Mögliche Konfrontation zwischen den USA und Russland um die Ukraine – von Medea Benjamin und Nicolas JS Davies (World BEYOND War) — CO-OP NEWS

Von Medea Benjamin und Nicolas JS Davies, World BEYOND War, 22. November 2021 https://worldbeyondwar.org/the-high-stakes-of-the-u-s-russia-confrontation-over-ukraine/ Grenze zwischen der Ukraine nach dem Putsch und den Volksrepubliken Donezk und Luhansk, basierend auf den Minsker Abkommen. Quelle: Wikipedia Ein Bericht im Covert Action Magazine aus der selbsterklärten Volksrepublik Donezk in der Ostukraine beschreibt ernste Befürchtungen vor einer neuen Offensive der ukrainischen […]

Mögliche Konfrontation zwischen den USA und Russland um die Ukraine – von Medea Benjamin und Nicolas JS Davies (World BEYOND War) — CO-OP NEWS

Is the Ukraine on the brink of war (again)?

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Is the Ukraine on the brink of war (again)?

The Saker • March 10, 2021 • 3,800 Words • 124 Comments • Reply 21-27 Minuten


Just a few weeks ago I wrote a column entitled “The Ukraine’s Many Ticking Time Bombs” in which I listed a number of developments presenting a major threat to the Ukraine and, in fact, to all the countries of the region. In this short time the situation has deteriorated rather dramatically. I will therefore begin with a short recap of what is happening.

First, the Ukrainian government and parliament have, for all practical purposes, declared the Minsk Agreements as dead. Truth be told, these agreements were stillborn, but as long as everybody pretended that there was still a chance for some kind of negotiated solution, they served as a “war retardant”. Now that this retardant has been removed, the situation becomes far more explosive than before.

The issue of the Minsk Agreements brought to the fore the truly breathtaking hypocrisy of the West: even though Russia never was a party of these agreements (Russia signed them as a guarantor, not as a party), the West chose to blame Russia for “not implementing” these agreements, that in spite of the fact that everybody knew that it was the Ukraine which, for fear of the various Neonazis movements, simply could not implement these agreements. This kind of “in your face” hypocrisy by the West had a tremendous impact on the internal Russian political scene which, in turn, greatly strengthened the position of those in Russia who never believed that a negotiated solution was possible in the first place. In that sense, these agreements represented a major victory for the Kremlin as it forced the West to show the full depth of its moral depravity. (…)

Rubikon – Magazin für die kritische Masse | Professionelle Heuchelei (3/4)

Professionelle Heuchelei (3/4)

Der Blick hinter die Fassade offenbart: Das Journalistenbüro Correctiv ist alles andere als unabhängig, aufklärerisch und investigativ.

Redaktionelle Vorbemerkung: Die Recherche von Elke Schenk zu Correctiv erscheint als Vierteiler. Den ersten Teil lesen Sie hier, den zweiten hier. Beim hier vorliegenden Text handelt es sich um den dritten Teil.

Correctiv als Kalte Krieger 2: „Flug MH17 Die Suche nach der Wahrheit“

Am 17. Juli 2014 wurde über der Ukraine in einer Höhe von über 9000 Metern das malaysische Verkehrsflugzeug MH 17 abgeschossen mit fast 300 Toten. Da es in dem von Separatisten kontrollierten Gebiet der Ostukraine niederging, wurden von westlicher und ukrainischer Seite die gegen das Kiewer-Putsch-Regime und für eine Föderalisierung der Ukraine kämpfenden „prorussischen Separatisten“ dafür verantwortlich gemacht, schon wenige Stunden nach dem Absturz. Als Waffe wurde eine Boden-Luft-Rakete (BUK) genannt. Die Separatisten verfügten aber nicht über ein Gerät, das eine solche Flughöhe erreichen konnte. Darüber verfügen nur die ukrainische Armee und Russland. Da die Täter schon feststanden, konnten es – dieser Logik folgend – nur eine russische BUK und russische Soldaten sein, die die Maschine von ostukrainischem Gebiet aus abgeschossen hatten. Die russische Seite warf der ukrainischen Regierung vor, die Zivilmaschine mit einem Kampfjet abgeschossen zu haben und die Schuld den Separatisten bzw. Russland in die Schuhe zu schieben.

(Eine fundierte Aufarbeitung bieten Stephan BEST und Martin ZEIS in ihrem Vortrag: Malaysian Airlines Flug MH-17 – Beispiel eines macht- und medienpolitischen „Ereignisses“; 29.01.2015, Vortragstext und Folien abrufbar unter:
https://steven25.files.wordpress.com/2015/02/mh17-aufsatz150130.pdf
https://steven25.files.wordpress.com/2015/01/mh17_f3_folien150130.pdf
https://steven25.files.wordpress.com/2015/10/mh17-nachtrag151012.pdf)

Es wurde eine Untersuchungskommission eingerichtet unter niederländischem Vorsitz, (engl. Dutch Safety Board, DSB). Mitglied waren darüber hinaus die ukrainische Regierung (als potentielle Täter) und Australien. Malaysia als Opfernation blieb monatelang von der Kommission ausgeschlossen und erhielt erst nach längeren Protesten im Dezember 2014 Zugang. Die Separatisten übergaben dem Vertreter der malaysischen Regierung die unversehrten Flugdatenschreiber und Voice recorder. Diese wanderten zum DSB in die Niederlande und von dort nach Großbritannien zur Auswertung. Im September 2014 legte das DSB seinen Zwischenbericht vor, in dem als Absturzursache der Einschlag von „Objekten von hoher Energie“ genannt wurde. Weitere Konkretisierungen wurden nicht vorgenommen. Insbesondere klärte der Zwischenbericht nicht, ob MH 17 von einer BUK oder einem Kampfjet aus der Luft abgeschossen worden war. Die westlichen Medien und Politiker beschuldigen bis heute Russland, hinter dem Verbrechen zu stehen, ohne Beweise vorzulegen, und verschärften die Sanktionen gegen Russland. (…)

Quelle: Rubikon – Magazin für die kritische Masse | Professionelle Heuchelei

Prof. Schachtschneider: Putin hat die Krim nicht Annektiert


WissensManufaktur.net postet auf Facebook 

Prof. Dr. iur. Karl Albrecht Schachtschneider: „‪#‎Putin‬ hat die ‪#‎Krim‬ nicht annektiert. Er war völkerrechtlich dazu verplichtet, die Sezession zu unterstützen. Und das hat er gemacht.“
Erster Alternativer Wissenskongress 2015. Kompletter Vortrag: https://www.youtube.com/watch…
Mehr zum Thema Krim: http://www.wissensmanufaktur.net/krim-zeitfragen

 

Eine gänzlich andere völkerrechtliche Einordnung nimmt Prof. Norman Paech vor:

Die Sezession der Krim

Neues Deutschland / 14. u. 24. März 2014

Nie war die Beschwörung des Völkerrechts so laut und unisono wie jetzt beim Abschied der Krim von der Ukraine und ihrem Weg nach Russland. Wir haben dieses Rechtsbewusstsein bei der Bombardierung Jugoslawiens im Frühjahr 1999, beim Überfall auf Irak im Mai 2003 oder beim Krieg gegen Libyen im März 2011 stark vermisst. Alles schwere Völkerrechtsverbrechen, ob unter Umgehung der UNO oder unter Missbrauch der Resolutionen des UN-Sicherheitsrats. Gewiss, die einseitige Lostrennung der Krim von der Ukraine ist mit dem geltenden Völkerrecht nicht zu vereinbaren. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker geht nicht so weit, dass es das ebenfalls garantierte Recht auf territoriale Integrität (Art. 2 Ziffer 7 UN-Charta) auch dann durchbrechen könnte, wenn es sich nicht um koloniale Abhängigkeit und rassistische Unterdrückung wie in den Befreiungskämpfen der 70er Jahre handelt…

ND Krim-Sezession.pdf
PDF-Dokument [86.6 KB]
Eine differenzierte Einordnung ins Internationale Völkerrecht findet sich bei Prof. Reinhard Merkel
21 Oktober 2014, 20:02

Internationales Völkerrecht – eine juristische Sicht auf die Krim und den Donbass

Griechische Regierung distanziert sich von Russland-Kommuniqué der EU- TP – 28.01.2015

Griechische Regierung distanziert sich von Russland-Kommuniqué der EU

Peter Mühlbauer 28.01.2015

Athen könnte neue Sanktionen verhindern – oder Gegenleistungen fordern

Gestern wurde eine scheinbar gemeinsame Erklärung der Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Mitgliedsländer öffentlich. In ihr wird Russland „die fortdauernde und wachsende Unterstützung“ der ostukrainischen Volksrepubliken vorgeworfen und die Verantwortung für einen Raketen- oder Geschosseinschlag in ein Wohnviertel in Mariupol unterstellt. Außerdem droht man mit neuen Sanktionen. Dieses Kommuniqué soll nach Informationen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten nun das erste Mal in der Geschichte der EU nachträglich mit einer Fußnote versehen werden, in der es heißt, dass nicht für alle 28, sondern nur 27 Staatschefs dieser Meinung sind. (…)

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43990/1.html

Poroshenkos Märchenstunde – Aufruf Poroshenkos an Europa – Die Schocksrategie

 

Hallo miteinander,

ab und zu ist es sinnvoll, sich mit Reden/Texten/Aufrufen aus den Reihen des Ukraine-Regimes, die hierzulande in den Massenmedien breit paraphrasiert werden, eingehender auseinanderzusetzen. Dieser Arbeit unterzieht sich Kai Ehlers (www.kai-ehlers.de) bzgl. des in der FAZ am 19.01.2015 publizierten, „Aufrufs“ Poroshenkos „an Europa“. Das den Aufruf durchziehende Muster von Ursache-Wirkung-/Täter-Opfer findet sich auch in allen Verlautbarungen des Masters, der US-Administration, ebenso wie in den Begründungen des am 04.12.2014 im US-Kongress beschlossenen Gesetzentwurfs (Res 758) zur Kriegsführung gegen Russland. (vgl. Unverantwortlich: US-Kongress “erklärt Krieg” gegen Russland; Posted By: N8WaechterPosted date: Dezember 05, 2014 — URL: http://n8waechter.info/2014/12/unverantwortlich-us-kongress-erklaert-krieg-gegen-russland — Deutsche Übersetzung des Original-Artikels: Reckless Congress ‚Declares War‘ on Russia; Written by Ron Paul, Thursday December 4, 2014 — URL:
http://www.ronpaulinstitute.org/archives/featured-articles/2014/december/04/reckless-congress-declares-war-on-russia ).

Der zweite Text erinnert u.a. an eine in Russland bis heute bestehende „Kultur der Selbstversorgung“, die – neben anderen Gründen – eine Barriere gegen Versuche von „außen“ darstellt, die Bevölkerung auszuhungern und einem „ausländischen“ Willen gefügig zu machen — siehe a) die Interventionskriege des Westens 1920 ff; b) Überfall, Einmarsch und Zerstörungen durch Hitlers Armeen 1941 ff; c) die Zerstörung der sozialen, wirtschaftlichen, institutionellen Strukturen 1991 ff – zu Letzerem erhellend: Naomi KLEIN: Die SCHOCK-STRATEGIE (S. Fischer-Verlag 2007, 783 S.) – hier wichtig: Russland wählt die „Pinochet-Option“ / 303-340; Russland und die neuen Flegeljahre des freien Marktes / 341-363; Lasst es brennen: Die Plünderung Asiens und der „Fall einer zweiten Berliner Mauer“ / 364-390).

Beide Ehlers-Texte sind als pdf-Datei im Anhang verfügbar.

EHLERS-Poroshenkos-blutige-Maerchenstunde150120

EHLERS-Russlands-Autarkie141120

Grüße,
Martin Zeis

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http://kai-ehlers.de/texte/artikel-zur-lage/2015-01-20-poroschenkos-blutige-maeechenstunde
Poroschenkos blutige Märchenstunde
von Kai EHLERS, 20.01.2015

Zeitgleich mit der Wiederaufnahme des Artilleriebeschusses der Städte Donezk und Lugansk, das heißt der faktischen Kündigung des Minsker Abkommens durch eine erneute Offensive Kiews gegen die Volksrepubliken Donezk und Lugansk, veröffent-lichte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 19.01.2015 einen Aufruf an Europa.
Unter der harmlos klingenden Überschrift „Europas Werte stehen nicht zum Verkauf“ fordert Poroschenko Europa auf, sich mit dem Slogan „Ich bin ein Ukrainer“ mit der Ukraine zur Verteidigung der europäischen Werte gegen den Terror zusammenzuschließen. Mit der Versicherung „Wir sind Europa, und zusammen sind wie unbesiegbar“ schließt er seinen Aufruf.
Dieser Text ist so unglaublich echt und erhellend, dass es unverantwortlich wäre, wenn er nur die FAZ Leserschaft erreichte. Er soll hier deshalb in weiten Strecken vorgestellt und kommentiert werden. (…)

Zwei Bücher:
Peter Strytinski (Hrg.),
Ein Spiel mit dem Feuer. Die Ukraine, Russland und der Westen.
Darin Kai Ehlers: Globaler Maidan. Liste häufig gestellter Fragen, Papyrossa
Ronald Thoden, Sabine Schiffer (Hrg.)
Ukraine im Visier. Russlands Nachbar als Zielscheibe geostrategischer Interessen.
Darin Kai Ehlers: Und immer noch die Ukraine. Spielball auf dem Weg zu einer multipolaren Welt

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http://kai-ehlers.de/allgemeines/2014-11-20-aanktionen-und-russlandds-autarkie-hintergruendige-betrachtungen-statt-vordergruendiger-polemik

Sanktionen und Russlands Autarkie –
hintergründige Betrachtungen statt vordergründiger Polemik
von Kai Ehlers, 20.11.2014

Was geschieht, was bedeutet es, wenn Russland sich nicht mehr dafür entschuldigt, die seit der Auflösung der Sowjetunion bestehende Weltordnung verändern zu wollen, sondern demonstrativ Veränderungen fordert und bewirkt – und dafür Anklagen, Kritik, propagandistische Anfeindungen, und nicht nur das, sondern auch Versuche des Westens erntet, Russland zu isolieren und im Sanktionskrieg zu schwächen?

Konkret: Hat Russland die Kraft diesen Konflikt zu bestehen? Worin könnte diese Kraft liegen? Nacheinander sind dazu drei Elemente zu betrachten:
Die Rolle der Vielvölkerrealität Russlands?
Die Rolle der traditionellen Selbstversorgungskultur Russlands.
Russlands Reichtum an Ressourcen.
Die Überlegungen zu diesen Fragen sind als Annäherungen gedacht, die zur Diskussion stehen. Zustimmende oder auch gereizte Reaktionen sind erwünscht. (…)

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Martin Zeis
globalcrisis/globalchange News
martin.zeis@gmxpro.net