Internet und Medien als Kampfmittel

Die Rufzerstörung per Medien und Internet ist zum neuen Kampfmittel geworden. Sowohl die großen Medien als auch Geheimdienste spielen dabei zentrale Rollen, während die Manipulationen in den sozialen Medien als moderne Skandalisierungsformen zu bewerten sind. Einer der bedeutendsten Rechercheure und Kenner der Geheimdienstszene und deren Einflussnahmen auf die Medien ist Erich Schmidt Eenboom. Er hat darüber verschiedene Bücher geschrieben, zuletzt Spionage unter Freunden. Der Autor und Dokumentarfilmer Dirk Pohlmann hat mehr als 20 international vom ZDF verkaufte Dokumentationen produziert. Pohlmann schildert, wie die Wikipedia, besonders die deutsche Ausgabe, heute an vorderster Stelle dazu beiträgt, Menschen zu denunzieren und zu diffamieren. Das Gespräch führte der Linken-Bundestagsabgeordnete Diether Dehm.

 

 

Quelle: Internet und Medien als Kampfmittel

Top German Journalist: „We all lie for the CIA“, zerohedge, 28.03.2016

globalcrisis/globalchange NEWS
Martin Zeis, 29.03.2016

Dear all,

occasional we’ve covered the more subtile and the blunt methods of the German/US mass media misleading and deceiving the public.

Rarely disclosed is the decisive role intelligencies – above all the CIA – are playing. Fallen into oblivion – e.g. in Germany – are illustrative books like Erich Schmidt-Eenboom’s Geheimdienst, Politik und Medien – Meinungsmache Undercover, published in 2004, who documents a list of 100+ top/leading journalist of major German newspapers (Stern, Spiegel, Süddeutsche and so on) payed by the German foreign intelligence service BND (Bundesnachrichtendienst).

Yesterday Tyler Durden (zerohedge) compiled some (recent) witnesses uncovering this hidden practice.

Following extracts – full text attached.

Greets,
Martin Zeis

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zerohedge, 28.03.2016 — www.zerohedge.com/news/2016-03-28/top-german-journalist-admits-mainstream-media-completely-fake-we-all-lie-cia
Top German Journalist Admits Mainstream Media Is Completely Fake: „We All Lie For The CIA“
Submitted by Tyler Durden on 03/28/2016 22:40

With the increasing propaganda wars, we thought a reminder of just how naive many Westerners are when it comes to their news-feed. As Arjun Walia, of GlobalResearch.ca, notes, Dr. Ulfkotte went on public television stating that he was forced to publish the works of intelligence agents under his own name, also adding that noncompliance with these orders would result in him losing his job. (1)
(…)
One (out of many) great examples of a whistleblowing reporter is investigative journalist and former CBC News reporter Sharyl Attkisson.
She delivered a hard-hitting TEDx talk showing how fake grassroots movements funded by political, corporate, or other special interests very effectively manipulate and distort media messages.

see: Sharyl ATTKISSON : Astroturf and manipulation of media messages, TEDxTalk at University of Nevada 06.02.2015; YouTube-clip, 10:36, URL: https://www.youtube.com/watch?v=-bYAQ-ZZtEU#t=18
(…)
Ever since Operation Mockingbird, a CIA-based initiative to control mainstream media, more and more people are expressing their concern that what we see in the media is nothing short of brainwashing. (2) This is also evident by blatant lies that continue to spam the TV screen, especially when it comes to topics such as health, food, war (‘terrorism‘), poverty, and more.
Things have not changed, in fact, when in comes to mainstream media distorting information and telling lies. They have gotten much worse in recent years, in fact, so it is highly encouraging that more people are starting to see through these lies (…)
One great example is the supposed ‘war on terror,’ or ‘false flag terrorism.’ There are even Wikileaks documents alluding to the fact that the United States government planned to “retaliate and cause pain” to countries refusing GMOs. (3)
Mainstream media’s continual support of GMOs rages on, despite the fact that a number of countries are now banning these products. (4) …

Notes

(1) World Class Journalist Spills the Beans, Admits Mainstream Media is Completely Fake by Arjun WALIA; Global Research, 27.03.2016; URL: http://www.globalresearch.ca/world-class-journalist-spills-the-beans-admits-mainstream-media-is-completely-fake/5516749
(2) The CIA and the MSM: 50 Facts the World Needs to Know by Prof. James F. TRACY, Global Research, 15.12.2015; URL: http://www.globalresearch.ca/the-cia-and-the-media-50-facts-the-world-needs-to-know/5471956
(3) WikiLeaks Cables Reveal U.S. Government Planned To “Retaliate & Cause Pain” On Countries Refusing GMOs, July 30, 2014 by Arjun WALIA; URL: http://www.collective-evolution.com/2014/07/30/wikileaks-cables-reveal-u-s-government-planned-to-retaliate-cause-pain-on-countries-refusing-gmos
(4) Here’s Why 19 Countries In Europe Just Completely Banned Genetically Modified Crops, October 7, 2015 by Arjun WALIA; URL: http://www.collective-evolution.com/2015/10/07/heres-why-19-countries-in-europe-just-completely-banned-genetically-modified-crops

Mainstream-Media-is-completely-Fake160328.pdf

NSU-Komplex + UA-Bericht Ba-Wü — Veranstaltung der Initiative NSU-Aufklärung & Die AnStifter, 22.02.2016, S tuttgart

globalcrisis/globalchange NEWS
Martin Zeis, 20.02.2016

„Wir gehen alle davon aus, dass wir in einem liberalen Land leben.“ „Und dann wurde mir klar, dass wir wahrscheinlich in einem Land leben, das in weiten Bereichen von den Amerikanern kontrolliert wird.“, äußert der Autor des dokumentarischen Kriminalromans „Die schützende Hand“ gegenüber der Publik Forum-Journalistin Susanne Stiefel. (vgl. Der Rechercheur, in: Publik Forum, Nr. 2/2016, S.50f)

Wolfgang Schorlau, Ekki Sieker (investigativer Journalist an seiner Seite) und die „drei Dutzend brillianten Journalisten“, die an dem NSU-Komplex dran sind, stießen – das zeigen die Dokumente, die Unterlagen der Ermittlungsbehörden, das Verhalten des Geheimdienste gegenüber den NSU-Untersuchungsausschüssen – bis zur oberen Schicht des deep state, des Staats im Staate, vor — im Fall des NSU an die operativen Schnittflächen zwischen Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst und CIA, wo es in erster Linie für zentrale Zeugen, aber auch für allzu interessierte und hartnäckig in diese Zone vordringende brilliante “Rechercheure“ ungemütlich bis brandgefährlich wird/werden kann.

Der Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses Ba-Wü –

Mehr Fragen als Antworten?

(Podiums-)Diskussion
Mo, 22. Februar 2016, 19:30 Uhr
Württembergischer Kunstverein (WKV), Schloßplatz 2, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Initiative NSU-Aufklärung & Die AnStifter
Wichtiges: Eintritt frei

Mit dem Ende der Legislaturperiode endete nun auch der NSU-Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags. Die ihm gestellten Arbeitsaufträge hat er nicht alle erledigt, jedoch inzwischen einen Abschlussbericht vorgelegt.

Die beiden Journalisten Sven Ullenbruch und Rainer Nübel werden die bisherige Arbeit des Ausschusses und den Abschlussbericht kritisch betrachten. Sie sind ausgewiesene Kenner der Materie und wohnten vielen Ausschusssitzungen bei.

Wolfgang Schorlau über den NSU
In was für einem Land leben wir eigentlich?
Stuttgarter Zeitung, 12.04.2015

„… Je mehr ich mich mit dem NSU-Komplex beschäftigte, je besser ich diese zweiten Geschichten kennenlerne, an deren Ende es oft weitere Todesfälle von Zeugen gegeben hat, über die kaum jemand spricht, desto öfter fragte ich mich, in was für einem Land ich eigentlich lebe. Stimmt mein Bild von der halbwegs liberalen Gesellschaft, in der Recht und Gesetz gelten, in der die Behörden an dieses Recht gebunden handeln?

Während ich diese Zeilen schreibe, erreicht mich die Meldung, dass es im Kontext des NSU-Komplexes ein weiteres Todesopfer gegeben hat: die Ex-Freundin von Florian H. Blicken wir noch einmal zurück: Zwei Zeugen, der V-Mann Corelli und Florian H., beide aussagewillig, starben, bevor sie vernommen werden konnten. Corelli an einer „unerkannten Diabetes“ (?) im Zeugenschutzprogramm; H., der behauptete, er wisse, wer Michèle Kiesewetter wirklich umgebracht hat, verbrannte bei lebendigem Leib. Und auch hier findet man wieder die merkwürdigsten Widersprüche. Florian H., soll sich – so der Staatsanwalt – aus Liebeskummer selbst angezündet haben. Erstaunlich nur, dass er gerade auf dem Weg zu seiner Zeugenaussage war. Was, so frage ich mich, ist das Motiv des ermittelnden Staatsanwalts, Selbstmord aus Liebeskummer festzustellen, bevor die Ermittlungen abgeschlossen waren?“ Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wolfgang-schorlau-ueber-den-nsu-die-zweite-geschichte-page3.b051f368-4f34-44bb-a6aa-5b3881e758f9.html

Ergänzung, 20.02.2016 / m.z.: Am 15.02.2016 schreibt Thomas Moser auf Telepolis in seinem Artikel „Nächster Todesfall im NSU-Komplex“ einleitend: „…Im NSU-Komplex gibt es den nächsten Todesfall. Mit einer Woche Verspätung erfährt man vom Tod des 31jährigen Sascha W. aus Kraichtal in Baden-Württemberg. W. war der Verlobte von Melisa M., die im März 2015 vom NSU-Untersuchungsausschuss in Stuttgart befragt worden war und vier Wochen danach an einer Lungenembolie verstarb, 20 Jahre alt.
Melisa M. wiederum war einmal Freundin von Florian Heilig, einem Neonazi-Aussteiger, der am 16. September 2013 in seinem Auto auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart verbrannte. Am selben Tag sollte er vom Landeskriminalamt zum Thema NSU vernommen werden. Heilig hatte in der Vergangenheit gesagt, er wisse, wer die Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter 2007 ermordet hatte. Das sollen aber nicht Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gewesen sein. (…)“ Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/47/47412/1.html

Hinweis: Wer sich von der Qualität, der akribischen, messerscharfen Recherche Wolfgang Schorlaus ein aktuelles Bild machen will, der lese seine heute auf Telepolis erschienene Antwort und Richtigstellung bzgl. eines TP-Artikels von Herrn Gröth mit dem Titel: „NSU-Terroristen: Ungereimtheiten an der Selbstmord-Hypothese“. (Schorlaus Text ist als pdf-Anhang (7 S.) beigefügt und erreichbar über die URL: http://www.heise.de/tp/artikel/47/47390/1.html )

SCHORLAU-Richtigstellung-TP-Artikel160220.pdf

NATO-Terroristen im Untergrund

NATO-Terroristen im Untergrund

Verantwortlich:

Im Kalten Krieg existierten in Westeuropa zahlreiche Untergrundorganisationen, die im Fall eines sowjetischen Überfalls hinter der Front als Partisanen Sabotageaktionen ausführen sollten. Dazu wurden Kämpfer geschult und geheime Erddepots mit Waffen, Sprengstoff und Funkgeräten angelegt. In der Bundesrepublik unterstand diese Stay-Behind-Truppe dem Auslandsnachrichtendienst BND, der eigentlich im Inland gar nicht aktiv werden sollte. Das alles geschah hinter dem Rücken der dafür zuständigen parlamentarischen Kontrollgremien, denn auch ein möglicher Putsch gegen gewählte Politiker wurde erwogen. Erst Anfang der 1990er Jahre flogen die illegalen Netzwerke auf und es dauerte mehr als 20 Jahre, bis der BND Akten zu diesen freigab. (…)

Jens Wernicke

Im Kalten Krieg existierten in Westeuropa zahlreiche Untergrundorganisationen, die im Fall eines sowjetischen Überfalls hinter der Front als Partisanen Sabotageaktionen ausführen sollten. Dazu wurden Kämpfer geschult und geheime Erddepots mit Waffen, Sprengstoff und Funkgeräten angelegt. In der Bundesrepublik unterstand diese Stay-Behind-Truppe dem Auslandsnachrichtendienst BND, der eigentlich im Inland gar nicht aktiv werden sollte. Das alles geschah hinter dem Rücken der dafür zuständigen parlamentarischen Kontrollgremien, denn auch ein möglicher Putsch gegen gewählte Politiker wurde erwogen. Erst Anfang der 1990er Jahre flogen die illegalen Netzwerke auf und es dauerte mehr als 20 Jahre, bis der BND Akten zu diesen freigab. Über den aktuellen Forschungsstand zum Thema sprach Jens Wernicke mit dem Filmemacher und Journalisten Ulrich Stoll, der gemeinsam mit dem Geheimdienstexperten Erich Schmidt-Eenboom soeben ein Buch zum Thema veröffentlicht hat.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=29105

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BND-Krisen-Kommunikation der “Atlantik-Brücke”: Vom Skandal zur Affäre zum Schlamassel

Von wegen Medien-Demokratie: Soziale Massenkontrolle in der Technokraten-Ära

BND-Krisen-Kommunikation der “Atlantik-Brücke”: Vom Skandal zur Affäre zum Schlamassel

Hat die BRD-Regierung das Parlament belogen und hat der US-Geheimdienst NSA mit Hilfe des BND und mit Wissen des Kanzleramts deutsche und europäische Unternehmen ausgespäht, Wirtschaftsspionage betrieben? Seit über einem Monat arbeiten Seilschaften aus Politik und Medien Hand in Hand, um die Vorgänge beim BND von einem Skandal zur Affäre zum Schlamassel zu verniedlichen. Im Schulterschluss mit öffentlich-rechtlichen TV-Sendern und Print-Leitmedien betreibt die “Atlantik Brücke” (AB) Krisen-Kommunikation. (…)

SZ 04.07.2014 — Bundesnachrichtendienst als „Wurmfortsatz der NSA“

Anfang der weitergeleiteten E‑Mail:

Von: „Martin Zeis“
Datum: 4. Juli 2014 09:07:41 MESZ
An: globalcrisis%Martin.zeis
Betreff: SZ 04.07.2014 — Bundesnachrichtendienst als „Wurmfortsatz der NSA“

sueddeutsche.de Politik

4. Juli 2014 07:54 Aussage von Ex-NSA-Mitarbeiter in UntersuchungsausschussBundesnachrichtendienst als „Wurmfortsatz der NSA“

Ehemalige NSA-Mitarbeiter erheben im NSA-Untersuchungsausschuss schwere Vorwürfe gegen den BND: Demnach haben die Deutschen auch Informationen für den US-Drohnenkrieg geliefert – und damit potenziell gegen das Grundgesetz verstoßen.

  • Ein ehemaliger NSA-Mitarbeiter kritisiert den Bundesnachrichtendienst. Durch die Kooperation mit der NSA verstoße der deutsche Geheimdienst gegen die Verfassung.
  • Der BND habe Daten für den US-Drohnenkrieg geliefert.
  • Der NSA-Untersuchungsausschuss soll die Späh-Affäre aufklären.

Thomas Drake erhebt schwere Vorwürfe gegen BND

Der frühere NSA-Mitarbeiter Thomas Drake hat im Geheimdienst-Untersuchungsausschuss des Parlaments schwere Vorwürfe gegen den Bundesnachrichtendienst erhoben. Der BND habe sich in einen „Wurmfortsatz der NSA“ verwandelt, sagte Drake in der Nacht zum Freitag im NSA-Ausschuss in Berlin. Drake arbeitete von 2001 bis 2008 beim US-Nachrichtendienst NSA. Der BND arbeite eng mit der NSA zusammen und verstoße potenziell gegen das Grundgesetz, indem er Daten des US-Partners nutze. Die Behauptung des BND, man habe dort nichts von der massenhaften Datenüberwachung durch die NSA gewusst, sei angesichts dieser Kooperation „jenseits jeder Glaubwürdigkeit“.

„Das Schweigen des BND ist schrecklich“, kritisierte Drake. Die Menschen hätten das Recht, zu erfahren, was geschehe. Die Bundesregierung müsse den BND zwingen, seine Aktivitäten transparenter zu machen und dafür geradezustehen. „Man sollte nicht warten, bis es einen deutschen Edward Snowden gibt, der den Schleier lüftet.“

Drake beklagte, BND und NSA streuten aber „kryptologischen Sand“ in die Augen der Menschen, um ihre Verbindungen und „geheimen Schattenbeziehungen“ zu verschleiern. Für die Überwachung deutscher Bürger durch deutsche Geheimdienste gebe es strenge Vorgaben, nicht aber für die Überwachung von Nichtdeutschen. Drake mahnte, das deutsche Grundgesetz müsse jedoch auch außerhalbDeutschlands gelten. „Die schwache Kontrolle in Deutschland ist hier eine Zeitbombe.“ Eine stärkere rechtliche Kontrolle sei dringend nötig.

BND lieferte Informationen für US-Drohnenkrieg

Drake erklärte, es sei üblich, dass ein Geheimdienst für Erkenntnisse aus dem eigenen Land auf Informationen ausländischer Partnerdienste zurückzugreife, wenn er gesetzlichen Beschränkungen unterliege. „Das ist mehr oder weniger schon Routine geworden.“

Nach Drakes Aussagen lieferte der BND Daten für den Drohnenkrieg der USA. Auch aus BND-Quellen oder aus Zugängen, die dem BND offenstanden, seien kritische Informationen für solche Operationen gekommen. „Deutschland wurde als Plattform genutzt, um diese Drohnentechnologie zu nutzen.“ Solche Einsätze seien nicht nur von US-Einrichtungen von deutschem Boden aus durchgeführt worden, es habe auch Unterstützung nachrichtlicher Dienste gegeben. Daten seien auch genutzt worden, um Kommando-Entscheidungen zu treffen.

Vor Drake hatte auch der frühere NSA-Mitarbeiter William Binney vor dem Ausschuss eine massenhafte und fast grenzenlose Datenüberwachung des Nachrichtendienstes angeprangert.

Untersuchungsausschuss soll NSA-Affäre aufklären

2013 war ans Licht gekommen, dass die National Security Agency (NSA) massenhaft in Deutschland Datenströme überwacht und Bürger ausspäht. Der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden hatte die Überwachungspraxis offengelegt.

Der Untersuchungsausschuss des Bundestages soll die Spähaffäre aufarbeiten. Dabei geht es auch um die Rolle der deutschen Nachrichtendienste, allen voran des Auslandsgeheimdienstes BND. Die Sitzung am Donnerstag war die erste Zeugenbefragung des Untersuchungsausschusses. Mit mehreren Unterbrechungen dauerte sie mehr als elf Stunden.

Unions-Obmann Roderich Kiesewetter (CDU) kündigte an, der Ausschuss werde sich im September eingehend mit der Rolle der deutschen Nachrichtendienste befassen und dazu Zeugen befragen. Der SPD-Obmann Christian Flisek sagte zu, auch die Rolle Deutschlands beim US-Drohnenkrieg werde das Gremium näher beleuchten.

URL:

http://www.sueddeutsche.de/politik/thomas-drake-im-nsa-ausschuss-bundesnachrichtendienst-ein-wurmfortsatz-der-nsa-1.2030781