürzlich an, die Zusammenarbeit mit dem Sender und der Medienagentur „Ruptly“ zu beenden. Der Deutsche Journalisten-Verband veröffentlichte einen infamen Artikel zu RT DE, den Albrecht Müller folgendermaßen kommentiert hat:

„An diesem Artikel des Pressereferenten des deutschen Journalistenverbandes DJV kann man gut sehen, wie heruntergekommen dieser Verband schon ist. Keine freie kritische Stimme, stattdessen eingebaut in die westliche Propaganda und den zu beobachtenden Feindbildaufbau.“ 

Zusätzlich hat die „Süddeutsche Zeitung“ kürzlich kritisiert, dass RT-Mitarbeiter in der Bundespressekonferenz zu kritisch nachfragen, was die NachDenkSeiten in diesem Artikelkommentiert haben:

„Der ganze Artikel der SZ offenbart ein Verständnis von „Pressefreiheit“, das einen fassungslos macht. Schließlich spekuliert die Zeitung noch darüber, worauf sie mutmaßlich hinaus will – den Ausschluss kritischer Stimmen, wahrscheinlich damit die eigene angepasste Rolle nicht ganz so erbärmlich erscheint“ 

Nur kurz darauf hatte der „Spiegel“ nachgelegt, was Albrecht Müller in dem Artikel „Feindbild-Aufbau des ‚Spiegel‘“ analysiert hat. Und nun legt die „Bild“-Zeitung nochmals nach, indem sie RT DE indirekt Spionage gegen das Umfeld des Aktivisten Nawalnyunterstellt. RT DE hat in diesem Artikel nun angekündigt, gegen die Behauptungen von „Bild“ juristisch vorzugehen. Dort wird auch über die Motive für die aktuelle Kampagne spekuliert: 

„Es ist kein Geheimnis, dass RT DE expandiert und in nächster Zeit einen TV-Sender in Betrieb nehmen wird. Diese Ankündigung rief offenbar Konkurrenten auf den Plan, die das verhindern wollen. Denn wenn es eines nicht geben darf, dann einen unabhängigen Sender russischer Herkunft in Deutschland.“ 

Gegenpol zur antirussischen Meinungsmache?

Als aktuelles Beispiel der deutschen medialen Meinungsmache gegen Russland sei hier auf einen Artikel von n-tv verwiesen: Russland sei „der Feind“, wird hier unumwunden behauptet. Zur Einschätzung der wichtigen Rolle, die RT DE in der deutschen Medienlandschaft als Gegengewicht zu solchen infamen Beiträgen spielt, haben die NachDenkSeiten kürzlich geschrieben:

„RT ist als Kontrast zur aktuellen brandgefährlichen Medien-Hetze gegen Russland ein wichtiger Gegenpol zum propagandistischen Einheitsbrei großer deutscher Medien bei dem Thema. Das heißt natürlich nicht, dass RT die einzige Quelle der Information sein muss oder sein sollte. Zudem wird die Finanzierung durch Russland und eine entsprechende Interessenlage nicht verschleiert. Medienkonsumenten können darum die von RT-Artikeln verfolgten Interessen besser einschätzen als die verfolgten Interessen etwa des Springer-Konzerns, der für sich eine unhaltbare ‚Unabhängigkeit‘ behauptet.“ 

Die hier beschriebene antirussische Propaganda muss abgewehrt werden: Zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland gibt es für Deutschland keine Alternative. Wer dagegen arbeitet, arbeitet gegen unsere Interessen. Mit einem solchen Bekenntnis zu einer friedlichen Koexistenz mit Russland akzeptiert man selbstverständlich nicht automatisch die innen- oder außenpolitischen Defizite Russlands.

Für die Klärung der mutmaßlichen Motive für die hier beschriebenen Kampagnen gegen Russland und RT sei zum Abschluss nochmals auf das (Aufsehen erregende, m.z.) Video von George Friedman, Direktor des US-Thinktanks STRATFOR, hingewiesen. Ein zentrales Ziel der US-Außenpolitik der letzten Jahrzehnte war demnach, ein Zusammenkommen von Deutschland und Russland zu verhindern:

https://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKc&t=4s

Video mit dt. Übersetzung, Ausschnitt

The Chicago Council on Foreign Relations, 15.06.2015, Dauer: 14:58 

STRATFOR: US-Hauptziel war es immer, Bündnis Deutschland + Russland zu verhindern

3. Februar 2015. Der Gründer und Direktor der weltweit führenden privaten US-Denkfabrik auf dem Gebiet Geopolitik STARTFOR (Abk. Strategic Forecasting) George Friedman über weltweite Geopolitik der USA und speziell in Europa. Zitat: 

„Das primäre Interesse der USA, wofür wir seit einem Jahrhundert die Kriege führen –Erster und Zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg – waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es immer, sicherzustellen, dass das nicht eintritt.“

Original-Quelle:

George Friedman, „Europe: Destined for Conflict?“

The Chicago Council on Global Affairs -Video, 04.02.2015, 1:12:30

Chicago Council on Global Affairs

The Chicago Council on Global Affairs and Stratfor founder and CEO George Friedman present a discussion on the emerging crisis in Europe. Europe has inherent flashpoints smoldering beneath the surface which are destined to erupt again, including half a dozen locations, borderlands, and cultural dynamics that have the potential to upend Europe as we know it, says Friedman. He identifies the flashpoints and discusses how can we prepare.

Israels Angriffe in Syrien stellen Moskaus Geduld auf die Probe – „Ein Gegenschlag wird bald folgen“

08.03.2021

Scott Ritter/RT
Wie Russland auf Israels Angriffe auf iranische Ziele in Syrien reagiert, könnte den Unterschied ausmachen, ob die Lage in der Region zu einem ausgewachsenen Krieg überkocht oder weiterhin auf dem aktuellen Niveau köchelt – welches an sich schon gefährlich genug ist.

Quelle: Israels Angriffe in Syrien stellen Moskaus Geduld auf die Probe – „Ein Gegenschlag wird bald folgen“

Die vielen tickenden Zeitbomben der Ukraine

Die vielen tickenden Zeitbomben der Ukraine

The Saker
Februar 23, 2021 93 Kommentare

(Diese Analyse wurde für die Unz Review geschrieben)

https://www.unz.com/tsaker/the-ukraines-many-ticking-time-bombs/

(Beginn der maschin. Übersetzung)

Während die Ukraine größtenteils aus den Nachrichten verschwunden ist, gab es größere Geschichten da draußen, die Dinge sind unter „Ze“ (Zelenskii) katastrophal schief gelaufen und die Ukraine blickt nun auf mehrere Zeitbomben, die jede Minute explodieren könnten. Hier ist eine unvollständige Liste von Problemen, mit denen sich die „Ze“-Administration im Jahr 2021 auseinandersetzen muss: (in keiner bestimmten Reihenfolge)

1. Das Erstarken der internen Opposition gegen die Herrschaft von Ze

2. Die COVID-Pandemie, der Impfstoff-Skandal und die bröckelnde ukrainische Infrastruktur

3. Das harte Durchgreifen gegen die Meinungsfreiheit

4. Die Verfolgung von Oppositionellen innerhalb und sogar außerhalb der Ukraine

5. Der (begrenzte) Aufstieg der (vermeintlich pro-russischen) OPZZh-Partei

6. Der starke Anstieg der europäischen Rhetorik gegen Russland, die die Ze-Administration anpassen und bedienen will

7. Die Verhärtung der Positionen der LDNR

8. Eine weitere Zunahme des US/NATO-Säbelrasselns und der Provokationen

9. Das Regime in Kiew plant offen einen Krieg gegen Russland.

Bevor wir uns jedoch mit jeder einzelnen dieser Bedrohungen befassen, sollten wir uns zunächst ansehen, was die Zelenskii-Präsidentschaft für die Ukraine bedeutet hat. Um es kurz zu machen, viele (die meisten?) Ukrainer erkennen jetzt zwei Dinge: Erstens hat Zelenskii viele Versprechen gemacht und keines davon gehalten, und zweitens ist Zelenskii sogar noch schlimmer als Poroschenko (was schwer zu glauben oder sich überhaupt vorzustellen ist, aber so ist die traurige Wahrheit). Anfangs sah es so aus, als ob Zelenskii einen wirklichen „Wandel, an den wir glauben können“, bringen könnte, vor allem, dass er gegen die verschiedenen Nazi-Todesschwadronen vorgehen und echte Verhandlungen mit dem Donbass aufnehmen würde. Nichts von beidem ist tatsächlich geschehen. Zelenskii hat eindeutig Angst vor der politischen und militärischen Macht der Nationalisten, und weit davon entfernt, die Ukronazis zu zwingen, sich an die Rechtsstaatlichkeit zu halten, hat er ihrer Agenda umfassend nachgegeben. (…)

Der Originaltext mit Übersetzung findet sich hier:

RusStrat: China bietet Russland offizielles Militärbündnis an

https://de.rt.com/international/112974-militarbuendnis-zwischen-russland-und-china-in-aussicht/


RusStrat: China bietet Russland offizielles Militärbündnis an
Nachdem sich die „strategische Partnerschaft“ zwischen Peking und Moskau viele Jahre bewährte, wäre ein Militärbündnis die logische Fortsetzung der immer enger gewordenen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Kooperation und Abstimmungen zwischen den beiden Ländern. Laut dem Moskauer Institut für internationale Strategien gibt es jetzt ein solches Angebot Chinas.


Ein Gastbeitrag von Rainer Rupp, 10.02.2021
Angesichts des vom Westen entfachten, neuen Kalten Krieges scheinen jetzt beide Länder bereit, einen längst überfälligen Schritt zu wagen. Nach einer Analyse (hier auf Russisch) vom Moskauer Institut für internationale politische und wirtschaftliche Strategien (RusStrat) vom 9. Februar 2021 stehen Russland und China nun kurz vor einem Militärbündnis. Dabei bezieht sich das renommierte Institut auf ein Telefongespräch zwischen den Außenministern Russlands und Chinas, Sergei Lawrow und Wang Yi, das am 4. Februar 2021 stattgefunden habe und „dessen Bedeutung nicht überschätzt werden kann“, so RusStrat.
Im Rahmen der Neuunterzeichnung des bald auslaufenden Vertrages über Freundschaft und gute Nachbarschaft (vom 16. Juli 2001) habe Peking vorgeschlagen – so RusStrat –, „den neuen Vertrag mit epochalen Inhalten zu füllen, was nicht nur den Wunsch beider Länder nach dem Schutz ihrer eigenen Sicherheit widerspiegelt, sondern auch den vieler Nachbarstaaten“. Dann betont das Institut:
„In der Tat können wir sagen, dass Peking Moskau den Abschluss eines offiziellen Militärbündnisses angeboten hat. (…)

Die russische Diplomatie rettet den Kaukasus vor einer Katastrophe (strategic-culture.org)

Während sechs Wochen intensiver Kämpfe zwischen armenischen und aserbaidschanischen Streitkräften, die am 27. September wegen des umstrittenen Gebiet…

Die russische Diplomatie rettet den Kaukasus vor einer Katastrophe (strategic-culture.org)

Welche Maßnahmen USA gegen Russland planen: Teil 1 – Wirtschaft | Anti-Spiegel

Welche Maßnahmen USA gegen Russland planen: Teil 1 – Wirtschaft | Anti-Spiegel
— Weiterlesen www.anti-spiegel.ru/2020/welche-massnahmen-usa-gegen-russland-planen-teil-1-wirtschaft/amp/

China und Russland wollen Handel in US-Dollar und Euro durch einheimische Währungen ersetzen

RT 31.10.2020

Die von Russland angeführte Eurasische Wirtschaftsunion und China arbeiten weiter daran, den Anteil von Fremdwährungen im gegenseitigen Handel zu verringern. Hohe Beamte betonen jedoch, dass der Schritt nicht aus politischen, sondern Sicherheitsgründen realisiert wird.

Quelle: China und Russland wollen Handel in US-Dollar und Euro durch einheimische Währungen ersetzen