The Russia-Ukraine War and the Maidan in Ukraine

The Russia-Ukraine War and the Maidan in Ukraine

38 Pages Posted: 24 Oct 2022

Ivan Katchanovski

University of Ottawa

Abstract
This study examines the Russia-Ukraine war in 2022 and the origins of the Russia-Ukraine
conflict in the political transition during the Maidan in Ukraine in February 2014. This transition
of power contributed to a start of the civil war in Donbas, Russian military interventions in
Crimea and Donbas, the Russian annexation of Crimea and an international conflict between
Russia and Ukraine and the West and Russia. This conflict escalated when Russia invaded
Ukraine in February 2022. The research question is as follow: What is the nature of the Russia-
Ukraine war and the political transition in Ukraine during the Maidan? This issue produced
divergent narratives of this war and the Maidan in scholarly studies, the media, and governments
in different countries. This paper uses political science theories of wars, mass protests, coups,
revolutions, and regime changes and empirical analysis to examine the nature of the Russia-
Ukraine war and the political transition in Ukraine during the Maidan. It analyzes videos and
interviews and statements of key political actors involved in this war and the power transition,
witness testimonies of various participants of the Russia-Ukraine war and the Maidan at the
Yanukovych state treason trial and the Maidan massacre trial in Ukraine, and media publications
in Ukrainian, Russian, and English. The study concludes with the analysis of the implications of
its findings for understanding the conflicts in Ukraine and over Ukraine and their resolution.

Vier notwendige Betrachtungsebenen zur kritischen Bestandsaufnahme der gegenwärtigen deutschen bzw. westlichen Russland- und Ukraine-Politik

Vier notwendige Betrachtungsebenen zur kritischen Bestandsaufnahme
der gegenwärtigen deutschen bzw. westlichen Russland- und Ukraine-Politik

Einleitung
Nur eines setzt der folgende Text im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg grundsätzlich voraus: das Wissen um die oder wenigstens die Ahnung von der nicht zu leugnende/n Gefahr einer – allmählich oder plötzlich – neue Ebenen erreichenden Eskalation, die immer mehr Länder aktiv involvieren oder zum Einsatz immer zerstörerischerer Waffengattungen führen könnte. Als zudem halbwegs nüchterner Zeitgenosse, ausgestattet mit einem gewissen Hang zu Konfliktlösungen oder, bescheidener, zu Schadensbegrenzungen, ist man in dieser Zeit der Gegenaufklärung daher unausgesetzt mit folgenden Fragestellungen konfrontiert:


Wieso arbeiten – und arbeiteten – die in unserem Land politisch Verantwortlichen nicht unter Hochdruck:
a) an einem Konzept vorläufiger gegenseitiger Bedingungen für einen Waffenstillstand in der Ukraine, der zumindest potenziell auch Aussicht auf Erfolg hat, anstatt sich lediglich an den Maximalforderungen eines Selenskyj oder Biden auszurichten – und zwar bevor sich die Kampfhandlungen auf andere Territorien auszuweiten, die Situation dadurch zu verkomplizieren und um ein weiteres Stück irreversibler zu machen droh(t)en;


b) – darauf fußend – an Richtlinien für eine adäquate Sondierung zur Aufnahme ernsthafter Verhandlungen über tragfähige Friedensbedingungen [wobei diese Richtlinien unbedingt die Option umfassen sollten, bei begründetem Verdacht auf fanatisches Festhalten an nationalistischen und somit gegen ethnische Minderheiten gerichteten Positionen insbesondere bei den eigenen Bündnispartnern auch zu diesen wieder mehr Distanz herstellen zu können]?
Dies wäre unter dem Primat der Eskalationsverhinderung der einzige Weg, auf dem möglichst rasch und verlässlich eine Beendigung oder wenigstens ein Einfrieren des Krieges erreicht werden könnte, um endlich wieder auf die Verhandlungsebene zurückzugelangen; diese dürfte sich zwar äußerst komplex und langwierig gestalten, würde aber nicht länger massenhaft zu Toten, Verletzten, Vertriebenen und Traumatisierten führen.
Die nahezu vollständig eingetretene Weigerung der Ampelregierung, genau diese Fragen auch nur anzugehen geschweige denn ernsthaft zu beantworten, ist Ausdruck und Maß für die bereits seit etlichen Jahren zunehmend herrschende, gesamtgesellschaftliche Paradoxie, die die ohnehin schon existierende kognitive Dissonanz im kollektiven Bewusstsein der Bevölkerung weiter befördert. Um dieser Paradoxie begegnen zu können, deren tiefere Ursachen immer öfter bloß neue Formen und Ausmaße einer ungestümen Destruktivität hervorbringen, ist es zunächst wichtig zu verstehen – oder wenigstens nicht von vorn herein
die Möglichkeit auszuschließen –, dass so gut wie alle Gründe, die bisher – mehr oder weniger offen – gegen eine Beschäftigung mit diesen Fragen ins Feld geführt worden sind, auf einer zuweilen bis ins Psychopathische verzerrten Realitäts-, Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie einer zutiefst pervertierten, verlogenen und daher inhumanen ‚Ethik‘ unserer politischen ‚Eliten‘ und ihrer medialen Verlautbarungsorgane beruhen. (…)

 Lesen Sie den kompletten Aufsatz als PDF-Datei: Vier notwendige Betrachtungsebenen zur kritischen Bestandsaufnahme der gegenwärtigen deutschen bzw. westlichen Russland- und Ukraine-Politik (PDF-Dokument, ca. 295 KB)

Der Aufsatz ist wie folgt gegliedert:

I. Sanktionsebene
[funktional-operative Aspekte] oder:
Solidarisches Frieren und Hungern für die gerechte Sache: Die offen angestrebte Ruinierung Russlands

II. Bündnisebene
[Glaubwürdigkeits-, bündnisrelevante und ethnische Aspekte] oder:
Gemeinsame bilaterale Sache mit militanten Ultranationalisten und russischsprachige bzw. -stämmige Ukrainer/innen verachtenden Neofaschisten: Die Verteidigung der ‚westlichen Werte‘ in der Ost- und Südukraine

III. Historische Ebene
[geopolitische und geschichtliche Ursachen betreffende Aspekte] oder:
Heuchlerisch-moralinsaure ‚Querfront‘-Geschichtsvergessenheit: Wenn systemrechte Alt-Feind- und systemlinke Neu-Feindbildler unserer politischen Klasse also absolut kein Problem mehr miteinander haben und Russland nahezu einhellig – erneut – zum Erzfeind erklärt wird

IV. Existenzialistische Ebene
[Menschen- und Weltbild betreffende sowie ethische Aspekte] oder:
Die unerträglich verlogene Hybris des von den USA völlig demokratisch dominierten ‚wertebasierten Westens‘: Der Zweck heiligt eben doch die Mittel – solange sie nur von den Guten eingesetzt werden

Fazit

Jan Veil, Frankfurt a. Main, ist Aktivist in der Demokratie– und Friedensbewegung und Mitglied der Freien Linken

Die Abspaltung des Donbass von der Ukraine war kein Verstoss gegen das Völkerrecht (globalbridge)

Autor: David C. Hendrickson Im internationalen Völkerrecht – auch in der UNO-Charta festgehalten – gibt es ein Recht auf Sezession, wenn sich ein …

Die Abspaltung des Donbass von der Ukraine war kein Verstoss gegen das Völkerrecht (globalbridge)

Beweise für einen von den USA unterstützten Staatsstreich in Kiew – Von Joe Lauria (Consortium News)

Evidence of US-Backed Coup in Kiev Die Medienbewertungsagentur NewsGuard, behauptet, Consortium News habe „falsche Inhalte“ veröffentlicht, indem sie…

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Merkel entlarvt die Doppelzüngigkeit des Westens

https://consortiumnews.com/2022/12/05/scott-ritter-merkel-reveals-wests-duplicity/

SCOTT RITTER: Merkel entlarvt die Doppelzüngigkeit des Westens

05.12.2022

6-8 Minuten

Krieg, so scheint es, war die einzige Option, die Russlands Gegner je in Betracht gezogen hatten.

Der russische Präsident Wladimir Putin mit der damaligen deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel am 10. Mai 2015 im Kreml. (Russische Regierung)

Von Scott Ritter

Speziell für Consortium News

Die jüngsten Äußerungen der ehemaligen deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel werfen ein Licht auf das doppelzüngige Spiel, das Deutschland, Frankreich, die Ukraine und die Vereinigten Staaten im Vorfeld des russischen Einmarsches in die Ukraine im Februar gespielt haben.

Während der so genannte „kollektive Westen“ (die USA, die NATO, die EU und die G7) weiterhin behauptet, Russlands Einmarsch in die Ukraine sei ein Akt „unprovozierter Aggression“ gewesen, ist die Realität eine ganz andere: Russland wurde vorgegaukelt, es gebe eine diplomatische Lösung für die Gewalt, die nach dem von den USA unterstützten Maidan-Putsch in Kiew 2014 in der ostukrainischen Region Donbass ausgebrochen war.

Stattdessen wollten die Ukraine und ihre westlichen Partner lediglich Zeit gewinnen, bis die NATO ein ukrainisches Militär aufbauen konnte, das in der Lage ist, den Donbass in seiner Gesamtheit zu erobern und Russland von der Krim zu vertreiben. (…)

Die Abspaltung des Donbass von der Ukraine war kein Verstoss gegen das Völkerrecht

seniora.org

Quelle: https://seniora.org/wunsch-nach-frieden/demokratie/die-abspaltung-des-donbass-von-der-ukraine-war-kein-verstoss-gegen-das-voelkerrecht

Die Abspaltung des Donbass von der Ukraine war kein Verstoss gegen das Völkerrecht

15. Juli 2022 Autor: David C. Hendrickson, übernommen mit freundlicher Genehmigung von GlobalBridge

18. Juli 2022

Willy Wahl

84-102 Minuten


«Die Menschen in den westlichen und zentralen Regionen der Ukraine unterstützten die neue revolutionäre Regierung in Kiew, die nun fest bei den Westmächten verankert ist, während eine entschiedene Mehrheit der Menschen auf der Krim und im Donbass für Selbstbestimmung eintrat   – d.h. nicht von Kiew regiert werden wollte   – und dafür Schutz suchte bei Russland. Hatten sie das Recht, dies zu tun? Die Logik des Gesetzes diktiert, dass sie es hatten. Dieses Recht war durch die vorherige Aufhebung der Verfassung auf sie übergegangen.»

Wer sich dafür interessiert, wie der Experte David C. Hendrickson in dieser ausserordentlich wichtigen Frage zu diesem Schluss kommt, der lese in der hier folgenden Übersetzung seiner Analyse zumindest die von uns fett gesetzten Sätze, vielleicht auch noch die von uns kursiv gesetzten Stellen, oder eben   – am besten natürlich   – den ganzen Text. Siehe am Ende des Beitrags die Verlinkung auf den ganzen Text in Deutsch inklusive die 52 Fussnoten und die Verlinkung auf das Original in englischer Sprache, ebenfalls inklusive der Fussnoten. (cm)

Und hier also die Übersetzung der Analyse von David C. Hendrickson:

Die Art und Weise, wie Kommentatoren die rechtlichen Streitfragen angehen, die durch Russlands Krieg in der Ukraine aufgeworfen werden, ist dem Problem nicht angemessen. Westliche Führer haben dabei ausschließlich die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine durch Russland im Blick, sowohl für die Geschehnisse von 2014 wie auch für jene von 2022. Mit territorialer Integrität ist das Prinzip gemeint, dass jeder Staat das Recht hat, sich in seinen eigenen Grenzen gegen Aggression von aussen zu verteidigen. Zweifellos ist das ein wichtiger Grundsatz des Völkerrechts. Er macht die Invasion oder Besetzung des Gebietes eines anderen Staates ausdrücklich zum unrechtmässigen Akt. Aber dieser Grundsatz allein durchdringt nicht entscheidend die genannten rechtlichen Fragen, weil seine Gewichtung neben anderen wichtigen Grundsätzen im Völkerrecht bewertet werden muss, insbesondere neben dem Recht auf Revolution und auf nationale Selbstbestimmung. (…)

Zum Autor: https://davidhendrickson.org/

Ein Botschafter, der einen Faschisten als Vorbild hat – Andrij Melnyk, Stepan Bandera und deutsche Kriegstreiber

Quelle: Ein Botschafter, der einen Faschisten als Vorbild hat – Andrij Melnyk, Stepan Bandera und deutsche Kriegstreiber

US-Staatsunternehmen NewsGuard zielt auf Consortium News – Joe LAURIA

consortiumnews.com

Quelle: https://consortiumnews.com/2022/06/02/us-state-affiliated-newsguard-targets-consortium-news/

US-Staatsunternehmen NewsGuard zielt auf Consortium News

02.06.2022

59-75 Minuten

Die mit dem Pentagon und dem Außenministerium verbundene Organisation, in deren Vorstand ein ehemaliger Direktor der NSA und der CIA sitzt, wirft Consortium News vor, „falsche Inhalte“ über die Ukraine zu veröffentlichen, berichtet Joe Lauria.

Von Joe Lauria

Speziell für Consortium News

Consortium News wird von NewsGuard „überprüft“, einer mit der US-Regierung verbundenen Organisation, die versucht, ein Narrativ über die Ukraine durchzusetzen und dabei abweichende Meinungen zu diskreditieren.

Die Organisation beschuldigt Consortium News, das 1995 von dem ehemaligen Investigativreporter der Associated Press, Robert Parry, gegründet wurde, „falsche Inhalte“ über die Ukraine zu veröffentlichen.

Sie bezeichnet wesentliche Fakten über die Ukraine, die in den Mainstream-Medien unterdrückt wurden, als „falsch“: 1) dass es 2014 einen von den USA unterstützten Staatsstreich gab und 2) dass der Neonazismus eine bedeutende Kraft in der Ukraine ist. Consortium News hat es sich zur Aufgabe gemacht, über wichtige Informationen zu berichten, die von den Konzernmedien verschwiegen werden.

NewsGuard hält diese Fakten jedoch für „Mythen“ und fordert Consortium News auf, diese „Fehler“ zu korrigieren.

Wer ist NewsGuard?

Ex-NSA- und CIA-Direktor Michael Hayden im Jahr 2015. (Gage Skidmore, Flickr CC BY-SA 2.0)

NewsGuard hat sich im Jahr 2018 als Richter über die Glaubwürdigkeit von Nachrichtenorganisationen etabliert. Auf der Titelseite der NewsGuard-Website ist zu lesen, dass NewsGuard „Partner“ des Außenministeriums und des Pentagons sowie mehrerer großer Unternehmen wie Microsoft ist. Die Art dieser „Partnerschaften“ ist nicht ganz klar.

NewsGuard ist ein privates Unternehmen, das sich vor den Verpflichtungen des Ersten Verfassungszusatzes schützen kann. Aber es hat Verbindungen zu ehemals hochrangigen US-Regierungsbeamten, zusätzlich zu seinen „Partnerschaften“ mit dem Außenministerium und dem Pentagon.

Im Beirat von NewsGuard sitzen unter anderem General Michael Hayden, der frühere Direktor der Central Intelligence Agency und der National Security Agency, Tom Ridge, der erste Direktor des US-Heimatschutzes, und Anders Fogh Rasmussen, ein ehemaliger Generalsekretär der NATO. NewsGuard sagt, dass seine „Berater NewsGuard mit Rat und Fachwissen zur Seite stehen. Sofern nicht anders angegeben, spielen sie keine Rolle bei der Festlegung der Bewertungen oder der Nährwertkennzeichnung von Websites und haben keinen Einfluss auf die Leitung oder das Management der Organisation“.

Co-CEO zusammen mit dem ehemaligen Verleger des Wall Street Journal, Louis Gordon Crovitz, ist Steven Brill, der in den 1990er Jahren Brill’s Content herausgab, ein Magazin, das sich als Wachhund der Presse verstand und die Rolle der Medien bei der Kontrolle der Regierung kritisierte. NewsGuard ist eine regierungsnahe Organisation, die Medien wie Consortium News bewertet und völlig unabhängig von Regierungen oder Unternehmen ist.

NewsGuard verfügt über ein Bewertungsverfahren, das dazu führt, dass eine Nachrichtenorganisation entweder ein grünes oder ein rotes Etikett erhält. Fox News und andere große Medien haben zum Beispiel ein grünes Label erhalten. (…)

Nuland-Pyatt Tape Removed From YouTube After 8 Years – Consortium News

A popular version, with subtitles, suddenly was made unavailable on Wednesday. The tape provides the smoking gun of U.S. involvement in 2014 Kiev coup. (Read the transcript). By Joe Lauria Special to Consortium News The smoking gun proving U.S. involvement in the 2014 coup in Kiev has been re

Quelle: Nuland-Pyatt Tape Removed From YouTube After 8 Years

Full transscript in German and Engl.:

Nuland-Pyatt-Band 20220525

Europäisches Versagen und der Ukrainekrieg

Gefunden bei:
Jochen Scholz
@JochenScholz2

Ein Artikel von Walther Bücklers
Deutschland und Frankreich versagten nicht nur in ihrer Funktion als Garantiemächte von Minsk II, sondern – wie die veröffentlichte Korrespondenz zum Thema zwischen Lawrow, Heiko Maas und seinem französischen Pendant Le Drian zeigte..

Quelle: Europäisches Versagen und der Ukrainekrieg