Atomkrieg ist machbar — Rationalgalerie Aktuell

14. August 2017

US-Präsident droht Nord-Korea atomar : Wie anders soll man Trumps Drohung mit „Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat“ gegen Nordkorea begreifen als eben atomar? Und kaum jemand scheint für diese Aggression geeigneter als die nordkoreanische Erbmonarchie, die sich…

über Atomkrieg ist machbar — Rationalgalerie Aktuell

Pepe ESCOBAR Putin and Trump stage-manage a win-win meeting

Seymour M. HERSH: Trump‘s Red Line; welt.de, 25.06.2017

Globalcrisis/globalchange NEWS

Stephan Best

26.06.2017

Hallo an die Listen,

der in SPRINGERS WELT am 24. Juni auf Englisch veröffentlichte Artikel (Siehe 1. Anhang als PDF) schlug bei einigen Kommentatoren bombenähnlich ein.

Der international bekannte Investigativ-Journalist Pepe Escobar postete gestern auf Facebook zu diesem Artikel:

„Absolute must read.

Trump’s „Syria policy“ in a nutshell.

The fact Sy Hersh simply cannot publish something like this in the US speaks not volumes, but whole libraries.“

Prof. Dr. Günter Meyer vom Zentrum für Forschung zur Arabischen Welt (ZEFAW) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hat die US-Version als False-Flag-Operation dekonstruiert:

https://www.rubikon.news/artikel/giftgasmassaker-war-false-flag-operation

Jens BERGER (NACHDENKSEITEN) kommt zwar nicht mit einer deutschen Übersetzung des Artikels der WELT heraus, will aber dennoch, dass Hershs piece mit den wichtigsten Aussagen Verbreitung findet:

26. Juni 2017 um 15:38 Uhr | Verantwortlich: Jens Berger

Seymour Hersh zu Assads angeblichem Giftgasangriff und Trumps angeblichem Vergeltungsschlag

Veröffentlicht in: Medien und Medienanalyse, Militäreinsätze/Kriege

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Der große alte Mann des investigativen politischen Journalismus hat wieder zugeschlagen. Seymour Hershs Artikel „Trump´s Red Line“ befasst sich mit dem angeblichen Giftgasangriff von Khan Scheikoun am 4. April 2017 und dem drei Tage später folgenden Luftangriff der USA auf einen syrischen Militärflugplatz. Laut Hersh, der sich wie gewohnt auf hochrangige Quellen im US-Sicherheitsapparat bezieht, gab es nie einen Giftgasangriff. Syriens Luftwaffe habe vielmehr ein hochrangiges Treffen von Kommandeuren islamistischer Gruppierungen mit einer konventionellen Bombe angegriffen. Die „Vergeltung“ der USA war demzufolge vor allem eine persönliche Entscheidung Trumps, bei der Militärberater das Schlimmste gerade noch verhindern konnten. Sehr interessant ist auch, dass Hershs jüngster Artikel exklusiv in der WELT am Sonntag erschienen ist. Sein alter Partner London Review of Books hat offenbar Angst, als prorussisch und prosyrisch zu gelten. Da muss man ausnahmsweise auch mal den Hut vor WELT-Herausgeber Stefan Aust ziehen, der dieses brisante Stück publizierte. Von Jens Berger.

Leider sind die deutschsprachigen Versionen des Hersh-Artikels „Trumps rote Linie“ und der Hintergrundbericht „Im Nebel des Kriegs“ hinter der Bezahlschranke von welt.de. Die englischsprachigen Versionen „Trump´s Red Line“ und „The Fog of war“ sind jedoch frei zugänglich.

Seymour Hersh ist eine lebende Legende. Der Pulitzer-Preisträger deckte unter anderem 1969 das Massaker von My Lai auf und machte die Welt 2004 auf die Folterpraktiken im US-Gefängnis Abu-Ghraib aufmerksam. Regelmäßig schreibt er über sicherheitspolitische Themen, vor allem über die US-Kriege im Nahen und Mittleren Osten. Hershs große Stärke sind seine Netzwerke. Er verfügt über zahlreiche hochrangige Insiderquellen in den Ministerien, den Geheimdiensten und dem Militär, die er in seinen Artikeln anonym zitiert. Genau dies wird ihm von seinen Kritikern paradoxerweise immer wieder vorgeworfen. Es ist schon seltsam, dass Quellenschutz immer dann hinterfragt wird, wenn die Quellen der „offiziellen Deutung“ widersprechen. Die WELT hat, so Redakteur Dirk Laabs, Hershs Quellen selbst überprüft und für glaubwürdig befunden. Dies gibt den Vorwürfen Hershs eine besondere Bedeutung, können sie doch nicht mehr wie üblich als antiamerikanisch abqualifiziert werden. Denn eines kann man Springers WELT nun wirklich nicht vorwerfen – dass sie antiamerikanisch sei.

Der „Giftgasangriff“, der wohl keiner war

Was hat sich also am 4. April 2017 in Syrien abgespielt? Hershs Quellen zufolge hatten die Russen schon längere Zeit ein zweistöckiges Gebäude im Norden der von Islamisten besetzten Stadt Khan Scheikoun im Visier. Dort sollte sich, Geheimdienstberichten zufolge, eine Art Kommandozentrale der Islamisten befinden. Nach einer Überwachung des Gebäudes durch Drohnen war man der Überzeugung, mit einem gezielten Luftschlag zum richtigen Zeitpunkt hochrangige Kommandeure der Dschihadisten ausschalten zu können. Der Angriff wurde von der syrischen Luftwaffe durchgeführt. Als Waffe kam offenbar eine moderne russische lasergelenkte Bombe mit 500 Pfund Sprengstoff zum Einsatz. Der Angriff wurde den US-Militärs zuvor im üblichen Rahmen angekündigt – eine Praxis, die verhindern soll, dass man sich gegenseitig im gefährlichen syrischen Luftraum in die Quere kommt. Im besonderen Fall ging es – so Hershs Quelle – jedoch auch darum, dass die US-Dienste ihre Informanten oder Agenten unter den Dschihadisten vor dem Anschlag warnen konnten.

Die Bombardierung war offenbar erfolgreich. Geheimdienstberichten zufolge konnten vier hochrangige Kommandeure ausgeschaltet werden. Was danach passierte, entzieht sich jedoch auch für Hershs Quellen jeglicher Kenntnis. Minuten nach der Bombardierung wurden über YouTube und die Sozialen Netzwerke bereits Filme und Bilder von vermeintlichen Giftgasopfern gezeigt – die Quelle waren meist Gruppierungen wie die „Weißhelme“; eine vom Westen finanzierte syrische NGO, die massiv in der Kritik steht, Teil eines Informationskriegs gegen Russland und Syrien zu sein.

Es ist unmöglich, den Vorfall wirklich objektiv zu bewerten, da es keine belastbaren Belege gibt. Unabhängige Inspektoren waren nie vor Ort, die Proben, die von der OPCW untersucht wurden, stammten aus Material, das das türkische Gesundheitsministerium von „Oppositionellen“ bekommen hat und entziehen sich daher jeder Aussagekraft. Hershs Version ist jedoch auch nicht über jeden Zweifel erhaben, da syrische und russische Erklärungen über den Vorfall deutlich von den Aussagen der Quelle Hershs abweichen . Warum sollten die Syrer und die Russen etwas von einem offenbar zerstörten „Chemiewaffenlager“ der Islamisten vermelden, wenn es gar kein solches Lager gab? Die Vergiftungen der Menschen vor Ort erklärt Hershs Quelle damit, dass im Erdgeschoss des zerstörten Gebäudes ein Lager für Düngemittel, Insektizide und chlorhaltige Desinfektionsmittel untergebracht war, das angeblich durch eine „Sekundärexplosion“ chemische Giftstoffe freigesetzt haben soll. Über jegliche Zweifel erhaben ist diese Version auch nicht. Wesentlich stärker ist da schon das Argument von Hershs Quelle, dass Assad nicht nur kein Motiv gehabt hat, sondern dass ein Giftgasangriff sogar ganz entschieden gegen die syrischen Interessen gerichtet sei.

„Was den meisten Amerikanern gar nicht in den Sinn kommt, ist, dass ein syrischer Giftgasangriff, den Bashar [al Assad] befohlen haben soll, die Russen zehnmal mehr verärgert hätte als den Westen. Die russische Strategie gegen den IS, die ja eine Kooperation mit dem Westen vorsieht, wäre dahin und Basahr [al Assad] wäre dafür verantwortlich, Russland vor´s Schienbein getreten zu haben, ohne die Konsequenzen für ihn zu bedenken. Würde Bashar [al Assad] so was tun? Wo er gerade dabei ist, den Krieg zu gewinnen? Wollt Ihr mich veräppeln?“

Trumps Vergeltungsschlag sollte uns beunruhigen

Über jeden Zweifel erhaben ist indes die offizielle Reaktion der USA. Trump verfolgte die Folgen des angeblichen Giftgasangriffs Hersh zufolge zusammen mit dem jordanischen König im Fernsehen und war vom ersten Moment an schockiert. „Unschuldige Babies“ – dafür musste irgendwer bezahlen und wenn die Medien Assad als Schlächter ausgemacht hatten, war er es halt, der die Vergeltung der USA zu spüren bekommen sollte.

Interessant ist, dass laut Hersh die US-Dienste mehrfach unterstrichen haben sollen, dass es kein Indiz für eine syrische Täterschaft und noch nicht einmal einen starken Beweis dafür gebe, dass es überhaupt einen „Giftgasangriff“ gegeben hat. Das soll Trump aber nicht davon abgehalten haben, eine Vergeltung anzuordnen. Es ging nicht mehr um das „ob“, sondern nur noch um das „wie“.

Beschlossen wurde der Vergeltungsschlag bei einem Treffen des inneren Zirkels auf Trumps Anwesen in Mar-a-Lago. Es gab offenbar vier Optionen, von denen zwei (gar nichts zu tun und ein Enthauptungsschlag mit einer Bombardierung der Paläste Assads) von vornherein ausgeschlossen wurden. Übrig blieb die letzten Endes beschlossene, eher symbolische Bombardierung eines syrischen Luftwaffenstützpunktes und eine groß angelegte Bombardierung zahlreicher Einrichtungen des syrischen Militärs. Dabei soll – so Hershs Quelle – die „politische Seite“, allen voran Trump und Außenminister Rex Tillerson, eigentlich die letztere Option bevorzugt haben. Glücklicherweise konnten die Militärberater, die darauf hinwiesen, dass einem groß angelegten Bombardement auch russische Soldaten in den Luftabwehrstellungen zum Opfer fallen würden, sich durchsetzen und man entschied sich für einen symbolischen Akt, der möglichst wenig Schaden verursachen sollte. Nachdem man vorher die Russen und damit indirekt auch die Syrer vorwarnte, blieben die Folgen überschaubar: Offenbar traf nur ein Bruchteil der 60 Marschflugkörper überhaupt das Ziel und zerstörte dort lediglich neun, ohnehin nicht mehr einsatzfähige, Flugzeuge. Es hätte schlimmer kommen können.

Nun ist Trump einer von uns!

Zugegeben – je mehr man über die Vorgänge erfährt, desto skurriler wird die ganze Geschichte. Vor allem sollte man dabei im Hinterkopf behalten, dass der US-Vergeltungsschlag im Westen als die eigentliche Amtseinführung des neuen US-Präsidenten gewertet wurde. Schaut her, auch Trump führt Kriege! Nun ist er einer von uns – ein „ganz normaler“ US-Präsident.

Die Lektion aus dem Vorfall lässt jedoch Schlimmes erwarten. Wenn es den Islamisten mit Hilfe gelungener PR-Arbeit gelungen ist, Trump einmal in die „Rote-Linie-Falle“ laufen gelassen zu haben, werden sie dies auch noch weitere Male probieren. Und dann kann Trump nicht mehr hinter seine eigene Doktrin zurück – er muss wieder Vergeltung üben und diese Vergeltung muss noch deutlicher ausfallen. So will es die Macho-Logik, der sich ein Trump allem Anschein nach unterworfen hat. Diesmal konnten ihn seine Berater noch davon abhalten, russische Militärs zu bombardieren und so eine internationale Krise auszulösen. Wird ihnen das beim nächsten Mal auch noch gelingen?

Auch die Bewertung des Giftgasangriffs als vermeintliche False-Flag-Aktion ist beunruhigend, zeigt sie doch, wie leicht es ist, eine willfährige Mehrheit der Medien ohne echte Belege hinters Licht zu führen. Qualitätskontrollen scheint es keine mehr zu geben, wenn quotenstarke Bilder von toten Kindern angeboten werden. Bleibt abzuwarten, ob die WELT selbst ihre Schlüsse aus diesem ungewöhnlichen Gastartikel zieht. Ihre kleine Schwester BILD gehörte im April jedenfalls zu den schrillsten Lautsprechern der islamistischen Propaganda.1

Der vollständige Artikel der NACHDENKSEITEN ist ebenfalls als 2. PDF angehängt

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Und hier zum Originaltext:

www.welt.de/politik/ausland/article165905578/Trump-s-Red-Line.html

Trump‘s Red Line

Von Seymour M. Hersh

25.06.2017

President Donald Trump ignored important intelligence reports when he decided to attack Syria after he saw pictures of dying children. Seymour M. Hersh investigated the case of the alleged Sarin gas attack.

On April 6, United States President Donald Trump authorized an early morning Tomahawk missile strike on Shayrat Air Base in central Syria in retaliation for what he said was a deadly nerve agent attack carried out by the Syrian government two days earlier in the rebel-held town of Khan Sheikhoun. Trump issued the order despite having been warned by the U.S. intelligence community that it had found no evidence that the Syrians had used a chemical weapon.

The available intelligence made clear that the Syrians had targeted a jihadist meeting site on April 4 using a Russian-supplied guided bomb equipped with conventional explosives. Details of the attack, including information on its so-called high-value targets, had been provided by the Russians days in advance to American and allied military officials in Doha, whose mission is to coordinate all U.S., allied, Syrian and Russian Air Force operations in the region.

Some American military and intelligence officials were especially distressed by the president’s determination to ignore the evidence. „None of this makes any sense,“ one officer told colleagues upon learning of the decision to bomb. „We KNOW that there was no chemical attack … the Russians are furious. Claiming we have the real intel and know the truth … I guess it didn’t matter whether we elected Clinton or Trump.“

Within hours of the April 4 bombing, the world’s media was saturated with photographs and videos from Khan Sheikhoun. Pictures of dead and dying victims, allegedly suffering from the symptoms of nerve gas poisoning, were uploaded to social media by local activists, including the White Helmets, a first responder group known for its close association with the Syrian opposition.

(…)

– full text attached (pdf, 12 p) and available via www.welt.de/politik/ausland/article165905578/Trump-s-Red-Line.html

Ciao Stephan Best

What Is Trump’s Middle East Doctrine and How China, Russia and Iran Are Dealing with It

Quelle: What Is Trump’s Middle East Doctrine and How China, Russia and Iran Are Dealing with It

Federico PIERACCINI | 30.05.2017 | WORLD

What Is Trump’s Middle East Doctrine and How China, Russia and Iran Are Dealing with It

Donald Trump’s first foreign visit has begun to define America’s foreign-policy posture. After almost two years of words and rhetoric, Trump has began to reverse his electoral promises with diametrically opposed actions. The most recent meetings with the King of Jordan and President Erdogan, in addition to the trips to Saudi Arabia and Israel, represent the foundations of a great alliance that seems to be directed towards halting the advance of the Shiite arc in the Middle East that is led by Iran and Syria (as well as Hezbollah) with the assistance of Russian military power and Chinese economic power.

Over the past 30 days, Donald Trump has been able to meet with the most important allies of the United States in Middle East. First of all, King Abdullah of Jordan, and then Erdogan of Turkey, were received at the White House. Then Trump went on a trip numbering several days to Saudi Arabia and Israel. In each of these meetings, major points of friction between parties were discussed in an effort to find a shared outcome in the interest of everyone. (…)

KenFM-Positionen 10: Trump – Chance oder Katastrophe für Europa?

Veröffentlicht am 28.04.2017 Donald Trump!
Das schlichte Erwähnen dieses Namens reicht, um Menschen auf dem gesamten Globus in zwei Lager zu spalten. Entweder man steht Trump wohlwollend gegenüber, wartet ab, was er tun wird oder man verachtet ihn, unabhängig davon, wie er während seiner Amtszeit handelt.Die, die Trump verachten, halten ihn für einen hochgefährlichen, egozentrischen Wirrkopf. Den Dieter Bohlen der USA. Nur, dass Trump nicht als Kopf einer Casting-Show agiert, sondern über die Codes der US-Atombomben verfügt. Trump hat es ins Weiße Haus geschafft. Wie konnte das passieren und was bedeutet sein Wahlsieg speziell für das Schicksal Europas? Anders als die bekennenden Gegner Trumps sind diejenigen, die ihn schlicht als Nachfolger Obamas sehen, nicht automatisch seine Fans. Ihnen fällt nur auf, dass Trump vor allem von den Massenmedien des Westens so dargestellt wird, wie zuvor all jene politischen Führer, die sich nicht bedingungslos den Interessen des amerikanischen Geldadels unterordnen wollen. Trump, das liegt auf der Hand, gehört einer anderen Elite als seine Vorgänger an, was nicht zwingend bedeutet, dass amerikanische Außenpolitik mit ihm besser wird. Entscheidend für die Beobachter ist, die Zeit des politischen Schwarz-Weiß-Denkens ist vorbei, was auch mit dem Aufkommen alternativer Medien und der Dynamik sozialer Netzwerke zu tun hat. Immer mehr Menschen rund um den Globus bilden sich ein eigenes, unabhängiges Weltbild, das deutlich komplexer ist, als von Konzern-Medien bisher vorgegeben. Hier läuft ein Lernprozess, der das, was man politische Analyse nennt, dorthin outsourced, wo es in einer echten Demokratie hingehört: an die Basis. Die Zeit der medialen Bevormundung ist mit dem Netz vorbei und macht die Frage „Trump – Chance oder Katastrophe für Europa?“ erst sinnvoll. Die Antwort darauf muss nämlich komplex sein und darf sich nicht vom Schubladendenken der medialen Gatekeeper manipulieren lassen. In der zehnten Ausgabe von Positionen geht es um weit mehr als Trump. Es geht darum, ob wir, die Bürger, in der Lage sind, uns unserer eigenen Scheuklappen zu entledigen.
Zu all diesen Fragen diskutierten im März diesen Jahres folgende Gäste miteinander:
Hans-Christof von Sponeck – Diplomat der Vereinten Nationen von 1968-2000; tätig u.a. in Pakistan, Ghana, Botswana, Irak
Andreas von Bülow – Mitglied des Deutschen Bundestages von 1969-1994 (SPD); Geheimdienstexperte und SachbuchautorFlorian
Ernst Kirner – a.k.a. Prinz Chaos II; politischer Aktivist und Liedermacher
Hannes Hofbauer – Journalist, Historiker und Verleger bei ProMedia
Inhaltsübersicht:
00:26:43 Die Chancen der Präsidentschaft Donald Trumps
00:35:07 Ist die Konfrontation Europa – Russland nur vertragt? Die Beziehungen zwischen dem Trump Lager und Russland
00:54:33 Wie kann sich der Einzelne einbringen um den Zusammenhalt in der Basisbevölkerung zu stärken?
01:09:17 Das Versagen der UNO und der repräsentativen Demokratie
01:21:33 Trump – sein Verhältnis zum Staat und dem Neoliberalismus
01:28:54 Politisches Handeln im Sinne des Miteinanders – Moralische Grundsätze und eine Aussöhnung mit Russland
01:33:15 Populismus und Politik: Wie sich Rückgrat und der Abbau von Feindbildern auswirken
01:50:30 Das neue Online-Magazin Rubikon
02:04:19 „Planetarismus“ – ein neues Verständnis der Welt
02:18:00 Was bedeutet Trump für Russland?
02:24:56 Wo liegt die Chance bzw. Katastrophe mit Trump?
+++
Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unters…

Selected articles: Trump’s Nuclear Obsession, Threat of Nuclear War against North Korea; globalresearch.ca, Apr 28, 2017

Gesendet: Samstag, 29. April 2017 um 04:43 Uhr
Von: „Global Research News“ <newsletter@globalresearch.ca>
Betreff: Trump’s Nuclear Obsession, Threat of Nuclear War against North Korea

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Trump’s Nuclear Obsession, Threat of Nuclear War against North Korea

By Global Research News
Global Research, April 28, 2017

Url of this article:
http://www.globalresearch.ca/selected-articles-trumps-nuclear-obsession-threat-of-nuclear-war-against-north-korea/5587470

The greatest threat to humanity is nuclear war.

While public opinion is largely misinformed regarding the impacts of a nuclear war , US “decision-makers” including president Trump are also unaware and misinformed as to the devastating consequences of their actions.

The production of nuclear weapons constitutes a multi-billion dollar bonanza for the Military-Industrial Complex. “Scientific opinion” on contract to the Pentagon “confirm” that the B61-11 and B61-12 tactical nuclear weapons are “peace-making” bombs “harmless to the surrounding civilian population because the explosion is underground”.

Those who decide on the use of nuclear weapons believe their own propaganda.

Global Research will be featuring on a regular basis a number of articles and reports on the dangers of nuclear war focussing on the scientific, policy and military dimensions.

Forward this selection of articles.

The objective is to build a cohesive and Worldwide campaign against nuclear weapons.

See Indepth Report: Global Research Articles on Nuclear War

Michel Chossudovsky, Global Research, April 28, 2017

* * *

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The Doomsday Forum”: Senior Military, Nuclear Weapons Officials Convene… America’s “$1 Trillion Nuclear Weapons Plan”. Take out Russia, Iran and North Korea?

By Prof Michel Chossudovsky, April 28, 2017

In June 2016 under the Obama administration, top military brass together with the CEOs of the weapons industry debated the deployment of nuclear weapons against Russia, China, Iran and North Korea.

The event was intended to sensitize senior decision makers. The focus was on building a consensus (within the Armed Forces, the science labs, the nuclear industry, etc) in favor of pre-emptive nuclear war.

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Is Trump Suffering from “WMD-Ophobia”? Leading Psychiatrists Express Concern at President’s “Dangerousness”, “Instability” and “Unpredictability”

By Felicity Arbuthnot, April 27, 2017

His threats to Iran and North Korea, the latter even invoking a possible US nuclear attack without, apparently, even being aware of the consequences, are the stuff of nightmares, indeed of the chilling film “The Day After.”

Someone should send the movie-loving President a copy.

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The Threat of Nuclear War, North Korea or the United States?

By Prof Michel Chossudovsky, April 28, 2017

These continuous threats and actions of latent aggression directed against the DPRK should also be understood as part of the broader US military agenda in East Asia, directed against both China and Russia.

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Washington Plans to Nuke Russia and China

By Dr. Paul Craig Roberts, April 28, 2017

The US military/security complex has clearly prevailed over Trump’s intention to normalize relations between the US and Russia, and anti-Russian venom continues to pour out of NATO and Washington’s European vassal states. The majority of the American people seem to have accepted the propaganda that Russia is the number one threat to the United States. With propaganda controlling the explanation, Washington’s aggressive actions are explained as defense against a threat and not as a policy that will end life on earth.

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War Against North Korea. THAAD Missile System Aimed at Russia, China, not DPRK

By Sputnik, April 28, 2017

North Korea’s missiles are short-range SCUDs with a range of 500 km (300 miles), medium-range Rodong 1s with a range of 1,300km (780 miles) whereas THAAD is most effect for long range and high altitude missiles.

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Mainstream Media Massively Hypes North Korean ‘Threat’ To America’s West Coast

By Media Lens, April 28, 2017

As if on cue, the US Navy has just provoked North Korea by deploying a strike force, including a nuclear-powered aircraft carrier, in its direction. The Guardian said this was ‘to provide a presence near the Korean peninsula’. Why the US should provide ‘a presence’ is not questioned; it is simply taken for granted that Washington is the world’s policeman.

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Trump’s North Korean Obsession

By Federico Pieraccini, April 27, 2017

The United States and its allies (South Korea and Japan) carried out two enormous exercises between March and April 2017. The first, focusing on land and sea operations and named Foal Eagle, involved tens of thousands of US and South Korean soldiers and naval warships. A few weeks later the Max Thunder 17 exercise kicked in, with dozens of aircraft involved. In both exercises the goal is to focus on the DPRK, with simulations of an attack by the United States and its allies by land, sea and air.

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Trump Talks Tough on North Korea

By Stephen Lendman, April 26, 2017

Trump’s rage for war heightens concerns. Waging it on the Korean peninsula risks possible nuclear confrontation – what all regional nations want avoided above all else.

See Indepth Report: Global Research Articles on Nuclear War

Disclaimer: The contents of this article are of sole responsibility of the author(s). The Centre for Research on Globalization will not be responsible for any inaccurate or incorrect statement in this article.

open.php?u=2cc48fb30f331d97157a65aa2&id=0de3aa15f7&e=73e89fee8d

Oliver STONE: „So it Goes“ – about Trump, Deep State, War Machine, Mass Media …

globalcrisis/globalchange NEWS
Martin Zeis
Dear all,
yesterday Oliver Stone (born 1946, film producer JFK, Snowden …) posted on Facebook a striking comment „So It Goes“ about the effective education of Donald Trump*, meanwhile hailed by the neocons, war-mongers of all stripes and the mass-media.
End of his fb-post Stone highly recommends his followers reading some articles by Robert Parry, Mike Whitney, Phil Giraldi and Bruce Cumings.
* see: Trump finds simple issues are rarely so simple – Policy reversals reflect steep learning curve, and elicit anger from his base by Peter BAKER; New York Times, Int. Edition, April 15-16  2017, p 1,6.
OLIVER STONE’s  Facebook post  19.04.2017
“So It Goes”
I confess I really had hopes for some conscience from Trump about America’s wars, but I was wrong — fooled again! — as I had been by the early Reagan, and less so by Bush 43. Reagan found his mantra with the “evil empire” rhetoric against Russia, which almost kicked off a nuclear war in 1983 — and Bush found his ‘us against the world’ crusade at 9/11, in which of course we’re still mired.
It seems that Trump really has no ‘there’ there, far less a conscience, as he’s taken off the handcuffs on our war machine and turned it over to his glorified Generals — and he’s being praised for it by our ‘liberal’ media who continue to play at war so recklessly. What a tortured bind we’re in. There are intelligent people in Washington/New York, but they’ve lost their minds as they’ve been stampeded into a Syrian-Russian groupthink, a consensus without asking — ‘Who benefits from this latest gas attack?’ Certainly neither Assad nor Putin. The only benefits go to the terrorists who initiated the action to stave off their military defeat.
It was a desperate gamble, but it worked because the Western media immediately got behind it with crude propagandizing about murdered babies, etc. No real investigation or time for a UN chemical unit to establish what happened, much less find a motive. Why would Assad do something so stupid when he’s clearly winning the civil war?
No, I believe America has decided somewhere, in the crises of the Trump administration, that we will get into this war at any cost, under any circumstances — to, once again, change the secular regime in Syria, which has been, from the Bush era on, one of the top goals — next to Iran — of the neoconservatives. At the very least, we will cut out a chunk of northeastern Syria and call it a State.
Abetted by the Clintonites, they’ve done a wonderful job throwing America into chaos with probes into Russia’s alleged hacking of our election and Trump being their proxy candidate (now clearly disproved by his bombing attack) — and sadly, worst of all in some ways, admitting no memory of the same false flag incident in 2013, for which again Assad was blamed (see Seymour Hersh’s fascinating deconstruction of this US propaganda, ‘London Review of Books’ December 19, 2013, “Whose sarin?”). No memory, no history, no rules — or rather ‘American rules.’
No, this isn’t an accident or a one-off affair. This is the State deliberately misinforming the public through its corporate media and leads us to believe, as Mike Whitney points out in his brilliant analyses, “Will Washington Risk WW3” and “Syria: Where the Rubber Meets the Road,” that something far more sinister waits in the background.
Mike Whitney, Robert Parry, and former intelligence officer Phil Giraldi all comment below. It’s well worth 30 minutes of your time to read. Lastly, below is a link to Bruce Cumings’s “Nation” analysis of North Korea, as he again reminds us of the purposes of studying history.
Mike Whitney, “Will Washington Risk WW3 to Block and Emerging EU-Russia Superstate,” Counterpunch, http://bit.ly/2oJ9Tpn
Mike Whitney, “Where the Rubber Meets the Road,” Counterpunch, http://bit.ly/2p574zT
Phil Giraldi, “A World in Turmoil, Thank You Mr. Trump!” Information Clearing House, http://bit.ly/2oSCGrW
Robert Parry, “Did Al Qaeda Fool the White House Again?”Consortiumnews, http://bit.ly/2nN88c0
Robert Parry, “Neocons Have Trump on His Knees,” Consortiumnews, http://bit.ly/2oZ5GyN
Robert Parry, “Trump’s Wag the Dog Moment,” Consortiumnews, http://bit.ly/2okwZTE
Robert Parry, “Mainstream Media as Arbiters of Truth,” Consortiumnews, http://bit.ly/2oSDo8A
Mike Whitney, “Blood in the Water: the Trump Revolution Ends in a Whimper,” Counterpunch, http://bit.ly/2oSDEo4
Bruce Cumings, “This is What’s Really Behind North Korea’s Nuclear Provocations,” The Nation, http://bit.ly/2nUEroH
Can we wake up before it’s too late? I for one feel like the John Wayne veteran (of war) character in “Fort Apache,” riding with the arrogant Custer-like General (Henry Fonda) to his doom. My country, my country, my heart aches for thee.