Die Schillerrede 2020 des Mediziners Prof. Dr. Christian Drosten

www.youtube.com/watch?v=RnB7ijNmzrw

Deutsches Literaturarchiv – Literaturmuseen

Die Schillerrede 2020 des Mediziners Prof. Dr. Christian Drosten (Charité Berlin).

Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, entdeckte 2003 den Erreger von SARS und forscht als »weltweit führender Experte im Hinblick auf Coronaviren« (Science) zur Covid-19-Pandemie.

Zum Vordenker ( Begriff unzutreffend, vgl. diesbezügliche Teile in der Rede, m.z. ) wurde er durch die transparente Verbreitung seiner Forschungsergebnisse und seinen NDR-Podcast, der jetzt mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Einen Sonderpreis des Communicator-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes erhielt er kürzlich zudem für »herausragende Kommunikation der Wissenschaft in der Covid-19-Pandemie«.

Mit der Schillerrede wird jährlich an den Geburtstag von Friedrich Schiller erinnert. Schiller wirkte nach seinem Medizinstudium kurzzeitig als Regimentsmedicus der württembergischen Armee, die Medizin prägte sein philosophisches Denken. (nach meinem Lernen von/über Schiller — v.a. erworben in den KLV an der ALU 1973 SoSem 1973 ff – ist diese Formulierung nicht ausgewiesen, m.z.) Martin Zeis

(…)

Weitere Informationen zur Marbacher Schillerrede finden Sie auf unserer Website www.dla-marbach.de

Covid-19 – In der Schweiz wird wieder entschieden, wer leben

Die Mittelländische Zeitung

GESUNDHEIT / WISSEN   ·   01. November 2020 
Covid-19 – In der Schweiz wird wieder entschieden, wer leben darf und wer sterben mussSpital Sion, eines der bereits überlasteten Spitäler in der Schweiz.

Spital Sion, eines der bereits überlasteten Spitäler in der Schweiz.DMZ – GESUNDHEIT / WISSEN ¦ Anton Aeberhard ¦
KOMMENTAR

Wie schon in der ersten Welle der Pandemie dürfte die Hälfte der Todesfälle auf Bewohner aus Altersheimen fallen. Einige stellen sich gegen eine Einweisung ins Spital. Im Wallis musste ein über 80-Jähriger mit Corona-Symptomen abgewiesen werden.
Eigentlich hätte das Spital Sion Platz für vier weitere Intensivbetten. Nur: Es fehlt das Personal.

Sicher eine der schwierigsten Fragen überhaupt – die Triage. Vom Moment, wenn nicht mehr genügend Platz und Personal da ist für alle behandlungsbedürftigen Patienten. Triage ist definiert als der Prozess, Notfallpatienten schnell einzuordnen, um die Priorität für die weitere Behandlung festzulegen. Für eine Notfallstation bedeutet dies, den richtigen Patienten den richtigen Ressourcen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zuzuführen. (…)


Prof. Dr. med. Paul R. Vogt sagt dazu: „Das Gesundheitswesen soll gerecht, funktionell und effizient sein. Es soll „ethisch“ sein und den Vorstellungen von „gut“ entsprechen. Das Primat im Gesundheitswesen besteht in den medizinischen Leistungen, welche zum Nutzen der Patienten erbracht werden. Das aktuelle Chaos in der zukünftigen Strategie für unser Gesundheitswesen basiert auf fundamentalen, krassen Fehlinterpretationen der Politik, der Ökonomie und der Gesellschaft als Ganzes, welche eine adäquate Reorganisation unseres Gesundheitswesens aus Eigennutz zum Schaden aller verhindern.“ (Auszug aus dem Manuskript 
Zur Reform des Gesundheitswesens – Ein auf Ethik und Medizin basierendes Konzept“ von Prof. Dr. med. Paul R. Vogt).

Corona-App: “Ein eklatanter Betrug”

Während Politik und Medien weiterhin nicht offen kommunizieren, veröffentlicht SPR Auszüge aus der vernichtenden Analyse von EPFL-Informatik-Professor Serge Vaudenay zur Intransparenz und den Siche…

Quelle: Corona-App: “Ein eklatanter Betrug”

Ignacio RAMONET Konfrontiert mit dem Unbekannten Die Pandemie und das Weltsystem Eine ausführliche Bewertung der Weltlage in Corona-Zeiten

Konfrontiert mit dem Unbekannten

Die Pandemie und das Weltsystem Eine ausführliche Bewertung der Weltlage in Corona-Zeiten

Ignacio RAMONET

Aus: Internationaler deutschsprachiger Rundbrief der Attac-Bewegung Sand im Getriebe – Sondernummer, Mai 2020

PDF-Version: http://www.attac.de/bildungsangebot/sighttp://www.attac.de/bildungsangebot/sig

Online Fassung: http://sandimgetriebe.attac.at

Mail: sig@attac.de Ignacio Ramonet Konfrontiert mit dem Unbekannten Die Pandemie und das Weltsystem Eine ausführliche Bewertung der Weltlage in Corona-Zeiten

Sieben Publikationen haben beschlossen, diesen Beitrag von Ignacio Ramonet gemeinsam zu verbreiten: Nodal (Argentinien), https://www.nodal.am/2020/04/la-pandemia-y-el-sistema-mundo-por-ignacio-ramonet/ , Le Monde diplomatique en español (Spanien) https://mondiplo.com/la-pandemia-y-el-sistema-mundo , Le Monde diplomatique Edición Cono Sur El Diplo (Buenos Aires), Le Monde diplomatique Edición Chilena (Santiago de Chile), La Jornada (Mexiko), Cubadebate (Kuba) und Mémoire des luttes (Frankreich) mit einer Kurzfassung. amerika21 ist die achte Publikation –

Übersetzung: Klaus E. Lehmann, https://amerika21.de/analyse/239731/die-pandemie-und-weltsystem-teil-iii

Die Redaktion von „Sand im Getriebe“ bedankt sich bei Amerika21 für die freundliche Genehmigung der Veröffentlichung.

Der vollständige Text als PDF: Ramonet_-_Die_Pandemie_und_das_Weltsystem

Die ewige Gelbe Gefahr – NDS

Die ewige Gelbe Gefahr
Wie die Berichterstattung der deutschen Medien dabei hilft, China zum Feindbild Europas und der NATO aufzubauen. China ist ein furchtbares Land. Eine Diktatur, ein korrupter Einparteienstaat, der die Menschenrechte mit Füßen tritt, in dem die Zensur regiert und dessen kommunistische Partei sich allein durch Unterdrückung der eigenen Bürger und massive Propaganda der Staatsmedien an der Macht halten kann. Wer die Entwicklung der letzten Jahre und Chinas stetig wachsenden Einfluss auf der internationalen Bühne mitverfolgt hat, der muss den Eindruck gewinnen, dass das chinesische Regime seinen absoluten Machtanspruch auch auf den Rest der Welt auszubreiten gedenkt. Die Expansion des autoritären China ist eine Gefahr für die freiheitliche westliche Welt und damit auch für Deutschland. So oder so ähnlich muss der Eindruck sein, wenn man deutsche Medien liest.
Von Walther Bücklers

Quelle: Die ewige Gelbe Gefahr

If you think the coronavirus lockdown is worse than the disease, you don’t understand the disease

By Stephen Gowans May 16, 2020 It’s no accident that one of the world’s great morons—he who thinks injecting disinfectants and shining bright lights …

If you think the coronavirus lockdown is worse than the disease, you don’t understand the disease

‚No Evidence Coronavirus Was Made in a Chinese Lab‘ Fauci Says

‚No Evidence Coronavirus Was Made in a Chinese Lab‘ Fauci Says

By teleSUR

May 05, 2020 „Information Clearing House“ – Trump insists that his administration has evidence that the virus was created in Wuhan city.

 

The National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) Director Anthony Fauci Monday reiterated that there is no scientific evidence to claim that the SARS-CoV coronavirus was created in a laboratory. His statement contradicts again the theory on the origin of COVID-19 defended by the U.S. President Donald Trump and Secretary of State Mike Pompeo.

„If you look at the evolution of the virus in bats and what’s out there now, [the scientific evidence] is very, very strongly leaning toward this could not have been artificially or deliberately manipulated,“ Fauci said in an interview with National Geographic

„Everything about the stepwise evolution over time strongly indicates that [this virus] evolved in nature and then jumped species,“ the U.S. government’s leading epidemiologist added.

His statements are in line with those set forth by the World Health Organization (WHO), a United Nations agency that ratified on Monday that the coronavirus is of animal origin. „The coronavirus circulates ancestrally between bats. (…)

Rede von Volker Lösch, Theaterregisseur, auf der 510. Montagsdemo (1) am 27.4.2020 Dem Virus folgt Erkenntnis

Hallo mitnand,
Volker Lösch hat auf der 510. Montagsdemo eine große, ermutigende Rede gehalten, die auf das Wesentliche, auf die historische Möglichkeit und die Handlungspunkte hinweist.

“ … in der großen Corona-Pause haben wir die unerwartete Möglichkeit bekommen,

unsere wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Systeme zu reformieren und umzubauen.“

Grüße,
Martin Zeis
Dokumentiert (Auszug)
Rede von Volker Lösch, Theaterregisseur, auf der 510. Montagsdemo (1) am 27.4.2020

Dem Virus folgt Erkenntnis

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

niemand von uns hat so etwas jemals erlebt.

Wir leben ganz wortwörtlich in außer-gewöhnlichen Zeiten.

Was wird es mit uns machen, dass unser Leben auf nicht absehbare Zeit

durch ein Mindestabstand-Gebot bestimmt sein wird?

Wird es jemals ein Zurück in die Zeit vor Corona geben?

 

Diese Krise wird irgendwann beendet sein. Aber was ist danach?

Ich glaube, dass die Zeit nach Corona die politischste sein wird, die wir je erlebt haben werden.

Denn es werden fundamentale Entscheidungen anstehen und gefällt werden.

Diese Krise lässt wie unter einem Brennglas politische Beschlüsse,

die in den letzten Jahrzehnten falsch getroffen wurden,

durch ihre fatalen Auswirkungen nun überdeutlich zu Tage treten.

Corona konkretisiert, macht sichtbar und verklart –

führt so zu Erkenntnis und fordert zum Widerstand auf.

 

Und welcher Ort wäre geeigneter als unsere Montagsdemonstration,

die seit über 10 Jahren zu allen großen politischen Themen Stellung bezieht,

darüber zu debattieren, was verändert werden muss.

Das nur profitorientierte System, welches mehr denn je in Frage steht,

hat hier einen ganz eigenen Namen: „Prinzip Stuttgart 21“.

 

Es spricht vieles dafür, dass uns harte, konfliktreiche Zeiten bevorstehen.

Man hört ja bereits, dass alles dafür getan werden soll,

unser altes System unverändert wieder hochzufahren.

Wie nach dem Bankenfiasko 2008 scheint man nichts kapiert zu haben.

 

Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung.

Denn der sogenannte Mainstream wird derzeit mit der Nase auf Themen gestoßen,

die für die meisten bisher nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben.

An drei Beispielen möchte ich das beschreiben.

An der Gesundheit, der Ungleichheit und der Destruktivität von „Stuttgart 21“

 

 

(…)

 

4

Liebe Freundinnen und Freunde,

in der großen Corona-Pause haben wir die unerwartete Möglichkeit bekommen

,unsere wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Systeme zu reformieren und umzubauen.

Aber Vorsicht – um diesen kleinen Bewusstseins-Vorsprung, den wir nun errungen haben,

müssen wir kämpfen.

Wir müssen noch klarer, noch entschiedener und noch positionierter für das Andere streiten.

Es stehen eher ungemütliche Zeiten bevor. Nach der Krise ist vor der Krise.

 

Kämpfen wir gegen das blinde „Weiter so wie bisher“.

Für die Reduktion des wirtschaftlichen Lebens.

Gegen das zerstörerische „Wachstum über alles“.

Für eine nachhaltige Wirtschaftsweise.

Gegen Milliardenhilfen für Konzerne und Hilfen für die Finanzbranche.

Für öffentliche Kontrolle und Umwandlung von Rüstungsindustrie, Autoindustrie und Flugzeug-bau.

Gegen Abwrackprämien.

Für solidarische Hilfsprogramme in ganz Europa.

Gegen Austeritätspolitik.

Für die hohe Besteuerung von großen Vermögen, großen Gewinnen und großen Einkommen.

Gegen Niedriglöhne, Privatisierungen, Vermögensanhäufung.

Für ein öffentliches Gesundheitssystem und eine einheitliche Krankenversicherung.

Gegen private Krankenhäuser, Fallpauschalen und das Geldverdienen mit Gesundheit.

Für solidarische Verhaltens- und Lebensweisen.

Gegen weitere Klimaerwärmung.

Für radikale Arbeitszeitverkürzungen bei vollem Lohnausgleich.

Gegen Sozialabbau und Einkommenseinbußen.

Für eine angemessene Bezahlung von Menschen in Sozialberufen.

Gegen die menschenfeindliche Arbeitssituation auf der Stuttgarter Baustelle.

Für einen sofortigen Baustopp und für „Umstieg21“.

Gegen „Stuttgart 21“.

Für die Vernunft.

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

Ich grüße euch herzlich aus Berlin und freue mich darauf,

mit euch allen irgendwann wieder live vor dem Stuttgarter Kopfbahnhof protestieren zu können.

Wenn wir diese Krise gut hinter uns bringen,

dann sollte „Stuttgart 21“ erst recht zu bezwingen sein.

Gesund bleiben, rebellisch bleiben und – OBEN BLEIBEN

 

Quelle: https://beobachternews.de/wp-content/uploads/2020/04/Rede-von-Volker-Lösch.pdf

Kabinett beschließt Entwurf eines Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite

Quelle: Kabinett beschließt Entwurf eines Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite