100 Jahre Kommunistische Partei Chinas: Beobachtungen eines Nichthistorikers und Nichtmarxisten zu China. Ein Essay

https://www.heise.de/tp/features/Chinas-Rolle-in-einer-neuen-globalen-Ordnung-6131404.html?seite=all

Chinas Rolle in einer neuen globalen Ordnung

Juli 2021 Wolfram Elsner
100 Jahre Kommunistische Partei Chinas: Beobachtungen eines Nichthistorikers und
Nichtmarxisten zu China. Ein Essay (Teil 1)


Eine nahezu 5.000 Jahre alte Kultur, eine rund 3.000 Jahre alte (relativ) einheitliche Nation,
9,5 Millionen Quadratkilometer Festland, davon aber nur etwa acht Prozent der agrarisch
nutzbaren Fläche der Welt bei knapp 20 Prozent der Weltbevölkerung, also 1,4 Milliarden
Menschen – das ist China. Unter anderem.
China hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer der  ärmsten Nationen, als die der
europäische, japanische und US-amerikanische Kolonialismus das historisch stets reiche
Land nach einem „Jahrhundert der Demütigung“, Auspressung, Zerschlagung, der
Paralysierung durch Rauschgift, also das englisch-indische Opium, und eines grandiosen
Wissensdiebstahls hinterlassen hatte, zu einer modernen Industrienation und faktisch zur
neuen Nummer Eins entwickelt hat. Seit 2016 ist es das bereits beim Sozialprodukt (BIP) zu
Kaufkraftparitäten (KKP).
Bis zur Jahrhundertmitte wird also die alte historische Normalität, wonach China über
Jahrtausende stets eines der reichsten Länder der Welt war und immer rund 30 bis 40
Prozent des Weltsozialprodukts erstellt hat, wieder die neue Normalität sein. Es wäre auch
geradezu ein Wunder, eine Abnormalität, wenn eine Bevölkerung von 1,4 Milliarden nicht
eine der größten und leistungsfähigsten  Ökonomien der Welt entwickeln würde. (…)

Beide Teile des Essays finden sich hier:

Dokument: Aufruf an die Mächtigen dieser Welt; initiiert von der Carl Friedrich von Weizsäcker-Stiftung, 14.04.2018

globalcrisis/globalchange NEWS

Martin Zeis, 17.04.2018. 14:00
martin.zeis@gmxpro.net

D o k u m e n t i e r t

Die Carl Friedrich von Weizsäcker-Stiftung mit den
Carl Friedrich von Weizsäcker-Gesellschaften
Deutschland, Österreich, Schweiz

Aufruf 14. April 2018

zu gemeinsam angewandter Vernunft in den
internationalen Beziehungen unserer Zeit

  • Rufen Sie mit uns durch Ihre Unterschrift die Mächtigen dieser Welt auf, … Die Zeit drängt!
  • Sign to join our appeal to the great of this world …
    The time is running out!
  • Обратитесь вместе с нами, поставив свою подпись, к власть имущим этого мира с просьбой,… Время не ждет!

Deutsch – https://www.cfvw.org/files/cfvw/petition/deutsch.pdf
Englisch https://www.cfvw.org/files/cfvw/petition/englisch.pdf
Russisch – https://www.cfvw.org/files/cfvw/petition/russisch.pdf

A u s z u g aus der dt. Fassung (vollständiger Text im Anhang)

„… Mit Carl Friedrich v. Weizsäcker sind wir, die Unterzeichner dieses Aufrufes, überzeugt: „Eine komplizierte Gesellschaft in raschem Wandel wie die unsere kann nicht überleben, geschweige denn die besten Wege finden ohne Einsicht. Einsicht aber wird uns nicht ohne vorherige äußerste Anstrengung der Wahrheitssuche gegeben“. Und wir sind mit v. Weizsäcker überzeugt, „dass alle politischen, ökonomischen, ökologischen Probleme unserer Gegenwart und Zukunft grundsätzlich in gemeinsam angewandter Vernunft lösbar wären.“

Die Alternative zur Entspannung und zum Ausgleich unterschiedlicher Interessen auf der Basis gegenseitiger Berechenbarkeit und gegenseitigen Vertrauens ist weder rational noch moralisch zu verantworten, sowenig wie das Verdrängen gemeinsamer Verantwortung: Die weitere Verbreitung nuklearer Waffensysteme zu verhindern, Krisenherde wie Afghanistan und im südchinesichem Meer, im Nahen Osten und in der Ukraine mittels politischer Voraussicht beispielsweise und vertrauensbildender militärischer Maßnahmen einzuhegen, schließlich zu befrieden und so nicht zuletzt den vielfältigen Lebensentwürfen der Völker in ihren individuellen Facetten eine verlässliche und menschenwürdige Zukunft zu sichern.

Die Zeit drängt! Rufen Sie mit uns durch Ihre Unterschrift die Mächtigen dieser Welt auf, den Antagonismus von Provokation und Gegenprovokation, Verdächtigung und Beschuldigung, Drohung und Gegendrohung, von Sanktionen und Gegensanktionen, Fehleinschätzung und Überreaktion zu durchbre- chen und zu gemeinsam angewandter Vernunft zurückzukehren.

Rufen Sie mit uns durch Ihre Unterschrift die Mächtigen dieser Welt auf, in gemeinsam angewandter Vernunft neue Wege in der Gefahr zu suchen, zu finden und zu gehen – neue Wege zu einer „Friedens- und Sicherheitsordnung von Vancouver bis Wladiwostok“, wie sie in der „Pariser Charta für ein neues Europa“ angelegt ist. Die Zeit drängt!“ Hervorh. m.z.

Erstunterzeichner

Professor Justus Frantz
General a.D. Harald Kujat
Dr. Bruno Redeker

Maximilian Ardelt, Starnberg
ConDigit Consult GmbH, Vorstand der C. F. v. Weizsäcker-Gesellschaft

Prof. Dr. Jörg Baberowski, Berlin
Humbold Universität Berlin

Ao. Univ.-Prof. Mag. DDr Matthias Beck, Wien
Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Wien

Prof. Dr. Vladislav Belov, Moskau
Europainstittut der Russischen Akademie der Wissenschaften

Prof. Dr. jur. Dr. h.c. Wilfried Bergmann
Vice-Präsident der Alma Mater Europaea, Senator der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste

Prof. Dr. Hans-Joachim Blome, Köln
ehem. Professur für Luft- und Raumfahrttechnik

Prof. Dr. Rémi Brague, Paris
ehem. Professur für Philosophie, Sorbonne und LMU, Mitglied des Institute de France

Chris J. M.Brenninkmeyer, Starnberg

FH-Prof. Dr. Dietmar Brodel, Villach
Dekan des Studienbereichs Wirtschaft & Management, Fachhoschule Kärnten

Prof. Dr. Andrzej Bronk SVD, Lublin
ehem. Professur für Philosophie, Katholische Universität Lublin

Hartmut Bühl
Chefredakteur „The European – Security and Defence Union“, Brüssel

Dr. Erhard Busek, Wien
Vorsitzender des Vorstands, Institut für den Donauraum und Mitteleuropa

Jürgen Chrobog, Berlin
Staatssekretär a. D., ehem. Vorstandsvorsitzender der BMW Stiftung Herbert Quandt

Katharina Jobe-Gräfin Esterházy, Fahrenzhausen

Prof. Dr. Christian Fabjan, Wien
Direktor Institute of High Energy Physics, Austrian Academy of Sciences

Dr. Thomas Fasbender
Forschungsinstitut Dialog der Zivilisationen (DOC)

Professor Justus Frantz
Pianist und Dirigent

Dr. rer. nat. Hermann R. Franz

Franz Fürst, Elsbethen
Geschäftsführer Fürst Developments GmbH

Sigmar Gabriel
ehem. Bundesminister des Auswärtigen

Dr. Hermann Gartemann, Bünde
Internist und Sozialmediziner

Dr. Ralph Ghadban, Berlin
Islamwissenschaftlier, Politologe und Publizist

Dr.-Ing. Peter H. Grassmann, Herrsching
Senator E.h., Publizist und Autor, ehem. Bereichsvorstand Siemes AG

Prof. Dr. Alfred Grosser, Paris
Publizist und Autor, ehem. Professur am Institut d’études politiques

Prof. Dr. Ruslan Grinberg, Moskau
Institut für Wirtschaft, Russische Akademie der Wissenschaften

Dirk Große-Wördemann, Frankfurt a. M.
DGW Consult, u. a. ehem. Vorstandsmitglied der Allianz und der Aareal Bank

Thomas Gyöngyösi, Salzburg

Günther M. Handke, Düsseldorf
Repräsentanz Deutschland der Gorbatschow-Stiftung

Mechthild M. Handke, Düsseldorf

Prof. Dr. Günther Hasinger, Paris
Wissenschaftsdirektor der ESA

Prof. Dr. Martin Heisenberg, Reichenberg
ehem. Professur für Genetik und Neurobiologie, Universität Würzburg

Rüdiger Herzog,Grünwald
Rechtsanwalt

Prof. Dr. Rudolf Hickel, Bremen
Forschungsleiter für Wirtschaft und Finanzen am IAF, Universität Bremen

Heinz Dieter Jopp, Barmstedt
Institut für Strategische Zukunftsforschung, Carl Friedrich von Weizsäcker-Stiftung

Dr. Andrea von Knoop
Ehrenpräsidentin der deutsch-russischen Außenhandelskammer (AHK), Moskau

Prof. Dr. Gebriele Krone-Schmalz
Journalistin

Harald Kujat
General a.D., ehem. Generalinspekteur und Vorsitzender des NATO-Militärausschusses

Prof. Dr. Klaus Mainzer, München
Professur für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der TMU München

Udo Freiherr von Massenbach
Massenbach-Letter News

Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß, Konstanz
Direktor des Konstanzer Wissenschaftsforums, ehem. Professur für Philosophie und Wissenschaftstheorie

Dr. Hendrik Napp, Hamburg

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, München
Staatminsiter a.D., Lehrstuhl für Philosophie an der LMU München, zzt. University of Virginia

Haralampi G. Oroschakoff
Künstler

Dr. Johannes Penzias, Wien
Geschäftsführung Weizsäcker-Gesellschft Österreich

o. Univ.-Prof. Dr. Herbert Pietschmann, Wien
Institut für Theoretische Physik Universität Wien

Jost Pilgrim, Vaduz
Ehrenmitglied des Verwaltungsrates Neue Bank AG

Dkfm. Reinhard Pinzer, Wien
ehem. Vorstandsmitglied Siemens Österreich, Vorstand Carl Friedrich v. Weizsäcker-Gesellschaft Österreich

Mathias Platzeck
ehem. Ministerpräsident des Landes Brandenburg

Stephan Radermacher, Zürich
Executive Director Avis Financial Corporation

Alexander Rahr
Autor und Politologe

Dr. Bruno Redeker
Geschäftsführender Vorstand der Carl Friedrich von Weisäcker-Gesellschaften, Vorstandsvorsitzender der Carl Friedrich von Weizsäcker-Stiftung

Alexandra Rodina, Moskau
Doktorandin, Master of Arts, Linguistik, Russische Akademie der Wissenschaften

Peter Rump, Köln

Thomas Sattelberger, München
MdB, ehem. Vorstand der Deutschen Telekom AG

Dr. Otto Schily, Berlin
Bundesminister a.D.

Doris Schröder-Köpf, MdL
Länderbeauftragte für Migration und Teilhabe Niedersachsen

Prof. Dr. Peter W. Schulze
Georg-August-Universität, Göttingen

Prof. Dr. phil. Andrej Sevalnikov, Moskau
Institut für Philosophie, Russische Akademie der Wissenschaften

Helmut Späth, Grünwald
ehem. stev. Vorstand Versicherungskammer Bayerns, Mg. Kuratorium der Weizsäcker-Gesellschaft

Herbert Steinbach, Kreuzlingen
Verwaltungsrat af-service ag

MMag. DDr. Andreas W. Stupka, Pfaffstätten
Oberst dG

Dipl.-Ing. Hermann Sturm, München
Stiftungsrat, Stiftung Wir-Eigentümer-Untrnehmer

Dr. Matthias Stürmer, Neuried
Rechtsanwalt, Leitungsfunktionen im Sachanlagebereich, Mitglied Kuratorium Weizsäcker-Gesellschaft

Martin Wambach, Köln
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Geschäftsführender Partner Rödl & Partner GbR

Prof. Dr. Jens Wendland

Dr. h.c. Heino Wiese
Managing Partner Consult GmbH

Weitere Unterzeichner. (…)

Aufruf-an-die-Mächtigen-dieser-Welt180414.pdf

Harald Welzer im Interview: Selbst denken — Eine Anleitung zum Widerstand

Veröffentlicht am 11.10.2013

Im Gespräch mit dem Soziologen Harald Welzer auf der Frankfurter Buchmesse 2013 geht es um nichts Geringeres als um die Rettung der Erde. Doch Welzer ist kein Freund der Untergangsrhetorik. Es könnte uns und der Welt allein schon dadurch besser gehen, indem wir nicht permanent auf das hereinfallen, was uns andere weißmachen wollen.
Ein Interview mit Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de.

Buchtipp: Fabian SCHEIDLER – Das Ende der Megamaschine – Geschichte einer scheiternden Zivilisation“

Betreff: Buchtipp: Fabian SCHEIDLER – Das Ende der Megamaschine – Geschichte einer scheiternden Zivilisation“, Promedia, April 2015

globalcrisis/globalchange NEWS
Martin Zeis, 30.08.2015

Hallo zusammen,

auf das oben angezeigte Buch Scheidlers stieß ich über eine Besprechung von Andrea KOMOLOSY* in „lunapark 12 – Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie“, Heft 30, Sommer 2015. Nach der Lektüre kann ich mich ihrer Bewertung anschließen: „… Aus der Fülle der Neuerscheinungen ragt das Werk eines Generalisten heraus … Dass ihm mit „Das Ende der Megamaschine“ ein wahrhaft großer Wurf gelungen ist, liegt jedoch in seiner Erfahrung als Dramaturg, Theaterautor sowie Betreiber des globalisierungskritischen Fernsehmagazins www.kontext.tv. …“

* http://wirtschaftsgeschichte.univie.ac.at/mitarbeiterinnen/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen/komlosy

Scheidler wird auf dem Kongress „Solidarische Ökonomie und Transformation“* am 11.09.2015 in Berlin eine/n Veranstaltung/Workshop anbieten und auf einer Lesereise im Herbst 2015 sein Buch präsentieren (siehe: http://www.counter-images.de/megamaschine/megamaschine-lesereise.html ).

* Kongress-Programm/Anmeldung/Infos über: http://solikon2015.org/de

Folgende Spots mögen einen ersten inhaltlichen Eindruck vermitteln:

I.
Kontext-TV Interview mit Fabian SCHEIDLER zu seinem im Frühjahr bei Promedia (Wien) erschienenen Buch „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ (271 S., ISBN 978-3-85371-384-6).
Videobeitrag: 37:30 min, URL: http://www.kontext-tv.de/node/463

Begleittext:
Die planetaren Grenzen der Megamaschine sind erreicht / Transformationsprozess mit ungewissem Ausgang
Die globale Megamaschine stößt im 21. Jahrhundert an ökologische, soziale und ökonomische Grenzen, an denen sie letztlich scheitern muss, so Fabian Scheidler. Die politischen und ökonomischen Institutionen, die das System in den vergangenen Jahrhunderten geschaffen hat, erweisen sich als ungeeignet, adäquat auf diese Grenzen zu reagieren. Daher bewegen wir uns immer tiefer in einen chaotischen Übergangsprozess hinein, der Jahrzehnte dauern kann. Was am Ende herauskommt, lässt sich nicht voraussagen – auch fundamentalistische und faschistische Kräfte könnten weiter Aufwind bekommen. Entscheidend für eine sozial-ökologische Transformation sei es, mit dem Ausstieg aus der Megamaschine schon jetzt zu beginnen, um auf unvermeidliche systemische Brüche vorbereitet zu sein.
Gäste: Fabian Scheidler, Mitbegründer von Kontext TV, Buchautor („Das Ende der Megamaschine“), Theater- und Opernautor

II.
Inhaltsverzeichnis
Über den Autor
Einleitung

Teil I: Die vier Tyranneien
1. Kapitel: Macht
2. Kapitel: Metall
3. Kapitel: Markt
4. Kapitel: Ohnmacht
5. Kapitel: Mission

Teil II: Die Megamaschine
6. Kapitel: Monster
7. Kapitel: Maschine
8. Kapitel: Moloch
9. Kapitel: Masken
10. Kapitel: Metamorphosen
11. Kapitel: Möglichkeiten

Ausgewählte Literatur
Zeittafel A: Die vier Tyranneien (Kapitel 1–5)
Zeittafel B: Formation der globalen Megamaschine (Kapitel 6)
Zeittafel C: Konsolidierung, Expansion und Krisen (Kapitel 7–9)
Zeittafel D: Boom und Grenzen der Megamaschine (Kapitel 10–11)
Anmerkungen

III.
Einleitung

Das-Ende-Megamaschine-Einleitung.pdf