Ukraine: Ein „Kreuzzug für Frieden im Donbass“- 100.000 marschieren nach Kiew

Der westliche Mainstream ist schon ein lustiger Haufen. In der Ukraine marschieren derzeit Hunderttausend Menschen Richtung Kiew. Der Mainstream ignoriert das. Viel wichtiger ein DW-Bericht am…

Quelle: Ukraine: Ein „Kreuzzug für Frieden im Donbass“- 100.000 marschieren nach Kiew

Riesiger Friedensmarsch auf Kiew

Stephan Best
globalcrisis/globalchange NEWS
15.07.2016

 

Hallo an die Listen,
nachdem erstaunlich große Volksbewegungen im Westen der Ukraine sich auf den Weg des Protests nach Kiew machen und die westlichen Mainstream-Medien darüber nicht berichten, verwundert es doch einigermaßen, dass auch auf den sonst verlässlichen Portalen nichts darüber zu finden ist. Nun möchten wir zwei Fundstellen dokumentieren, die mit Informationen dazu aufwarten: Willy Wimmer reflektiert die Rolle der (orthodoxen) Kirche bei der Moblisierung des Protestmarsches auf seniora.org, während Russia Insider bereits eine gewaltsame Unterdrückung der russisch-orthodoxen Aktion befürchtet. Dazu sprechen einige Kommentare aus der ukrainischen Administration eine deutliche Sprache. Offensichtlich passen diese Zehntausenden mit ihren Kreuzen und Heiligenbildern so gar nicht in das hierzulande medial gehätschelte Muster von Maidan- und Anti-Maidan Kräften in der Ukraine.

-=Beide Dokumente im Anhang!=-

Ciao Stephan Best
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seniora.org

Seniora.org – Riesiger Friedensmarsch auf Kiew

Willy Wahl

Von Willy Wimmer – 14. 07. 2016

Mit den Bildern aus der Ukraine wird das ganze Dilemma in Europa deutlich. In der Ukraine haben die Kirchen den Menschen noch etwas zu sagen und die Menschen lassen sich nicht alles durch die Regierenden bieten. Die Menschen wollen Frieden und sie gehen dafür nicht nur auf die Straßen. Sie pilgern über hunderte von Kilometern und nehmen damit unglaubliche Strapazen auf sich.

Der damit deutlich werdende Aufschrei der Menschen gegen die gegenwärtigen Verhältnisse ist so dramatisch, daß weder die Staatsgewalt noch die rechtsfaschistischen Kräfte es wagen, sich den Pilgern in den Weg zu stellen. Wo sind bei uns die Pilgerzüge, die sich den Kriegstreibern in den Weg stellen und wo die Kirchen, deren Priester den Menschen noch etwas zu sagen haben?

Die Bilder könnten gegensätzlicher nicht sein. Der Westen, der hinter dem schlimmen Schicksal der Ukraine steht und alles dort letztlich zu verantworten hat, glänzt durch Militärmanöver und dramatisches Säbelrasseln.

Dagegen zeigen die Menschen in einem tiefgläubigen Land mit ihren Friedenszügen, was der christliche Glaube in und für ein Volk bewirken kann. Wir im Westen sollten uns nicht täuschen, was die tatsächliche Lage in der Ukraine anbelangt.

Dabei ist es geradezu unglaublich, daß die Pilgerzüge im Westen der Ukraine ihren Ausgang genommen haben. In dem Teil der Ukraine, der schon dem Bilde nach an das alte Österreich erinnert und das bislang nach Westen oder in die Eigenstaatlichkeit strebte.

Wer in den letzten Jahren nach dem westlich unterstützten Putsch gegen die legitime Regierung in Kiew angenommen hatte, daß es keine staatliche Kooperation mit den alten faschistischen Strukturen in diesem Lande geben würde, sah sich enttäuscht.

Die Europäische Union hatte nicht das geringste dagegen einzuwenden, riesige Finanzströme dem „rechten Sektor“ zugute kommen zu lassen, solange sich diese Kräfte gegen den russisch-sprechenden Teil der Ukraine oder Rußland selbst einsetzen ließen. Der deutsche Widersinn kam dabei besonders deutlich zu Tage. Hier wurde der Verbotsantrag gegen die NPD beim Bundesverfassungsgericht eingereicht und deutsches Regierungsgeld stärkte die „Asow“-und sonstigen Bataillone im Kampf gegen alles das, was „russisch“ war und ist.

Die Pilgerzüge haben nichts von dem „an sich“, was in den letzten Jahren die Wiege des russischen Volkes in Europa so auseinandergetrieben hatte. Man muß sich in beiden Ländern nur einmal die Mehrzahl der Ehepaare ansehen, um eines feststellen zu können: Russen heiraten Ukrainer und umgekehrt. Hier haben nach dem Zerfall der Sowjetunion jene westlichen Kräfte angesetzt, die schon vor dem Ersten Weltkrieg über den Council on foreign relations aus Chicago alles unternommen haben, die österreichisch-ungarische Doppelmonarchie auseinander zu jagen.

Das für Mitteleuropa so desaströse amerikanische Modell wurde nach dem Zerfall der Sowjetunion nicht nur in der Ukraine umgesetzt. Rußland ist jetzt das Ziel. Dagegen stehen die Menschen in der Ukraine auf. Sie wollen sich ihre Mitmenschlichkeit nicht auch noch nehmen lassen. Und es ist das christliche Kreuz, das ihre Friedenspilgerzüge bestimmt.
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https://www.youtube.com/watch?v=yOAxKT5jLnEVideo vom Friedensmarsch Ukrainischer Orthodoxer nach Kiew, beeindruckend das „Volk“ – der Mut und die Konsequenz
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13. Juli 2016 Update 22:00 Noch ist alles ruhig. Die Regierung in Kiew tobt und fordert jetzt unverblümt den Rechten Sektor auf einzugreifen und die Ankunft in Kiew zu verhindern. Das ist aber bereits unmöglich geworden. Die Kreuzzüge werden immer umfangreicher und die schieren Menschenmassen sind einfach zu groß, als daß man sie noch stoppen könnte. Selbst Gewalt richtet gegen Hunderttausende aus drei Richtungen nichts mehr aus.Der ukrainische Geheimdienst SBU soll die riesigen Prozessionen beobachten, sich aber zurückhalten. Einzelne Gruppen des Rechten Sektors stehen auch bisweilen am Straßenrand, beschimpfen und bepöbeln die Pilger, trauen sich aber bisher nicht wirklich, die Leute anzugreifen.

Die Leute stehen überall am Straßenrand, verneigen sich, bekreuzigen sich. Immer mehr ziehen mit.

Der Zug, der aus dem Westen auf Kiew zuwandert, startete vom Heiligen Himmelfahrtskloster in Potschajiw in der Oblast Tarnopil aus. Am Auszug aus dem Kloster beteiligten sich mindestens 5.000 Gläubige was man nach Minute 3 des untenstehenden Videos gut sehen kann. Als die Prozession die erste Etappe erreichte, waren es schon Zehntausend Pilger, die im Namen von Liebe, Frieden und Gebet nach Kiew ziehen. Hier gibt es ein Video mit Aufnahmen davon:

http://quer-denken.tv/ukrainer-stehen-auf-zigtausende-auf-einem-friedensmarsch-nach-kiew/

14.07.2016 — http://russia-insider.com/en/politics/ukraine-about-start-war-against-orthodox-believers-video/ri15603

Ukraine is About to Start War Against Orthodox Believers (Video)
By Daniel REYNOLDS

For many people in war-torn countries, there is only one safe harbor left – the Church. They turn to religion in search for missing peace, love and hope. That’s what is happening today in Ukraine.
The immense Cross Procession began in the Donetsk region, in the east of the country, on July 3 as an initiative of the Ukrainian Orthodox Church of the Moscow Patriarchate. A week later, it was kept up by the western inhabitants of Ukraine, who launched their own procession in the Ternopol region on July 9. Both columns of believers are going to meet each other in Kiev on July 27 on the eve of the Rus Epiphany celebration.
More than ten thousand pilgrims (and counting) left their homes to join the Cross Procession. They pray for peace, love, and the absence of war in the country. In modern Ukraine, this is called Kremlin provocation.
Look at the blessed faces of these people (the large part of them are women, children and the elderly) who take part in this procession and try to identify Kremlin agents who are working hard to destabilize Ukraine.

Video — The Orthodox Church in Ukraine Organises All-Ukraine Orthodox Christian Sacred Procession;
YouTube, 13.07.201,6 6:37min – https://www.youtube.com/watch?v=pIZRV_ey238

Any success?

Probably not. It’s because you don’t have the fevered imagination of Ukrainian nationalists who see Russian aggression literally everywhere.

The infamous Ukrainian “Right Sector” nationalist movement has already organized provocations against the Orthodox believers, writes the Union of Orthodox Journalists. (1) They escorted the procession with red-and-black flags chanting, “Russia is an aggressor!”, “Thanks be to Dazhbog!”, and other BS.

Some Ukrainian public figures have already made radical statements:
Zoryan Shkiryak, acting advisor of the head of the Ministry of Internal Affairs, called the procession a, “FSB provocation”, and promised “to do everything possible to ruin vile Kremlin plans”. (2)

Ukrainian expert in politics, Yury Romanenko, offered to put crosses along the way of the Cross Procession with a promise to crucify its participants:

“Moscow popes are trying to organize the Cross Procession from Lugansk and Donetsk regions towards Kiev. If more precisely, not Moscow popes but the Kremlin with the popes’ support. What should we do? First, we should announce everywhere that all the participants will be crucified beyond the front line. Second, we should put crosses along the route of the procession in advance. The effect will be great.”

A well-known Ukrainian neo-nazi, Viktoria Reznichenko, wrote on her FB page: “We have to stop this scum. We have to get ready and unite our efforts. Offer concrete ideas: how will we kill, burn or shoot them down?”

Oh, well … what other way is it possible to deal with a big procession of defenseless people praying for peace?

Notes
(1) http://uoj.org.ua/novosti/vopros-very/pravoradikaly-pytalis-pomeshat-krestnomu-khodu
(2) https://www.facebook.com/zoryan.zoryan/posts/1124724974255115

Willy WIMMER Friedensmarsch 20160714.pdf
Willy WIMMER Friedensmarsch 20160714.docx
UKRAINE-cross-procession-to-kiev160714.pdf

Närrisches Kölle: Klitschko bekommt Adenauer-Preis für “beispielsloses Engagement für Demokratie und Frieden“-RT

Doppelte Standards und ein Journalismus, der seinen Namen verdient

Doppelte Standards und ein Journalismus, der seinen Namen verdient

Im Zusammenhang mit den sich jährenden Putschvorgängen auf dem Kiewer Maidan, der Absetzung des gewählten Präsidenten Janukowitsch und der bald sich anschließenden Sezession der Krim bekommen wir wieder allerlei Legenden, Halb- und Unwahrheiten in den Leitmedien aufgetischt, die alles andere als guten und verantwortlichen Journalismus darstellen.
Bei der Lektüre des Buches von Gabriele Krone-Schmalz fiel mir in diesem Zusammenhang eine Textstelle auf, die ich als ein Beispiel für ein Mindestmaß an journalistischer Redlichkeit halte, an dem die Berichterstattung über die Ukraine zu messen wäre. Ich habe mir erlaubt diese Passage einzuscannen. (Siehe Anhang als PDF)
KroneSchmalz_Maidan-Krim02

Trotz fehlender Fußnoten oder Belegstellen möchte ich dieses leicht verständliche Sachbuch sehr empfehlen!

Gabriele Krone-Schmalz
Russland verstehen – Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens
München 2015 S. 32-34

Stephan Best

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„globalcrisis-/globalchange-News“
Stephan Best sbest@gmx.net
blog: steven25.wordpress.com

Deutschlandfunk Legendenbildung – Sabine Adler

Deutschlandfunk – Sabine Adler

BeitragFr 20. Feb 2015, 17:23

Am heutigen Vormittag, Freitag, den 20.02.2015 wartete Frau Adler in den Informationen am Morgen wieder mal mit einem Beitrag auf,der in hohem Maße zur Desinformation der Zuhörerschaft beiträgt. http://www.deutschlandfunk.de/ukraine-das-jahr-nach-janukowitsch.1773.de.html?dram:article_id=312141

„Es war ein strahlend sonniger Donnerstagmorgen, als der ukrainische Präsident das Feuer auf die Demonstranten in Kiew eröffnen ließ. Einen Tag später nahm der Maidan Abschied von den über hundert Toten, aufgebahrt in offenen Särgen. Die Stunden von Viktor Janukowitsch waren gezählt. Inzwischen ist allen bewusst: Die Toten vom Maidan waren erst der Anfang. Mindestens 5500 Menschen verloren im Krieg ihr Leben, die Opfer von Debalzewe noch nicht mitgerechnet, 1,5 Millionen Ukrainer sind auf der Flucht. Russland hat sich die Krim einverleibt, der Osten des Landes steht in Flammen.Dass der ukrainische Präsident auf seine Landsleute schießen ließ, hatte den Maidan zum Kochen gebracht, und dass man mit Janukowitsch noch verhandelte, wie es die deutschen, polnischen und französischen Außenminister taten.

„Dem haben sie die Hand gegeben, diesem Banditen, Verbrecher, diesem Henker!“ – „Warum sind sie nicht alle gefeuert worden, Janukowitsch, Generalstaatsanwalt Pschonka, der Geheimdienst?“

„Er tritt nicht zurück, erklärt Vitali Klitschko. Das ist nicht realistisch.““

Die Täterverschweigung bei den Vorgängen, die nun dabei sind sich zu jähren, ist schon schlimm genug. Eine Journalistin von Rang sollte inzwischen über präzisere Informationen zum Hergang auf dem Maidan besitzen und darüber informieren. So als gäbe es nicht Umfragen und Untersuchungen über die Beweggründe und Anlässe der Kundgebungen auf dem Platz. Was aber ungeheuerlich erscheint, ist, dass ohne Schüsse von Scharfschützen auf Ordnungskräfte und Demonstranten zu erwähnen, so getan wird, als seien die Auftraggeber der Schüsse zweifelsfrei geklärt: Janukovitsch war’s! Ohne Spurensicherungen existierender BBC-Dokumentationen, von ÄrztInnen oder andere Zeugenaussagen auch nur zu erwähnen etc. kommen nicht einmal Zweifel an dieser Version zur Sprache.

Fast kommt es einem so vor, als folge Frau Adler vorauseilend den gestern bekannt gewordenen ‚Sprechanweisungen‘ des Auswärtigen Amtes die Ulrich Gellermann entsprechend kommentiert:

„Die Absetzung von Präsident Janukowitsch und die Einsetzung der Übergangsregierung sei keinesfalls ein Staatsstreich gewesen, fabuliert das AA-Papier. Glaubt man den Wahlbeobachtern der OSZE und anderen internationalen Beobachtermissionen, dann entsprach die ukrainische Präsidentschaftswahl, die Janukowitsch 2010 gewann, den internationalen Standards. Vertrieben wurden Janukowitsch und eine gewählte Regierung von bewaffneten Putschisten. Manche unbewaffnete Putsch-Führer wie Klitschko (Konrad-Adenauer-Stiftung) oder Jazenjuk (George-Soros-Stiftung) wurden aus dem Ausland bezahlt und gesteuert.“
http://www.rationalgalerie.de/kritik/steinmeiers-ukraine-direktive.html

Aber davon keine Silbe! So war der offenkundige Staatsstreich gegen einen sicher z.T. verhassten aber gewählten Präsidenten in dieser Sendung kein Putsch, der Janukovitsch und seine Minister hätten sich einfach so aus dem Staube gemacht, nicht um ihr Leben oder zumindest ihre körperliche Unversehrtheit zu retten. Und selbstverständlich waren nach ihrer Darstellung internationale Absprachen der Außenminister zur friedlichen Beilegung des Konfliktes inzwischen nichtig.

Es ließen sich noch weitere Desinformationen in diesem Artikel anführen, z.B über die Rolle von Oligarchen oder das Weglassen von Ursachen für die weitere Eskalation des Ukraine Konfliktes ( das Odessa-Massaker, der Abschuss von MH17 u.ä.), aber die zitierte Legendenbildung und Falschinformation in einem öffentlich-rechtlichen Medium mit dieser Verbreitung ist nicht hinnehmbar!

Zum Originalartikel bei Publikumskonferenz:

Zbigniew Brzezinski (Sommer 2014) im Gespräch über den Ukraine(krieg), die Krim, Russland und China.

Veröffentlicht am 21.12.2014

Zbigniew Brzezinski (Sommer 2014) im Gespräch über den Ukraine(krieg), die Krim, Russland und China anlässlich einer Preisverleihung in Breslau/Wroclaw.
Es wird der Einfluss der USA in der Ukraine verdeutlicht und „der Plan“ der USA, China gegen Russland auszuspielen.
Ebenfalls wird auf die Preisentwicklung des Erdöls eingegangen und die wirtschaftliche Isolation Russlands.

Zur besseren Lesbarkeit der deutschen Untertitel empfehle ich das Video immer wieder (bei Bedarf) anzuhalten.

Geschichtsklitterung des Ukrainischen Ministerpräsidenten Jazenjuks bleibt unmoderiert durch Tagesthemen

    • https://www.facebook.com/tagesschau/posts/10152968920374407?pnref=story

      Wegen unserer Berichterstattung aus Paris kommen wir erst jetzt zu einer Antwort auf die kritischen Anmerkungen zum Tagesthemen-Interview mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Jazenjuk. Die Kritiker des Interviews beanstanden diese Formulierung des ukrainischen Ministerpräsidenten: „Wir können uns alle sehr gut an den sowjetischen Anmarsch in die Ukraine und nach Deutschland erinnern. Das muss man vermeiden und keiner hat das Recht, die Ergebnisse des zweiten Weltkrieges neu zu schreiben. Und das versucht der russische Präsident Herr Putin zu machen.“ Dabei wechselte Jazenjuk mitten im Satz von ukrainischer Sprache ins Englische und sprach von „Invasion“, was die Übersetzerin mit“Anmarsch“ übersetzte. Somit ist nicht klar, worauf sich Jazenjuk in seinen Äußerungen bezog. Eine Intervention durch die Moderatorin war deshalb sowohl inhaltlich als auch technisch aufgrund der Simultan-Übersetzung nahezu unmöglich. Die Moderatorin hat im gesamten Interview nachweislich eine kritische Haltung gegenüber ihrem Interviewpartner eingenommen. Vorwürfe gegen die Redaktion der Tagesthemen und Pinar Atalay sind daher unbegründet.

  • Die Geschichtsklitterung des Arsenij Jazenjuk

    Am 7. und 8. Januar besuchte der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk Berlin. Am Mittwochabend war er bei den ARD-Tagesthemen zugeschaltet. Im Interview mit Moderatorin Pinar Atalay vermittelte Jazenjuk dabei eine Interpretation des Zweiten Weltkriegs, die man nur als rechtsradikale Geschichtsklitterung bezeichnen kann. Der Maidansieger selbst bestätigt damit einmal mehr Zweifel an den derzeitigen ukrainischen Machthabern. Von Stefan Korinth.