Leitmedien als neue Staatspartei

Paul Schreyer

heutejournal8. Mai 2018   —   Prof. Michael Meyen vom Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Uni München hat mein Buch „Die Angst der Eliten“ rezensiert. Meyen gehört zu den Gründern des 2017 entstandenen „Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft“, das Herrschaftskritik und Machtanalyse wieder verstärkt zum Gegenstand universitärer Forschung machen möchte. Es folgt seine Rezension.

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Karin LEUKEFELD Was unseren Blick auf den Syrien-Krieg trübt

Ungehaltenes Impulsreferat für die Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“ am 27. Januar 2018 in Kassel (1, 2).

Quelle: Was unseren Blick auf den Syrien-Krieg trübt

Davos und die herrschende Leere

Paul Schreyer

30. Januar 2018   —  Beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Nobelort Davos feierten sich vergangene Woche erneut die internationalen Geldeliten. Diesmal ging es dort auch um Fake News – auf dem Podium stritten Vertreter von New York Times, BBC und RT miteinander.

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Mathias BRÖCKERS Ken Jebsen verteidigt die Demokratie

Ken Jebsen verteidigt die Demokratie

9/11 ist bis heute der Lackmustest für echten Journalismus – wer die Legende von Osama und den 19 Teppichmessern nicht hinterfragt, hat in dieser Branche eigentlich nichts verloren.

Das große Etiketten-Kleben

Der „Fall Lederer vs. Jebsen“ wirft ein Schlaglicht auf die Debattenunkultur im Land.

 

 

Seit vier Wochen geht der Konflikt um eine Preisverleihung an Ken Jebsen durch die Öffentlichkeit. Eigentlich wollte ich in diesem Artikel die

Quelle: Das große Etiketten-Kleben

Zur Causa JEBSEN und LEDERER

globalcrisis/globalchange NEWS
18.11.2017
Stephan Best

Hallo an die Listen,

am 14.Dezember sollte im Berliner Kino BABYLON der Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik an Ken JEBSEN verliehen werden. Daraus wird leider nichts – zumindest wahrscheinlich nicht am geplanten Ort. Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer fand Wege und Mittel den Veranstaltungsort zu verhindern und unterfütterte seine Haltung mit Zuschreibungen für den zu Ehrenden, die den Tatbestand des Rufmordes erfüllen dürften.

In diesem Zusammenhang seien einige Texte dokumentiert. Zuerst die Bekanntmachung des Preisverleihs des Verlags Neue Rheinische Zeitung selbst. Darauf folgt ein Artikel der TAZ, in dem die Ablehnungsgründe des Berliner Senats zustimmend entfaltet werden. Gewissermaßen als Gegenrede dazu sind die Ausführungen von Mathias Broeckers zu betrachten, der die Laudatio bei der Preisverleihung halten wird. Abschließend sei noch ein Text aus derselben Feder angefügt, in dem Bröckers sich der Frage stellt, wie er eigentlich links geworden sei.

  • http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24255 (Unter diesem Link auch Kartenbestellung, der Laudator etc.)Berlin, 14.12.2017: Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik der Neuen Rheinischen Zeitung an Ken Jebsen
    KenFM – ein „Organ der Demokratie“

    Von Redaktion und Herausgebern der NRhZ
    Darf mensch in einer Demokratie Fragen stellen, Argumente austauschen, gegensätzliche Positionen vertreten? Ja, aber nur zwölf Minuten lang. Das empfiehlt der Bundespräsident der Jugend bei „Jugend debattiert“. Darf ein Journalist Fragen stellen, Argumente durchleuchten, Positionen verschiedener Interessengruppen gegenüberstellen. Ja, aber nicht alle Fragen, nicht in öffentlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten und nur mit genehmen Diskutanten. Warum die Macht der Macher unter Kontrolle gehalten werden muss, belegen einfache Beispiele der Kriegsrhetorik, die der Preisträger des Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik, Ken Jebsen, ständig in seinem unabhängigen Medienkanal KenFM zur Debatte stellt: „So sind illegale NATO-Angriffskriege heute ‚friedenssichernde Maßnahmen‘, bezahlte Killer werden uns als ‚moderate Rebellen‘ verkauft und ein US-Präsident, der während seiner gesamten Amtszeit Krieg geführt hat, darf auf dem Kirchentag in Berlin über seine humanistische Grundhaltung faseln und bekommt Applaus von Christen, die glauben kritisch zu sein.“ (Ken Jebsen)Ken Jebsen (Foto: arbeiterfotografie.com)

    KenFM entlarvt – für Vertreter der Machtelite völlig unerträglich – Widersprüche und stellt die Grundlage in Frage, warum die „westliche Wertegemeinschaft“ seit nunmehr 16 Jahren einen letztlich unbegründeten, verheerenden „Krieg gegen den Terror“ führt. Ken Jebsen, der ehemalige erfolgreiche ARD-Moderator und heutige Betreiber des crowdfinanzierten Medienportals KenFM fordert eine Ost- und eine Westerweiterung der Friedensbewegung.

    Für seinen aufklärerischen, unabhängigen, facettenreichen, urdemokratischen (Art. 5 GG) Journalismus erhält der vom Radiomann zum Fernsehmacher mutierte mutige Macher und Medienunternehmer Ken Jebsen den fünften „Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik“ der Neuen Rheinischen Zeitung, deren historisches, von 1848 bis 1849 von Karl Marx herausgegebenes Vorbild sich als „Organ der Demokratie“ betitelte.

    Die Preisträgerin und Preisträger der Vorjahre der vom Journalisten und Filmemacher Peter Kleinert (1937-2016) gegründeten Neuen Rheinischen Zeitung sind: Werner Rügemer (2008), Wolfgang Bittner (2010), Rolf Gössner (2012), Evelyn Hecht-Galinski (2014).

    Festveranstaltung am 14. Dezember 2017 in Berlin

    Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30,
    10178 Berlin (nahe Alex, gegenüber Volksbühne)
    http://www.babylonberlin.de
    Donnerstag, 14. Dezember 2017, 18 Uhr / Einlass 17:30 Uhr
    Eintritt: 12 Euro, (…)

  • Querfront-Preisverleihung abgesagt

Kein Raum für Jebsen

Im Berliner Kino Babylon sollte Ken Jebsen als mutiger Journalist geehrt werden. Kultursenator Lederer polterte, jetzt gab es eine Absage.

TAZ 14.11.2017

https://www.taz.de/Querfront-Preisverleihung-abgesagt/!5463066/

  • Kultursenator zieht Rufmord vom Leder – und schießt sich ins Knie

Posted on 15/11/2017 by Mathias Broeckers

http://www.broeckers.com/2017/11/15/kultursenator-zieht-rufmord-vom-leder-und-schiest-sich-ins-knie/

  • “Wie bist du eigentlich links geworden?”

Ist lechts gleich rinks?

von Mathias Bröckers Samstag, 18. November 2017

https://www.rubikon.news/artikel/wie-bist-du-eigentlich-links-geworden

-= Der vollständige Artikel findet sich als Anhang=-

Ciao Stephan Best

Mathias BROECKERS Links geworden 20171118.pdf

Neu: swprs.org – Swiss Propaganda Research

Quelle: Neu: swprs.org – Swiss Propaganda Research

Swiss Propaganda Research ist neu unter der Internetadresse swprs.org erreichbar. Damit wird der zunehmenden Bekanntheit des Medienforschungsprojekts Rechnung getragen. Wir bitten Sie, Ihre festen Verlinkungen entsprechend zu aktualisieren; Email- und WordPress-Abonnemente wurden automatisch übertragen, RSS-Feeds können hier angepasst werden.

Unsere Forschungsbeiträge haben seit der Lancierung des Projekts im Frühjahr 2016 insgesamt rund 1.5 Millionen Menschen im deutschprachigen Raum und darüber hinaus erreicht, wurden in diverse Sprachen übersetzt (darunter Englisch, Französisch, Norwegisch und Russisch), von mehreren Fachbüchern publiziert oder zitiert (zuletzt im Kompendium „Lügen die Medien?“ des Westend-Verlags), sowie in zahlreichen Präsentationen und Vorträgen verwendet.

Zu den Highlights der bisherigen Forschungstätigkeit zählen unter anderem:

  • Die NZZ-Studie, die als erste derartige Untersuchung in der Schweiz u.a. nachwies, dass die Neue Zürcher Zeitung in ihrer Syrien- und Ukraine-Berichterstattung zu 89% Propaganda-Botschaften der Konfliktpartei USA/NATO verbreitet.
  • Die SRF-Studie, die erstmals exemplarisch nachwies, dass das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) in seinen geopolitischen Beiträgen diverse Propaganda- und Manipulationstechniken auf redaktioneller, sprachlicher und audiovisueller Ebene einsetzt, die zudem durchwegs zugunsten der Konfliktpartei USA/NATO ausfielen.
  • Die Studie zu den globalen Nachrichtenagenturen, die anhand der führenden Tageszeitungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nachwies, dass deren geopolitische Berichterstattung zu 78% auf Meldungen der drei globalen Agenturen AP, AFP und Reuters basiert und zu 0% auf eigener investigativer Recherche.
  • Der Medien-Navigator 2017, der erstmals 80 deutschprachige Medien nach ihrer politischen und geopolitischen Ausrichtung klassifizierte.
  • Die Netzwerk-Grafiken, die erstmals die transatlantischen Medien-Netzwerke in der Schweiz, in Deutschland und in den USA grafisch darstellten.
  • Die erstmalige Analyse der SRF-Ombudsstelle, die aufzeigte, dass bei geopolitischen Themen keiner der untersuchten Schlussberichte stichhaltig ist.
  • Die Analyse des Jahrbuchs Qualität der Medien, wonach das Vertrauen in die Schweizer Medienunternehmen und Journalisten bei nur noch 39% bzw. 35% liegt. Beide Kennzahlen blieben in sämtlichen Schweizer Medien unerwähnt.
  • Zahlreiche weitere Kurzbeiträge zu geopolitischer Propaganda und Selbstzensur in Schweizer Medien sowie deren historische und geostrategische Hintergründe.
  • Hunderte Leserrückmeldungen – vom Schulkind bis zur Professorin und von der Pastorin bis zum Bundespolitiker – die ihre Begeisterung über unsere Arbeiten sowie ihre Enttäuschung über die traditionellen Medien zum Ausdruck brachten, sowie diverse Rückmeldungen (ehemaliger) Journalisten, die unsere Analysen aus persönlicher Erfahrung bestätigten.

Insgesamt stellen die obigen Resultate den deutschsprachigen Medien im Allgemeinen und den Schweizer Medien im Besonderen ein politisch durchaus nachvollziehbares, journalistisch und medientheoretisch indes bedenkliches Zeugnis aus.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Lesern und Medienpartnern für das bisherige Interesse und wünschen weiterhin eine spannende (und möglichst propagandafreie) Medienlektüre.

Das Team von Swiss Propaganda Research


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