Helsinki Talks – How Trump Tries To Rebalance The Global Triangle — Moon of Alabama

The reactions of the U.S. polite to yesterday’s press conference of President Trump and President Putin are highly amusing. The media are losing their mind. Apparently it was Pearl Harbor, Gulf of Tonkin and 9/11 all in one day. War…

über Helsinki Talks – How Trump Tries To Rebalance The Global Triangle — Moon of Alabama

Mathias BROECKERS: Herzland, Weltinsel und die “Novichok”-Saga, 07.04.2018

globalcrisis/globalchange NEWS
Martin Zeis 18.04.2018. 19:00
martin.zeis@gmxpro.net

In einem seiner letzten Blogeinträge „Herzland, Weltinsel und die “Novichok”-Saga“ hat Mathias Bröckers zum wiederholten Mal auf die große geopolitische Konzeption hingewiesen, die in letzter Konsequenz den Aktionen Großbritanniens und der USA seit Anfang des 20. Jahrhunderts zugrunde liegt: die geopolitische „Heartland“-Theorie des britischen Geographen und Direktors der „London School of Economics“ Mackinder.

„Wer dieses Herzland, das Zentrum des eurasischen Kontinents beherrscht, beherrscht die Welt, so Mackinders These, und da durch die kommenden Technologien der Eisenbahnen und des Automobils der Handel und Wandel zwischen Europa und Asien unausweichlich sei, wäre das auf seiner Seeherrschaft beruhende britische Weltreich chancenlos, vor allem wenn das rohstoffreiche Russland mit dem industriestarken Deutschland zusammenwachse. »Wer Osteuropa regiert, beherrscht das Heartland; wer das Heartland regiert, beherrscht die Weltinsel; wer die Weltinsel regiert, beherrscht die Welt.«, brachte Mackinder seine Theorie 1919 auf den Punkt, nachdem er zuvor noch erfolglos versucht hatte, die Weiße Armee des Zaren gegen die von Deutschland finanzierten Bolschewiken Lenins aufzurüsten.“

Es geht verstärkt nach der Auflösung der Sowjetunion „noch immer um das Heartland (..), um Mackinders “Weltinsel”, die auf keinen Fall zusammen wachsen darf: mit der globalen Dominanz des anglo-amerikanischen Imperiums hat es ein Ende, wenn auf der Achse Paris – Berlin – Moskau – Peking Friede, Handel und Wandel ausbricht.

Dies mit Nadelstichen, Konfrontationen und Krieg zu verhindern steht nach wie vor auf der Agenda des Imperiums – und bildet auch den logischen Hintergrund von scheinbar irrsinnigen Operationen wie dieser ganzen “Novichok”-Saga …“

Herzland, Weltinsel und die “Novichok”-Saga

Posted on 07/04/2018 by Mathias Broeckers

Wer die “Pivot Area”, den Drehpunkt beherrscht, beherrscht die Welt

In der aktuellen Ausgabe von “Lettre International” (No.120/Frühjahr 2018) ist erstmals auf Deutsch der Aufsatz „Der geographische Drehpunkt der Geschichte“ erschienen, den der britische Geograph und Direktor der “London School of Economics” 1904 veröffentlichte, der Schlüsseltext seiner geopolitischen “Heartland”-Theorie. Wer dieses Herzland, das Zentrum des eurasischen Kontinents beherrscht, beherrscht die Welt, so Mackinders These, und da durch die kommenden Technologien der Eisenbahnen und des Automobils der Handel und Wandel zwischen Europa und Asien unausweichlich sei, wäre das auf seiner Seeherrschaft beruhende britische Weltreich chancenlos, vor allem wenn das rohstoffreiche Russland mit dem industriestarken Deutschland zusammenwachse. »Wer Osteuropa regiert, beherrscht das Heartland; wer das Heartland regiert, beherrscht die Weltinsel; wer die Weltinsel regiert, beherrscht die Welt.«, brachte Mackinder seine Theorie 1919 auf den Punkt, nachdem er zuvor noch erfolglos versucht hatte, die Weiße Armee des Zaren gegen die von Deutschland finanzierten Bolschewiken Lenins aufzurüsten.

In “Wir sind die Guten” habe ich ausführlich über die Bedeutung dieses Grundlagentextes der westlichen Geopolitik und die Linien geschrieben, die sich von dort aus über Hitlers Geostrategen Karl Haushofer zu Zbiginew “Zbig To Jail” Brzezinski und die aktuelle Politik des US-Imperiums ziehen, das pünktlich 110 Jahre nach Mackinders Vortrag – und nicht zufällig an einem zentralen Achsenpunkt des “Heartlands” – einen Putsch in der Ukraine inszenierte. Über die Aktualität Mackinders schreibt in “Lettre” jetzt auch der Historiker Alfred McCoy, dessen eminentes Grundlagenwerk “Die CIA und das Heroin -Weltpolitik durch Drogenhandel” für ein Verständnis der aktuellen internationalen Konflikte und Kriege unverzichtbar ist. Ebenso wie eine Kenntnis der Generalstrategie im “Great Game”, die auf Mackinder zurückgeht und im geopolitischen Match auf dem “eurasischen Schachbrett” (Brzezinski) nach wie vor auf der Agenda steht.

Auf diesem Hintergrund kann man dann auch den ganzen Irrsinn der Tagesnachrichten ein wenig besser verstehen, etwa warum aus Afghanistan immer neue Produktionsrekorde für Opium und Heroin gemeldet werden, während in USA Tausende an dieser Überproduktion krepieren; oder warum eine Gas-Pipeline zwischen Russland und Deutschland (Nord Stream 2) ein “Problem” darstellen soll, während der ökonomische und ökologische Hochgrad-Schwachsinn, Fracking-Gas mit Riesentankern von Amerika nach Europa zu schippern, von der EU gefördert wird. Oder warum Polen sich von den USA für irrsinige Milliarden “Patriot”-Luftabwehr andrehen lässt, die “gegen die Russen” und ihre neuen Hyperschall-Raketen sowieso keine Chance haben. (…).

vollständiger Text abrufbar unter: https://www.broeckers.com/2018/04/07/herzland-weltinsel-und-die-novichok-saga

Anmerkung m.z.: Die seit 2013 öffentlich erklärte und zunehmend reale Konturen annehmende eurasische Entwicklungsstrategie/-Politik Chinas in engem Verbund mit Russland über Eisenbahnschnellverbindungen, Wirtschaftskorridore, Öl-/Gas-Pipelines, Seeverbindungen (auch über die arktische Nord-Ost-Passage) ganz Asien mit Europa eng zu vernetzen (Seidenstraßenprojekte zu Land und zu Wasser – OBOR – One Road – One Belt) zeigt an, dass die Eliten dieser Länder nach über einem Jahrhundert der Kriege, Spaltungen und Zerwürfnisse den Kern von Mackinders Weltbeherrschungs-Theorie verstanden haben und deshalb fortgesetzt auf immer erbitterteren Widerstand (militärisch, finanztechnisch, handelspolitisch) des Imperiums stoßen.

In einem kürzlich erschienenen Buch von Stefan Baron und Guangyan Yin-Baron „Die Chinesen – Psychogramm einer Weltmacht“ (Econ – Berlin 2018) schreiben die Autoren im Schlusskapitel „Konvergenz, Koexistenz oder Kampf der Kulturen?“ an die europäischen Eliten gerichtet u.a.:

„Besonders seit Trumps Amtsantritt sind in den USA Kräfte auf dem Vormarsch, die Peking wie einst Moskau niederringen und den endgültigen Sieg als Vormacht des westlichen Lagers und dominierende Weltmacht errichten wollen. ‚,Ich möchte’’ so der ehemalige Präsidentenberater Bannon gegenüber dem Economist, ,,dass die Welt in 100 Jahren zurückschaut und sagt, Chinas merkantilistisches, konfuzianisches System hat verloren. Der liberale jüdisch-christliche Westen hat gewonnen.“

Von Europa, insbesondere Deutschland verlangen die Autoren eine der Ostpoltik unter Brandt entsprechende Fernostpolitik, deren Ziel es sein müsse, „den geopolitischen Konflikt zwischen Peking und Washington zu entschärfen und zu verhindern, dass die Thukydides-Falle * zuschnappt oder es auch nur zu einem offenen Handelskrieg bzw. neuen Kalten Krieg kommt. Europa darf bei dem Ringen um die Weltordnung der Zukunft nicht an der Außenlinie verharren und dessen Ausgang abwarten, sondern muss Partei ergreifen. Partei für eine wahrhaft multipolare Ordnung: kein US-Monopol mehr, kein neues China-Monopol, auch kein Duopol von China und den USA, sondern eine Ordnung, die global für mehr Mitbestimmung, Wettbewerb und Gerechtigkeit sorgt und in der auch Deutschland und Europa weiter einen wichtigen Platz einnehmen.“ (Baron, a.a.O., S. 419 – 421)

* In Anlehnung an den „Peloponnesischen Krieg, in dem das um seine Vormachtstellung fürchtende Sparta im Altertum das aufsteigende Athen zerstörte und ganz Griechenland ruinierte. „Was den Krieg unvermeidlich machte, war der Aufstieg Athens und die Angst, die das in Sparta hervorrief“, so der griechische Geschichtsschreiber Thukydides. Diese Konstellation wird daher als „Thukydides-Falle“ bezeichnet. (vgl. Baron, a.a.o., S 12 ff)

PressTV-Brzezinski: ‚Lucky‘ we didn’t down Russia jet

Zbigniew Brzezinski says Russia would have reacted much more strongly if its plane was shot down by the US.

Quelle: PressTV-Brzezinski: ‚Lucky‘ we didn’t down Russia jet

ASIA TIMES relaunched – Pepe ESCOBAR: Westward ho on China’s Eurasia BRIC road; March 22, 2105

p r e f a c e :  Dear all, participants of gc-special-english the Hongkong based Asia Times is well-known for sound and investigative journalism. Since 2008 our favorite posted contributor was/is „the Roving Eye“ Pepe Escobar an outstanding expert, observer and analyst of geoplitical affairs.
From today Asia Times is relaunched, the editor in chief has changed just as the investor-group (see: Asia Times: Back to the future – URL:  http://atimes.com/2015/03/asia-times-back-to-the-future).

Excerpt:  „.. The website is also re-launching with three new fixturesAsia Unhedged is an edgy daily comment on breaking economic, financial and business news affecting Asia and the rest of the world. Chatham House Rules is a continuously updated collection of blogs on major geopolitical issues by popular Asia Times columnists and former top policy officials. … Empire of Chaos is the editorial home of AT’s roving correspondent Pepe Escobar and others.“     —  full text see attachment  —
Greets,
Martin Zeis
=================
Westward ho on China’s Eurasia BRIC road
By Pepe Escobar, March 22, 2105
“…it is imperative that no Eurasian challenger (to the U.S.)
emerges capable of dominating Eurasia
and thus also of challenging America”
Zbigniew Brzezinski, The Grand Chessboard, 1997
What’s in a name, rather an ideogram? Everything. A single Chinese character – jie (for “between”) – graphically illustrates the key foreign policy initiative of the new Chinese dream.
    In the upper part of the four-stroke character – which, symbolically, should be read as the roof of a house – the stroke on the left means the Silk Road Economic Belt, and the stroke on the right means the 21st century Maritime Silk Road. In the lower part, the stroke on the left means the China-Pakistan corridor, via Xinjiang province, and the stroke on the right, the China-Myanmar-Bangladesh-India corridor via Yunnan province.
    Chinese culture feasts on myriad formulas, mottoes – and symbols. If many a Chinese scholar worries about how the Middle Kingdom’s new intimation of soft power may be lost in translation, the character jie – pregnant with connectivity – is already the starting point to make 1.3 billion Chinese, plus the overseas Chinese diaspora, visualize the top twin axis – continental and naval – of the New Silk Road vision unveiled by President Xi Jinping, a concept also known as “One Road, One Belt”.
In practical terms, it also helps that the New Silk Road will be boosted by a special, multi-billion-dollar Silk Road Fund and the new Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB), which, not by accident, has attracted the attention of European investors.
    The New Silk Road, actually roads, symbolizes China’s pivot to an old heartland: Eurasia. That implies a powerful China even more enriched by its environs, without losing its essence as a civilization-state. Call it a post-modern remix of the Tang, Sung and early Ming dynasties – as Beijing deftly and recently stressed via a superb exhibition in the National Museum of China consisting of rare early Silk Road pieces assembled from a range of regional museums.
    If in the past, China had a unifying infrastructure enterprise like the Great Wall. In the future it will have a major project of unifying Eurasia via high-speed rail. When one considers the breadth of this vision, http://www.jamestown.org/single/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=43626&tx_ttnews%5BbackPid%5D=7&cHash=943c3fb1d23aefca0021f99432e34917#.VQwBJCll-fv depictions of Xi striving to be an equal of Mao Zedong and Deng Xiaoping sound so pedestrian.
Of course China’s new drive may be interpreted as the stirrings of a new tributary system, ordered and centered in Beijing. At the same time,  many in the U.S. are uncomfortable that the New Silk Road may be a geopolitical, “peaceful development”, “win-win” answer to the Obama administration’s Pentagon-driven pivoting to Asia.
    Beijing has been quick to dismiss any notions of hegemony. It maintains this is http://www.chinadaily.com.cn/opinion/2015-03/10/content_19772350.htm no Marshall Plan. It’s undeniable that the Marshall Plan “covered only Western nations and excluded all countries and regions the West thought were ideologically close to the Soviet Union”. China, on the other hand,  is focused on integrating “emerging economies” into a vast, pan-Eurasian trade/commerce network.
Achtung! Seidenstrasse! (Attention! Silk Road!)
(…)     —  Full text see attachment  —
————-
Martin Zeis
globalcrisis/globalchange NEWS
martin.zeis@gmxpro.net

Der umgestülpte Brzezinski – Betrachtungen zu einem historischen Irrtum

Der umgestülpte Brzezinski – Betrachtungen zu einem historischen Irrtum

Veröffentlicht am 19. März 2015 von

Wer die Welt beherrschen will, muss Eurasien beherrschen. Wer Eurasien beherrschen will, muss das eurasische Herzland, Russland beherrschen. Wer Russland beherrschen will, muss die Ukraine aus dem Einflussbereich Russlands lösen, denn – wiederholen wir die Feststellung Zbigniew Brzezinskis, die angesichts der Vorgänge um die Ukraine nicht oft genug wiederholt werden kann: „Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr.“[1]

Nach diesem, dem Britischen Commonwealth nachempfundenen Credo, haben die USA ihre Weltpolitik seit Auflösung der bipolaren Systemteilung 1989/90/91 entwickelt – einmal enger, einmal weniger eng am Drehbuch. Autor Brzezinski war immer wieder zur Stelle, um die Einhaltung der Grundausrichtung, die er nach dem Zerfall der Sowjetunion mit seinem Buch „Die einzige Weltmacht“ 1996 skizzierte, mit öffentlichen Kritiken und Interventionen aus dem strategischen Soufflierkasten einzuklagen.

Die Titel seiner wichtigsten Bücher, die jenem über die „Einzige Weltmacht“ folgten, sprechen für sich und lassen die weitere Entwicklung erkennen: „Second Chance. Three Presidents and the Crisis of American Superpower“, 2006; “Strategic Vision, America and the Crisis of Global Power”, 2013, beide bedauerlicher Weise nur auf Englisch.

“Second Chance” ist eine Kritik der drei Präsidenten Bush I, Clinton und Bush II, wie Brzezinski sie nennt. Die drei Präsidenten hätten mit dem Geschenk der ‚einzig verbliebenen Weltmacht‘, das sie mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion geerbt hätten, nicht ausreichend gewuchert, befindet Brzezinski. Speziell Bush II habe die amerikanischen Potenzen in krimineller Weise verspielt. „Strategic Vision“, fast zwnzig Jahre nach dem ersten Buch zur „einzigen Weltmacht“, ist eine Mahnung, die niedergehende amerikanische Vormacht durch Verbreiterung des atlantischen Bündnisses um Ost-Europa und die Türkei zu erhalten. (…)
http://www.russland.ru/der-umgestuelpte-brzezinski-betrachtungen-zu-einem-historischen-irrtum/

Die einzige Weltmacht – Das US Denken in Einflusssphären

 
Veröffentlicht am 13.02.2015

14.02.2015: Zbigniew Brzezinskis Buch:
„Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft“
Jetzt zum Downloaden. Geostrategen und Präsidentenberater Zbigniew Brzezinski Dokumentiert Amerikas Griff nach der Weltherrschaft und beschreibt deutlich, um was es in der Ukraine tatsächlich geht! Buch überall vergriffen. Jetzt vollständiges PDF auf Deutsch. Download hier: http://x2t.com/348107 oder hier:http://x2t.com/348731 Englische Version: http://x2t.com/348112
Quellen:
Egon Bahr: http://x2t.com/348154
Sahra Wagenknecht: http://x2t.com/348155
Dirk Müller: http://x2t.com/348156
Übrige Quellen, Bilder und Videos etc. von Privat oder
im YT-Video gekennzeichnet (auch zum selbergoogeln etc).
Leider ändern sich neuerdings die URL-Adressen der Quellen
ständig, deshalb schreiben wir jetzt die Quellen direkt ins
Video. Somit kann jeder jederzeit die Quellen auch später
noch überprüfen!
Music from Youtube:
Hero Theme, On the Tipp
Music from the Magix Programm VDL 2013:
The Awakening
MAGIX licence conditions, in english and german:
http://pro.magix.com/en/eula.1599.html
http://pro.magix.com/de/eula.1598.html
Danke an: Jürgen und Birgit http://x2t.com/348113