„Warum kritisieren Sie nie die Kriegstreiberei RUSSLANDS?“

caitlinjohnstone.substack.com

Quelle: https://caitlinjohnstone.substack.com/p/why-dont-you-ever-criticize-russias

„Warum kritisieren Sie nie die Kriegstreiberei RUSSLANDS?“

Caitlin JOHNSTONE

9-11 Minuten

„Warum kritisieren Sie nie die Kriegstreiberei Russlands?“ ist eine Frage, die mir oft mit großer Empörung gestellt wird. Die Leute können nicht verstehen, warum ich meine ganze Zeit damit verbringe, die Kriegstreiberei der Machtstruktur, unter der ich lebe, zu kritisieren, aber keine Zeit damit verbringe, die Regierung zu kritisieren, von der sie gewohnt sind, Kritik zu hören.

Es ist eine Frage, die aus der Verblendung und der Propaganda-Gehirnwäsche geboren wurde, und es gibt mehrere gute Antworten darauf. Hier sind einige meiner Favoriten.

„Warum kritisieren Sie nie die Kriegstreiberei RUSSLANDS?“

Zunächst einmal kritisiere ich tatsächlich manchmal Russlands Kriegstreiberei, und zwar in dem begrenzten Umfang, den ich in einer Zivilisation für notwendig halte, die absichtlich mit Kritik an Russlands Kriegstreiberei in maximaler Lautstärke überflutet wird. Diese Kritik geht in der Regel in etwa so: Putin ist verantwortlich für Putins Entscheidungen, und das US-Imperium ist verantwortlich für die Entscheidungen des US-Imperiums. Putin ist verantwortlich für die Entscheidung, in die Ukraine einzumarschieren, und das US-Imperium ist dafür verantwortlich, diesen Einmarsch zu provozieren.

Das ist eigentlich nicht kompliziert. Wenn ich jemanden dazu provoziere, etwas Schlechtes zu tun, dann trägt jeder von uns ein gewisses Maß an moralischer Verantwortung für das Schlechte, das getan wurde. Ein Großteil der modernen Apologetik des Imperiums dreht sich darum, so zu tun, als gäbe es keine Provokation; als sei dieses sehr einfache und grundlegende Konzept, das wir alle als Kinder gelernt haben, erst letztes Jahr von der russischen Regierung erfunden worden. Das ist bizarr und würdelos, und die Leute sollten sich schämen, so etwas zu tun. Sie wissen, was eine Provokation ist. Hör auf, dich wie ein Idiot zu verhalten. (…)

Putin hat sich auf die Seite der Hardliner geschlagen – und wird von den USA endlich ernst genommen …

Putin hat sich auf die Seite der Hardliner geschlagen  – und wird von den USA endlich ernst genommen …

06. Oktober 2022
Autor: Gilbert Doctorow – übernommen von globalbridge.ch
06. Oktober 2022

(Red.) Putins Rede am 30. September wird unterschiedlich bewertet. Gilbert Doctorow, Harvard-University-Absolvent und intimer Russland-Kenner, glaubt an eine Wende: Putins Bekenntnis zum Kurs der Hardliner habe in den USA ein Umdenken bewirkt. Man habe auch im US-Aussenministerium begriffen, dass es keinen Sinn mache, sich mit ihm immer noch mehr anzulegen  – was für den Rest der Welt mehr Sicherheit bedeute. Ein Kommentar.

Quelle: Politik

NATO – Raketen auf AKW?

Site logo imageDeutscher Freidenker-Verband e.V.NATO-Raketen auf AKW?

Webredaktion Aug 23
Über die Hysterie gegen Amnesty International und deutsche Waffen in der Ukraine
von Joachim Guilliard
Erstveröffentlichung am 19.08.2022 in der UZ

Der Bericht von Amnesty International (AI) über die Taktik der ukrainischen Streitkräfte, die Anwohner umkämpfter Stadtviertel als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen, sorgte im Westen für hysterische Abwehrreaktionen. Er stellt die Menschenrechtsorganisation offenbar auch selbst vor eine Zerreißprobe. Dabei sind die Vorwürfe alles andere als neu, wie selbst der „Faktenfinder“ der ARD einräumen muss. Auch etablierte westliche Medien und das UN-Kommissariat für Menschenrechte hatten über die weitverbreitete Praxis des ukrainischen Militärs berichtet, sich in Wohngebieten, Schulen und Spitälern zu verschanzen, und damit auch die Darstellung von russischer Seite, mit der sie Angriffe auf solche Ziele rechtfertigte, teilweise bestätigt. Mit der Bestätigung solch eklatanter Verstöße gegen das Kriegsrecht durch AI bekämen sie aber besonderes Gewicht.Obwohl die Organisation sich außenpolitisch überwiegend am Kurs von USA und EU orientiert und ihre Arbeit auf die Vorstellung von der Überlegenheit westlicher Werte stützt, wird ihr nun vorgeworfenen, auf der Seite Russlands zu stehen. Dies ist absurd, hat sie doch – wie ihre Vertreter zur Verteidigung selbst betonen – im Gegenteil ihre bisherige Arbeit ausschließlich gegen Russland gerichtet und zuvor keine Untersuchungen über ukrainische Kriegsverbrechen wie die Morde und Folterungen an russischen Kriegsgefangenen durchgeführt.An sich könnte der neue Bericht von AI dazu dienen, die Objektivität ihrer gegen Russland gerichteten Vorwürfe zu stärken.

Doch der Kern westlicher Kriegspropaganda beruht darauf, dass es in diesem Krieg nicht bloß um Unterstützung für einen Verbündeten geht, sondern um einen historischen Kampf zwischen „dem Guten“ und „dem Bösen“ schlechthin. Anders ließe sich eine Kriegspolitik auch kaum rechtfertigen, die die heimische Bevölkerung und Wirtschaft derart schwer belastet und die Gefahr der Eskalation in einen größeren Krieg birgt. Das Bild einer ukrainischen Armee, die nicht nur heldenhaft ihr Land gegen barbarische Horden verteidigt, sondern gar die „westlichen Werte“, verträgt keinerlei Flecken.Niemand wagt daher der Frage nachzugehen, mit welchen Waffen in den letzten Tagen das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja beschossen wurde. Da es seit März von russischen Streitkräften kontrolliert wird, kann der Beschuss logischerweise nur von ukrainischer Seite kommen. So kann Bundeskanzler Scholz am Donnerstag ungerührt die Lieferung weiterer Waffen ankündigen, „sehr, sehr viele, sehr weitreichende, sehr effiziente“. Auf die Idee, dass die Raketen und Granaten, die im größten Atomkraftwerk Europas einschlagen, vermutlich von westlichen Raketenwerfern abgefeuert werden, kommt anscheinend in Regierung und Opposition niemand.
Auch sonst wird kein Gedanken daran verschwendet, was die NATO-Waffen in den umkämpften Gebieten anrichten. Wenn ukrainische Truppen versuchen, Terrain zurückzuerobern, so feuern deutsche Panzer und Haubitzen nicht nur wieder – 77 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs – auf russische Truppen, sondern treffen unweigerlich auch die dortigen Häuser, Fabriken und Schulen.Im April hat der Bundeskanzler noch in Bezug auf die Lieferung schwerer Waffen vor der Gefahr der Eskalation in einen Welt- oder gar Atomkrieg gewarnt. Die Gefahr einer Katastrophe in Saporischschja allein sollte schon Grund genug sein, die selbstmörderische Politik, „Russland zu ruinieren“, zu stoppen.

Joachim Guilliard koordiniert das „Friedensbündnis Heidelberg“ und ist Mitglied des Deutschen Freidenker-Verbandes

Für Kriegstreiber ist es immer 1938: Notizen vom Rand der narrativen Matrix

Quelle: https://caitlinjohnstone.com/2022/07/29/for-warmongers-its-always-1938-notes-from-the-edge-of-the-narrative-matrix/

caitlinjohnstone.com
Für Kriegstreiber ist es immer 1938: Notizen vom Rand der narrativen Matrix
Autorin: Caitlin Johnstone
5-7 Minuten

Hören Sie sich eine Lesung aus diesem Artikel an:

Die Falken sagen immer, dass unsere geopolitische Situation der von 1938 ähnelt, so dass jeder Ruf nach Deeskalation, Diplomatie oder Entspannung als „Beschwichtigung“ dargestellt werden kann. Es ist nie 1919, als die Voraussetzungen für den Zweiten Weltkrieg geschaffen wurden, oder eines der frühen Jahre des 20. Jahrhunderts, in denen der Weg zum Ersten Weltkrieg leicht hätte abgewendet werden können.

Unsere Fetischisierung des Zweiten Weltkriegs hat die Tatsache verdrängt, dass es sich um das Schlimmste handelte, was je auf diesem Planeten geschehen ist. Das Trauma, das er unserer Spezies zugefügt hat, hallt bis zum heutigen Tag in unserem kollektiven Bewusstsein nach, und es wäre objektiv gut gewesen, ihn zu vermeiden.

Selbst wenn wir all die grandiosen, egozentrischen anglo-amerikanischen Erzählungen über den Zweiten Weltkrieg voll und ganz unterstützen, wollen wir keinen modernen Churchill und FDR, die sich tapfer gegen die Mächte des Bösen stellen. Was Sie wollen, ist, dass eine solche Haltung unnötig ist, weil der Konflikt vermieden wurde.

Aber so kann man in Washington und London keine politischen Punkte machen. So erzielt man keine Einschaltquoten als Nachrichtensender. So verkauft man als Waffenhersteller keine Waffen, und so treibt man als Imperium keine hegemonialen Ziele voran. Das ist der Grund, warum der Frieden kein Gehör findet.

Und, ach ja, habe ich erwähnt, dass es jetzt verdammte Atomwaffen gibt? Selbst die dümmsten Kriegstreiber sollten ihre Lieblings-Hollywood-Filme aus dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr in der modernen Welt nachspielen, denn es ist unmöglich, einen Weltkrieg zu gewinnen. Hören Sie auf, diesen „Es ist wie 1938“-Bullshit zu glauben. Es ist ganz und gar nicht wie 1938, und ein massiver Konflikt kann mit Sicherheit vermieden werden.

Wie das Tao Te Ching sagt:

Verhindere Ärger, bevor er entsteht.
Bringe die Dinge in Ordnung, bevor sie existieren.
Der riesige Tannenbaum
wächst aus einem winzigen Sprössling.
Die Reise von tausend Meilen
beginnt mit dem Boden unter den Füßen.

Oder wie wir im Westen sagen: Eine Unze Prävention ist ein Pfund Heilung wert.

Das Einzige, was dümmer ist als die Risiken, die unsere Führer mit unserer Welt eingehen, sind die Gründe, warum sie diese Risiken eingehen. Es geht nicht um etwas Edleres oder Gerechteres als den Wunsch, die Welt zu beherrschen. Es ist einfach nur dummer Machthunger von der Stange.

Wenn uns die Ukraine etwas gelehrt hat, dann, dass die USA und ihre Verbündeten auf jeden Fall so viele aggressive Provokationen wie möglich in Taiwan durchführen sollten.

Russland: Überschreiten Sie in der Ukraine nicht unsere roten Linien, sonst werden wir handeln.

US-Politiker: Die bluffen nur. Überschreitet diese roten Linien.

[Russland marschiert ein.]

China: Überschreiten Sie unsere roten Linien in Taiwan nicht, sonst werden wir handeln.

US-Politiker: Die bluffen nur. Überschreitet diese roten Linien.

Ich kann nicht glauben, dass wir ein ganz neues Land hinzufügen, mit dem wir einen Atomkrieg riskieren, nur weil Nancy Pelosi zu alt ist, um sich darum zu kümmern, dass sie über Taiwan abgeschossen wird.

Es sieht also so aus, als ob die Ukraine damit begonnen hat, mit Waffen aus US-amerikanischer Produktion russisches Territorium anzugreifen. In einer Zeit, in der gefährliche Eskalationen zwischen atomaren Supermächten fast an der Tagesordnung sind, hebt sich dieser Vorfall von den meisten anderen ab und verdient besondere Aufmerksamkeit. Es gibt viele, viele mögliche Szenarien, die einen nuklearen Schlagabtausch auslösen könnten, aber die Allianz USA/Ukraine/NATO, die ständig eine Angriffslinie auf Russland verfolgt, ist bei weitem der sicherste Weg dorthin. Bleibt zu hoffen, dass diese Option vom Tisch ist.

Die westlichen Mächte zensieren die russischen Medien nicht, um uns vor russischer Propaganda zu schützen, sondern weil sie der westlichen Propaganda in die Quere kommen.

Wenn man uns die Wahrheit über diesen Krieg sagen würde, gäbe es nicht so einen beispiellosen Vorstoß zur Zensur, zur Einschüchterung, zum Trollen und zum Schweigen für jeden, der fragt, ob wir belogen werden.

Menschen, denen es ideologisch verboten ist, den Kapitalismus als die offensichtliche Quelle der gesellschaftlichen Übel zu sehen, sind gezwungen, andere Dinge zu erfinden, um diese Übel zu beschuldigen, wie z.B. elitäre Pädophilen-Kabalen, Juden, Immigranten, die LGBT-Gemeinschaft und Satan.

Seine Herrscher zahlenmäßig weit zu übertreffen, sie aber nicht zu stürzen, weil man glaubt, der Status quo könnte einen eines Tages reich machen, ist dasselbe wie alle Macht der Welt zu haben und sie gegen ein Lotterielos einzutauschen.

Liebe so stark, dass sie dich erschreckt.

Schreibe auch nach deinem zwanzigsten Lebensjahr noch Gedichte.

Verwerfe jeden, der dir sagt, du sollst dir eine dicke Haut zulegen.

Meistere die Kunst, die Schönheit in jedem Moment zu sehen.

Finde genug innere Stabilität, um dich vom Leben zerstören zu lassen.

Lerne, dass es sicher ist, loszulassen: Man kann nirgendwo hinfallen.


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Video  – Oberst a.D. Richard Black: Die USA führen die Welt in den Atomkrieg

Video  – Oberst a.D. Richard Black: Die USA führen die Welt in den Atomkrieg

04. Mai 2022

  https://www.youtube.com/embed/CKM6X-Gfmng?rel=0&fs=1&wmode=transparent

Lesen Sie hier mehr: https://schillerinstitute.com/de/webcast-mit-helga-zepp-larouche-2/

Rückkehr der Taliban: Das Ende der Besatzung

marx21.de

Rückkehr der Taliban: Das Ende der Besatzung | marx21

56-68 Minuten


Was bedeutet der Sieg der Taliban in Afghanistan? Warum konnte Kabul so schnell erobert werden? Was passiert jetzt mit den afghanischen Frauen und warum unterstützen so viele Afghan:innen die Taliban? Nancy Lindisfarne und Jonathan Neale über die erneute Machteroberung der Taliban

Erstens: Die Taliban haben die Vereinigten Staaten besiegt.

Zweitens: Die Taliban haben gewonnen, weil sie mehr Unterstützung in der Bevölkerung haben.

Drittens: Das liegt nicht daran, dass die meisten Menschen in Afghanistan die Taliban lieben. Es liegt daran, dass die amerikanische Besatzung unerträglich grausam und korrupt war.

Viertens: Der Krieg gegen den Terror ist auch in den Vereinigten Staaten politisch besiegt worden. Die Mehrheit der Amerikaner:innen ist jetzt für den Abzug aus Afghanistan und gegen weitere Kriege im Ausland.

Fünftens: Dies ist ein Wendepunkt in der Weltgeschichte. Die größte Militärmacht der Welt wurde von den Menschen in einem kleinen, bitterarmen Land besiegt. Dies wird die Macht des amerikanischen Imperiums überall auf der Welt schwächen.

Sechstens: Die Rhetorik der Rettung der afghanischen Frauen wurde weithin benutzt, um die Besatzung zu rechtfertigen, und viele Feministinnen in Afghanistan haben sich auf die Seite der Besatzer gestellt. Das Ergebnis ist eine Tragödie für den Feminismus.

In diesem Artikel werden diese Punkte erläutert. Da es sich um einen kurzen Artikel handelt, behaupten wir mehr, als wir beweisen. Aber wir haben viel über Geschlecht, Politik und Krieg in Afghanistan geschrieben, seit wir dort vor fast fünfzig Jahren als Anthropologen Feldforschung betrieben haben. Am Ende dieses Artikels findest du Links zu vielen dieser Arbeiten, so dass unsere Argumente im Detail nachgelesen werden können. [1] (…)

Die unlösbaren Widersprüche von Daesh und der PKK/YPG, von Thierry Meyssan

| Damaskus (Syrien)

Was in der Levante geschieht, wissen wir nur durch die Kriegspropaganda des Landes, in dem wir leben. Wir ignorieren andere Standpunkte und, was noch wichtiger ist, wie sich unsere Armeen verhalten haben. Um das Wahre vom Falschen zu trennen, werden die Historiker in der Zukunft die verfügbaren Dokumente untersuchen müssen. Nun, was uns die westliche Militärdokumentation sagt, widerspricht den Aussagen der Politiker und dem Narrativ der Zeitungen. Nur wenn man die Strategie des Pentagons seit (…)

Quelle: Die unlösbaren Widersprüche von Daesh und der PKK/YPG, von Thierry Meyssan

„Es ist ZEIT zu sterben“

Globalcrisis-/globalchange NEWS

Stephan Best 20.04.2018

Hallo an die Listen,

nachdem die Anlässe für die massenhafte Ausweisung von russischen Botschaftern (Novitschok Vergiftung der Skripals) und die Raketenangriffe durch F. UK. US auf Syrien (Sarinanschlag auf Duma) sich als unhaltbare Fakenews erweisen und sogar inzwischen der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages auf Anfrage durch Alexander NEU, Die LINKE, (Douma-FUKUS-Angriff-gegen Völkerrecht-WDBT2018 04) bestätigt hat, dass es keine Berechtigung für eine militärische Gewaltanwendung auf Syrien gibt, zeichnen sich weitere Pläne des Westens ab, wie auch ohne diese Scheingründe militärisch weiter mit dem souveränen Staat Syrien verfahren werden soll und dabei Stimmung gegen dessen Hauptverbündete Russland und Iran gemacht werden kann. Insbesondere deutsche und und französische Truppen könnten hierbei eine bedeutendere militärische Rolle spielen, wofür es allerdings keinerlei völkerrechtliches Mandat gibt.

Den Hinweis auf diesen Artikel bei German Foreign Policy verdanke ich Hans Christian WÄCHTER, den er heute auf seinem Kurzblog wie folgt einleitete:
Es ist ZEIT zu sterben

„Warum fordern sie nicht, dass Lazarette, Krankenhäuser, Medikamente, Wasser und Nahrungsmittel nach Syrien geschickt werden? NEIN, SIE SIND GEIL AUF DEN NÄCHSTEN KRIEG.“

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Besatzungspläne

19.04.2018 GFP

BERLIN/WASHINGTON/RIAD (Eigener Bericht) – US-Pläne zur Stationierung einer arabischen De-facto-Besatzungstruppe in Syrien begleiten die deutschen Bemühungen um eine Beteiligung an der „Neuordnung“ des Landes. Washington will seine illegal in Syrien installierten Truppen abziehen, zugleich aber verhindern, dass Iran in dem Land weiter an Einfluss gewinnt. Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton verhandelt deswegen nun mit mehreren arabischen Staaten, darunter Saudi-Arabien, über die Bildung von Einheiten, die unter dem Vorwand, den Krieg gegen den IS fortsetzen zu wollen, im Nordosten und Osten des Landes stationiert werden sollen – unter offenem Bruch des Völkerrechts. US-Experten warnen, Riad werde das vor allem als Chance begreifen, den Stellvertreterkrieg gegen Iran zu intensivieren. Die Bundeswehr wäre involviert, weil Luftwaffen-Tornados ihre Aufklärungsdaten der Anti-IS-Koalition liefern, der auch Saudi-Arabien angehört. Unterdessen stellen deutsche Medien einen Einsatz der Bundeswehr in Nordsyrien zur Diskussion – um den Vormarsch türkischer Truppen dort zu verhindern.

Suche nach Ersatz

Hintergrund der US-Pläne, eine arabische De-facto-Besatzungstruppe in Syrien zu installieren, ist die Absicht der Trump-Administration, die eigenen Streitkräfte aus dem Land abzuziehen. Dies entspricht der Politik der Vorgängerregierung unter Barack Obama, die ebenfalls um eine Reduzierung der US-Einheiten im Nahen und Mittleren Osten bemüht war; Ziel ist es, sich stärker auf den Machtkampf gegen China zu konzentrieren und dafür ein größeres militärisches Potenzial zur Verfügung zu haben. Zur Zeit sind – offiziell im Rahmen des Krieges gegen den IS, der immer noch in Teilen Nordostsyriens präsent ist – rund 2.000 US-Soldaten im Nordosten und Osten des Landes stationiert, gegen den Willen der syrischen Regierung und ohne jede völkerrechtliche Grundlage. In Washington heißt es, man wolle damit vor allem auch dem Einfluss Irans in Syrien entgegenwirken. Ursprünglich hatte Washington vor, nach dem Abzug der US-Streitkräfte die kurdisch dominierten Syrian Democratic Forces (SDF) als Stellvertreter gegen Iran zu nutzen.[1] Daraus wird aber nichts, da ein erheblicher Teil der kurdischen Kräfte sich aktuell auf den Krieg gegen die türkischen Invasionstruppen in Nordsyrien konzentriert. Die US-Administration ist deshalb auf der Suche nach Ersatz. (…)

Der vollständige Text im Anhang:

Besatzungspläne GFP 20180419

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7581/

(…)

Bundeswehr nach Nordsyrien

Unterdessen stellen deutsche Medien alternative Besatzungspläne zur Diskussion. Sollten die US-Truppen aus Syrien abziehen, dann sei damit zu rechnen, dass die türkischen Streitkräfte einen Eroberungsfeldzug im kurdisch besiedelten Norden des Landes starteten, heißt es; dies müsse um jeden Preis verhindert werden. Frankreich sei diesbezüglich bereits aktiv geworden: Es habe sich nicht nur an der Ausbildung kurdischer Einheiten beteiligt; es habe zudem Spezialkräfte in der Region stationiert. Erst Ende März habe Präsident Emmanuel Macron den SDF Unterstützung zugesagt.[11] Dem solle sich die Bundesregierung anschließen: Eine „demonstrative französische und deutsche Truppenpräsenz in Nordsyrien“ könne „einen Krieg verhindern“, denn die Türkei werde nicht „der Kurden wegen einen Konflikt mit Europa wagen“. Für Berlin sei die Entsendung von Truppen nach Nordsyrien zwar „ein politischer Kraftakt und gesellschaftlicher Tabubruch“, doch seien die „Risiken … verhältnismäßig gering und der Nutzen enorm“.[12]

Weitere Links:

17. April 2018 um 11:34 Uhr | NDS

Gab es einen Gasangriff in Duma? Eine Reporterlegende hat da Zweifel

https://www.nachdenkseiten.de/?p=43542

TAGESSCHAU: Gutachten zu Syrien Luftangriff „grundsätzlich unzulässig“
Stand: 20.04.2018 15:10 Uhrhttps://www.tagesschau.de/ausland/syrien-angriff-gutachten-101.html

12. April 2018 – Peter Vonnahme

Gefährliche Anti-Russland-Hysterie: Nowitschok und das Gift der Theresa May
https://www.heise.de/tp/features/Gefaehrliche-Anti-Russland-Hysterie-Nowitschok-und-das-Gift-der-Theresa-May-4022365.html

04.04.2018
Jens Berger NDS– Fragen über Fragen

Abseits von Johnsons Lügen, Maas’ Verschwörungstheorien und der wieder einmal wie gleichgeschaltet wirkenden unkritischen Berichterstattung der großen Medien

haben sich auch einen Monat nach dem Giftanschlag leider nur sehr wenig belastbare neue Informationen ergeben.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=43283

Ciao Stephan Best

Seymour M. HERSH: Trump‘s Red Line; welt.de, 25.06.2017

Globalcrisis/globalchange NEWS

Stephan Best

26.06.2017

Hallo an die Listen,

der in SPRINGERS WELT am 24. Juni auf Englisch veröffentlichte Artikel (Siehe 1. Anhang als PDF) schlug bei einigen Kommentatoren bombenähnlich ein.

Der international bekannte Investigativ-Journalist Pepe Escobar postete gestern auf Facebook zu diesem Artikel:

„Absolute must read.

Trump’s „Syria policy“ in a nutshell.

The fact Sy Hersh simply cannot publish something like this in the US speaks not volumes, but whole libraries.“

Prof. Dr. Günter Meyer vom Zentrum für Forschung zur Arabischen Welt (ZEFAW) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hat die US-Version als False-Flag-Operation dekonstruiert:

https://www.rubikon.news/artikel/giftgasmassaker-war-false-flag-operation

Jens BERGER (NACHDENKSEITEN) kommt zwar nicht mit einer deutschen Übersetzung des Artikels der WELT heraus, will aber dennoch, dass Hershs piece mit den wichtigsten Aussagen Verbreitung findet:

26. Juni 2017 um 15:38 Uhr | Verantwortlich: Jens Berger

Seymour Hersh zu Assads angeblichem Giftgasangriff und Trumps angeblichem Vergeltungsschlag

Veröffentlicht in: Medien und Medienanalyse, Militäreinsätze/Kriege

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Der große alte Mann des investigativen politischen Journalismus hat wieder zugeschlagen. Seymour Hershs Artikel „Trump´s Red Line“ befasst sich mit dem angeblichen Giftgasangriff von Khan Scheikoun am 4. April 2017 und dem drei Tage später folgenden Luftangriff der USA auf einen syrischen Militärflugplatz. Laut Hersh, der sich wie gewohnt auf hochrangige Quellen im US-Sicherheitsapparat bezieht, gab es nie einen Giftgasangriff. Syriens Luftwaffe habe vielmehr ein hochrangiges Treffen von Kommandeuren islamistischer Gruppierungen mit einer konventionellen Bombe angegriffen. Die „Vergeltung“ der USA war demzufolge vor allem eine persönliche Entscheidung Trumps, bei der Militärberater das Schlimmste gerade noch verhindern konnten. Sehr interessant ist auch, dass Hershs jüngster Artikel exklusiv in der WELT am Sonntag erschienen ist. Sein alter Partner London Review of Books hat offenbar Angst, als prorussisch und prosyrisch zu gelten. Da muss man ausnahmsweise auch mal den Hut vor WELT-Herausgeber Stefan Aust ziehen, der dieses brisante Stück publizierte. Von Jens Berger.

Leider sind die deutschsprachigen Versionen des Hersh-Artikels „Trumps rote Linie“ und der Hintergrundbericht „Im Nebel des Kriegs“ hinter der Bezahlschranke von welt.de. Die englischsprachigen Versionen „Trump´s Red Line“ und „The Fog of war“ sind jedoch frei zugänglich.

Seymour Hersh ist eine lebende Legende. Der Pulitzer-Preisträger deckte unter anderem 1969 das Massaker von My Lai auf und machte die Welt 2004 auf die Folterpraktiken im US-Gefängnis Abu-Ghraib aufmerksam. Regelmäßig schreibt er über sicherheitspolitische Themen, vor allem über die US-Kriege im Nahen und Mittleren Osten. Hershs große Stärke sind seine Netzwerke. Er verfügt über zahlreiche hochrangige Insiderquellen in den Ministerien, den Geheimdiensten und dem Militär, die er in seinen Artikeln anonym zitiert. Genau dies wird ihm von seinen Kritikern paradoxerweise immer wieder vorgeworfen. Es ist schon seltsam, dass Quellenschutz immer dann hinterfragt wird, wenn die Quellen der „offiziellen Deutung“ widersprechen. Die WELT hat, so Redakteur Dirk Laabs, Hershs Quellen selbst überprüft und für glaubwürdig befunden. Dies gibt den Vorwürfen Hershs eine besondere Bedeutung, können sie doch nicht mehr wie üblich als antiamerikanisch abqualifiziert werden. Denn eines kann man Springers WELT nun wirklich nicht vorwerfen – dass sie antiamerikanisch sei.

Der „Giftgasangriff“, der wohl keiner war

Was hat sich also am 4. April 2017 in Syrien abgespielt? Hershs Quellen zufolge hatten die Russen schon längere Zeit ein zweistöckiges Gebäude im Norden der von Islamisten besetzten Stadt Khan Scheikoun im Visier. Dort sollte sich, Geheimdienstberichten zufolge, eine Art Kommandozentrale der Islamisten befinden. Nach einer Überwachung des Gebäudes durch Drohnen war man der Überzeugung, mit einem gezielten Luftschlag zum richtigen Zeitpunkt hochrangige Kommandeure der Dschihadisten ausschalten zu können. Der Angriff wurde von der syrischen Luftwaffe durchgeführt. Als Waffe kam offenbar eine moderne russische lasergelenkte Bombe mit 500 Pfund Sprengstoff zum Einsatz. Der Angriff wurde den US-Militärs zuvor im üblichen Rahmen angekündigt – eine Praxis, die verhindern soll, dass man sich gegenseitig im gefährlichen syrischen Luftraum in die Quere kommt. Im besonderen Fall ging es – so Hershs Quelle – jedoch auch darum, dass die US-Dienste ihre Informanten oder Agenten unter den Dschihadisten vor dem Anschlag warnen konnten.

Die Bombardierung war offenbar erfolgreich. Geheimdienstberichten zufolge konnten vier hochrangige Kommandeure ausgeschaltet werden. Was danach passierte, entzieht sich jedoch auch für Hershs Quellen jeglicher Kenntnis. Minuten nach der Bombardierung wurden über YouTube und die Sozialen Netzwerke bereits Filme und Bilder von vermeintlichen Giftgasopfern gezeigt – die Quelle waren meist Gruppierungen wie die „Weißhelme“; eine vom Westen finanzierte syrische NGO, die massiv in der Kritik steht, Teil eines Informationskriegs gegen Russland und Syrien zu sein.

Es ist unmöglich, den Vorfall wirklich objektiv zu bewerten, da es keine belastbaren Belege gibt. Unabhängige Inspektoren waren nie vor Ort, die Proben, die von der OPCW untersucht wurden, stammten aus Material, das das türkische Gesundheitsministerium von „Oppositionellen“ bekommen hat und entziehen sich daher jeder Aussagekraft. Hershs Version ist jedoch auch nicht über jeden Zweifel erhaben, da syrische und russische Erklärungen über den Vorfall deutlich von den Aussagen der Quelle Hershs abweichen . Warum sollten die Syrer und die Russen etwas von einem offenbar zerstörten „Chemiewaffenlager“ der Islamisten vermelden, wenn es gar kein solches Lager gab? Die Vergiftungen der Menschen vor Ort erklärt Hershs Quelle damit, dass im Erdgeschoss des zerstörten Gebäudes ein Lager für Düngemittel, Insektizide und chlorhaltige Desinfektionsmittel untergebracht war, das angeblich durch eine „Sekundärexplosion“ chemische Giftstoffe freigesetzt haben soll. Über jegliche Zweifel erhaben ist diese Version auch nicht. Wesentlich stärker ist da schon das Argument von Hershs Quelle, dass Assad nicht nur kein Motiv gehabt hat, sondern dass ein Giftgasangriff sogar ganz entschieden gegen die syrischen Interessen gerichtet sei.

„Was den meisten Amerikanern gar nicht in den Sinn kommt, ist, dass ein syrischer Giftgasangriff, den Bashar [al Assad] befohlen haben soll, die Russen zehnmal mehr verärgert hätte als den Westen. Die russische Strategie gegen den IS, die ja eine Kooperation mit dem Westen vorsieht, wäre dahin und Basahr [al Assad] wäre dafür verantwortlich, Russland vor´s Schienbein getreten zu haben, ohne die Konsequenzen für ihn zu bedenken. Würde Bashar [al Assad] so was tun? Wo er gerade dabei ist, den Krieg zu gewinnen? Wollt Ihr mich veräppeln?“

Trumps Vergeltungsschlag sollte uns beunruhigen

Über jeden Zweifel erhaben ist indes die offizielle Reaktion der USA. Trump verfolgte die Folgen des angeblichen Giftgasangriffs Hersh zufolge zusammen mit dem jordanischen König im Fernsehen und war vom ersten Moment an schockiert. „Unschuldige Babies“ – dafür musste irgendwer bezahlen und wenn die Medien Assad als Schlächter ausgemacht hatten, war er es halt, der die Vergeltung der USA zu spüren bekommen sollte.

Interessant ist, dass laut Hersh die US-Dienste mehrfach unterstrichen haben sollen, dass es kein Indiz für eine syrische Täterschaft und noch nicht einmal einen starken Beweis dafür gebe, dass es überhaupt einen „Giftgasangriff“ gegeben hat. Das soll Trump aber nicht davon abgehalten haben, eine Vergeltung anzuordnen. Es ging nicht mehr um das „ob“, sondern nur noch um das „wie“.

Beschlossen wurde der Vergeltungsschlag bei einem Treffen des inneren Zirkels auf Trumps Anwesen in Mar-a-Lago. Es gab offenbar vier Optionen, von denen zwei (gar nichts zu tun und ein Enthauptungsschlag mit einer Bombardierung der Paläste Assads) von vornherein ausgeschlossen wurden. Übrig blieb die letzten Endes beschlossene, eher symbolische Bombardierung eines syrischen Luftwaffenstützpunktes und eine groß angelegte Bombardierung zahlreicher Einrichtungen des syrischen Militärs. Dabei soll – so Hershs Quelle – die „politische Seite“, allen voran Trump und Außenminister Rex Tillerson, eigentlich die letztere Option bevorzugt haben. Glücklicherweise konnten die Militärberater, die darauf hinwiesen, dass einem groß angelegten Bombardement auch russische Soldaten in den Luftabwehrstellungen zum Opfer fallen würden, sich durchsetzen und man entschied sich für einen symbolischen Akt, der möglichst wenig Schaden verursachen sollte. Nachdem man vorher die Russen und damit indirekt auch die Syrer vorwarnte, blieben die Folgen überschaubar: Offenbar traf nur ein Bruchteil der 60 Marschflugkörper überhaupt das Ziel und zerstörte dort lediglich neun, ohnehin nicht mehr einsatzfähige, Flugzeuge. Es hätte schlimmer kommen können.

Nun ist Trump einer von uns!

Zugegeben – je mehr man über die Vorgänge erfährt, desto skurriler wird die ganze Geschichte. Vor allem sollte man dabei im Hinterkopf behalten, dass der US-Vergeltungsschlag im Westen als die eigentliche Amtseinführung des neuen US-Präsidenten gewertet wurde. Schaut her, auch Trump führt Kriege! Nun ist er einer von uns – ein „ganz normaler“ US-Präsident.

Die Lektion aus dem Vorfall lässt jedoch Schlimmes erwarten. Wenn es den Islamisten mit Hilfe gelungener PR-Arbeit gelungen ist, Trump einmal in die „Rote-Linie-Falle“ laufen gelassen zu haben, werden sie dies auch noch weitere Male probieren. Und dann kann Trump nicht mehr hinter seine eigene Doktrin zurück – er muss wieder Vergeltung üben und diese Vergeltung muss noch deutlicher ausfallen. So will es die Macho-Logik, der sich ein Trump allem Anschein nach unterworfen hat. Diesmal konnten ihn seine Berater noch davon abhalten, russische Militärs zu bombardieren und so eine internationale Krise auszulösen. Wird ihnen das beim nächsten Mal auch noch gelingen?

Auch die Bewertung des Giftgasangriffs als vermeintliche False-Flag-Aktion ist beunruhigend, zeigt sie doch, wie leicht es ist, eine willfährige Mehrheit der Medien ohne echte Belege hinters Licht zu führen. Qualitätskontrollen scheint es keine mehr zu geben, wenn quotenstarke Bilder von toten Kindern angeboten werden. Bleibt abzuwarten, ob die WELT selbst ihre Schlüsse aus diesem ungewöhnlichen Gastartikel zieht. Ihre kleine Schwester BILD gehörte im April jedenfalls zu den schrillsten Lautsprechern der islamistischen Propaganda.1

Der vollständige Artikel der NACHDENKSEITEN ist ebenfalls als 2. PDF angehängt

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Und hier zum Originaltext:

www.welt.de/politik/ausland/article165905578/Trump-s-Red-Line.html

Trump‘s Red Line

Von Seymour M. Hersh

25.06.2017

President Donald Trump ignored important intelligence reports when he decided to attack Syria after he saw pictures of dying children. Seymour M. Hersh investigated the case of the alleged Sarin gas attack.

On April 6, United States President Donald Trump authorized an early morning Tomahawk missile strike on Shayrat Air Base in central Syria in retaliation for what he said was a deadly nerve agent attack carried out by the Syrian government two days earlier in the rebel-held town of Khan Sheikhoun. Trump issued the order despite having been warned by the U.S. intelligence community that it had found no evidence that the Syrians had used a chemical weapon.

The available intelligence made clear that the Syrians had targeted a jihadist meeting site on April 4 using a Russian-supplied guided bomb equipped with conventional explosives. Details of the attack, including information on its so-called high-value targets, had been provided by the Russians days in advance to American and allied military officials in Doha, whose mission is to coordinate all U.S., allied, Syrian and Russian Air Force operations in the region.

Some American military and intelligence officials were especially distressed by the president’s determination to ignore the evidence. „None of this makes any sense,“ one officer told colleagues upon learning of the decision to bomb. „We KNOW that there was no chemical attack … the Russians are furious. Claiming we have the real intel and know the truth … I guess it didn’t matter whether we elected Clinton or Trump.“

Within hours of the April 4 bombing, the world’s media was saturated with photographs and videos from Khan Sheikhoun. Pictures of dead and dying victims, allegedly suffering from the symptoms of nerve gas poisoning, were uploaded to social media by local activists, including the White Helmets, a first responder group known for its close association with the Syrian opposition.

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– full text attached (pdf, 12 p) and available via www.welt.de/politik/ausland/article165905578/Trump-s-Red-Line.html

Ciao Stephan Best

Die Ukraine zwischen Faschismus, Pöbelherrschaft und Zerfall

Die Ukraine zwischen Faschismus, Pöbelherrschaft und Zerfall Und jetzt, im Mai 2016, wird es immer deutlicher, wenn nicht sogar unleugbar, dass das ganze „ukrainische Projekt“ ein völliges Schlamassel ist, womöglich noch schlimmer und weitaus gefährlicher als das Schlamassel in Libyen oder im Irak. von TheSaker                      […]

https://propagandaschau.wordpress.com/2016/05/17/die-ukraine-zwischen-faschismus-poebelherrschaft-und-zerfall/