If you think the coronavirus lockdown is worse than the disease, you don’t understand the disease

By Stephen Gowans May 16, 2020 It’s no accident that one of the world’s great morons—he who thinks injecting disinfectants and shining bright lights …

If you think the coronavirus lockdown is worse than the disease, you don’t understand the disease

‚No Evidence Coronavirus Was Made in a Chinese Lab‘ Fauci Says

‚No Evidence Coronavirus Was Made in a Chinese Lab‘ Fauci Says

By teleSUR

May 05, 2020 „Information Clearing House“ – Trump insists that his administration has evidence that the virus was created in Wuhan city.

 

The National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) Director Anthony Fauci Monday reiterated that there is no scientific evidence to claim that the SARS-CoV coronavirus was created in a laboratory. His statement contradicts again the theory on the origin of COVID-19 defended by the U.S. President Donald Trump and Secretary of State Mike Pompeo.

„If you look at the evolution of the virus in bats and what’s out there now, [the scientific evidence] is very, very strongly leaning toward this could not have been artificially or deliberately manipulated,“ Fauci said in an interview with National Geographic

„Everything about the stepwise evolution over time strongly indicates that [this virus] evolved in nature and then jumped species,“ the U.S. government’s leading epidemiologist added.

His statements are in line with those set forth by the World Health Organization (WHO), a United Nations agency that ratified on Monday that the coronavirus is of animal origin. „The coronavirus circulates ancestrally between bats. (…)

Rede von Volker Lösch, Theaterregisseur, auf der 510. Montagsdemo (1) am 27.4.2020 Dem Virus folgt Erkenntnis

Hallo mitnand,
Volker Lösch hat auf der 510. Montagsdemo eine große, ermutigende Rede gehalten, die auf das Wesentliche, auf die historische Möglichkeit und die Handlungspunkte hinweist.

“ … in der großen Corona-Pause haben wir die unerwartete Möglichkeit bekommen,

unsere wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Systeme zu reformieren und umzubauen.“

Grüße,
Martin Zeis
Dokumentiert (Auszug)
Rede von Volker Lösch, Theaterregisseur, auf der 510. Montagsdemo (1) am 27.4.2020

Dem Virus folgt Erkenntnis

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

niemand von uns hat so etwas jemals erlebt.

Wir leben ganz wortwörtlich in außer-gewöhnlichen Zeiten.

Was wird es mit uns machen, dass unser Leben auf nicht absehbare Zeit

durch ein Mindestabstand-Gebot bestimmt sein wird?

Wird es jemals ein Zurück in die Zeit vor Corona geben?

 

Diese Krise wird irgendwann beendet sein. Aber was ist danach?

Ich glaube, dass die Zeit nach Corona die politischste sein wird, die wir je erlebt haben werden.

Denn es werden fundamentale Entscheidungen anstehen und gefällt werden.

Diese Krise lässt wie unter einem Brennglas politische Beschlüsse,

die in den letzten Jahrzehnten falsch getroffen wurden,

durch ihre fatalen Auswirkungen nun überdeutlich zu Tage treten.

Corona konkretisiert, macht sichtbar und verklart –

führt so zu Erkenntnis und fordert zum Widerstand auf.

 

Und welcher Ort wäre geeigneter als unsere Montagsdemonstration,

die seit über 10 Jahren zu allen großen politischen Themen Stellung bezieht,

darüber zu debattieren, was verändert werden muss.

Das nur profitorientierte System, welches mehr denn je in Frage steht,

hat hier einen ganz eigenen Namen: „Prinzip Stuttgart 21“.

 

Es spricht vieles dafür, dass uns harte, konfliktreiche Zeiten bevorstehen.

Man hört ja bereits, dass alles dafür getan werden soll,

unser altes System unverändert wieder hochzufahren.

Wie nach dem Bankenfiasko 2008 scheint man nichts kapiert zu haben.

 

Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung.

Denn der sogenannte Mainstream wird derzeit mit der Nase auf Themen gestoßen,

die für die meisten bisher nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben.

An drei Beispielen möchte ich das beschreiben.

An der Gesundheit, der Ungleichheit und der Destruktivität von „Stuttgart 21“

 

 

(…)

 

4

Liebe Freundinnen und Freunde,

in der großen Corona-Pause haben wir die unerwartete Möglichkeit bekommen

,unsere wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Systeme zu reformieren und umzubauen.

Aber Vorsicht – um diesen kleinen Bewusstseins-Vorsprung, den wir nun errungen haben,

müssen wir kämpfen.

Wir müssen noch klarer, noch entschiedener und noch positionierter für das Andere streiten.

Es stehen eher ungemütliche Zeiten bevor. Nach der Krise ist vor der Krise.

 

Kämpfen wir gegen das blinde „Weiter so wie bisher“.

Für die Reduktion des wirtschaftlichen Lebens.

Gegen das zerstörerische „Wachstum über alles“.

Für eine nachhaltige Wirtschaftsweise.

Gegen Milliardenhilfen für Konzerne und Hilfen für die Finanzbranche.

Für öffentliche Kontrolle und Umwandlung von Rüstungsindustrie, Autoindustrie und Flugzeug-bau.

Gegen Abwrackprämien.

Für solidarische Hilfsprogramme in ganz Europa.

Gegen Austeritätspolitik.

Für die hohe Besteuerung von großen Vermögen, großen Gewinnen und großen Einkommen.

Gegen Niedriglöhne, Privatisierungen, Vermögensanhäufung.

Für ein öffentliches Gesundheitssystem und eine einheitliche Krankenversicherung.

Gegen private Krankenhäuser, Fallpauschalen und das Geldverdienen mit Gesundheit.

Für solidarische Verhaltens- und Lebensweisen.

Gegen weitere Klimaerwärmung.

Für radikale Arbeitszeitverkürzungen bei vollem Lohnausgleich.

Gegen Sozialabbau und Einkommenseinbußen.

Für eine angemessene Bezahlung von Menschen in Sozialberufen.

Gegen die menschenfeindliche Arbeitssituation auf der Stuttgarter Baustelle.

Für einen sofortigen Baustopp und für „Umstieg21“.

Gegen „Stuttgart 21“.

Für die Vernunft.

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

Ich grüße euch herzlich aus Berlin und freue mich darauf,

mit euch allen irgendwann wieder live vor dem Stuttgarter Kopfbahnhof protestieren zu können.

Wenn wir diese Krise gut hinter uns bringen,

dann sollte „Stuttgart 21“ erst recht zu bezwingen sein.

Gesund bleiben, rebellisch bleiben und – OBEN BLEIBEN

 

Quelle: https://beobachternews.de/wp-content/uploads/2020/04/Rede-von-Volker-Lösch.pdf

Corona-Zeitung FCC (Faktencheck Coronavirus)

Anfang der weitergeleiteten E-Mail

Von: „Winfried Wolf“ <redmole@gmx.net>
Datum: 1. Mai 2020
An: Verborgene_Empfaenger:;
Cc:
Betreff: Corona-Zeitung FCC

liebe Leute,

in besonderen Zeiten – und derzeit sind es besonders bittere Zeiten – fällt mir oft ein, dass – trotz der Bedeutung von Internet und den unsozialen Medien – die Gründung einer gedruckten Zeitung Sinn machen könnte. Das war so während des GDL-Streiks 2014/15 („Streikzeitung“), das war so während der Griechenland-Krise 2015 („FaktenCheck:HELLAS“) und das war so in der Eurokrise 2016-2018 („FaktenCheck:EUROPA“).

Und es ist so während dieser Corona-Pandemie. Zusammen mit einem Kreis von Freundinnen und Freunden und einigen fortschrittlichen und linken Gruppen (siehe Datei „FCC01-Werbung05“) gründeten wir vor 10 Tagen, am 20.4.,  FaktenCheck:CORONA. Die erste Ausgabe konnte am 26.4. in den Druck gehen. Die erste Auflage in Höhe von 31.700 Ex. konnte bis zum 29.4. komplett vertrieben werden.

Das ist ein absolut unerwarteter Erfolg und zeigt, dass ein solches Projekt auf erhebliches Interesse stößt. Es ermutigt uns, die FaktenCheck:CORONA weiter zu betreiben und weitere Ausgaben in Angriff zu nehmen.

Bei den heutigen 1.-Mai-Aktivitäten – und es gibt ja solche, wenn auch in begrenzter Zahl und mit begrenzten Teilnehmerzahlen – wird die erste Ausgabe von FCC verteilt.

Wir werden Anfang der nächsten Woche eine zweite Auflage – von Nummer 1 – drucken. Zumal wir nicht alle vorliegenden Bestellungen bedienen konnten.

Anbei findet ihr das pdf der ersten Ausgabe. Und – getrennt – einen Werbezettel, auf dem das Wichtigste zum Charakter, zum Unterstützerkreis und zu den Bestellmodalitäten steht.

Sollte die Zeitung auf Euer Interesse stossen, so freut mich dies. Rückmeldungen gerne direkt an mich. Ggfs. auch Bestellungen

(oder solche direkt an: faktencheckcorona@gmail.com)

Bleibt gesund und engagiert.

Und seid herzlich gegrüßt von

Winfried Wolf [winnie]

PS: Bitte entschuldigt, wenn ihr eine solche Info schon einmal erhalten haben solltet. Das kann halt passieren – ich bin in dieser Beziehung alles andere als perfekt.

Ein Faksimile der Zeitung:

FCC01-GESAMT-pdf

FCC01-Werbung05

Zur Covid-19 Pandemie – Update – Projekt FaktenCheck: Corona

Liebe Leute,
wir dokumentieren in einem weiteren Posting zur Covid19-Pandemie
das Projekt „FaktenCheck: Corona“, herausgegeben von Winfried Wolf und untertützt von folgenden Einzelpersonen (Auszug): Tom Adler, Ulrich Duchrow, Georg Fülberth, Heike Hänsel, Angela Klein, Sabine Leidig, Volker Lösch, Mohssen Massarrat, Wolfgang Neef, Werner Sauerborn, Marie-Dominique Vernhes, Peter Wahl, Mag Wompel, Christian Zeller und verschiedenen Gruppen und Initiativen.
„Fakten-Check: CORONA (FCC) berichtet zu folgenden Themen:
  • Es gab vielfache Warnungen vor einer Corona-Pandemie und die unverantwortliche Politik von Bundesregierung und EU, mit der der Gesundheitssektor kaputtgespart und privatisiert wurde.
  • Die Verbindung von Wirtschaftseinbruch und Pandemie führt zur größten Weltwirtschaftskrise seit 1929-33 – mit kaum abschätzbaren, schwerwiegenden sozialen Folgen.
  • Erneut sind Frauen besonders betroffen: Sie sind überproportional in den „systemrelevanten Berufen“ (Pflege, Einzelhandel) vertreten. Sie werden verstärkt mit Hausarbeit und Erziehung belastet. Sie sind wachsender häuslicher (Männer-) Gewalt ausgesetzt.
  • Die restriktiven Maßnahmen sind medizinisch begründet. Sie werden jedoch widersprüchlich angewendet: Autohäuser wurden geöffnet. Kitas und Restaurants bleiben geschlossen. Im öffentlichen Leben gilt die 1,5 Meter-Distanz. Am Arbeitsplatz wird oft Schulter an Schulter gearbeitet. Gottesdienste sind „systemrelevant“ (MP A. Laschet). Demos werden untersagt.
  • Krasse Gefährdungen für Amazon-Beschäftigten und Kurierdienst-Malocher.
  • Corona auf Stuttgart21-Baustelle. Doch es wird weitergebaut, da es um „Staatsräson“ geht.
  • Berichte aus Italien, Frankreich, aus den USA und dem Senegal.
  • Die Lockerung der Einschränkungen erfolgt zu Lasten von Lohnabhängigen und Schülerschaft.
  • Die gefährliche Demagogie von Relativierern und Leugnern der Epidemie und die FCC-Antworten.
  • Pandemie und Krise zeigen: Der Markt kann es nicht richten. Mehr noch: Es waren der Markt und die Privatisierungen, weswegen die Pandemie so wütet. Es sind umgekehrt wirtschaftliche Planung und Eingriffe gegen den Markt, die bei der Bekämpfung der Pandemie wirken.
  • Berichte über Widerstand gegen Demokratieabbau, über Streiks gegen Arbeitszwang und über Solidarität in den Zeiten der Pandemie. „
FaktenCheck CORONA (FCC) Nr. 1 ist als Zeitungsformat mit acht Seiten ab 27.4.2020 in den Vertrieb gegangen. Als pdf-Datei kann diese Ausgabe heruntergeladen werden über: https://winfriedwolf.de/wp-content/uploads/2020/04/FCC01-GESAMT-pdf.pdf
Das Selbstverständnis von FaktenCheck: Corona – Gemeinsame Plattform des UnterstützerInnenkreises  ist nachzulesen über: https://winfriedwolf.de/?p=914
Unter dieser URL finden sich auch der Artikel: Winfried Wolf: Die Argumente der Coronaleugner, der auch am 22.04.2020 in der Wochenzeitung KONTEXT erschienen ist.
Weiters wollen wir auf ein am 20.04.2020 bei www.mittellaendische.chpubliziertes COVID-19-Update von Prof. Paul R. Vogt hinweisen, in dem er einleitend schreibt:

„Seit Publikation des Manuskripts und Interviews bei «Der Mittelländischen Zeitung» DMZ hat sich mein Office in ein internationales «Virologie-Zentrum» verwandelt. Nebst über 2000 Leser-Kommentaren per Mail, WhatsApp oder SMS, erhielt ich viele Hinweise von Experten aller Fachrichtungen, so z.B. von Virologen, Immunologen, Statistikern, Epidemiologen oder Infektiologen. Ich bin all’ diesen Experten zu Dank verpflichtet.

Obwohl viele Fragen offenbleiben, kristallisieren sich Möglichkeiten, welche einen Weg aus dieser Krise zeigen und einen Blick in die Zukunft erlauben, z.B. ob uns dieses Virus konstant begleiten oder «bloss» saisonal wiederkehren wird und wie wir uns dagegen wappnen könnten. Ziel muss sein, menschliches Leid ohne weiteren Lock-down zu verhindern.

Der vollständige Text des COVID-19 Updates ist als pdf-Datei (8 S.) abrufbar unter: VOGT_Corona-Update200420

Viele Grüße aus Stuttgart und
Bleibt gesund!
Stephan BEST
Martin ZEIS

Die Argumente der Coronaleugner – Winfried WOLF

Von Winfried Wolf

Datum:  

Die Debatte über die Corona-Pandemie wird in linken Kreisen kontrovers, oft auch verbissen geführt. Die Gefahren des Virus werden relativiert oder bestritten oder in einen großen Plan gebettet. Unser Autor unterzieht ihre Argumente einer ernsthaften Prüfung.

Quelle: Die Argumente der Coronaleugner

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Der Artikel erscheint auch bei FaktenCheck zum 1. Mai

FaktenCheck:CORONA zum 1.Mai

Die Solidarität in den Zeiten der Pandemie

1.Mai 2020 – Wir zahlen nicht für eure Krise

Die Corona-Pandemie war dutzendfach angekündigt. Es gab SARS 2003 und MERS 2012.

Die Bundesregierung in Berlin gab 2012 eine Risikoanalyse in Auftrag. Diese wurde „unter Federführung des Robert- Koch-Instituts“ durchgeführt und am 3. Januar 2013 als Bundestagsdrucksache 17/12051 veröffentlicht. Darin wird eine Pandemie beschrieben, wie wir sie jetzt erleben. Was geschah seither? Weitere 120 Krankenhäuser wurden geschlossen. Das Pflegepersonal wurde verstärkt ausgedünnt. Die Bevorratung mit Schutzkleidung wurde abgebaut.

Die neue Zeitung FaktenCheck:CORONA (FCC) setzt die erfolgreichen Projekte FaktenCheck:HELLAS (2015), FaktenCheck:EUROPA (2016-2018) und die Zeitung gegen den Krieg (seit 1999) fort.

FaktenCheck:CORONA berichtet zu den folgenden Themen:

  • Es gab vielfache Warnungen vor einer Corona-Pandemie und die unverantwortliche Politik von Bundesregierung und EU, mit der der Gesundheitssektor kaputtgespart und privatisiert wurde.
  • Die Verbindung von Wirtschaftseinbruch und Pandemie führt zur größten Weltwirtschaftskrise seit 1929-33 – mit kaum abschätzbaren, schwerwiegenden sozialen Folgen.
  • Erneut sind Frauen besonders betroffen: Sie sind überproportional in den „systemrelevanten Berufen“ (Pflege, Einzelhandel) vertreten. Sie werden verstärkt mit Hausarbeit und Erziehung belastet. Sie sind wachsender häuslicher (Männer-) Gewalt ausgesetzt.
  • Die restriktiven Maßnahmen sind medizinisch begründet. Sie werden jedoch widersprüchlich angewendet: Autohäuser wurden geöffnet. Kitas und Restaurants bleiben geschlossen. Im öffentlichen Leben gilt die 1,5 Meter-Distanz. Am Arbeitsplatz wird oft Schulter an Schulter gearbeitet. Gottesdienste sind „systemrelevant“ (MP A. Laschet). Demos werden untersagt.
  • Krasse Gefährdungen für Amazon-Beschäftigten und Kurierdienst-Malocher.
  • Corona auf Stuttgart21-Baustelle. Doch es wird weitergebaut, da es um „Staatsräson“ geht.
  • Berichte aus Italien, Frankreich, aus den USA und dem Senegal.
  • Die Lockerung der Einschränkungen erfolgt zu Lasten von Lohnabhängigen und Schülerschaft.
  • Die gefährliche Demagogie von Relativierern und Leugnern der Epidemie und die FCC-Antworten.
  • Pandemie und Krise zeigen: Der Markt kann es nicht richten. Mehr noch: Es waren der Markt und die Privatisierungen, weswegen die Pandemie so wütet. Es sind umgekehrt wirtschaftliche Planung und Eingriffe gegen den Markt, die bei der Bekämpfung der Pandemie wirken.
  • Berichte über Widerstand gegen Demokratieabbau, über Streiks gegen Arbeitszwang und über Solidarität in den Zeiten der Pandemie.

Unterstützt von: Tom Adler / Wolfgang Alles / Heino Berg / Rudolph Bauer / Violetta Bock / Manfred Dietenberger / Ulrich Duchrow / Leslie Franke / Tim Fürup / Georg Fülberth / Thies Gleiss / Wilfried Hanser / Heike Hänsel / Inge Höger / Angela Klein / Bernd Köhler / Stefan Krull / Verena Kreilinger / Thomas Kuczynski / Sabine Leidig / Herdolor Lorenz / Ingrid Lohmann / Volker Lösch / Mohssen Massarrat / Wolfgang Neef / Michael Petersen / Lucy Redler / Thomas Sablowski / Werner Sauerborn / Karl Schweizer / Sascha Staničić / Angelika Teweleit / Marie-Dominique Vernhes / Peter Wahl / Mag Wompel / Christian Zeller // Initiativen & Gruppen: AKL in DIE LINKE / ISO – IV. Internationale / LabourNet Germany / Gruppe „Organisieren – Kämpfen – Gewinnen- OKG“ / Sozialistische Alternative (SAV) / Sozialistische Organisation Solidarität (Sol) / Sozialistische Zeitung-SoZ / Vernetzung für kämpferische Gewerkschaften (VKG) / Aufbruch – für eine ökosozialistische Alternative (Salzburg) // Verantwortlich: Winfried Wolf

FaktenCheck:CORONA [FCC] Nr. 1 geht am 27. April 2020 in den Vertrieb. Wer bis Montag, 27.4., 9 h, bestellt, sollte die Zeitungen bis Donnerstag, 30.4. erhalten haben. FCC ist aufgrund des niedrigen Preises ideal zum In-die-Briefkästen-Stecken.

FCC01 mit acht Seiten im Zeitungsformat // Bezugspreise wie folgt (jeweils zuzüglich Porto und Verpackung):Bei Bestellungen von 1 – 99 Ex.: 25 Cent je Ex. / Ab 100 Ex.: 15 Cent je Ex. // Bestelladresse: faktencheckcorona@gmail.com oder telefonisch unter 01797745527.

Vorläufige Website http://faktencheck-europa.de/ // Post an die Redaktion: BFS e.V. / An den Bergen 112 / 14552 Michendorf

Hier kann der Werbezettel der FCC Nr. 1 heruntergeladen werden.

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COVID-19 – Update von Prof. Paul R. Vogt

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KOMMENTAR von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt

 

Seit Publikation des Manuskripts und Interviews bei «Der Mittelländischen Zeitung» DMZ hat sich mein Office in ein internationales «Virologie-Zentrum» verwandelt. Nebst über 2000 Leser-Kommentaren per Mail, WhatsApp oder SMS, erhielt ich viele Hinweise von Experten aller Fachrichtungen, so z.B. von Virologen, Immunologen, Statistikern, Epidemiologen oder Infektiologen. Ich bin all’ diesen Experten zu Dank verpflichtet. (…)

Quelle: COVID-19 – Update von Prof. Paul R. Vogt

CORONOYA?

Stephan Best

24.04.20

Hallo an alle Mitlesenden,

angesichts der gewollten, aber auch in Kauf zu nehmenden Auswirkungen der Maßnahmen gegen das Covid-19 Virus in diesem Lande war damit zu rechnen, dass nicht nur diese alsbald kontrovers von der Bevölkerung aufgenommen werden; in den vielfältigen Medien (auch den sog. alternativen) verkehren sich geradezu eingeschliffene Verlässlichkeiten. Nicht wenige Leserinnen und Leser äußern sich zunehmend irritiert, wenn ihre Echo-Blase (etwas moderater: das Lieblingsmedium) sich anders positioniert in dieser Pandemie, als sie es erwartet haben.

Ich bin auf eine Reihe von Artikeln gestoßen, die ich hier gerne dokumentiere, da sie diese Kontroversen recht gut widerspiegeln. Neben der anfänglichen Verharmlosung von Verbreitungs- und Ansteckungsgefahren mehren sich die Stimmen, die demzufolge vor – aus ihrer Sicht unangemessen- autoritären Eingriffen staatlicher Stellen in Bürger- und Freiheitsrechte warnen. Befürchtungen das Virus könnte als Vorwand für möglicherweise bleibende Staatseingriffe herhalten gipfeln bisweilen sogar in pseudo-antifaschistischer bis libertärer Pose, gegen welche Widerstand und öffentliche Kundgebungen angezeigt sind. Dass dort dann weitere Verbreitung der Pandemie droht, und damit das Recht auf Leben und körperlicher Unversehrtheit gefährdet wird, wird logischerweise außer Acht gelassen und als geringer wertig vernachlässigt. Verteidiger der Eindämmungsmaßnahmen (zuletzt sogar Maskenträger) geraten so unter der Hand oder ganz explizit zu angepassten ‚Schlafschafen‘, welche die Demokratie bedrohen.

Gleichwohl gilt es – wie immer – jede im Notstand ergriffene Maßnahme auf ihre gesellschaftspolitische Fernwirkung hin zu untersuchen. Dies gilt wie schon in Zeiten von Notstandsgesetzen oder Volkszählung ganz besonders bei staatlichen und privaten Eingriffen in die informationelle Selbstbestimmung. Exemplarisch lässt sich dies bei der Kontroverse um die geplante Implantierung einer sog. Corona-App auf Smartphones und Fitness-Uhren beobachten.

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Datenspende und Tracing Apps Stephan Best 22.04.2020

Angesichts berechtigter Sorge vor einem weiteren (auch Wieder-) Ansteigen der Ansteckungs- und Todeszahlen soll die Wachsamkeit vor übergriffigen Zentralinstanzen nicht außer Acht gelassen werden, auch wenn sie in aller bester Absicht der Bevölkerung mehr Sicherheit vor der Seuche versprechen.

Unter der wohlklingenden Bezeichnung eine freiwillige ‚Datenspende‘ zu ermöglichen ruft das RKI zur Nutzung einer App(likation) auf, die vorgibt bei den Trägern von Smartwatches (Fitbit, Garmin, Polar, Withings oder Google Fit; Apple Health soll da eine Ausnahme machen) anhand von erhöhtem Puls im Ruhezustand auf vorhandenes Fieber zu schließen. Das Institut verspricht sich davon über die getesteten Infektions-Fälle hinaus Daten zur Verbreitung der Pandemie erfassen zu können. Ganz unabhängig von datenschutzrechtlichen Bedenken an dieser Stelle drängt sich selbst einem Laien die Frage auf, wie aussagekräftig ein erhöhter Ruhepuls in diesem Zusammenhang sein kann!

Obwohl der Quellcode dieser App bislang noch als geheim gilt, kritisiert der Chaos Computer Club (CCC) bereits ‚von außen‘ eine Reihe Probleme, die mit der Corona-Datenspende verbunden seien:

„Die Behörde habe so über einen Zugangscode potenziell Zugriff auf Klarnamen der Anwender sowie deren Körperdaten „noch vor Beginn der Spende“.“ [1] Denn „erst dann würden die abgezogenen Informationen pseudonymisiert.“

Zudem werde die Persönlichkeit des Nutzers nicht zweifelsfrei erfasst, wodurch Ungenauigkeiten des Verfahrens zu befürchten wäre.

Zur Einhaltung eines Verfahrens um die Ansteckungswege (traces) potenziell Infizierter zurückverfolgen zu können nennt der CCC eine Reihe von datenschutzrechtlichen Mindestvoraussetzungen in 10 Prüfsteinen[2]:

  • „Contact Tracing“ muss tatsächlich realistisch dabei helfen können, die Infektionszahlen signifikant und nachweisbar zu senken. Die ausschließliche Zweckgebundenheit der App muss gesichert sein.
  • Die Installation der App muss freiwillig sein und darf nicht als eine Art elektronischer Fußfessel oder Zugangsvoraussetzung missbraucht werden; auch nicht für andere Zwecke.
  • Statt ‚Vertrauen‘ der Nutzer garantierte, dokumentierte technische Sicherheit der Daten.
  • Keine Zentralität der Instanzen; Verschlüsselungs- und Anonymisierungskonzept und die Verifizierbarkeit des Quellcode müssen gewährleistet sein.
  • Datensparsamkeit verbietet die Erfassung sämtlicher Daten, die über einen Kontakt zwischen Menschen und dessen Dauer hinausgehen, wie zum Beispiel Lokationsdaten.
  • Die Daten, die jedes Gerät über andere Geräte sammelt, dürfen zur Deanonymisierung ihrer Nutzer nicht geeignet sein. Vollständige Anonymität muss gewährleistet sein.
  • Kein Aufbau von zentralen Bewegungs- und Kontaktprofilen oder Verknüpfung mit sonstigen Accounts (Telefonnummer, Social Media etc.)
  • Unverkettbarkeit
  • Unbeobachtbarkeit der Kommunikation, sowohl gegenüber anderen Nutzern als auch gegenüber Infrastruktur- und Netzbetreibern oder Angreifern.

[1] Corona-Datenspende-App des RKI: CCC warnt vor diversen Schwachstellen | Stefan Krempl  heise online 21.04.2020

 

[2] https://www.ccc.de/de/updates/2020/contact-tracing-requirements 06.06.2020

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Coronavirus: Das Versagen der alternativen Medien -Telepolis

  1. April 2020 Alexander Unzicker

Für viele ist es unvorstellbar, dass die Regierung ausnahmsweise etwas richtig macht. Ein Kommentar

In vergangenen Artikeln habe ich die politisch Verantwortlichen teilweise heftig kritisiert. Es gab eklatante Versäumnisse, und wahrscheinlich ist es das Verdienst der Fachleute in der zweiten Reihe, die Politiker zum Handeln gebracht zu haben. Aber das ändert nichts daran, dass die drastischen Maßnahmen zur Eindämmung im Großen und Ganzen richtig sind.

Für die letzten Zweifler noch einmal eine einfache Betrachtung. Italien, Spanien und Frankreich kämpfen bereits mit einer Welle von Notfällen, bei der Menschenleben geopfert werden müssen – obwohl erst ein kleiner Bruchteil der Bevölkerung infiziert war. (…)

Quelle: heise.de

 

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Versagen die alternativen Medien zu Zeiten von Corona?

TP, 18. April 2020 Lutz Wünsch

Auf vielen, vor allem deutschsprachigen alternativen Medienseiten ist eine große Hysterie ausgebrochen

Ich will in diesem Artikel einer Sorge Ausdruck verleihen, die mich schon seit einigen Wochen begleitet: Bringen sich Teile der alternativen Medien in ihrer Behandlung der Corona Epidemie um ihre Glaubwürdigkeit? Etwas persönlicher formuliert: Viele Beiträge in den alternativen Medien haben mir in mancherlei Hinsicht die Augen geöffnet und zu neuen Denkanstößen verholfen. Ich habe vielen dieser Autoren auch ein gewisses Vertrauen entgegengebracht. Dieses Vertrauen droht jetzt verloren zu gehen und ist teilweise auch schon verloren gegangen. (…)
Der vollständige Artikel findet sich hier:
https://steven25.files.wordpress.com/2020/04/covid19-versagen_die_alternativen_medien200418.pdf

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Kritik des Rubikon in der Corona-Krise

Florian Kirner-,  07.04.2020

Weite Teile des digitalen, alternativen Mainstreams sind in Anbetracht der Corona-Krise auf die gleiche Linie eingeschwenkt. Demnach haben wir es mit einem Staatsstreich zu tun, der den neuen Faschismus einführt. Covid-19 selbst sei dagegen „nicht schlimmer als die Grippe“ oder gar: „ein Fake“. Rubikon ist unter der energischen Führung seines Herausgebers Jens Wernicke federführend für diese Linie. Florian Kirner findet sie verantwortungslos und kritisiert, dass alles, was wir dem Mainstream-Journalismus vorwerfen, nun auch im Bereich der „alternativen“ Medien zu beobachten ist.

Quelle: – https://diefreiheitsliebe.de/politik/kritik-des-rubikon-in-der-corona-krise/

 

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Die Natur schlägt zurück 

TP, 14. April 2020 Lars Jaeger

Lasst uns endlich denen zuhören, die sie am besten verstehen! 

Jede Krise bringt ihre eigenen Helden hervor. In der gegenwärtigen Krise sind dies in erster Linie die Krankenpfleger, Rettungssanitäter und Ärzte, die unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit bis zur Erschöpfung arbeiten, um unser Gesundheitssystem aufrecht zu erhalten, aber auch die Supermarktverkäufer, Apotheker, Lastwagen- und Gabelstaplerfahrer, Postboten, bis zu den Lehrern und Pädagogen, die schnell auf digitalen Unterricht umstellen, um so auch in der Krise unseren Kindern den notwendigen Lernstoff zu vermitteln.

Und noch eine Gruppe rehabilitiert sich in dieser Krise: die Wissenschaftler, die sich schon seit einigen Jahren mit einem Zeitgeist der „Fake News“, der politischen Lüge, des ideologischen Fundamentalismus, der pseudoreligiösen Machtlegitimationen und des dumpfen Weltvereinfachertum konfrontiert sehen. In Deutschland gehören die Wissenschaftler und Virologen Christian Drosten und Alexander Kekulé unterdessen zu den populärsten öffentlichen Figuren und in den USA hat sich ein wahrer Fanclub um den Arzt, Immunologen und Präsidentschaftsberater Anthony Fauci gebildet, dessen Aussagen im Vergleich zu denen seines Chefs so ungewohnt ehrlich, faktenbezogen und wahrhaftig erscheinen. Der Corona-Virus hat etwas geschafft, was zuvor fast unmöglich erschien: die öffentliche Blossstellung der intellektuellen Unredlichkeit der Rechtspopulisten.

(…)

Quelle: https://www.heise.de/tp/features/Die-Natur-schlaegt-zurueck-4701548.html

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Corona-Kritiker Mit Geisterdebatten gegen das Virus – Spiegel online 

Eine Kolumne von Samira El Ouassil 23.04.2020,

Selbstverständlich darf man die Corona-Maßnahmen hinterfragen, auch wenn man keine Ahnung von der Materie hat. Aber könnte man dann nicht auch gleich die eigene Pose der Alles-Kritik hinterfragen?

Quelle: https://www.spiegel.de/kultur/corona-kritiker-mit-geisterdebatten-gegen-das-virus-kolumne-a-506883d3-15bf-4e50-997f-15eafe3f7b7a

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Deutschlands Corona-Politik: „Nicht gut, nur weniger schlecht als in anderen Ländern

Interview von Andreas Wehr mit Sputnik Deutschland

Quelle: https://www.andreas-wehr.eu/deutschlands-corona-politik-nicht-gut-nur-weniger-schlecht-als-in-anderen-laendern.html

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Freidenker in antiautoritärer Pose

Zur Stellungnahme des Deutschen Freidenker-Verbandes zur „sogenannten Corona-Krise“ vom 16. April 2020

Quelle: https://www.andreas-wehr.eu/freidenker-in-antiautoritaerer-pose.html

 

 

 

 
 
 

 

Versagen die alternativen Medien zu Zeiten von Corona? – TP

Versagen die alternativen Medien zu Zeiten von Corona?

TP, 18. April 2020 Lutz Wünsch

Auf vielen, vor allem deutschsprachigen alternativen Medienseiten ist eine große Hysterie ausgebrochen

Ich will in diesem Artikel einer Sorge Ausdruck verleihen, die mich schon seit einigen Wochen begleitet: Bringen sich Teile der alternativen Medien in ihrer Behandlung der Corona Epidemie um ihre Glaubwürdigkeit? Etwas persönlicher formuliert: Viele Beiträge in den alternativen Medien haben mir in mancherlei Hinsicht die Augen geöffnet und zu neuen Denkanstößen verholfen. Ich habe vielen dieser Autoren auch ein gewisses Vertrauen entgegengebracht. Dieses Vertrauen droht jetzt verloren zu gehen und ist teilweise auch schon verloren gegangen.

Es ist für mich traurig zu sehen, wie sich manche Autoren in meiner Wahrnehmung um ihre Reputation bringen. Bei manchen Videos sehe ich schon gar nicht mehr hin; Texte lese ich zum Teil nicht mehr. Denn auf vielen, vor allem deutschsprachigen alternativen Medienseiten ist eine große Hysterie ausgebrochen.

Diese Hysterie geht von der Vorstellung aus, dass wir wie 1933 vor einer, wie auch immer gearteten, Machtergreifung stehen. Dass auf der Basis eines „Männerschnupfens“ [1] völlig ungerechtfertigt unsere Freiheitsrechte eingeschränkt werden und wir uns bald in einer „New World Order“ wiederfinden, in der die bürgerlichen Rechte auf Dauer außer Kraft gesetzt sein werden [2]. Einzelne Autoren [3] gehen so weit zu fragen, ob nicht vielleicht in Kürze bewaffnete Drohnen oder auch einfache Polizisten hartnäckige Quarantäne-Verweigerer über den Haufen schießen werden oder ob Bürger, die sich nicht an die beschlossenen Einschränkungen halten, zukünftig in die Psychiatrie gesteckt werden.

Die Stimmung auf den Kommentarseiten dieser Medien ist zu diesem Thema noch polarisierter als zum Thema Klimakatastrophe. Der leiseste Zweifel am bevorstehenden Untergang unserer bürgerlichen Ordnung, der bevorstehenden Aufhebung der Freiheitsrechte und der Gefahrlosigkeit des Virus wird sofort mit persönlichen Angriffen und Beleidigungen bestraft. Florian Kirner, Mitbegründer des Online-Magazins Rubikon, konnte seinen kritischen und unbedingt empfehlenswerten Artikel [4] im „eigenen Haus“ nicht veröffentlichen und musste zu einer Alternative von der Alternative ausweichen.

(…)

Zum Abschluss möchte ich Florian Kirner zu Wort kommen lassen, dessen Aussagen ich teile und auch nicht besser formulieren könnte:

Man verzeihe mir nun diesen sehr langweiligen Hinweis: aber mir persönlich wird flau im Magen, wenn ich an die Möglichkeit denke, dass diese Einschätzung des Virus [durch den alternativen Mainstream] sich demnächst als grundfalsch herausgestellt haben sollte. Selbstverständlich bin ich nun nicht blind für die diversen Süppchen, die auch auf diesem Krisenherd gekocht werden. Wir leben im Katastrophenkapitalismus und die aktuell Herrschenden sind Virtuosen darin, jedes Desaster für eine weitere Verschiebung der Machtverhältnisse zu ihren Gunsten zu nutzen. Staatliche Übergriffe und fatale massenpsychologische Effekte der Corona-Krisenreaktion, die Machenschaften einzelner Akteure, der Pharma-Industrie, der Massenmedien und des Sicherheitsstaates zu attackieren – das ist nun ganz und gar nicht der Punkt, den ich kritisiere. Das ist vielmehr die Aufgabe jedes Journalisten […}. Das Problem ist, dass diese Kritik nicht stärker, sondern schwächer wird dadurch, dass sie aus einer Haltung heraus vorgenommen wird, die den Virus selbst zu einer Petitesse erklärt, […]

Was aber, wenn Wodarg irrt? Dann steht der alternative Mainstream ziemlich blöd da, seine journalistische Glaubwürdigkeit wird vernichtet sein – und das wäre dann das geringste Problem gewesen. Wenn Wodarg und Co. nämlich irren und Covid-19 sich tatsächlich als weitaus gefährlicher als „eine normale Grippe“ herausstellt, wenn Corona kein Fake und keine Hoax ist, sondern eine echte, globale, gesundheitliche Bedrohung – dann werden alle diese Medien, […], eine nicht mehr reinzuwaschende Schuld auf sich geladen haben.

Florian Kirner