NATO-Terroristen im Untergrund

NATO-Terroristen im Untergrund

Verantwortlich:

Im Kalten Krieg existierten in Westeuropa zahlreiche Untergrundorganisationen, die im Fall eines sowjetischen Überfalls hinter der Front als Partisanen Sabotageaktionen ausführen sollten. Dazu wurden Kämpfer geschult und geheime Erddepots mit Waffen, Sprengstoff und Funkgeräten angelegt. In der Bundesrepublik unterstand diese Stay-Behind-Truppe dem Auslandsnachrichtendienst BND, der eigentlich im Inland gar nicht aktiv werden sollte. Das alles geschah hinter dem Rücken der dafür zuständigen parlamentarischen Kontrollgremien, denn auch ein möglicher Putsch gegen gewählte Politiker wurde erwogen. Erst Anfang der 1990er Jahre flogen die illegalen Netzwerke auf und es dauerte mehr als 20 Jahre, bis der BND Akten zu diesen freigab. (…)

Jens Wernicke

Im Kalten Krieg existierten in Westeuropa zahlreiche Untergrundorganisationen, die im Fall eines sowjetischen Überfalls hinter der Front als Partisanen Sabotageaktionen ausführen sollten. Dazu wurden Kämpfer geschult und geheime Erddepots mit Waffen, Sprengstoff und Funkgeräten angelegt. In der Bundesrepublik unterstand diese Stay-Behind-Truppe dem Auslandsnachrichtendienst BND, der eigentlich im Inland gar nicht aktiv werden sollte. Das alles geschah hinter dem Rücken der dafür zuständigen parlamentarischen Kontrollgremien, denn auch ein möglicher Putsch gegen gewählte Politiker wurde erwogen. Erst Anfang der 1990er Jahre flogen die illegalen Netzwerke auf und es dauerte mehr als 20 Jahre, bis der BND Akten zu diesen freigab. Über den aktuellen Forschungsstand zum Thema sprach Jens Wernicke mit dem Filmemacher und Journalisten Ulrich Stoll, der gemeinsam mit dem Geheimdienstexperten Erich Schmidt-Eenboom soeben ein Buch zum Thema veröffentlicht hat.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=29105

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WAS WIR WISSEN VOM UMGANG MIT MEDIEN – Interview mit Ganser in Das Goetheanum

Unter dem Motto ‚frieden in europa‘ wird Dr. Daniele Ganser am 21. und 23. September zu Vorträgen und Gesprächen in Stuttgart sein.

Referentinnen und Referenten

Dr. Daniele GANSER
Prof. Dr. Friedrich GLASL
Gerals HÄFNER
Heike HÄNSEL
Nothard ROHLFS
Olga SOLOMENKO-ZECH

Ort: Kultur&Kongresszentrum
Liederhalle, Stuttgart 21.09.2015 19:30 Uhr
Freie Waldorfschule am Kräherwald, Stuttgart
22.09.2015 20:00 Uhr

Kartenverkauf über: EasyTicketService | Telefon 0711 2 555 555 / info@easyticket.de | http://www.easyticket.de — Abendkasse am 21.09.2015, ab 17:30

Veranstalter: Forum3, Stuttgart- Mitte, Gymnasiumstr. 21, http://www.forum3.de
Unterstützer: Intiative Netzwerk Dreigliederung; Friedensnetz Baden-Württemberg; attac – Regionalgruppe Stuttgart; Pax Christi Rottenburg-Stuttgart; DFG-VK Landesverband Baden-Württemberg; Colibri – Beiträge für eine menschenwürdigere Welt e.V.; Redaktion globalcrisis/globalchange NEWS; POEMA e. V. Stuttgart – Armut und Umwelt in Amazonien; Afrokids e. V.; EUCOMmunity Stadtjugendring Stuttgart; Gesellschaft Kultur des Friedens; ZEB – Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung.

Weitere Infos über die Veranstaltungen in der Reihe „Frieden in Europa“ am 21./22.09.2015 in Stuttgart:
http://forum3.de/vortraege/409http://forum3.de/vortraege/410http://forum3.de/vortraege/411

DOKUMENTIERT

Interview mit Dr. Daniele Ganser in Das Goetheanum (2015)

„Welche Haltung können wir in Bezug auf die Medien entwickeln?
Die innere Haltung sollte durch Mut definiert sein, Mut zur Wahrheit. Die zweite wichtige Eigenschaft ist die Neugierde, man muss interessiert sein. Wenn man weder mutig noch neugierig ist, ist alles verloren. Wenn man Mut und Interesse hat, dann wird alles möglich. Man sollte versuchen, sich zu jedem Konflikt ein differenziertes Bild zu verschaffen. Es braucht Zeit. …“ Daniele Ganser

Das Goetheanum (2015) – Nachrichten bewaeltigen

„Als Historiker, Friedensforscher und
Energieexperte begann Daniele Ganser
seine Forschungen über Zeitgeschichte
mit einer Doktorarbeit zum
Thema ‹Inszenierter Terrorismus und
verdeckte Kriegsführung der NATOGeheimarmeen›,
die er an der Universität
Basel 2001 vorlegte. Diese Arbeit
wurde auf Deutsch mehr als 18 000
mal verkauft¹ und in zehn Sprachen
übersetzt. Daniele Ganser arbeitete
bei ‹Avenir Suisse›, einem Thinktank in
Zürich, dann an der ETH-Forschungsstelle
für Sicherheitspolitik, seither
unterrichtete er Geschichte an den
Universitäten von Zürich, Luzern, Basel
und St. Gallen. Er leitet das von ihm
gegründete ‹Swiss Institute for Peace
and Energy Research› (SIPER) in Basel.
Als er öffentlich auf offene Fragen
im Forschungsbereich der Terroranschläge
vom 11. September hinwies,
wurde er von der US-Botschaft in
der Schweiz als ‹Verschwörungstheoretiker›
angegriffen. Ganser lehnt
diesen Begriff ab. In einem Vortrag an
der Universität Tübingen legte Ganser
2014 dar, wie der Begriff ‹Verschwörungstheoretiker›
verwendet wird, um
Wissenschaftler einzuschüchtern“