Von ARD bis ZDF totgeschwiegen: Die Morde auf dem Maidan wurden bereits im Dezember 2013 vorbereitet

Während Telepolis, Rubikon und Propagandaschau schon von Tatsachen ausgehen, beschleicht mich von Anfang an die Frage, was kann diese drei Männen (ohne Not) dazu veranlasst haben sich als Ausführende Sniper in Interviews selbst zu bezichtigen? Ruhmsucht, Propaganda, Ablenkung von den wirklichen Auftraggebern?

RT Deutsch spricht jetzt (23.11.2017) erstmals von Zweifeln und benennt sie auch. Vor allem sei Saakaschwili zu dieser Zeit bereits in den USA gewesen und es sei fraglich, ob seine Befehlskette immer noch in Takt gewesen sei. RT nennt auch einen US amerikanische Verbindungsmann, der auf Verläufe auf dem Maidan Einfluss gehabt habe.

https://deutsch.rt.com/europa/61111-revolution-aus-hinterhalt-scharfschutzen-vom-maidan-stellen-sich/

-= Der RT Artikel als Anhang in PDF mit Hervorhebungen von mir=-

RT Mutmaßliche Scharfschützen 20171123

Die Propagandaschau

Nur politisch vollkommen unmündige Zeitgenossen glauben noch den von Staats- und Konzernmedien verbreiteten Unsinn, dass die Gewalt auf dem Maidan in Kiew, die den Putsch gegen den legitimen Präsidenten Janukowitsch im Februar 2014 herbeigeführt hat, von Seiten der regulären Polizeikräfte ausgegangen sei oder eine unabwendbare Eskalation eines irgendwie legitimierten demokratischen Protestes gewesen sei.

Der „most blatent Coup in History“, wie ihn der ehemalige Stratfor-Chef George Friedman nannte, wurde von langer Hand vorbereitet und Zeugen datieren nun erste Maßnahmen in den Dezember 2013.

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Who Unleashed the Civil War in Ukraine?

Who Unleashed the Civil War in Ukraine?.
http://russia-insider.com/en/who-unleashed-civil-war/ri7246

Ex-Ukrainian president Viktor Yanukovych intended to wait out Maidan, but the people in his circle had other ideas

Rostislav Ishchenko Subscribe to Rostislav IshchenkoThe text below is an excerpt from a longer essay from Rostislav Ishchenko, a prominent Russian commentator.
This article originally appeared at the Russian website Odnako. It was translated by Eugenia at The Vineyard of the Saker.


However, we need to thank for that [Maidan] not so much the US as Levochkin [Chief of Staff of ex-Ukrainian president Viktor Yanukovych]. He and Firtash [Ukrainian businessman, former associate of Yanukovych, and in post-Maidan Ukraine main financial backer of extremist Radical Party of Oleg Lyashko] providently protected their business in the association agreement, which was prepared under the watchful eye of the Chief of Staff of the president of Ukraine – that is, the very same Levochkin.

Therefore, after the signing the country economy was supposed to go downhill, most oligarchs to become poorer whereas the group of Levochkin-Firtash – to get richer. The refusal to sign the association agreement put an end to the financial and political wellbeing of the group. Levochkin, who was coordinating his activity with the US embassy from way back and was involved in the Maidan preparations, decided to use that mechanism to put pressure on Yanukovych and coerce him into signing the association agreement. He initiated the students’ Maidan, and then it did not make the proper impression on Yanukovych, provided the provocation with beating up the students, after which Maidan stopped being peaceful.

After that, Yuanukovych had only two-three weeks left to disperse Maidan, before his power began to crumble from the inside, before his nominally loyal ministers and generals started negotiations with the opposition about switching to their side, before the West actively intervenes. Yanukovych, too sure of the strength of his position and insignificance of Maidan, started long negotiations with the opposition trying to make Maidan go away by temporary concessions. As soon as his weakness became evident, the West entered the game. The regime was doomed.

Having learned form the previous Maidan, Yanukovych was prepared to defend himself. He intended to simply wait out Maidan behind the police cordons. The idea was: if they do not go away in half a year, then they will after a year; sooner or later they will give up. And then it was revealed that, in contrast with the army, the Ukrainian police are professional and well trained, and peaceful Maidan has no chance to overthrow the government. Only a military coup has that chance. (…)

 

Ex-MdEP Ina Kirsch zu den Todeschüssen auf dem Maidan, Einblicke in den Zustand der jetzigen Regierung, u. a. Interview Wiener Zeitung

Guten Tag zusammen,

im ausführlichen Interview mit der Wiener Zeitung vom 19.2. stellt die Unternehmensberaterin und frühere Europaabgeordnete Ina Kirsch ihre beruflichen und persönlichen Erfahrungen zum Hintergrund der Krise um die Ukraine, den zu erwartenden negativen Folgen des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine für Russland und die Ukraine sowie die Eskalation am 20. Februar dar, die unter dem Stichwort „Todesschüsse auf dem Maidan“ bekannt sind.

Das Interview liefert wichtige Details zu den Gründen, warum Janukowitsch das Assoziierungsabkommen auf Eis legen wollte, wozu zum einen die drohende Zahlungsunfähigkeit und die vom IWF im Gegenzug zu Krediten geforderte Schocktherapie gehörte.

Zudem bestätigt ihre Aussage zu den Geschehnissen am 20. Februar vor einem Jahr die Recherche des ARD-Monitorteams unter Stefan Stuchlik. Hier Auszüge aus dem Interview:

„Geschossen haben beide Seiten. Von wem es ausgegangen ist, konnte in diesem Moment niemand sagen. Auch die Polizisten von Berkut wussten nicht, woher die Schüsse kamen. Das geht aus deren Kommunikation hervor. Die mussten das erst einmal feststellen und suchten nach Scharfschützen. Andrij Schewtschenko, ein Abgeordneter der Partei Timoschenkos, der auf dem Maidan eine führende Rolle gespielt hat, hat sehr klar gesagt, die Polizisten seien damals zu ihm gekommen und hätten gesagt: Jemand schießt auf uns, mach doch was!

Wenn es so war, dass nicht allein Berkut verantwortlich war, sondern andere Scharfschützen: Wer könnten diese Schützen gewesen sein?
Es gibt einen Untersuchungsbericht. Der wird aber nicht veröffentlicht, weil darin Unangenehmes über Andrij Parubi, den nationalistischen Kommandanten des Maidan, stehen könnte. Das würde sich auch mit dem decken, was die BBC jetzt veröffentlicht hat: Dass nämlich die Schüsse aus dem Konservatorium und dem Hotel Ukraina gekommen sind. Das Konservatorium aber war unter vollständiger Kontrolle des Maidan. Und im Ukraina, das am 20. Februar zu einem Maidan-Lazarett wurde, nächtigten die westlichen Journalisten. Niemand kam ins Ukraina, ohne dass die Maidan-Leute das bemerkt hätten.

Soll das heißen, dass die Verantwortlichen für das Massaker nicht die Leute von Janukowitsch waren?

Zumindest nicht am Beginn. In den Medien war nach den Ereignissen von Snipern der Janukowitsch-Regierung die Rede, die von der Nationalbank aus geschossen hätten. Das war auch der Fall, aber erst am Nachmittag. Die Schießereien gingen aber schon am frühen Vormittag los. Die Ukrainer fragen, wenn etwas passiert, immer nach dem möglichen Nutznießer einer Situation. Das war nicht Janukowitsch.

Gibt es Indizien für andere Täter?

Es gibt mittlerweile genug Untersuchungsberichte, es tauchen viele Fragen auf. Warum sägt man beispielsweise Bäume ab, an denen man sehen kann, dass die Einschusslöcher aus einer anderen Richtung kamen? Es gibt Berichte amerikanischer ballistischer Experten, die sich die Einschusswinkel angesehen haben, auch auf den Schilden der Maidan-Kämpfer. Es wurde in deren Rücken geschossen. Dort waren allerdings keine Berkut-Einheiten. Wer geschossen hat, kann man nicht sagen, ich weiß es auch nicht. Aber es muss jemand gewesen sein, der ein klares Interesse an einer Eskalation hatte. Also nicht Janukowitsch, der sich ja nicht selbst stürzen wollte.“

Interessant sind auch ihre Einblicke in das spaltende, verbohrte und willkürliche Verhalten der jetzigen ukrainischen Regierung und deren innere Auflösung sowie die Nutzung der von Oligarch Kolomojski finanzierten Freiwilligenbataillone:

„Ein weiteres Problem sind die Freiwilligenbataillone. Die werden beispielsweise vom Oligarchen Ihor Kolomojski, dem Gouverneur von Dnipropetrowsk (von der Putsch-Regierung neu eingesetzt ES), bezahlt. Die Hauptaufgabe der Bataillone ist aber gar nicht so sehr der Kampf. Sie schützen vielmehr Kolomojskis Unternehmen und führen gewalttätige Übernahmen fremder Firmen durch. Sie stürmen einfach diese Unternehmen und verjagen die Leute dort, nach dem Mafia-Prinzip. Das ist jetzt möglich.“

Trotz ihrer Erkenntnisse hält sie eine Beteiligung des Westens am Umsturz „für ausgeschlossen“.
Das vollständige Interview ist abrufbar unter:

und als pdf-Datei im Anhang verfügbar.

Ukraine-Maidan-Todesschüsse-Kirsch-WienerZtg2015 02 19

Viele Grüße
Elke Schenk
globalcrisis/globalchange News

1) Ina Kirsch ist Unternehmensberaterin und eine intime Kennerin der Ukraine. Die deutsche Sozialdemokratin, die 13 Jahre lang im Europäischen Parlament arbeitete, war bis zum letzten Jahr Direktorin des European Centre for a Modern Ukraine (ECFMU). Die Organisation, die ihren Sitz in Brüssel hat, wurde 2011 gegründet, um im Zuge der EU-Annäherung der Ukraine für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Kiew und Brüssel zu sorgen.

Das Maidan Massaker: „It was not Yanukowitsch“

Veröffentlicht am 20.02.2015

Rund 100 Menschen, die symbolisch zur „himmlischen Hundertschaft“ verklärt wurden, starben während der „Maidan-Revolution“ vor genau einem Jahr. Aufgeklärt wurden die Morde jedoch nie. In Kiew fragen die neuen „Machthaber“ längst nicht mehr, wer geschossen hat. Für Präsident Poroschenko und Regierung sind die Täter, auch wenn die Fakten eine andere Sprache sprechen, unlängst klar: Die Regierung Janukowitsch.

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