Drängen die USA/NATO (mit Hilfe des WEF) auf eine Hungersnot im globalen Süden?

Drängen die USA/NATO (mit Hilfe des WEF) auf eine Hungersnot im globalen Süden?

Quelle: https://thesaker.is/is-us-nato-with-wef-help-pushing-for-a-global-south-famine/

Juni 06, 2022

104 Kommentare

Von Michael HUDSON und mit der Erlaubnis des Autors veröffentlicht

Ist der Stellvertreterkrieg in der Ukraine nur ein Vorspiel zu etwas Größerem, zu einer weltweiten Hungersnot und einer Devisenkrise für Länder mit Nahrungsmittel- und Öldefiziten?

Wahrscheinlich werden viel mehr Menschen an Hungersnöten und wirtschaftlichen Störungen sterben als auf dem ukrainischen Schlachtfeld. Es ist daher angebracht zu fragen, ob der scheinbare Stellvertreterkrieg in der Ukraine Teil einer größeren Strategie ist, mit der die Kontrolle der USA über den internationalen Handel und Zahlungsverkehr gesichert werden soll. Wir erleben eine finanziell bewaffnete Machtübernahme durch den US-Dollarkreis über den globalen Süden und Westeuropa. Wie können sich Länder ohne Dollarkredite der Vereinigten Staaten und ihrer IWF-Tochter über Wasser halten? Wie hart werden die USA vorgehen, um sie daran zu hindern, sich zu entdollarisieren und sich aus der wirtschaftlichen Umlaufbahn der USA zu lösen? (…)

Der Film: Der Marsch/ The March

globalcrisis/globalchange NEWS
Stephan Best, 10.03.2016
Hallo an die Listen,

diesen Film sah ich vor 25 Jahren und schon damals hielt ich ihn nicht für eine überzeichnete Groteske. Im Gegenteil! Bei aller Unterschiedlichkeit der hier dargestellten Fluchtursachen bleibt ein immer deutlicher werdendes Motiv der MigrantInnen vergleichbar: ‚Wenn ihr eure Wirtschafts- und Handelsbeziehungen (die heute ganz offen geopolitisch durch Kriege und gewaltsame Regimewechsel ausgetragen werden) nicht zu unseren Gunsten ändert, dann kommen wir eben zu euch!‘
Ciao Stephan Best

Auf Youtube finden sich 10 Teilsequenzen des Filmes. Engl. mit holländ. oder deutschen Untertiteln.

 Danke für diesen Hinweis der NETZFRAUEN auf dieses Zeitdokument!
 Auf FB ein ca. 20 minütiger Ausschnitt in deutscher Sprache mit Kernszenen:

„„Der Marsch“ beschrieb 1990 ein Szenario, wie wir es 2016 erleben.
Dieser Beitrag ist nicht mehr auf ‪#‎Youtube‬. Wir hoffen, dass dieser Beitrag nicht von Facebook entfernt werden muss!
„Der Marsch“ – Ein visionärer Film von 1990, der dem spanischen Fernsehen mit gutem Grund zu realistisch erschien: „Der Marsch“ beschrieb vor fünfundzwanzig Jahren ein Szenario, wie wir es jetzt in den spanischen Exklaven in Marokko erleben und nicht nur in Spanien, sondern in Calais, Idomeni und Griechenland – in der Festung Europa. „Wir kommen, da wir glauben, ihr lasst uns nicht sterben, wenn wir kommen.“

Der Marsch ist ein Film des Regisseurs David Wheatley über den Auswanderungsdruck aus den Entwicklungsländern. Der Film wurde 1990 nach dem Roman von William Nicholson gedreht. Er geht von einer unbestimmten Zukunft aus, in der auf Grund des Klimawandels große Teile Afrikas unbewohnbar geworden sind und in Europa die rassistischen Spannungen zugenommen haben.

Wir können nicht sagen, man habe uns nicht gewarnt. Die dramatischen Bilder der afrikanischen Flüchtlinge, die, aus dem armen Süden kommend, zu Tausenden die spanischen Exklaven in Marokko bestürmen und sich massenhaft gegen die Grenzen der dünn umzäunten Wohlstandsfestung Europa werfen. Diese Bilder haben wir schon einmal gesehen.

Damals, vor 25 Jahren, strahlte die ARD ein von der BBC produziertes Fernsehspiel mit dem Titel „Der Marsch“ aus, das den Aufbruch Zehntausender verzweifelter Menschen aus einem sudanesischen Flüchtlingslager erzählt. Fünf lange Jahre, so die Erfindung, hat es in Äthiopien und Somalia, im Tschad und im Sudan nicht mehr geregnet, und die Hilfsmittel aus Europa und den Vereinigten Staaten sind im Filz der korrupten Regime ihrer afrikanischen Heimatländer verschwunden. Was der britische Autor William Nicholson 1990 im Drehbuch zu „Der Marsch“ als düstere, biblisch unterlegte „Was wäre wenn“-Vision beschwor, hat heute, nur zwanzig Jahre später, beklemmende Aktualität gewonnen

Warum behandelt man uns wie Tiere?“ rufen noch heute die Flüchtlinge an dem Zaun in Melilla /Spanien. Lesen Sie dazu: Eine Schande! Friedensnobelpreisträger EU mit Schlagstöcken und Tränengas gegen Flüchtlinge

Die Antwort in „Der Marsch“ gibt der Anführer der Flüchtlinge, El-Mahdi, in Worten, die dem Zuschauer die Kehle zuschnüren. Den eilig nach Afrika entsandten Vermittlern der EU, die den Flüchtlingstreck zur Umkehr bewegen sollen, hält El-Mahdi entgegen: „Ihr habt in Europa so kleine Katzen. Es heißt, eine Katze kostet mehr als zweihundert Dollar pro Jahr. Lasst uns nach Europa kommen als eure Haustiere. Wir könnten Milch trinken, wir könnten eure Hand lecken. Wir könnten schnurren. Und wir sind viel billiger zu füttern.“
Der Film war ein Plädoyer für mehr Einsatz der Industrieländer für die Entwicklungsländer.
Mehr Info: https://goo.gl/72DMj7 „

Geiz ist NICHT geil – Wie an europäischen Lebensmitteln die Welt verhungert – netzfrauen

Geiz ist NICHT geil – Wie an europäischen Lebensmitteln die Welt verhungert – netzfrauen.

15.04.2014

Lebensmittel sind nicht mehr preiswert, sie sind billig. Die Rotstift-Aktionen von Aldi haben Auswirkungen auf den gesamten Handel. Viele Wettbewerber orientieren sich in der Gestaltung von Preisen am Discount-Marktführer und versuchen sich wiederum zu unterbieten. Es kommt zu einem Preiskampf zwischen Aldi und den Rivalen wie Lidl oder Rewe. (…)

Welthunger – Des Hungers unsichtbare Narben

Welthunger – Des Hungers unsichtbare Narben.

Columbus

06.05.2015 | 05:14 23

Des Hungers unsichtbare Narben

Welthunger Seit der Jahrtausendwende eilt die Welt statistisch von Erfolg zu Erfolg, gerade beim Hunger. Staaten und Medien feiern. Es könnte am unvollständigen Maßstab liegen.

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Columbus

Jean ZIEGLER: Ändere die Welt! Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen; Basler Zeitung, 14.03.2015

 
«Der Dschungel der Dritten Welt breitet sich nach Europa aus»
 
Der Nationalstaat ist am Ende, die UNO ein Ruinenfeld, Hunger und Gewalt breiten sich aus. Jean Ziegler sieht die Welt in seinem neuen Buch* am Wendepunkt und fordert zum Kampf auf.
 
BaZ: Herr Ziegler, Sie lehnen die heutige Weltordnung «intellektuell ab». Tat-sächlich hat man bei der Lektüre Ihres neuen Buches aber das Gefühl, dass Sie mit dieser Weltordnung sehr gut leben. Sie philosophieren, die Krawatte umgebunden und ein Glas Wein in der Hand, über den Hunger. Haben Sie kein schlechtes Gewissen?
Jean Ziegler: Doch, ich habe natürlich ein schlechtes Gewissen. Denn ich bin ja unglaublich privilegiert. Ich bin ein Weisser. Ich lebe in einem freien Land, ich hatte immer genug zu essen, das heisst meine Gehirnzellen konnten sich entwickeln. Ich bin ausserdem in einem friedlichen Mittelstandsmilieu aufgewachsen, mein Vater war Gerichtspräsident in Thun. Ich genoss die akademische Freiheit als Professor und hatte dazu noch ein Parlamentsmandat. Wenn ich in dieser Situation nicht kämpfen würde, könnte ich mich nicht mehr im Spiegel anschauen.
 
Sie stellen sich in Ihrem Buch die Lebensfrage selbst und beantworten sie nicht ganz: Was hat Ihnen der Kampf gebracht?
Die kannibalische Weltordnung ist brutaler und absurder denn je, und die Weltdik-tatur des globalisierten Finanzkapitals ist mächtiger als irgendwann zuvor. Aber wie Bertolt Brecht schrieb: «Ohne uns hätten sie (die Mächtigen) es leichter gehabt.»
 
Kommen Sie sich manchmal nicht wie ein Hofnarr vor, der zwar reden darf, letztlich aber nichts bewirkt?
Diese Frage dürfen Sie als Journalist nicht stellen.
 
Wieso nicht?
Die Frage «Was nützt es?» kann niemand beantworten. «Man kennt die Früchte der Bäume nicht, die man pflanzt», heisst ein senegalesisches Sprichwort. Mein Buch ist nicht ein Buch der Utopie, sondern ein Handbuch für den Kampf gegen die weltbe-herrschende Finanzoligarchie. Jeder von uns hat alle Waffen in der Hand, um die kannibalische Weltordnung zu stürzen.  (…)
 
*  Jean Ziegler: Ändere die Welt! Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen; 11. März 2015, Bertelsmann, München
 

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Martin Zeis
globalcrisis/globalchange NEWS