Euromaidan unmasked: Europe shocked by the bitter truth on Ukraine

Quelle: Euromaidan unmasked: Europe shocked by the bitter truth on Ukraine

Euromaidan unmasked: Europe shocked by the bitter truth on Ukraine

By ORIENTAL REVIEW

Euromaidan unmasked: Europe shocked by the bitter truth on Ukraine

The hard-hitting documentary by Paul Moreira “Ukraine, les masques de la révolution” [Ukraine: Masks of the Revolution], released on Monday night by Canal+, created a turmoil both in Ukraine and France well before the premiere. On Sunday the Ukrainian Foreign Ministry reported in Facebook that their Ambassador in France had sent an outraged letter to Canal+ where he condemned  the documentary as a “a pamphlet at the height of the worst disinformation traditions” “using primitive methods of journalistic manipulation, including the handling of comments of respondents, distorted in translation and facts and purely fabricated images“. The same day Le Monde doubled the pressure on Canal+. Paul Moreira has calmly and respectfully responded to his critics by a detailed post translated into English here. To the credit of Canal Plus’ management, the documentary was screened in time: (…)

EU-Sanktionen gegen Russland vs Blindheit gegenüber rechter Gewalt gegen Polizei und Justiz in der Ukraine

Guten Tag,

Ende dieser Woche steht beim EU-Gipfel die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland auf der Tagesordnung. Ursprünglich war geplant, diese ohne Debatte um weitere 6 Monate zu verlängern. Als Begründung wird genannt, das Minsker Protokoll über die Konfliktbeilegung in der Ostukraine sei noch nicht vollständig umgesetzt. Für jede Verzögerung oder jeden Verstoß gegen die Umsetzung (Waffenruhe, Abzug schwerer Waffen, regionale Wahlen) wird Russland verantwortlich gemacht.

Auch schaden sich die EU-Länder durch die Sanktionen, die auf Druck der US-Regierung erlassen wurden, selbst in erheblichem Ausmaß, weshalb der Widerstand wächst. Die Maßnahme muss vom Europäischen Rat einstimmig beschlossen werden, daher würde eine Gegenstimme reichen, um sie zu stoppen. (Italien, Griechenland, Portugal, Frankreich kämen im Prinzip in Frage, – wird ein Regierungsschef den Mut haben, NEIN zu sagen?)

Die Ukraine wird von den EU-Ländern nicht in die Pflicht genommen, – im Gegenteil wirtschaftlich, politisch und militärisch hofiert und unterstützt. Wie weit die Befürchtungen der Gegner des Maidan-Umsturzes vom Februar 2014 vor Gewalt von rechts mittlerweile Realität sind, belegt der Artikel von Ulrich Heyden, der ohne Übertreibung an Weimarer Zustände erinnert:

Ukraine: Wenn der Rechte Sektor im Gerichtssaal das Sagen hat …

Ulrich Heyden 15.12.2015

In der Ukraine kommt es fast täglich zu rechter Gewalt gegen Polizei und Justiz

Am 30. November 2015 stürmten hundert Mitglieder des Rechten Sektors einen Saal des Malinowski-Gerichts in Odessa. Die wachhabenden Polizisten wurden einfach zur Seite gedrängt. Maskierte Männer und Frauenbauten sich vor den drei Richtern auf. Sie hatten ein Urteil erlassen, fünf wegen der Straßenschlacht am 2. Mai 2014 inhaftierte Anti-Maidanisten gegen Kaution freizulassen. Angesichts der anrückenden Rechten guckten die Richter ängstlich. Und unter Drohungen der Maskierten unterschreiben[1] (Minute 1:23) sie ihren Rücktritt.

Kurze Zeit später wurde das Urteil zur Freilassung der fünf Anti-Maidanisten gegen Kaution von der Staatsanwaltschaft in Odessa wegen „der Nichtberücksichtigung einiger Tatsachen“ aufgehoben und die Haft für die Fünf auf zwei Monate verlängert.

Die Rechtsprechung in Odessa erlebte im Dezember schwarze Tage. Es ist erst einen Monat her, da hatte eine vom Europarat eingesetzte Expertenkommission die ukrainische Justiz wegen der verschleppten Aufklärung der Ereignisse 2. Mai 2014 scharf kritisiert (Tragödie von Odessa: Europarat bescheinigt ukrainischer Regierung Versagen[2]). An dem Tag wurden von Unbekannten bei einer Straßenschlacht zwischen Maidan- und Anti-Maidan-Anhängern auf dem Griechischen Platz in Odessa sechs Menschen aus beiden Lagern erschossen. Danach starben 42 Menschen im brennenden Gewerkschaftshaus, in das sich Regierungskritiker geflüchtet hatten. Kein einziger der Brandstifter ist in Haft. Welchen Stand die Ermittlungen zum Brand im Gewerkschaftshaus haben, ist unbekannt.

Kiew will die Tragödie vom 2. Mai nicht aufklären. Und der Rechte Sektor (RS) in Odessa tut alles, um Ansätze von Aufklärung und gerichtlicherer Untersuchung zu blockieren. Die Rechtsradikalen fürchten selbst Gerichtsverhandlungen gegen ihre Gegner vom Anti-Maidan, denn da könnte ja doch noch herauskommen, dass Rechte Brandsätze geworfen und geschossen haben. Und das käme dem RS nicht gelegen. …

Für die fünf Inhaftierten von Odessa, die seit eineinhalb Jahren ohne konkrete Beweise und mit gleichlautenden Anklagen (TP-Interview mit Anwalt Kirill Schewtschuk[4]) in Haft sind, war die Aufhebung des Freilassungs-Beschlusses ein Schock. […]

Rechter Sektor droht Richtern mit Granaten

In den letzten Wochen häuften sich in der ganzen Ukraine Angriffe des Rechten Sektors auf Gerichte und hohe ukrainische Beamte. […]

Odessa-Filmfestival in Berlin

Damit die Tragödie von Odessa nicht in Vergessenheit gerät, die Ermittlungen gegen die Täter fortgeführt und die Personen verurteilt werden, welche den Brand im Gewerkschaftshaus und das Nichteinschreiten von Polizei und Feuerwehr verschuldet haben, findet vom 17. bis zum 19. Dezember im Berliner „Club Reporter“ ein Film-Festival[10] statt. Auf dem Festival werden sechs Dokumentarfilme von ukrainischen, deutschen und russischen Regisseuren gezeigt, welche die Tragödie am 2. Mai 2014 aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

Der vollständige Text ist im Anhang verfügbar.

Aus den Reihen derjenigen vor allem aus Deutschland, die den Maidan-Umsturz als legitime zivilgesellschaftliche Demokratiebewegung beschönigten und Warnungen vor dem Rechten Sektor und Svoboda als russische Propaganda abtaten, vernehme ich seit Langem nur Schweigen.

Viele Grüße

Elke Schenk

globalcrisis/globalchange NEWS

Ukraine-HEYDEN-Gewalt-Rechter-Sektor-gegen-Justiz-tp2015_12_15.pdf

Die Morde in Odessa : Rationalgalerie

Die Morde in Odessa : Rationalgalerie.

Die Morde in Odessa

Ein Überlebender berichtet

Autor: Brigitte Queck
Datum: 23. Juli 2015

Interview mit Oleg Musyka, einem der Überlebenden des Anschlags auf das Gewerkschaftshaus von Odessa am 2. Mai 2014, durch Brigitte Queck, Leiterin des Vereins „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“ (…)

Am Samstag jährt sich der Blutfreitag von Odessa

Veröffentlicht am 30.04.2015 Russland.ru

Odessa: Polizeistaat nach Blutfreitag


Am Samstag jährt sich der Blutfreitag von Odessa. Nach Straßenschlachten zwischen Euro- und Antimaidanern zogen sich die unterlegenen Antimaidaner ins örtliche Gewerkschaftshaus zurück, das von Regierungsanhängern gebrandschatzt wurde. Etwa 50 Menschen kamen an diesem Tag zu Tode, in ihrer großen Mehrheit durch die Brandstiftung des Gewerkschaftshauses.

Wie sieht es momentan in Odessa aus? Wie ist die Stimmung in der Stadt vor diesem explosiven Jahrestag? Ist durch die Herrschaft des Euromaidan in der Stadt Demokratie und Meinungsfreiheit eingekehrt? Wie ist die Stimmung unter den seitdem nur im Untergrund agierenden Antimaidanern in der Stadt? Anna Gamburg von unserer Sendung Russland.direct sprach darüber mit dem deutschen Journalisten Ulrich Heyden, der vor Ort in Odessa war und auch einer der Autoren der Dokumentation „Lauffeuer“ ist, die sich mit den Geschehnissen in Odessa am 02.05.2014 und danach befasst.

Mehr Videos und aktuelle News online unter http://www.russland.ru

Das Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa – Lauffeuer Filmdokumentation 

http://lauffeuer.snack.ws/der-film.html

PRESSE ZUM FILM.
Lauffeuer“ – ein Film über den faschistischen Pogrom am 2.Mai in Odessa
Radio Corax  >> 20.02.15
„ein bedrückendes Zeugnis über das Pogrom von Odessa am 2. Mai 2014 und der erste deutschsprachige Dokumentarfilm darüber.“
Gerechtigkeit für die Opfer von Odessa

Lauffeuer Der Film kann der Startschuss für die längst überfällige Aufarbeitung des Massakers vom
4.Mai 2014 im Gewerkschaftshaus von Odessa sein.   Community Freitag  19.02.2015 >>
  „einen Film produziert hat, der der Beginn der Aufklärung der Verbrechen von Odessa darstellen könnte“

 
Flammendes Inferno Das Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa wird in der Doku »Lauffeuer« beleuchtet Neues Deutschland 20.02.15
 
Der Mob in Odessa
Der Dokumentarfilm »Lauffeuer« begibt sich auf Spurensuche nach dem Pogrom in der Schwarzmeerstadt   Junge Welt  >> 20.02.2015
ERGÄNZENDE INFORMATIONEN:

Causa Krim RT – Der fehlende Part- Live am 23.01.2015

Live übertragen am 23.01.2015

Michael Opperskalski, Herausgeber des Geheimmagazins, zum Thema „Tod von Saudi Arabiens König Abdullah – Welche Zukunft zwischen der Ölstaat-Monarchie und dem Westen?“
Prof. Dr. Reinhard Merkel, Professor für Strafrecht und Rechtsphilosoph zur Frage, „Hat Russland die Krim annektiert?“
Jessyline Radack, Anwältin der Whistleblower Drake und Snowden zum Thema „ Der Kampf zwischen dem Staat und seinen angeblichen Feinden“
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Konflikt: „Gorillas“ in der Ukraine – Erziehung und Wissenschaft (GEW) 12/2014

Der Konflikt um die Ukraine, die einseitige Berichterstattung deutscher Medien und die Folgen für den Unterricht. Für die Konfliktanalyse sind Lehrkräfte auf alternative Medien, Nachrichtenportale und Blogs im Internet angewiesen.

Das Bild von der Absturzstelle des malaysischen Verkehrsflugzeugs MH 17 (s. Foto) mit dem Kommentar des WDR-Moderators Thomas Heyer in seinem Blog sind – von Ausnahmen abgesehen – beispielhaft für die Berichterstattung über den Konflikt um die Ukraine in westlichen, insbesondere deutschen Medien, ob WELT, ZEIT, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Süddeutsche Zeitung, tageszeitung (taz) oder Deutschlandfunk (DLF), ARD und ZDF. Sie legen den Werkzeugkasten der Desinformation offen. Dazu gehören die selektive Darstellung, bei der Fotos und Zitate aus dem Zusammenhang gerissen werden: Das Bild von der Absturzstelle ist Teil eines Videos. Die nächste Szene zeigt, wie der Separatist das Stofftier vorsichtig hinlegt, die Mütze abnimmt und sich bekreuzigt.**

Oder es werden für die weitere Eskalation des Konfliktes katalysatorische Ereignisse übergangen, beispielsweise die von Scharfschützen abgegebenen Todesschüsse auf dem Maidan gegen Demonstranten und Polizisten. Auch wird verharmlost oder verschwiegen, wie sehr sich das neue Regime auf rechtsnationalistische bis nazistische Kräfte stützt, sei es in staatlichen Schlüsselpositionen, beim Pogrom im Gewerkschaftshaus in Odessa oder durch rechte Bataillone in der Ostukraine. Zur selektiven Darstellung zählt auch, die seit 1991 mit fünf Milliarden US-Dollar finanzierten Regimeveränderungen, die der wirtschaftlichen und strategischen Westbindung der Ukraine dienten, ebenso zu verschweigen wie CIA- und Blackwater-Aktivitäten in dem Land.

Schwarz-Weiß-Bild

Auf die Vorverurteilung des Gegners als „Massenmörder“ folgt seine Entmenschlichung als „Gorillas“. Man schaue sich auch die diffamierenden Titelbilder von Spiegel, Time und Economist an. Der Konflikt, in dem viele nationale und internationale Akteure ihre gegensätzlichen Interessen offen oder verdeckt austragen, wird auf ein Schwarz-Weiß-Bild reduziert: hie die demokratische Bürgerbewegung – dort der russische Staatschef Wladimir Putin, der nicht nur die Ukraine destabilisieren und Russland einverleiben wolle, sondern auch das Baltikum und Polen.

Eine differenzierte, auf Fakten basierende Darstellung der aktuellen Vorgänge fehlt in deutschen Medien ebenso wie eine Analyse, die den historischen Kontext und die geopolitischen Strategien der USA und der NATO berücksichtigt. Für diese müsste man z. B. den offenen Brief von US-Geheimdienstveteranen kennen, die die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) warnen, sie solle sich nicht durch falsche Informationen in einen umfassenden Krieg hineinziehen lassen. Dieser ist jedoch in keinem deutschen Leitmedium erschienen. Fehlanzeige auch mit Blick auf die Analyse von John Mearsheimer in der Zeitschrift des wichtigsten außenpolitischen Think Tanks „Council on Foreign Relations“: „Putin reagiert. Warum der Westen an der Ukraine-Krise schuld ist.“

Der Konflikt um die Ukraine hat weitreichende sicherheitspolitische und wirtschaftliche Folgen, die auch die Schülerinnen und Schüler an deutschen Schulen diskutieren sollten. Er ist prädestiniert dafür, einen aktuellen europanahen internationalen Konflikt im Politikunterricht zu bearbeiten. Den Bildungsstandards gemäß soll die selbstständige Urteilsfähigkeit der Schüler für gesellschaftspolitische Entscheidungssituationen gefördert werden. Gesellschaftliche, politische, geografische und wirtschaftliche Sachverhalte sollen in ihren wechselseitigen Abhängigkeiten verstanden werden. Durch eigene Recherche sollen Schülerinnen und Schüler Methodenkompetenz entwickeln. Politiklehrkräfte sind dem Demokratie- und Friedensgebot des Grundgesetzes und dem Beutelsbacher Konsens verpflichtet, in dem das „Überwältigungsverbot“ und das „Kontroversitätsgebot“ festgeschrieben sind. Wie aber sollen diese Ziele erreicht werden, wenn die deutschsprachigen Leitmedien und das meiste öffentlich leicht zugängliche Material einseitig oder falsch informieren? Diese Kritik trifft auch bereits publizierte Unterrichts-Handreichungen zum Thema.

Es bietet sich an, die Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt für eine quellen- und ideologiekritische Medienanalyse zu nutzen, ebenso wie für die Untersuchung persuasiver*** Rhetorik, die zur Konflikteskalation und einäugigen Meinungsbildung der Bevölkerung eingesetzt wird.

Für die Konfliktanalyse sind Lehrkräfte auf alternative Medien, Nachrichtenportale und Blogs im Internet angewiesen, oft auf englischsprachige. Hilfreich sind die Internetzeitung Telepolis, deren Artikel meist mit Quellen belegt sind (www.heise.de/tp), das Nachrichtenportal Nachdenkseiten (www.nachdenkseiten.de), die Website des kanadischen Volkswirtschaftsprofessors Michel Chossudovsky (www.globalresearch.ca) sowie die Monatszeitung Le Monde diplomatique (www.monde-diplomatique.de).

Stephan Best, Elke Schenk, Martin Zeis,
Lehrkräfte für Geschichte,
Gemeinschaftskunde und Deutsch

Kontakt: E-Mail-Adresse; E-Mail-Adresse; E-Mail-Adresse

Eine weiterführende Literatur- und Linkliste steht auf dem Blog https://steven25.wordpress.com/ zur Verfügung.

*http://wdrblog.de/aks/archives/2014/07/21/
Zwei Tage nach Veröffentlichung des Blog-Eintrags am 21. Juli 2014 hat Thomas Heyer in einem weiteren Blog-Kommentar eingeräumt, dass er das Bild nicht richtig interpretiert hat und sich dafür entschuldigt: http://wdrblog.de/aks/archives/2014/07/wahrheit_in_zei.html. Auch die WDR-Blog-Redaktion hat in einem Kommentar darauf hingewiesen, dass bei Ansicht des Videos „ein anderes Bild und ein anderer Zusammenhang“ entstehen: http://wdrblog.de/aks/archives/2014/07/gorillas_zum_fu.html.

**www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=xLdRBaL4-wU

***„überreden“. Der Kommunikationspartner soll beeinflusst, zu einer Einstellungsveränderung gebracht werden. Ziel des Kommunikationsprozesses ist also nicht die Verständigung oder der Informationsaustausch.