Afghanistan: Retrospective analysis and future forecast – CGTN

Afghanistan: Retrospective analysis and future forecast – CGTN
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Afghanistan: The Great Western Escape

The “Great Western Escape” from Afghanistan carries with it powerful imagery that speaks to the countless failures of the international coalition.
— Weiterlesen oneworld.press/

Die große westliche Flucht

Die „große westliche Flucht“ aus Afghanistan ist mit starken Bildern verbunden, die von den zahllosen Misserfolgen der internationalen Koalition zeugen.

Die Taliban übernehmen die Macht in Afghanistan viel schneller, als die meisten Beobachter erwartet haben, was zu einem Exodus des Westens aus dem vom Krieg zerrütteten Land führt. Mehr als ein Dutzend regionaler Hauptstädte sind in der vergangenen Woche von der Gruppe eingenommen worden, darunter auch die zweitgrößte Stadt Kandahar. Alle bereiten sich nun auf den scheinbar unausweichlichen Marsch der Taliban auf Kabul vor, obwohl die internationale Gemeinschaft immer noch verzweifelt versucht, in letzter Minute ein Friedensabkommen zu schließen, um dieses düstere Szenario abzuwenden. Einige Länder drohen auch damit, die Taliban nicht anzuerkennen, falls sie gewaltsam an die Macht zurückkehren, aber das dürfte sie nicht abschrecken.

Die „große westliche Flucht“ aus Afghanistan ist nun im Gange. Die USA haben gerade mehrere tausend Marinesoldaten entsandt, um die Evakuierung ihrer Bürger zu erleichtern, und flehen die Taliban an, ihre Botschaft nicht anzugreifen. Auch Kanada und das Vereinigte Königreich entsenden einige Truppen, um ihren Landsleuten zu helfen. Indien hat bereits einige seiner Bürger evakuiert und bereitet sich Berichten zufolge auf das Szenario vor, wie der vollständige Rückzug der Zivilbevölkerung und der Diplomaten erfolgen soll, falls die Taliban die afghanische Hauptstadt erreichen. Alle diese Länder haben Kabul uneingeschränkt unterstützt, haben aber trotz der Investitionen von zwei Jahrzehnten nichts vorzuweisen.

Die spürbare Panik in der internationalen Gemeinschaft und insbesondere unter den westlichen und mit dem Westen verbündeten Ländern wie Indien ist darauf zurückzuführen, dass sie es nicht geschafft haben, sich pragmatisch an die sich rasch verändernden Umstände anzupassen, die ihre Strategen schon lange hätten kommen sehen müssen. Die Afghanische Nationale Armee (ANA) war immer ein Papiertiger, der durch ausländische Luftunterstützung gestützt wurde. Außerhalb einiger weniger Städte verfügte sie nie über eine wirkliche Macht vor Ort. Als die USA aufhörten, die Taliban so häufig zu bombardieren, sammelten sich ihre Kämpfer in Massen und begannen, eine regionale Hauptstadt nach der anderen einzunehmen, wobei sie sich zunächst auf die Grenzregionen konzentrierten und nun ins Landesinnere vorstießen.

In weiser Voraussicht haben sie das Szenario ausländischer Streitkräfte, die Anti-Taliban-Vertreter aus den Nachbarländern unterstützen, vorweggenommen und versuchen nun sprichwörtlich (oder vielleicht sogar wörtlich), Kabul einzunehmen. All das Geld, das Kabuls Verbündete in Afghanistan investiert haben, wurde für Korruption und andere Projekte verschwendet, wie z. B. die Nutzung des Landes als Sprungbrett für die Destabilisierung der Nachbarländer durch bewaffnete Kämpfer, die von Zielen wie Pakistan als Terroristen angesehen werden. Es wurde nie etwas Substanzielles investiert, um das Leben der einfachen Afghanen zu verbessern und schrittweise die Herzen und Köpfe zu gewinnen, die für die Aufrechterhaltung ihrer Regierung erforderlich sind.

Indien hat zwar viel in afghanische Infrastrukturprojekte investiert und eine führende Rolle bei der Unterstützung von Anti-Taliban-Vertretern gespielt, aber erstere wurden von den Einheimischen als etwas Selbstverständliches angesehen, das sie zu Recht verdient haben, und nicht als Belohnung dafür, dass sie die Taliban in Schach gehalten haben, während letztere brutal und korrupt waren und damit kontraproduktiv die Wahrnehmung der Taliban in der Bevölkerung verbesserten. Indien hätte nach seinen ersten Erfolgen nach der Ankündigung der vollständigen Abzugspläne der USA Notstandsgespräche mit den Taliban aufnehmen können, hat dies aber – aus welchen Gründen auch immer – auf Kosten seiner Interessen abgelehnt.

Indien flieht nun aus Afghanistan, zusammen mit seinen westlichen Verbündeten, die alle beschämt abreisen und wissen, dass dieses Ergebnis nicht unvermeidlich war. Hätten sie sich aufrichtig für die Menschen in Afghanistan eingesetzt, wäre das alles vielleicht nicht passiert, aber sie alle verfolgten strategische Hintergedanken, die nie wirklich etwas mit dem Wiederaufbau dieses vom Krieg zerrütteten Landes zu tun hatten. Jeder von ihnen verbreitete im Ausland Propaganda, die die eigenen Entscheidungsträger nach einiger Zeit schließlich selbst glaubten und behaupteten, die Taliban seien nicht wirklich populär und daher zum Scheitern verurteilt.

Die „Große Flucht des Westens“ aus Afghanistan ist mit einer starken Symbolik verbunden, die von den zahllosen Misserfolgen der internationalen Koalition zeugt. Die Soft Power der sich zurückziehenden Streitkräfte wird von niemand anderem als ihnen selbst zerstört, nachdem sie der Welt gezeigt haben, dass sie nichts von dem erreichen konnten, was sie sich offiziell vorgenommen hatten, obwohl sie zwei Jahrzehnte und buchstäblich Billionen von Dollar in dieses Ziel investiert hatten. Nichts war jemals so, wie es zu sein schien, und keiner von ihnen war ehrlich darüber, was dort wirklich geschah. Die Wahrheit ist nun endlich ans Licht gekommen, und sie ist nicht schön, aber sie ist hoffentlich eine Lehre für alle, die daraus lernen wollen.
Von Andrew Korybko
Amerikanischer Politologe

-=Ende der maschin. Übersetzung=-

A Saigon moment in the Hindu Kush

A Saigon moment in the Hindu Kush


A Saigon moment in the Hindu Kush
The US is on the verge of its own second Vietnam repeated as farce in a haphazard retreat
from Afghanistan
by Pepe Escobar July 7, 2021


US Marines from the 2nd Battalion, 8th Marine Regiment of the 2nd Marine Expeditionary Brigade wait
for helicopter transport as part of Operation Khanjar at Camp Dwyer in Helmand Province in
Afghanistan on July 2, 2009. – The US pullout from the Pentagon’s once mighty Bagram Air Base in
the dead of night, while Taliban fighters pour across the country, looks a lot like a military defeat.
Photo: AFP / Manpreet Romana

And it’s all over
For the unknown soldier
It’s all over
For the unknown soldier
The Doors, “The Unknown Soldier”


Let’s start with some stunning facts on the Afghan ground.
The Taliban are on a roll. Earlier this week their PR arm was claiming they hold 218 Afghan
districts out of 421 – capturing new ones every day. Tens of districts are contested. Entire
Afghan provinces are basically lost to the government in Kabul, which has been de facto
reduced to administer a few scattered cities under siege.
Already on July 1, the Taliban announced they controlled 80% of Afghan territory. That’s
close to the situation 20 years ago, only a few weeks before 9/11, when Commander Ahmad
Shah Masoud told me in the Panjshir valley , as he prepared a counter-offensive, that the
Taliban were 85% dominant.
Their new tactical approach works like a dream. First, there’s a direct appeal to soldiers of
the Afghan National Army (ANA) to surrender. Negotiations are smooth and deals fulfilled.
Soldiers in the low thousands have already joined the Taliban without a single shot fired.

Foreign Minister Sergey Lavrov’s video address to the Sixth International Conference Russia and China: Cooperation in a New Era, Moscow, June 1, 2021

https://www.mid.ru/en/foreign_policy/news/-/asset_publisher/cKNonkJE02Bw/content/id/4759576 Mr Wang Yi, Mr Ivanov, Colleagues, friends, The further …

Foreign Minister Sergey Lavrov’s video address to the Sixth International Conference Russia and China: Cooperation in a New Era, Moscow, June 1, 2021

Insider view: the tragedy of the US Deep State

http://thesaker.is/insider-view-the-tragedy-of-the-us-deep-state/

Insider view: the tragedy of the US Deep State

May 12, 2021 10 Comments

By Pepe Escobar with cross-postings

Henry Kissinger, 97, Henry the K. for those he keeps close, is either a Delphic oracle-style strategic thinker or a certified war criminal for those kept not so close.

He now seems to have been taking time off his usual Divide and Rule stock in trade – advising the combo behind POTUS, a.k.a. Crash Test Dummy – to emit some realpolitik pearls of wisdom.

At a recent forum in Arizona, referring to the festering, larger than life Sino-American clash, Henry the K. said, “It’s the biggest problem for America; it’s the biggest problem for the world. Because if we can’t solve that, then the risk is that all over the world a kind of cold war will develop between China and the United States.”

In realpolitik terms, this “kind of Cold War” is already on; across the Beltway, China is unanimously regarded as the premier US national security threat.

Kissinger added US policy toward China must be a mix of stressing US “principles” to demand China’s respect and dialogue to find areas of cooperation: “I’m not saying that diplomacy will always lead to beneficial results…This is the complex task we have… Nobody has succeeded in doing it completely.”

Henry the K. actually must have lost the – diplomatic – plot. What Chinese Foreign Minister Wang Yi and Russian Foreign Minister Sergey Lavrov are now involved in, full time, is to demonstrate – mostly to the Global South – how the American-enforced “rules-based international order” has absolutely nothing to do with international law and the respect of national sovereignty.

At first I had archived these Henry the K. platitudes out of sight. But then someone who used to hold a stellar position at the top of the US Deep State showed he had been paying close attention.

This personality – let’s call him Mr. S. – has been one of my invaluable, trustworthy sources since the early 2000s. Mutual confidence was always key. I asked him if I could publish selected passages of his analysis, not naming names. Consent was given – ruefully. So fasten your seat belts. (…)

US-Anordnungen gegen Russland: Italien im Blick – von Manlio Dinucci (il manifesto, April 20, 2021)

https://ilmanifesto.it/ Manlio Dinucci Der italienische Außenminister Di Maio und der italienische Verteidigungsminister Guerini wurden dringend zu …

US-Anordnungen gegen Russland: Italien im Blick – von Manlio Dinucci (il manifesto, April 20, 2021)

Kissinger Warns Washington: Accept New Global System Or Face A Pre-WWI Geopolitical Situation

„…a breakdown of the order is inevitable. And the consequences of a breakdown would be catastrophic…“

Quelle: Kissinger Warns Washington: Accept New Global System Or Face A Pre-WWI Geopolitical Situation

Pepe ESCOBAR Why Russia is driving the West crazy

Why Russia is driving the West crazy

11778 Views February 10, 2021 85 Comments

by Pepe Escobar with permission and first posted on Asia Times

Future historians may register it as the day when usually unflappable Russian Foreign Minister Sergey Lavrov decided he had had enough:

We are getting used to the fact that the European Union are trying to impose unilateral restrictions, illegitimate restrictions and we proceed from the assumption at this stage that the European Union is an unreliable partner.

Josep Borrell, the EU foreign policy chief, on an official visit to Moscow, had to take it on the chin.

Lavrov, always the perfect gentleman, added, “I hope that the strategic review that will take place soon will focus on the key interests of the European Union and that these talks will help to make our contacts more constructive.”

He was referring to the EU heads of state and government’s summit at the European Council next month, where they will discuss Russia. Lavrov harbors no illusions the “unreliable partners” will behave like adults.

Yet something immensely intriguing can be found in Lavrov’s opening remarks in his meeting with Borrell: “The main problem we all face is the lack of normalcy in relations between Russia and the European Union – the two largest players in the Eurasian space. It is an unhealthy situation, which does not benefit anyone.”

The two largest players in the Eurasian space (italics mine). Let that sink in. We’ll be back to it in a moment.

As it stands, the EU seems irretrievably addicted to worsening the “unhealthy situation”. European Commission head Ursula von der Leyen memorably botched the Brussels vaccine game. Essentially, she sent Borrell to Moscow to ask for licensing rights for European firms to produce the Sputnik V vaccine – which will soon be approved by the EU.

And yet Eurocrats prefer to dabble in hysteria, promoting the antics of NATO asset and convicted fraudster Navalny – the Russian Guaido.

Meanwhile, on the other side of the Atlantic, under the cover of “strategic deterrence”, the head of the US STRATCOM, Admiral Charles Richard, casually let it slip that “there is a real possibility that a regional crisis with Russia or China could escalate quickly to a conflict involving nuclear weapons, if they perceived a conventional loss would threaten the regime or state.” (…)

Why Russia is driving the West crazy

Full document you will read here (PDF):

The Making of US Empire at the dawning of its end

21.01.2021 – https://asiatimes.com/2021/01/the-making-of-us-empire-at-the-dawning-of-its-end/

The Making of US Empire at the dawning of its end

by Pepe Escobar

As the Exceptional Empire gets ready to brave a destructive – and self-destructive – new cycle, with dire, unforeseen consequences bound to reverberate across the world, now more than ever it is absolutely essential to go back to the imperial roots.

The task is fully accomplished by

Tomorrow, the World: The Birth of U.S. Global Supremacy, by Stephen Wertheim, Deputy Director of Research and Policy at the Quincy Institute for Responsible Statecraft and a research scholar at the Saltzman Institute of War and Peace Studies at Columbia University.

Here, in painstaking detail, we can find when, why and especially who shaped the contours of US “internationalism” in a roomful of mirrors always disguising the real, ultimate aim: Empire.

Wertheim’s book was superbly reviewed by Prof. Paul Kennedy. Here we will concentrate on the crucial plot twists taking place throughout 1940. Wertheim’s main thesis is that the fall of France in 1940 – and not Pearl Harbor – was the catalyzing event that led to the full Imperial Hegemony design.

This is not a book about the U.S. industrial-military complex or the inner workings of American capitalism and finance capitalism. It is extremely helpful as it sets up the preamble to the Cold War era. But most of all, it is gripping intellectual history, revealing how American foreign policy was manufactured by the real flesh and blood actors that count: the economic and political planners congregated by the arch-influential Council on Foreign Relations (CFR), the conceptual core of the imperial matrix.

(…)