German Foreign Policy: Waffen für den IS

19.12.2017 GFP
(Eigener Bericht) – Der IS hat bei der Verteidigung von Ramadi, Fallujah und Mossul gegen die Anti-IS-Koalition Schusswaffen und Munition aus Beständen von EU-Staaten in teils signifikanter Menge zur Verfügung gehabt. Dies belegen Recherchen der in Großbritannien ansässigen Organisation „Conflict Armament Research“ (CAR). Demnach haben zwei Staaten, die zu den wichtigsten Rüstungskunden auch Deutschlands gehören – die USA und Saudi-Arabien -, Kriegsgerät in Rumänien und Bulgarien erworben und es sodann aufständischen Milizen in Syrien zur Verfügung gestellt, die es offenbar zum Teil an den IS weitergeleitet haben. Das betrifft etwa Panzerabwehrraketen. Dabei erfolgte der Reexport nach Syrien ohne Kenntnis oder gar Zustimmung der ursprünglichen Lieferanten. Jihadisten zugearbeitet hat eine weitere Organisation, die vom Auswärtigen Amt kofinanziert worden ist: die Free Syrian Police. Sie hat Polizisten beschäftigt, die vom syrischen Al Qaida-Ableger ausgewählt wurden, und in zumindest einem Fall die Steinigung zweier Frauen ermöglicht.

Quelle: Detail
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7484/

Peter FREY Der Tiefe Staat, die Rattenlinie und ein Inside Job

 postet auf seinem FB Blog:

„Rubikon mal wieder mit einem starken Hintergrund-Artikel in dem Peter Frey die ganze Entwicklung nachzeichnet und verschiedene Einzelheiten in Zusammenhang bringt.

Lesenswert.“

„Der Tiefe Staat, die Rattenlinie und ein Inside Job

Medien und Politik lügen beim Thema Syrien wie gedruckt. Oder übersehen das Wirken des Tiefen Staates im Hintergrund.

von Peter Frey 4.07.2017

Im Jahre 2012 zog der damalige US-amerikanische Präsident Barack Obama eine „Rote Linie“, deren Überschreiten er mit einer erforderlichen US-amerikanischen Intervention in Syrien gleichsetzte. Der investigative Journalist Seymour Hersh nahm das zum Anlass, einer weiteren Linie, die real war, einen bewusst ähnlichen Namen zu verleihen. Jenen der „Rat Line“, der Rattenlinie. Doch was hat das mit der 2012 erfolgten Ermordung des US-Botschafters in Libyen und mit einer Verschwörung gigantischen Ausmaßes gegen Syrien zu tun? …“

Der vollständige Artikel als Anhang

Peter FREY Der Tiefe Staat, die Rattenlinie 20170704

und über diesen Link:
https://www.rubikon.news/artikel/die-rattenlinie-und-ein-inside-job

 

Michael Lüders, Publizist: „Die Unterstützung für Erdogan wird nicht abnehmen“

Veröffentlicht am 29.03.2017
Der Politikberater und Publizist Michael Lüders lässt auf der Konferenz „Quo vadis Deutschland-Türkei?“ der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag am 27. März 2017 keinen Zweifel: „Die Türkei ist in einer schwierigen Situation, in einer Tragödie.“ Egal wie das Verfassungsreferendum ausgehe, die Unterstützung für Recep Tayyip Erdoğan werde nicht abnehmen. Es werde ein langer und dorniger Weg, die Herrschaft des türkischen Präsidenten zu überwinden. Der Staatschef in Ankara sei ein „Meister der Polarisierung“. In dem NATO-Land drohe ein Bürgerkrieg. Die Rolle von Erdoğans Türkei und Washingtons im Krieg um Syrien beleuchtet Michael Lüders in seinem aktuellen Buch „Die den Sturm ernten. Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte“.

Seymour M. Hersh · Whose sarin? · LRB 19 December 2013

Barack Obama did not tell the whole story when he tried to make the case that Bashar al-Assad was responsible for the chemical weapons attack on 21 August.

Quelle: Seymour M. Hersh · Whose sarin? · LRB 19 December 2013

Raketen für den Jihad, 29.09.2016

Globalcrisis/Globalchange NEWS
Stephan Best

In Ergänzung zum Interview von Jürgen Todenhöfer mit einem Kämpfer und Kommandeur der Al Nusra Truppen in Syrien dokumentieren wir einen Bericht, der die Hintergründe um Waffenruhe, Flugverbotszonen und Syrienstrategien etwas erhellt. Da eine vom Westen schon so oft geforderte Flugverbotszone momentan nicht durchsetzbar erscheint, erinnert man sich an den Afghanistan-Krieg , als Kämpfer gegen die Sowjetische Besatzung mit mobilen Stinger Raketen ausgerüstet worden waren. (Der vollständige Text findet sich im Anhang)

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Raketen für den Jihad

29.09.2016

DAMASKUS/BERLIN
(Eigener Bericht) – Berichte über eine womöglich beginnende Aufrüstung der Aufständischen in Aleppo mit schultergestützten Luftabwehrraketen begleiten die Forderungen Berlins nach einer Erneuerung des Waffenstillstands. Die syrische Regierung und Moskau müssten umgehend zu einer Feuerpause zurückkehren, fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel: Die Kriegsgewalt in Aleppo sei unerträglich. Während die Kämpfe immer blutiger werden, war der Waffenstillstand von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil bedeutende aufständische Milizen – Parteigänger des Westens – ihn nicht mittrugen und die Kämpfe weiterführten. Auch verweigerten sie sich einem Hauptelement der Waffenruhe, indem sie die Forderung zurückwiesen, nicht mehr gemeinsame Sache mit Al Qaida bzw. deren syrischem Ableger Jabhat al Nusra/Jabhat Fatah al Sham zu machen. Die Forderung galt als besonders wichtig, weil Al Qaida, wie Experten seit Monaten warnen, dabei ist, ein Jihadisten-Emirat im Norden Syriens aufzubauen. Angesichts der möglichen Eroberung Aleppos durch die syrischen Regierungstruppen zieht Washington nun eine Belieferung der mit Al Nusra kooperierenden Rebellen mit „Manpads“ in Betracht, wie sie ehedem die afghanischen Mujahedin im Krieg gegen die sowjetischen Truppen erhielten. Weil die eigenen Favoriten davon profitieren, schweigt Berlin – obwohl die Raketen bei Al Qaida landen könnten.

Ein Jihadisten-Emirat
Die Berliner Waffenstillstandsforderung kommt zu einem für die Syrien-Strategie der westlichen Mächte heiklen Zeitpunkt. Experten warnen seit Monaten, der Al Qaida-Ableger Jabhat al Nusra bereite die Gründung eines Emirats in den nordsyrischen Gouvernements Idlib und Aleppo vor (german-foreign-policy.com berichtete [1]). Die Warnungen sind vor wenigen Tagen bekräftigt worden. Al Nusra gewinne in den aufständischen Gebieten mit einer geschickten Politik seit geraumer Zeit an Popularität, bestätigt der US-amerikanische Syrien-Spezialist Charles Lister der britischen Wochenzeitschrift „Economist“; zu konstatieren sei dabei, dass die Organisation sich zwar formal von Al Qaida losgesagt und in Jabhat Fatah al Sham umbenannt habe, dass dies allerdings nur als kosmetischer Akt einzustufen und Fatah al Sham weiter der Strategie und den Zielen von Al Qaida verpflichtet sei. Mit ihrer immer intensiveren Verankerung könne Jabhat al Nusra/Fatah al Sham womöglich wirklich ein Emirat errichten, das Jihadisten „eine geschützte territoriale Basis an den Grenzen Europas“ biete – und das dann sehr schwer auszuschalten sei.[2]

Kein zweiter „Islamischer Staat“?
Der von den USA und Russland ausgehandelte, inzwischen gescheiterte Waffenstillstand ist ein Versuch gewesen, die Bemühungen von Jabhat al Nusra/Jabhat Fatah al Sham zu durchkreuzen. Er sah insbesondere vor, Washington werde die mit ihm verbündeten aufständischen Milizen dazu bringen, sich von Fatah al Sham zu trennen, und anschließend gemeinsam mit Moskau gegen den Al Qaida-Ableger kämpfen.[3] Mit einem solchen Vorgehen wären die Konsequenzen aus recht ähnlichen Konstellationen in den Jahren 2012 und 2013 gezogen worden. Im August 2012 berichtete der US-Militärgeheimdienst DIA, in Syriens Osten zeichne sich die Gründung eines „salafistischen Fürstentums“ ab, das allerdings den Interessen der auswärtigen Assad-Feinde durchaus entspreche: Es schneide die syrische Regierung von ihren Unterstützern in Teheran ab. Damals billigten die westlichen Mächte die Entwicklung; letztlich entstand daraus der „Islamische Staat“ (IS/Daesh, german-foreign-policy.com berichtete [4]).

Im Bündnis mit Al Nusra
Allerdings ist der Plan, Al Nusra/Fatah al Sham mit dem Waffenstillstand innerhalb der aufständischen Milizen zu isolieren, krachend gescheitert. Vor allem zwei Milizen, Ahrar al Sham, eine der stärksten Truppen in Syrien und ihrerseits salafistisch-jihadistisch orientiert, sowie Jund al Aqsa, haben die Feuerpause von Anfang an rundheraus zurückgewiesen. Laut dem US-amerikanischen Carter Center hat Ahrar al Sham in einem Bündnis mit Fatah al Sham und einer weiteren Miliz ihre Angriffe bei Quneitra in Syriens Südwesten nach dem Beginn des offiziellen Waffenstillstands einfach fortgesetzt. Auch Jaish al Islam hat die Waffenruhe gebrochen und am 13. September nahe Damaskus Attacken gestartet.[5] Russische Quellen berichten von zahlreichen weiteren Waffenstillstandsbrüchen der Rebellen, während westliche Medien darüber weitgehend schweigen. Zudem haben Ahrar al Sham und Jaish al Islam sowie 19 weiteren Milizen am 12. September, dem Tag des Beginns der Waffenruhe, eine Stellungnahme publiziert, in der sie den Versuch, den Al Qaida-Ableger Fatah al Sham auszugrenzen, ablehnen. Aus der – vom Westen bevorzugt unterstützten – Free Syrian Army (FSA) heißt es ebenfalls, man werde sich von Fatah al Sham nicht trennen: „Fatah al Sham hat immer an der Seite der FSA gekämpft“, lässt sich ein Sprecher des Verbandes zitieren.[6]

Flugverbotszone
Mit dem Ende des Waffenstillstands stehen die Vereinigten Staaten nun vor der Option, entweder, wie geplant, gemeinsam mit Russland gegen Fatah al Sham vorzugehen und dabei zugleich ihre Verbündeten zu attackieren, die sich nicht vom Al Qaida-Ableger trennen wollen – oder aber die im Bündnis mit Fatah al Sham operierenden Verbündeten auch weiterhin zu unterstützen und auf diese Weise die Gründung eines Al Qaida-Emirats faktisch zu begünstigen. Offenkundig ist die Entscheidung für Letzteres gefallen. Von US-Luftschlägen gegen Fatah al Sham ist keine Rede mehr; stattdessen erhöhen die NATO-Mächte den Druck auf Russland, seine Luftangriffe in Syrien einzustellen. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat bereits in der vergangenen Woche „ein zeitlich begrenztes, aber vollständiges Verbot aller militärischen Flugbewegungen über Syrien“ gefordert – „mindestens für drei, besser für sieben Tage“.[7] Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel wollte zunächst sogar zu Friedenskundgebungen für Syrien aufrufen – ungewöhnlich für ein Mitglied einer Regierung, die ihrerseits die syrischen Aufständischen politisch unterstützt und damit selbst Partei im Bürgerkrieg ist.[8] Inzwischen nutzen die NATO-Mächte den mörderischen Angriff auf einen Hilfskonvoi am 19. September, für den Russland im Westen zumindest eine Mitschuld zugeschrieben wird, um den Druck zu erhöhen und von Moskau energische „Bemühungen zur Wiederherstellung der Feuerpause“ zu verlangen.[9] Wie das funktionieren soll, ist nicht ersichtlich – schließlich ist der von Russland ausgehandelte Waffenstillstand nicht von russischen Truppen, sondern vor allem von aufständischen Milizen gebrochen worden, die ihre Haltung seitdem nicht geändert haben.
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Ciao Stephan Best

Raketen für den Jihad- GFP 29.09.2016.docx

Dokumentiert — Jürgen, Frederic TODENHÖFER: Interview mit Al Nusra Kommandeur Abu Al Ezz; Kölner Stadtan zeiger 26.09.2016

globalcrisis/globalchange News
Stuttgart, 27.09.2016

Hallo zusammen,

wir dokumentieren im Anhang das Mitte September in einem Steinbruch in Aleppo von Jürgen und Frederic TODENHÖFER mit dem Al Nusra Kommandeur Abu Al Ezz geführte Interview (Video-Aufzeichnung abrufbar unter: https://www.facebook.com/JuergenTodenhoefer/videos/10154022081580838 )

Die einführenden Worte Todenhöfers und der übersetzte/transkribierte Wortlaut des Interviews erschienen gestern im Kölner Stadtanzeiger und wurden weltweit beachtet – das Interview-Video innerhalb eines Tages 455 000 mal abgerufen.
(vgl. u.a. www.zerohedge.com/news/2016-09-26/america-our-side-al-nusra-commander-tells-german-press-us-arming-jihadists
http://www.moonofalabama.org/2016/09/todenhöfer-interview-with-al-nusra-commander-the-americans-stand-on-our-side.html )

Im Folgenden das Vorwort Todenhöfers.

Grüße,
Martin Zeis

Kölner Stadtanzeiger, 26.09.2016 — http://www.ksta.de/politik/interview-mit-al-nusra-kommandeur–die-amerikaner-stehen-auf-unserer-seite–24802176

Interview mit Al Nusra-Kommandeur „Die Amerikaner stehen auf unserer Seite“
von Jürgen TODENHÖFER

Es war die siebte Reise meines Sohnes Frederic und mir in das Bürgerkriegsland Syrien. 13 Tage waren wir dort. Mit Worten lässt sich das Ausmaß der Zerstörungen und des Leids auf beiden Seiten kaum noch beschreiben.
Das Interview haben wir vor zehn Tagen geführt mit einem Kommandeur der Al Kaida-Filiale „Jabhat Al Nusra“. Abu Al Ezz berichtet sehr offen über seine Geldgeber Saudi-Arabien, Katar und Kuwait. Wir haben die Identität des Mannes genau recherchieren können und wissen praktisch alles über ihn.

Interview im Steinbruch in Aleppo
Das Interview wurde über einen Rebellen aus Aleppo arrangiert. Ich habe seit Jahren Kontakte zu syrischen Rebellen. Es fand außerdem in einem Steinbruch in Aleppo in unmittelbarer Sicht-und Schussweite von Jabhat al Nusra statt, den nur ein Mitglied von Al Nusra gefahrlos erreichen konnte.
Seine Kämpfer waren teilweise nicht maskiert, d.h. leicht identifizierbar. Ein Teil seiner Aussagen wurde darüber hinaus kurz darauf vom Mufti von Aleppo fast wörtlich bestätigt, andere Voraussagen über das Desinteresse der Rebellen an einem Waffenstillstand und an internationalen Hilfskonvois haben sich ebenfalls bestätigt. Genauso wie seine Vorhersagen über geplante militärische Aktivitäten in mehreren Städten Syriens.
Bild: Hier fand das Interview mit dem Kommandeur statt. – Foto: Frederic Todenhöfer

Abu Al Ezz, Kommandeur, sagte über Jabhat al Nusra (Al Kaida):

„Wir sind ein Teil von Al Kaida. Unsere Prinzipien sind: Bekämpfung der Lasterhaftigkeit, Ehrlichkeit und Sicherheit. Unsere Angelegenheiten und unser Weg haben sich geändert. Zum Beispiel gewährt uns jetzt Israel Unterstützung, da Israel sich im Krieg mit Syrien und mit der Hisbollah befindet.
Auch Amerika hat seine Meinung über uns geändert. Eigentlich waren der „IS“ und wir eine Gruppe. Aber der „IS“ wurde entsprechend den Interessen der großen Staaten wie etwa Amerika für politische Zwecke benutzt. Und von unseren Prinzipien weg gelenkt. Die meisten seiner Führer arbeiten mit Geheimdiensten zusammen, das ist uns klar geworden. Wir, die „Al Nusra-Front“, haben unseren Weg. Sie waren früher mit uns, sie waren unsere Unterstützer.
Unser Ziel ist der Sturz des diktatorischen Regimes, des Tyrannen-Regimes, des Regimes der Abtrünnigen. Unser Ziel ist auch die Durchführung von Eroberungen, wie sie [der große arabische Feldherr] Khaled Ben Al Walid gemacht hat. Erst in der Arabischen Welt und dann in Europa.“

TODENHÖFER-Al_Nusra-Commander-Interview160926.pdf

Article In Saudi Daily: U.S. Planned, Carried Out 9/11 A ttacks – But Blames Others For Them; MEMRI, May 19, 2016

globalcrisis/globalchange NEWS
Martin Zeis, 24.05.2016

Dear all,

on April 28, 2106 the London-based Saudi daily Al-Hayat published an article uncovering the hidden agendas of the 9-11-attacks and how the „Empire of Chaos“ used/uses his plot as an internal and external policy-tool.

The author, Saudi legal expert Katib Al-Shammari, argues that the U.S. itself had planned and carried out 9/11, while placing the blame on a shifting series of others – first Al-Qaeda and the Taliban, then Saddam Hussein’s regime in Iraq, and now Saudi Arabia.

Below and attached extracts translated in English by the Middle East Media Research Institute (MEMRI).

Greets,
Martin Zeis

*****

http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/9202.htm

The Middle East Media Research Institute (MEMRI) – 9/11 Documentation Project
Special Dispatch No. 6438, May 19, 2016

Article In Saudi Daily: U.S. Planned, Carried Out 9/11 Attacks – But Blames Others For Them

On the eve of President Obama’s April 2016 visit to Saudi Arabia, the U.S. Congress began debating the Justice Against Sponsors of Terrorism Act (JASTA), that would, inter alia, allow the families of victims of the September 11 attacks to sue the Saudi government for damages. Also in April 2016, the New York Times published that a 2002 congressional inquiry into the 9/11 attacks had found that Saudi officials living in the United States at the time had a hand in the plot. The commission’s conclusions, said the paper, were specified in a report that has not been released publicly. [1]

The JASTA bill, which was passed by the Senate on May 17, 2016, triggered fury in Saudi Arabia, expressed both in statements by the Saudi foreign minister and in scathing attacks on the U.S. in the Saudi press. [2] On April 28, 2016, the London-based Saudi daily Al-Hayat published an exceptionally harsh article on this topic by Saudi legal expert Katib Al-Shammari, who argued that the U.S. itself had planned and carried out 9/11, while placing the blame on a shifting series of others – first Al-Qaeda and the Taliban, then Saddam Hussein’s regime in Iraq, and now Saudi Arabia. He wrote that American threats to reveal documents that supposedly point to Saudi involvement in 9/11 are part of standard U.S. policy of exposing archival documents to use as leverage against various countries – which he calls „victory by means of archives.“

Following are excerpts from Al-Shammari’s article: [3]

„Those who follow American policy see that it is built upon the principle of advance planning and future probabilities. This is because it occasionally presents a certain topic to a country that it does not wish [to bring up] at that time but [that it is] reserving in its archives as an ace to play [at a later date] in order to pressure that country. Anyone revisiting… [statements by] George H.W. Bush regarding Operation Desert Storm might find that he acknowledged that the U.S. Army could have invaded Iraq in the 1990s, but that [the Americans] had preferred to keep Saddam Hussein around as a bargaining chip for [use against] other Gulf states. However, once the Shi’ite wave began to advance, the Americans wanted to get rid of Saddam Hussein, since they no longer saw him as an ace up their sleeve.

„September 11 is one of winning cards in the American archives, because all the wise people in the world who are experts on American policy and who analyze the images and the videos [of 9/11] agree unanimously that what happened in the [Twin] Towers was a purely American action, planned and carried out within the U.S. Proof of this is the sequence of continuous explosions that dramatically ripped through both buildingsExpert structural engineers demolished them with explosives, while the planes crashing [into them] only gave the green light for the detonation – they were not the reason for the collapse. But the U.S. still spreads blame in all directions. [This policy] can be dubbed ‚victory by means of archives.‘

„On September 11, the U.S. attained several victories at the same time, that [even] the hawks [who were at that time] in the White House could not have imagined. Some of them can be enumerated as follows:

’’1. The U.S. created, in public opinion, an obscure enemy – terrorism – which became what American presidents blamed for all their mistakes, and also became the sole motivation for any dirty operation that American politicians and military figures desire to carry out in any country. [The] terrorism [label] was applied to Muslims, and specifically to Saudi Arabia.
’’2. Utilizing this incident [9/11], the U.S. launched a new age of global armament. Everyone wanted to acquire all kinds of weapons to defend themselves and at the same time battle the obscure enemy, terrorism – [even though] up to this very moment we do not know the essence of this terrorism of which the U.S. speaks, except [to say that] that it is Islamic…
’’3. The U.S. made the American people choose from two bad options: either live peacefully [but] remain exposed to the danger of death [by terrorism] at any moment, or starve in safety, because [the country’s budget will be spent on sending] the Marines even as far as Mars to defend you.

„Lo and behold, today, we see these archives revealed before us: A New York court accuses the Iranian regime of responsibility for 9/11, and we [also] see a bill [in Congress] accusing Saudi Arabia of being behind it [sic]. This is after the previous Iraqi regime was accused of being behind it. Al-Qaeda and the Taliban were also blamed for it, and we do not know who [will be blamed] tomorrow! But [whoever it is], we will not be surprised at all, since this is the essence of how the American archives, that are civilized and respect freedoms and democracy, operate.

„The nature of the U.S. is that it cannot exist without an enemy… [For example,] after a period during which it did not fight anyone [i.e. following World War II], the U.S. created a new kind of war – the Cold War… Then, when the Soviet era ended, after we Muslims helped the religions and fought Communism on their [the Americans‘] behalf, they began to see Muslims as their new enemy! The U.S. saw a need for creating a new enemy – and planned, organized, and carried this out [i.e. blamed Muslims for terrorism]. This will never end until it [the U.S.] accomplishes the goals it has set for itself.

„So why not let these achievements be credited to the American administration, while insurance companies pay for the damages, whether domestic or foreign? This, my dear Arab and Muslim, is the policy of the American archives.“

9-11_US-planned+carried-out-9-11-attacks160519.pdf