Ivan KATCHANOVSKI The „Snipers‘ Massacre“ on the Maidan in Ukraine – Appendix

 Juni 2017

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The SnipersMassacre
” on the Maidan in Ukraine
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(With Revised and Updated Online Video Appendix (2017)) Ivan Katchanovski, Ph.D. School of Political Studies University of Ottawa Ottawa, ON K1N 6N5, Canada ikatchan@uottawa.ca Paper prepared for presentation at the Annual Meeting of American Political Science Association in San Francisco, September 3-6, 2015
“Il est défendu de tuer; tout meurtrier est puni, à moins qu’il n’ait tué en grande compagnie, et au son des trompettes; c’est la règle.”[It is forbidden to kill; therefore all murderers are
 punished unless they kill in large numbers and to the sound of trumpets; it is the rule].
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 (Voltaire).
The 55 minute long online video appendix with added English-language subtitles is produced from brief synchronized segments of on-site reports by American, Belgian, Belarusian, British, Finish, French, Dutch, German, Polish, Russian, Spanish, and Ukrainian TV correspondents and social media videos by various Maidan protesters who filmed the Maidan massacre on February 20, 2014. These videos are cited in the following papers for which this video appendix is  produced:
„The Maidan Massacre in Ukraine: Revelations from Trials and Government Investigations,“ presented at the 22th Annual World Convention of the Association for the Study of Nationalities, Harriman Institute, Columbia University, New York, May 4-6, 2017, and „The “Snipers’ Massacre” on the Maidan in Ukraine,” presented at the Annual Meeting of the

Neue Erkenntnisse zu Todesschüssen auf dem Maidan 20.2.2014

Elke Schenk – globalcrisis/globalchange NEWS

20.2.2017

https://www.heise.de/tp/features/Woher-kamen-die-Todesschuesse-3630949.html?view=print[1]

*Woher kamen die Todesschüsse?*

20-2-2017 – Stefan Korinth

Keine tödliche Kugel passt zu Berkut-Kalaschnikows. Die Staatsanwaltschaft nutzt ein entscheidendes Überwachungsvideo nicht. Und über hundert Menschen erklärten bislang, Schützen in Maidangebäuden gesehen zu haben. […]

(Der kanadisch-ukrainischen Politikwissenschaftler) Katchanovski hatte in seiner Studie ermittelt, dass vorrückende Maidankämpfer und andere Maidananhänger von Schützen aus Gebäuden wie dem Hotel Ukraina, dem Oktoberpalast oder der Bank Arkada erschossen wurden. Genau wie die Untersuchung der Generalstaatsanwaltschaft habe auch seine Studie „keine zuverlässigen Beweise“ dafür gefunden, dass Regierungsscharfschützen der Einheiten Omega, SBU-Alpha, Bulat oder Scharfschützen einer sogenannten „dritten Kraft“ die Maidankämpfer ermordeten, unterstreicht der Forscher von der Universität Ottawa. […]

27 von 28 an der Institutska getöteten Maidananhängern und die absolute Mehrheit der Verletzten sei aus signifikant vertikalen Winkeln erschossen worden, so Katchanovski weiter. Die Barrikade weiter hinten auf der Straße, von der Berkut-Polizisten feuerten, befand sich jedoch auf nahezu gleicher Höhe mit den Maidankämpfern. […]

Die massive Sperre der Sonderpolizei (Berkut, E.S.) könnte für die Aufklärung des Verbrechens entscheidend sein: „Die Staatsanwaltschaft hat während des Prozesses zugegeben, dass sie während des gesamten Massakers Videoaufzeichnungen der Berkut-Barrikade hat“, so der Politikwissenschaftler.

Bisherige Videos zeigten die Barrikade immer nur aus größerer Entfernung. Aber diese Videos, die aus einer viel näheren Entfernung von einer Nationalbank- Kamera gemacht wurden, werden, mit einer Ausnahme, im Prozess nicht als Beweismittel für die Erschießung von Demonstranten durch Berkut eingesetzt.

/Ivan Katchanovski/

Diese wichtigen Aufnahmen mit Zeitstempel könnten leicht mit den Zeiten der Schüsse auf Demonstranten und mit den Positionen der Berkut-Polizisten synchronisiert werden, erklärt Katchanovski weiter. Dass dies von der Staatsanwaltschaft nicht gemacht werde, sei ein indirekter Beweis dafür, dass das Maidan-Massaker eine „Operation unter falscher Flagge“ war. Katchanovski kam in seinen Nachforschungen zum Ergebnis, dass es dieselben Schützen waren, die sowohl vorrückende Maidankämpfer als auch Polizisten beschossen.

*Nur ein Todesschütze bislang definitiv identifiziert*

Der einzig bislang bekannte Todesschütze ist Maidankämpfer Ivan Bubentschik, der in Interviews 2015 und 2016 gestand, dass er am Morgen des 20. Februar mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr zwei Berkut-Kommandeure vom Musikkonservatorium aus erschossen und viele weitere Polizisten verwundet hatte. (*Maidan: „Ich schoss ihnen ins Genick“[10]*) Wegen einer Generalamnestie für Maidankämpfer wird er jedoch nicht strafrechtlich dafür verfolgt. Bubentschik kommandiert heute das Bataillon Zakhid-2, das aus Mitgliedern des Rechten Sektors gebildet wurde.

[…]

vollständiger Text im Anhang

Ergänzende Hinweise Elke Schenk:

(1) Schon am 10.4.2014 hat die ARD-Monitor-Sendung (nur die 11-minütige Sendung ist vollständig) „*Todesschüsse in Kiew: Wer ist für das Blutbad vom Maidan verantwortlich“*

http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Todessch%C3%BCsse-in-Kiew-Wer-ist-f%C3%BCr-das-Bl/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=38433008

(Abruf 20.2.2017) wesentliche Erkenntnisse zum Tathergang und zu den Todesschützen veröffentlicht.

(2) Das Verhalten der Generalstaatsanwaltschaft verwundert nicht, wenn man weiß, dass der nach dem Putsch in der Ukraine eingesetzte Generalstaatsanwalt Oleg Machnitzkij zur Partei Swoboda gehört, einer ideologisch der NPD nahe stehende Partei.

(3) Die 79 Seiten umfassende Untersuchung von Ivan Katchanovski wird im Artikel

von Stephan Korinth nicht verlinkt:

The “Snipers ’ Massacre” on the Maidan in Ukraine, Ivan Katchanovski, Ph.D. School of Political Studies & Department of Communication University of Ottawa Ottawa, ON K1N 6N5, Canada – ikatchan@uottawa.ca

Paper prepared for presentation at the Annual Meeting of American Political Science Association in San Francisco, September 3-6, 2015

Neue Erkenntnisse zu Todesschüssen auf dem Maidan 20.2.2014

Elke Schenk – globalcrisis/globalchange NEWS

20.2.2017

https://www.heise.de/tp/features/Woher-kamen-die-Todesschuesse-3630949.html?view=print

Woher kamen die Todesschüsse?

20-2-2017 – Stefan Korinth

Keine tödliche Kugel passt zu Berkut-Kalaschnikows. Die Staatsanwaltschaft nutzt ein entscheidendes Überwachungsvideo nicht. Und über hundert Menschen erklärten bislang, Schützen in Maidangebäuden gesehen zu haben. […]

(Der kanadisch-ukrainischen Politikwissenschaftler) Katchanovski hatte in seiner Studie ermittelt, dass vorrückende Maidankämpfer und andere Maidananhänger von Schützen aus Gebäuden wie dem Hotel Ukraina, dem Oktoberpalast oder der Bank Arkada erschossen wurden. Genau wie die Untersuchung der Generalstaatsanwaltschaft habe auch seine Studie „keine zuverlässigen Beweise“ dafür gefunden, dass Regierungsscharfschützen der Einheiten Omega, SBU-Alpha, Bulat oder Scharfschützen einer sogenannten „dritten Kraft“ die Maidankämpfer ermordeten, unterstreicht der Forscher von der Universität Ottawa. […]

27 von 28 an der Institutska getöteten Maidananhängern und die absolute Mehrheit der Verletzten sei aus signifikant vertikalen Winkeln erschossen worden, so Katchanovski weiter. Die Barrikade weiter hinten auf der Straße, von der Berkut-Polizisten feuerten, befand sich jedoch auf nahezu gleicher Höhe mit den Maidankämpfern. […]

Die massive Sperre der Sonderpolizei (Berkut, E.S.) könnte für die Aufklärung des Verbrechens entscheidend sein: „Die Staatsanwaltschaft hat während des Prozesses zugegeben, dass sie während des gesamten Massakers Videoaufzeichnungen der Berkut-Barrikade hat“, so der Politikwissenschaftler. Bisherige Videos zeigten die Barrikade immer nur aus größerer Entfernung.

Aber diese Videos, die aus einer viel näheren Entfernung von einer Nationalbank-Kamera gemacht wurden, werden, mit einer Ausnahme, im Prozess nicht als Beweismittel für die Erschießung von Demonstranten durch Berkut eingesetzt.

Ivan Katchanovski

Diese wichtigen Aufnahmen mit Zeitstempel könnten leicht mit den Zeiten der Schüsse auf Demonstranten und mit den Positionen der Berkut-Polizisten synchronisiert werden, erklärt Katchanovski weiter. Dass dies von der Staatsanwaltschaft nicht gemacht werde, sei ein indirekter Beweis dafür, dass das Maidan-Massaker eine „Operation unter falscher Flagge“ war. Katchanovski kam in seinen Nachforschungen zum Ergebnis, dass es dieselben Schützen waren, die sowohl vorrückende Maidankämpfer als auch Polizisten beschossen.

Nur ein Todesschütze bislang definitiv identifiziert

Der einzig bislang bekannte Todesschütze ist Maidankämpfer Ivan Bubentschik, der in Interviews 2015 und 2016 gestand, dass er am Morgen des 20. Februar mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr zwei Berkut-Kommandeure vom Musikkonservatorium aus erschossen und viele weitere Polizisten verwundet hatte. (Maidan: „Ich schoss ihnen ins Genick“[10]) Wegen einer Generalamnestie für Maidankämpfer wird er jedoch nicht strafrechtlich dafür verfolgt. Bubentschik kommandiert heute das Bataillon Zakhid-2, das aus Mitgliedern des Rechten Sektors gebildet wurde.

[…]

vollständiger Text im Anhang

Ergänzende Hinweise Elke Schenk:

(1) Schon am 10.4.2014 hat die ARD-Monitor-Sendung (nur die 11-minütige Sendung ist vollständig) „Todesschüsse in Kiew: Wer ist für das Blutbad vom Maidan verantwortlich“ http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Todessch%C3%BCsse-in-Kiew-Wer-ist-f%C3%BCr-das-Bl/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=38433008 (Abruf 20.2.2017) wesentliche Erkenntnisse zum Tathergang und zu den Todesschützen veröffentlicht.

(2) Das Verhalten der Generalstaatsanwaltschaft verwundert nicht, wenn man weiß, dass der nach dem Putsch in der Ukraine eingesetzte Generalstaatsanwalt Oleg Machnitzkij zur Partei Swoboda gehört, einer ideologisch der NPD nahe stehende Partei.

(3) Die 79 Seiten umfassende Untersuchung von Ivan Katchanovski wird im Artikel von Stephan Korinth nicht verlinkt:

The “Snipers ’ Massacre” on the Maidan in Ukraine, Ivan Katchanovski, Ph.D. School of Political Studies & Department of Communication University of Ottawa Ottawa, ON K1N 6N5, Canada – ikatchan@uottawa.ca

Paper prepared for presentation at the Annual Meeting of American Political Science Association in San Francisco, September 3-6, 2015

Friendly Fire in Kiew? | Telepolis

Friendly Fire in Kiew?
Stefan Korinth 20.02.2016

„Am besten dokumentierte Massentötung“

Quelle: Friendly Fire in Kiew? | Telepolis

Die Untersuchungen zu den vier am 20. Februar erschossenen und mehr als 30 Verwundeten Polizisten laufen getrennt von dem Verfahren zu den erschossenen Maidankämpfern und -helfern ab – obwohl mehrere Beweise, wie gleiche Kugeln und vergleichbare Schusswunden darauf hindeuten, dass Polizei und Demonstranten durch dieselben Schützen getötet wurden, unterstreicht Ivan Katchanovski. „Die Ermittler haben nicht mal versucht, die Kugeln zu vergleichen, um herauszufinden, ob beide Gruppen aus denselben Waffen getötet wurden.“

Es sei unmöglich, dass erfahrene GPU-Ermittler so viele grundlegende Fehler immer in Richtung der Regierungsversion vom Massaker nur zufällig begehen, zweifelt Katchanovski. „Das Maidan-Massaker ist vielleicht die am besten dokumentierte Massentötung in der Geschichte.“ Es wäre durchaus schnell zu lösen gewesen, ist der gebürtige Westukrainer überzeugt. Das dies nicht geschehen sei, sei nur ein weiterer Indikator dafür, dass die Untersuchungen aus politischen Gründen bis heute verfälscht werden. (…)

Kalter Medienkrieg – EU-Taskforce für Strategische Kommunikation Osteuropa

Von: Elke Schenk <e.schenk>
Datum: 5. November 2015 um 08:04:33 MEZ
An: eu-s%e.schenk
Betreff: Kalter Medienkrieg – EU-Taskforce für Strategische Kommunikation Osteuropa

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59241

Kalter Medienkrieg

04.11.2015

BERLIN/BRÜSSEL/TALLINN

(Eigener Bericht) – Mit einer eigens eingerichteten „Task Force“ arbeitet die EU am Aufbau einer prowestlichen Medienöffentlichkeit in sieben Staaten Osteuropas und des Kaukasus, darunter Russland. Dies bestätigt die Bundesregierung auf eine Anfrage im Bundestag. Demnach bemüht sich die „EU East Stratcom Task Force“ um die Bildung von Netzwerken zu Journalisten in den Ländern der „Östlichen Partnerschaft“ der EU und in Russland; außerdem werden „Kommunikationskampagnen“ entwickelt, mit denen die Bevölkerungen dieser Staaten systematisch überzogen werden sollen. Als spezielle Zielgruppen werden unter anderem „junge Menschen“ und Akademiker genannt; insgesamt richtet sich die Aufmerksamkeit der EU-Task Force offenbar vor allem auf urbane Mittelschichten, die in weiten Teilen Osteuropas stark prowestlich orientiert sind und unter anderem die ukrainischen Majdan-Proteste maßgeblich getragen haben. Über die inhaltliche Ausrichtung der Aktivitäten, die offiziell als „Förderung der Medienfreiheit“ deklariert werden, erklärt die Bundesregierung, es gehe „wie bei der Öffentlichkeitsarbeit von Regierungen, Parteien, Verbänden etc.“ darum, die eigenen Positionen „der Öffentlichkeit zu vermitteln“. […]

Strategische Kommunikation

Die Einrichtung der „EU Task Force“ für die „strategische Kommunikation in Richtung der Länder der Östlichen Partnerschaft und Russland“ („EU East Stratcom Task Force“) geht letztlich, wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke bestätigt, auf einen „Anstoß“ der EU-Außenminister vom 29. Januar 2015 zurück. Am 19. März 2015 erteilte dann der Europäische Rat der EU-Chefaußenpolitikerin Federica Mogherini offiziell den Auftrag, einen „Aktionsplan für die strategische Kommunikation“ mit Stoßrichtung gegen Moskau zu erstellen. Anfang April begann der von Mogherini geführte Europäische Auswärtige Dienst (EAD), die Task Force aufzubauen und den gewünschten „Aktionsplan“ zu verfassen. Letzteren legte Mogherini am 22. Juni vor. Das Dokument beschreibt die Aufgaben der Task Force, die am 1. September offiziell die Arbeit aufgenommen hat. […]

Klassische PR

Wie es im „Aktionsplan für die strategische Kommunikation“ heißt, wird die „EU East Stratcom Task Force“ nicht nur in der „Östlichen Partnerschaft“ [2], sondern auch „darüber hinaus“ tätig werden. Der Bundesregierung zufolge ist damit Russland gemeint. Der „Aktionsplan“ sieht vor, dass die Task Force Materialien zu Themen verfasst, bei denen die Außendarstellung der EU zu wünschen übrig lasse oder bei denen Brüssel „Desinformationskampagnen“ ausgesetzt sei.[3] […] Die „EU East Stratcom Task Force“ wird ihre PR-Materialien der EU, deren Pressestellen, den EU-Delegationen und den Mitgliedstaaten zur Verfügung stellen, heißt es im „Aktionsplan“. […]

Die „EU East Stratcom Task Force“ soll darüber hinaus „Kommunikationskampagnen“ entwickeln, die je auf ein „Schlüsselpublikum“ ausgerichtet sind und Themen behandeln, die für ihr Publikum „Bedeutung“ haben, darunter auch „lokale Angelegenheiten“. Als wichtige Zielgruppe benennt die Bundesregierung „die örtliche Bevölkerung“. Der EU-„Aktionsplan“ zählt weitere Zielgruppen auf: „junge Menschen“, Akademiker (darunter Stipendiaten des Programms „Erasmus plus“) wie auch Personen aus der „Zivilgesellschaft“. Der Schwerpunkt liegt demnach auf urbanen Mittelschichten – Milieus, die in weiten Teilen Osteuropas ihre Aufstiegshoffnungen auf die Kooperation mit dem Westen setzen. Die ukrainischen Majdan-Proteste wurden zum großen Teil von urbanen Mittelschichten getragen.[5]

Mediennetzwerke

Nicht zuletzt soll die „EU East Stratcom Task Force“ Netzwerke zu Multiplikatoren in Osteuropa aufbauen, um „die Wirkung und die Effizienz ihrer Kommunikationsaktivitäten zu maximieren“.[6] Als zentrale Bestandteile der Netzwerke werden „Journalisten und Medienvertreter“ genannt; Ziel sei es, „die EU-Politik besser zu vermitteln“, heißt es im „Aktionsplan“. Journalisten aus der Region sollen Fortbildungen erhalten, „um sie besser in die Lage zu versetzen, über Themen von Bedeutung für die lokale Bevölkerung zu berichten“. Zudem sollen sie mit Kollegen aus anderen osteuropäischen Staaten vernetzt werden. Darüber hinaus gehe es darum, „Kontakte zu Akteuren der Zivilgesellschaft aufrechtzuhalten“, heißt es weiter im „Aktionsplan“. Bei der Koordinierung sollten die EU-Delegationen in den Zielstaaten unterstützend tätig werden. Den Netzwerken werden ausdrücklich politische Aktivitäten zugedacht: Es gehe darum, „Reformbestrebungen vor Ort zu unterstützen“, hält der „Aktionsplan“ fest.[…]

Kooperation mit der NATO

Zu den Kooperationspartnern der „EU East Stratcom Task Force“ gehört auch die NATO. Wie die Bundesregierung einräumt, arbeitet die Task Force mit dem Exzellenzzentrum für Strategische Kommunikation (Center of Excellence for Strategic Communication, CoE StratCom) in der lettischen Hauptstadt Riga zusammen. Zwar gebe es „bislang keine formale Kooperation“, erklärt Markus Ederer, Staatssekretär im Auswärtigen Amt: „Es wird jedoch für fachliche Zwecke und zum Informationsaustausch Verbindung gehalten.“ So übersende die „EU East Stratcom Task Force“ „wöchentlich Berichte über russische Informationsaktivitäten an das CoE StratCom“.[7]

[…]

Der vollständige Artikel ist im Anhang verfügbar, incl. Auszügen aus dem Dokument der EU. Das im gfp-Artikel referierte 5-seitige Dokument ist abrufbar unter:

>http://eap-csf.eu/assets/files/Action%20PLan.pdf<

Viele Grüße

Elke Schenk

globalcrisis/globalchange NEWS

EU-StratCom-Taskforce-Osteuropa-gfp2015_11.pdf

Materialien zum Thema: Abgeschossen über der Ukraine – Malaysian Airlines Flug MH-17 – Beispiel eines macht- und medienpolitischen „Ereignisses”

Abgeschossen über der Ukraine – Malaysian Airlines Flug MH-17 – Beispiel eines macht- und medienpolitischen „Ereignisses”

Inzwischen (Stand September 2015) sind anlässlich mehrerer Vorträge und Präsentationen eine Reihe von Informationen dazu gekommen, die einen kritischen Blick auf die in den Mainstream-Medien bisher angebotenen ‚Belege‘ und Fake-Analysen zum Abschuss des Malaysian Air Fluges MH-17 und der Erschießungen auf dem Maidan in Kiew erlauben.

Ob der von der holländischen Untersuchungskommission für Oktober avisierte Abschlussbericht zu MH-17 die tatsächlichen Vorgänge und Täter benennen wird, bleibt abzuwarten!

An dieser Stelle stellen wir den LeserInnen dieses Blogs unsere verwendeten Materialien und Auswertungen zur Nachbetrachtung zur Verfügung:

Supplement

Abgeschossen über der Ukraine – Malaysian Airlines Flug MH-17 – Beispiel eines macht- und medienpolitischen „Ereignisses“ Martin Zeis, Stephan Best Stuttgart, 20.09.2015
PDF: MH17-Nachtrag150921

Präsentation Martin Zeis/Stephan Best OpenOffice (!) Vortrag ATTAC Besigheim 20150626b

In PDF: Vortrag ATTAC Besigheim 20150626b

Über die Links (unten) findet Ihr unseren Aufsatz zum Thema:

Abgeschossen über der Ukraine – Malaysian Airlines Flug MH-17 –
Beispiel eines macht- und medienpolitischen „Ereignisses”

von Stephan Best, Martin Zeis
(globalcrisis/globalchange News),

Der Text fußt auf dem Vortragsmanuskript der gleichnamigen Veranstaltung
am 16.01.2015 im Forum 3, Stuttgart. Die korrespondierenden Präsentationsfolien F01 – F49 werden im
Text angezeigt und müssen um sie anzuschauen parallel in der PDF-Datei, bzw. PPT-Präsentation geöffnet werden.

Hinweis:

Der Aufsatz und die dazugehörigen Folien Nr. 01 – 49 können unter folgenden
URLs heruntergeladen werden:

I. Der Aufsatz 38 S.
https://steven25.files.wordpress.com/2015/02/zeis-best_mh17-aufsatz150130.pdf
https://steven25.files.wordpress.com/2015/02/mh17-aufsatz150130.docx

II. Der Foliensatz – 49 Folien –

Vorsicht: die ppt-Fasung ist mit Open Office erstellt !!!  (Volumen 30 MB) und kann nicht
von allen Präsentations-Programmen erkannt werden. MS-Powerpoint zerstört beim Importieren einige Folien!
Demgegenüber ist das pdf-Format unproblematisch.

https://steven25.files.wordpress.com/2015/01/mh17_f3_folien150130.pdf
https://steven25.files.wordpress.com/2015/01/mh17_f3_folien150130.ppt(!!!)

Mit den besten Grüßen,
Martin Zeis

DOKUMENTIERT: Ivan KATCHANOVSKI The “Snipers’ Massacre” on the Maidan in Ukraine – NDS 15.09.2015

Dank eines Hinweises der Nachdenkseiten dokumentiere ich eine Neuveröffentlichung des Canadiers Ivan Katchanovski:

The “Snipers’ Massacre” on the Maidan in Ukraine
This academic investigation concludes that the massacre was a false flag operation, which was rationally planned and carried out with a goal of the overthrow of the government and seizure of power. It found various evidence of the involvement of an alliance of the far right organizations, specifically the Right Sector and Svoboda, and oligarchic parties, such as Fatherland. Concealed shooters and spotters were located in at least 20 Maidan-controlled buildings or areas. The various evidence that the protesters were killed from these locations include some 70 testimonies, primarily by Maidan protesters, several videos of “snipers” targeting protesters from these buildings, comparisons of positions of the specific protesters at the time of their killing and their entry wounds, and bullet impact signs. The study uncovered
various videos and photos of armed Maidan “snipers” and spotters in many of these buildings. The paper presents implications of these findings for understanding the nature of the change of the government in Ukraine, the civil war in Donbas, Russian military intervention in Crimea and Donbas, and an international conflict between the West and Russia over Ukraine. Original PDF below
Quelle: Ivan Katchanovski, Ph.D. School of Political Studies University of Ottawa

Snipers_Massacre_on_the_Maidan_in_Ukraine_APSA_Conference

(Paper prepared for presentation at the Annual Meeting of American Political Science Association in San Francisco, September 3-6, 2015)