Neue Erkenntnisse zu Todesschüssen auf dem Maidan 20.2.2014

Elke Schenk – globalcrisis/globalchange NEWS

20.2.2017

https://www.heise.de/tp/features/Woher-kamen-die-Todesschuesse-3630949.html?view=print

Woher kamen die Todesschüsse?

20-2-2017 – Stefan Korinth

Keine tödliche Kugel passt zu Berkut-Kalaschnikows. Die Staatsanwaltschaft nutzt ein entscheidendes Überwachungsvideo nicht. Und über hundert Menschen erklärten bislang, Schützen in Maidangebäuden gesehen zu haben. […]

(Der kanadisch-ukrainischen Politikwissenschaftler) Katchanovski hatte in seiner Studie ermittelt, dass vorrückende Maidankämpfer und andere Maidananhänger von Schützen aus Gebäuden wie dem Hotel Ukraina, dem Oktoberpalast oder der Bank Arkada erschossen wurden. Genau wie die Untersuchung der Generalstaatsanwaltschaft habe auch seine Studie „keine zuverlässigen Beweise“ dafür gefunden, dass Regierungsscharfschützen der Einheiten Omega, SBU-Alpha, Bulat oder Scharfschützen einer sogenannten „dritten Kraft“ die Maidankämpfer ermordeten, unterstreicht der Forscher von der Universität Ottawa. […]

27 von 28 an der Institutska getöteten Maidananhängern und die absolute Mehrheit der Verletzten sei aus signifikant vertikalen Winkeln erschossen worden, so Katchanovski weiter. Die Barrikade weiter hinten auf der Straße, von der Berkut-Polizisten feuerten, befand sich jedoch auf nahezu gleicher Höhe mit den Maidankämpfern. […]

Die massive Sperre der Sonderpolizei (Berkut, E.S.) könnte für die Aufklärung des Verbrechens entscheidend sein: „Die Staatsanwaltschaft hat während des Prozesses zugegeben, dass sie während des gesamten Massakers Videoaufzeichnungen der Berkut-Barrikade hat“, so der Politikwissenschaftler. Bisherige Videos zeigten die Barrikade immer nur aus größerer Entfernung.

Aber diese Videos, die aus einer viel näheren Entfernung von einer Nationalbank-Kamera gemacht wurden, werden, mit einer Ausnahme, im Prozess nicht als Beweismittel für die Erschießung von Demonstranten durch Berkut eingesetzt.

Ivan Katchanovski

Diese wichtigen Aufnahmen mit Zeitstempel könnten leicht mit den Zeiten der Schüsse auf Demonstranten und mit den Positionen der Berkut-Polizisten synchronisiert werden, erklärt Katchanovski weiter. Dass dies von der Staatsanwaltschaft nicht gemacht werde, sei ein indirekter Beweis dafür, dass das Maidan-Massaker eine „Operation unter falscher Flagge“ war. Katchanovski kam in seinen Nachforschungen zum Ergebnis, dass es dieselben Schützen waren, die sowohl vorrückende Maidankämpfer als auch Polizisten beschossen.

Nur ein Todesschütze bislang definitiv identifiziert

Der einzig bislang bekannte Todesschütze ist Maidankämpfer Ivan Bubentschik, der in Interviews 2015 und 2016 gestand, dass er am Morgen des 20. Februar mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr zwei Berkut-Kommandeure vom Musikkonservatorium aus erschossen und viele weitere Polizisten verwundet hatte. (Maidan: „Ich schoss ihnen ins Genick“[10]) Wegen einer Generalamnestie für Maidankämpfer wird er jedoch nicht strafrechtlich dafür verfolgt. Bubentschik kommandiert heute das Bataillon Zakhid-2, das aus Mitgliedern des Rechten Sektors gebildet wurde.

[…]

vollständiger Text im Anhang

Ergänzende Hinweise Elke Schenk:

(1) Schon am 10.4.2014 hat die ARD-Monitor-Sendung (nur die 11-minütige Sendung ist vollständig) „Todesschüsse in Kiew: Wer ist für das Blutbad vom Maidan verantwortlich“ http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Todessch%C3%BCsse-in-Kiew-Wer-ist-f%C3%BCr-das-Bl/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=38433008 (Abruf 20.2.2017) wesentliche Erkenntnisse zum Tathergang und zu den Todesschützen veröffentlicht.

(2) Das Verhalten der Generalstaatsanwaltschaft verwundert nicht, wenn man weiß, dass der nach dem Putsch in der Ukraine eingesetzte Generalstaatsanwalt Oleg Machnitzkij zur Partei Swoboda gehört, einer ideologisch der NPD nahe stehende Partei.

(3) Die 79 Seiten umfassende Untersuchung von Ivan Katchanovski wird im Artikel von Stephan Korinth nicht verlinkt:

The “Snipers ’ Massacre” on the Maidan in Ukraine, Ivan Katchanovski, Ph.D. School of Political Studies & Department of Communication University of Ottawa Ottawa, ON K1N 6N5, Canada – ikatchan@uottawa.ca

Paper prepared for presentation at the Annual Meeting of American Political Science Association in San Francisco, September 3-6, 2015

Die zweite “17” – 17 Minuten MH017 Video ‹ Reader — WordPress.com

Die zweite “17” – 17 Minuten MH017 Video ‹ Reader — WordPress.com.

The Vineyard Saker – Deutsche Version

Die Nullvariante ist für die USA akzeptabel geworden

Übersetzung von Нулевой вариант для США стал приемлемым (Autor yurasumy) Der Artikel ist die Fortsetzung des Materials “Der Krieg in der Ukraine läuft genau nach dem Plan der USA“. Der Artikel hat eine Diskussion hervorgerufen, d.h. er erfordert Erläuterungen und Fortsetzung. Vorrede. Pläne gibt es verschiedene. Und dass nach Deinem Plan KRIEG ist, garantiert nicht…

http://vineyardsaker.de/ukraine/die-nullvariante-ist-fuer-die-usa-akzeptabel-geworden/

+++Der Krim-“Fehlschlag” der USA+++

Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

http://vineyardsaker.de/novorossiya/das-krim-fehlschlag-der-usa/

Originaltext:

http://novorus.info/news/interesno/34220-vchera-2026-krymskaya-osechka-ssha.html

Wir erinnern uns alle an die Ereignisse auf der ‪#‎Krim‬, die dem ‪#‎Maidan‬-Putsch in ‪#‎Kiew‬ folgten. Durch Lüge und Desinformation der westlichen Massenmedien ist die Wahrheit über die Organisation des Umsturzes in der ukrainischen Hauptstadt durch amerikanische Geheimdienste hindurchgesickert, die offenbar ausnutzten, dass unsere entsprechenden Strukturen mit der Sicherung der Olympischen Spiele beschäftigt waren. Die Situation entwickelte sich nach einem für unsere Führung unerwartetem Szenario. Unter diesen Bedingungen wirken die unblutigen Ereignisse auf der Krim, die mit dem ‪#‎Referendum‬ und der historischen Wiedervereinigung mit Russland endeten, wie ein echtes Wunder.

“Schuld sind die Moskali”

Zum Jahrestag der dramatischen Ereignisse im März 2014 sind eine Menge Artikel und Publikationen erschienen, in denen die verschiedensten Ansichten darüber vertreten werden, was auf der Krim passierte. In einigen von ihnen (wie beispielsweise in einem vor kurzem erschienenen Artikel in der “Novaja Gaseta”) wird behauptet, dass…

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How the Malaysian Airlines MH17 Boeing Was Shot Down. Examination of the Wreckage

How the Malaysian Airlines MH17 Boeing Was Shot Down. Examination of the Wreckage.

Global Research published new exminations of the wreckage of  MH17.

by Colonel Cassad

Translated from Russian.

The following text is in some regards technical.

It requires careful reading. This report should be examined in relation to previous technical reports pertaining to an examination of the fuselage and cockpit (GR Ed. M.Ch.)

Minsk II – was gut ist und was besser sein könnte Von Kai Ehlers

Guten Abend zusammen.,

im Folgenden sei auf zwei erklärende Texte des von gc-News geschätzten Kai EHLERS hingewiesen, die sich mit dem 2. Minsker Abkommen und mit fünf, weit verbreiteten Mythen um die Ukraine beschäftigen.

Beide Texte sind auch als pdf-Datei im Anhang verfügbar.

Grüße,
Martin Zeis

I.
NDS, 13.02.2015 — http://www.nachdenkseiten.de/?p=25013

Minsk II – was gut ist und was besser sein könnte
Von Kai Ehlers

Halten wir uns knapp: Es ist gut und für die Menschen in der Ukraine eine Hoffnung, dass verhandelt wurde – und zwar nicht über Waffenlieferungen an Kiew, sondern über Wege zur friedlichen Lösung der Konflikte des Landes. Gut ist, dass an diesen Gesprächen nicht nur die Präsidenten Kiews, Russlands, Frankreichs und ihre Stäbe teilnahmen, sondern auch die Vertreter der Volksrepubliken, wenn auch immer noch am Katzentisch.

(…)

II.
NDS, 11. Februar 2015 um 14:54 Uhr — http://www.nachdenkseiten.de/?p=24986

Achtung – Mythen um die Ukraine
Von Kai Ehlers

Kaum ein Jahr ist seit dem politischen Umsturz in Kiew vergangen und schon verwandeln sich die damaligen Vorgänge und ihre Folgen in Mythen, die das Zeug haben, Geschichte zu erklären, bevor sie stattgefunden hat. Die wichtigsten sollen hier aufgezeigt werden. Von Kai Ehlers.

Mythos eins: Russland führt Krieg gegen die Ukraine: …
Mythos zwei: Russland hat die Krim annektiert: …
Mythos drei. Das Recht zur Selbstverteidigung: …
Mythos vier: In der Ukraine wird die Westliche Wertegemeinschaft verteidigt: …
Mythos fünf: In der Solidarität mit der Ukraine festige sich die westliche Allianz …

EHLERS-Minsk2-Bewertung150213

EHLERS-Mythen-um-die-Ukraine150211

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Martin Zeis
globalcrisis/globalchange NEWS
martin.zeis@gmxpro.net

Woher wissen wir eigentlich, dass der Streit zwischen Merkel & Cie. und Obama & Co. kein abgekartetes Spiel ist?

Dokumentiert: Zweifel an der Aufrichtigkeit der europäischen Friedensinitiative

Albrecht Müller (NACHDENKSEITEN) Titel: Woher wissen wir eigentlich, dass der Streit zwischen Merkel & Cie. und Obama & Co. kein abgekartetes Spiel ist? Als Hilfe bei der Beantwortung der Kriegsschuldfrage, bevor er begonnen hat.
Datum: 10. Februar 2015 um 16:09 Uhr
http://www.nachdenkseiten.de/?p=24965

Anhängend als PDF: Albrecht MÜLLER Kriegsschuldfrage_NDS 20150210

(…)

Im folgenden werden drei Fragenkomplexe besprochen:

  • Welche Indizien sprechen für ein abgekartetes Spiel?
  • Anzeichen für den wiederkehrenden Versuch, die Kriegsschuldfrage jetzt schon zu beantworten
  • Anzeichen für die Gefahr einer größeren kriegerischen Auseinandersetzung (dieser Teil folgt bei nächster Gelegenheit) (…)

Wer ist schuld am nächsten Krieg? Einige Gedanken zur vorbereitenden Schuldzuweisung – Zwei Fragen:

wer hat angefangen?
wer ist der Gute, wer der Böse?
Zu 1: Wer hat angefangen?

Diese Frage wird inzwischen diametral anders beantwortet:

Der Westen sagt, die Russen haben den Konflikt mit der völkerrechtswidrigen Krim Annexion begonnen. Die Russen denken in Einflusssphären und folgen ihrer imperialistischen Neigung.

Die Russen sagen, der Konflikt begann mit der NATO Osterweiterung und dem Bruch aller Versprechen über das gemeinsame Haus Europa.

Die Verantwortung für eine aktive Destabilisierung der Ukraine und für die eigenartige Übernahme der Macht durch Politiker, die dem Westen nahe stehen, wird systematisch zu vergessen versucht. Auch sind jene älteren Politikerinnen und Politiker, die mahnend an die Verabredungen von 1990 erinnern, quasi in der Versenkung verschwunden. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz zum Beispiel traten Personen aus der Gruppe Helmut Kohl, Helmut Schmidt, Hans-Dietrich Genscher, Gorbatschow, Egon Bahr nicht auf. Sie sind auch zu alt dazu. Wortführer sind Ischinger, Soros, McCain, von der Leyen, Steinmeier und die große Zahl der Atlantiker und Angepassten.

Wie einseitig das Geschichtsbild im Westen inzwischen schon gemalt wird, wird beispielsweise am gemeinsamen Entschließungsantrag von fünf Parteiengruppierungen des europäischen Parlaments einschließlich der Konservativen, der Sozialdemokraten und der Grünen vom 14.1.2015 sichtbar. Da ist von aggressiver Expansionspolitik Russlands die Rede. Diese wird aufs schärfste verurteilt. Da wird gefeiert, dass die Ukraine ihren blockfreien Status aufgegeben hat und dazu ermuntert, dass die Mitgliedsstaaten unter Führung der EU eine gemeinsame europäische Haltung gegenüber Russland entwickeln. Es wird auch eine besondere Anstrengung der propagandistischen Auseinandersetzung mit Russland vorgeschlagen.

Das Russland die EU Osterweiterung und die NATO Osterweiterung entgegen seiner begründeten Erwartungen nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes von 1989 ertragen musste und zunächst hingenommen hat, dass der russische Präsident 2007 bei der Sicherheitskonferenz in München dieses Vorgehen beklagte, juckt die westliche Seite und auch das europäische Parlament nicht. Das ist sozusagen Schnee von gestern. Das Bild wird jetzt so gemalt, dass der Konflikt mit der Annexion der Krim begonnen hat.

Dass es auf russischer Seite so etwas wie das Grundgefühl „Bis hierher und nicht weiter“ gibt, versteht man nicht oder will es nicht wahrhaben, weil man sich nicht mehr in die Lage des Konfliktpartners versetzen will. Auch hier besteht ein gravierender Unterschied zum erfolgreichen Versuch der Zusammenarbeit zwischen Ost und West. Das ist ein Beispiel mehr dafür, dass die Politik Phasen der Regression kennt, also der Rückentwicklung der geistigen und konzeptionellen Fähigkeiten. (…)