„Das Schlachtfeld, auf dem eine atomare Auseinandersetzung zwischen den Blöcken stattfindet“ –  Marcus Klöckner 26. Februar 2019

„Putinversteher“ Mathias Bröckers über das Spannungsverhältnis zwischen dem Westen und Russland

Quelle: „Das Schlachtfeld, auf dem eine atomare Auseinandersetzung zwischen den Blöcken stattfindet“

„Putinversteher“ Mathias Bröckers über das Spannungsverhältnis zwischen dem Westen und Russland

Mit „Wir sind die Guten – Ansichten eines Putinverstehers“, haben Mathias Bröckers und Paul Schreyer 2014 einen Beststeller gelandet. Nun haben die Autoren nachgelegt, ihr Buch überarbeitet und die Entwicklung der vergangenen Jahre in „Wir sind immer die Guten – Ansichten eines Putinverstehers oder wie der Kalte Krieg neu entfacht wird“ aufgenommen. Telepolis hat bei Mathias Bröckers nachgefragt, was ihm in den letzten Jahren im Umgang mit Russland besonders aufgefallen ist.

Herr Bröckers, Ihr Buch kam 2014 auf den Markt. Wenn Sie nun zurückblicken: Sehen Sie sich in Ihrer Arbeit bestätigt? (…)

Von Putin-Verstehern und Atlantikern

Im Welt investigativ Blog findet sich eine interessante Personalie:

Rückzug der “Putin-Versteher”

Vor knapp fünf Monaten berichteten wir in der „Welt am Sonntag“ über ein Netzwerk von kremlunkritischen Meinungsmachern. Dabei beleuchteten wir Organisationen wie das Deutsch-Russische Forum oder den Petersburger Dialog, in denen auffallend viele Wirtschaftslobbyisten und Putin-Freunde mitmachen. Der damalige Osteuropa-Experte des European Council on Foreign Relations, Stefan Meister, übte Kritik an beiden Formaten.

„Diese Organisationen waren einst gegründet worden, um den Dialog zwischen den Zivilgesellschaften beider Länder zu fördern. Ziel war es auch, unsere westlichen Werte wie Demokratie, Transparenz und Rechtsstaatlichkeit zu vermitteln”, sagte Meister. “Doch inzwischen werden die Organisationen auch missbraucht, um Lobbyarbeit für Wirtschaftsinteressen zu betreiben und ein positives Russland-Bild in der deutschen Öffentlichkeit zu präsentieren.“ (…)https://www.facebook.com/Infoseite.zu.Christoph.Hoerstel/photos/a.443332172376058.95320.186257908083487/816383545070917/?type=1&theater
http://investigativ.welt.de/2014/09/15/rueckzug-der-putin-versteher/
Genannt werden Personen, wie der ehemalige Programmleiter des Berthold-Beitz-Zentrums und Russland-Experte in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) „Alexander Rahr, Ewald Böhlke, der zu DDR-Zeiten Philosophie an der Humboldt-Universität studiert und 1992 zusammen mit einem enttarnten Stasi-IM ein Buch verfasst hatte“.

Nach Schließung des Berthold-Beitz-Zentrums wird das Robert-Bosch-Zentrum zuständig für Politikberatung und Lobbyarbeit. Programmleiter ist kein Unbekannter:  Für Osteuropa und Zentralasien verantwortlich wird Stefan Meister.

 

Aber auch die andere Seite soll nicht zu kurz kommen:
So findet sich heute ebenfalls bei Christoph Hörstel eine übersichtliche Grafik der USA-Versteher: Die ATLANTIK-BRÜCKE

Herz der deutschen – atlantischen Klasse.

 

In besserer Auflösung hier: https://c1.staticflickr.com/5/4152/5208421019_ff375d5789_b.jpg