Russland wird selbst im Szenario eines militärischen Patts in der Ukraine strategisch gewinnen

korybko.substack.com

https://korybko.substack.com/p/russia-will-still-strategically-win

Russland wird selbst im Szenario eines militärischen Patts in der Ukraine strategisch gewinnen

Andrew KORYBKO

05.10.2022

7-9 Minuten

Alles, was Russland tun muss, ist, den politisch unrealistischen „Balkanisierungs“-Plänen der USA zu trotzen, um die endgültige Entwicklung des globalen Systemwechsels hin zur Multiplexität zu gewährleisten.

Der Ukraine-Konflikt, der eigentlich ein von den USA geführter Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland ist, der in und durch diese ehemalige Sowjetrepublik geführt wird, tendiert zu einem militärischen Patt. Diese Beobachtung stützt sich auf die Wahrscheinlichkeit, dass die teilweise Mobilisierung erfahrener Reservisten durch Russland die Kontrolllinie (LOC) zwischen Moskaus kürzlich wiedervereinigten Regionen in Noworossija und seinen von der NATO unterstützten, aber an der ukrainischen Front stehenden Gegnern schließlich stabilisieren wird.

Es wird kein größerer Durchbruch von einer der beiden Seiten erwartet. Die NATO ist mehr als in der Lage, dies in Bezug auf Russland zu verhindern, indem sie weiterhin unendlich viele Ressourcen in ihre Stellvertreter investiert, während Moskau zur Wahrung seiner territorialen Integrität als absolut letztes Mittel auf taktische Atomwaffen zur Selbstverteidigung zurückgreifen kann. Aus diesen Gründen wird die LOC wahrscheinlich mehr oder weniger unverändert bleiben, mit nur geringfügigen Änderungen, die höchstens dazu führen könnten, dass Russland seinen Zuständigkeitsbereich auf die Verwaltungsgrenzen seiner vier jüngsten Regionen ausdehnt. (…)

Michael HUDSON über den Euro ohne Deutschland

nakedcapitalism.com

Michael Hudson über den Euro ohne Deutschland | nackter Kapitalismus

Conor Gallagher

10-13 Minuten

Conor: Der rasche Untergang Deutschlands erinnert mich an den deutschen Geheimdienstagenten Bachmann in „A Most Wanted Man“. Man lässt ihn glauben, dass er auf gleicher Augenhöhe mit dem CIA und dem britischen Geheimdienst agiert, nur um zu spät zu erkennen, dass er die ganze Zeit über ausgetrickst wurde.

Hudson geht der Frage auf den Grund, was Deutschlands Untergang für den Euro bedeuten wird und welche Optionen die Länder des Globalen Südens und Eurasiens haben, wenn sie versuchen, sich gegen die US-Hegemonie zu behaupten.

Von Michael Hudson, Forschungsprofessor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Missouri, Kansas City, und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Levy Economics Institute des Bard College. Sein neuestes Buch ist The Destiny of Civilization (Das Schicksal der Zivilisation).

Die Reaktion auf die Sabotage von drei der vier Nord Stream 1- und 2-Pipelines an vier Orten am Montag, dem 26. September, konzentrierte sich auf Spekulationen über die Täter und die Frage, ob die NATO einen ernsthaften Versuch unternehmen wird, die Antwort zu finden. Doch anstelle von Panik herrschte große diplomatische Erleichterung, ja sogar Ruhe. Die Abschaltung dieser Pipelines beendet die Ungewissheit und die Besorgnis der US/NATO-Diplomaten, die in der vergangenen Woche fast ein krisenhaftes Ausmaß erreicht hatten, als in Deutschland große Demonstrationen stattfanden, bei denen die Beendigung der Sanktionen und die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 zur Behebung der Energieknappheit gefordert wurden.

Die deutsche Öffentlichkeit begriff allmählich, was es bedeutete, dass ihre Stahl-, Düngemittel-, Glas- und Klopapierunternehmen ihre Produktion einstellten. Diese Unternehmen prognostizierten, dass sie ihr Geschäft ganz aufgeben oder in die Vereinigten Staaten verlagern müssten, wenn Deutschland die Handels- und Währungssanktionen gegen Russland nicht aufgäbe und die Wiederaufnahme der Gas- und Öleinfuhren zuließe, die vermutlich von ihrem astronomischen Anstieg um das Acht- bis Zehnfache zurückgehen würden. (…)

Übersetzung mit DeepL

Rede Wladimir PUTINS zum Beitritt der vier neuen Gebiete zur Russischen Föderation

https://odysee.com/$/embed/@RTDE:e/putin-unterzeichnet-abkommen-u%CC%88ber-beitritt-neuer-gebiete-zu-russland:4?r=8gTJ4H5sw1AyteuCYajCQBfGLKS8se8q

30.09.2022

Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einer großen Rede zum Beitritt der vier neuen Gebiete den Westen als globalen Diktator an den Pranger gestellt. Sein Auftritt war aber weder Kritik noch bloße Kampfansage, er war eine komplette Abrechnung mit der westlichen Hegemonie.

Mehr dazu: https://pressefreiheit.rtde.live/international/150312-komplettabrechnung-mit-westen-und-neuer/

Die komplette Rede des russischen Präsidenten ist in russischer und englischer Sprache auf der Website des Kremls veröffentlicht. Ein Video mit der deutschen Simultanübersetzung wurde von RT DE übertragen

Vom ewigen Frieden – Andreas Wehr

andreas-wehr.eu

https://www.andreas-wehr.eu/vom-ewigen-frieden.html

Vom ewigen Frieden – Andreas Wehr

19.09.2022

26-31 Minuten


Rezension des Buches von Domenico Losurdo „Eine Welt ohne Krieg – Die Friedensidee von den Verheißungen der Vergangenheit bis zu den Tragödien der Gegenwart“, PapyRossa-Verlag, Köln 2022, ISBN 978-3-89438-790-7, 462 Seiten, 28,- Euro. Die Zahlen in Klammern im Text geben die Seite des Zitats an.  

Der Titel des Buches klingt deplatziert in Zeiten, in denen Kriege geführt werden, nicht nur in der Ukraine, sondern auch im Jemen, im Kaukasus, in Äthiopien, um hier nur die gegenwärtig Wichtigsten zu nennen. Und das Ende des zwanzigjährigen Krieges des Westens in Afghanistan ist gerade einmal ein Jahr her. Und so lautet denn auch der Untertitel des Buches sehr viel nüchterner: „Die Friedensidee von den Verheißungen der Vergangenheit bis zu den Tragödien der Gegenwart.“

Das umfangreiche Werk des 2018 verstorbenen marxistischen Historikers erschien in Italien bereits im Jahr 2016 unter dem Titel Un mondo senza guerre. L’idea di pace dalle promesse del passato alle tragedie del presente. Im September 2022 hat der PapyRossa-Verlag Köln die von Christel Buchinger übersetzte deutsche Fassung vorgelegt. (…)

Zusammenfassung der Ergebnisse der 22. Konferenz der Shanghai Cooperation Organization (SCO) in Usbekistan

Abgesehen von den folgenden hier rot markierten Passagen am Ende des Artikels stimmen wir im Wesentlichen mit der Analyse der Nachdenkseiten überein.…

Zusammenfassung der Ergebnisse der 22. Konferenz der Shanghai Cooperation Organization (SCO) in Usbekistan

„Ukraine – Zeit der Entscheidung für Biden“ –

Information Clearing House

Eva Strieffler und Ute Anni Dreibholz haben einen Beitrag geteilt.

Eva Strieffler

·

„Ukraine – Zeit der Entscheidung für Biden“ –

Information Clearing House. 06.09.22

( http://www.informationclearinghouse.info/57233.htm )

Übersetzt von Fee Strieffler und Wolfgang , Jung, 09.09.22

MEMORANDUM der Veteran Intelligence Professionals for Sanity an Präsident Biden (s. https://de.wikipedia.org/…/Veteran_Intelligence… )

GEGENSTAND: Entscheidung über das weitere Vorgehen in der Ukraine

BEZUG: VIPS-Memorandum – Die Erfindung der Atomwaffen kann nicht rückgängig gemacht werden (s. https://www.antiwar.com/…/intel-vets-nuclear-weapons…/ )

Herr Präsident,

bevor Verteidigungsminister Austin am Donnerstag zu dem Treffen der Ukraine Defense Contact Group nach Ramstein fliegt (s. https://www.usafe.af.mil/…/ramstein-to-host-its-second…/ ), schulden wir Ihnen ein paar Worte der Warnung. Aufgrund unserer jahrzehntelangen Erfahrung wissen wir, was mit Geheimdienstinformationen in Kriegszeiten passiert. Wenn Minister Austin Ihnen sagt, dass Kiew die Russen zurückschlagen wird, dann sollten Sie ihm auf den Zahn fühlen – und darüber nachdenken, Ihren Beraterkreis zu erweitern.

Die Wahrheit ist das A und O bei der Analyse von Geheimdienstinformationen. Es trifft aber auch zu, dass die Wahrheit das erste Opfer eines Krieges ist, und das gilt für den Krieg in der Ukraine ebenso wie für frühere Kriege, an denen wir beteiligt waren. Im Krieg kann man sich nicht darauf verlassen, dass Verteidigungsminister, Außenminister und Generäle die Wahrheit sagen – weder gegenüber den Medien noch gegenüber dem Präsidenten. Das haben wir früh gelernt – auf harte und bittere Weise. Viele unserer Mitstreiter sind nicht aus Vietnam zurückgekommen.

Vietnam: Präsident Lyndon Johnson zog es vor, General William Westmoreland zu glauben, der ihm und Verteidigungsminister McNamara 1967 sagte, dass Südvietnam gewinnen könne – wenn der Präsident nur zusätzliche 206.000 Soldaten nach Vietnam schicken würde. CIA-Analysten wussten, dass das nicht stimmte und – was noch schlimmer war – dass Westmoreland die Zahl der feindlichen Soldaten, mit denen er es zu tun hatte, absichtlich fälschte, indem er behauptete, im Süden stünden „nur 299.000“ vietnamesische Kommunisten unter Waffen. Die US-Geheimdienste berichteten damals, dass es in Wirklichkeit 500.000 bis 600.000 waren. Als sich während der landesweiten kommunistischen Tet-Offensive Anfang 1968 herausstellte,dass die Zahl der Geheimdienste richtig war, beschloss Johnson, nicht mehr für eine weitere Amtszeit zu kandidieren.

Da in der Liebe und im Krieg alles erlaubt ist, waren die Generäle in Saigon entschlossen, ein rosiges Bild zu zeichnen. In einem Telegramm vom 20. August 1967 aus Saigon erläuterte Westmorelands Stellvertreter, General Creighton Abrams, die Gründe für ihr Täuschungsmanöver. Er schrieb, dass die höheren Feindzahlen, die von praktisch allen Nachrichtendiensten bestätigt worden waren, „in scharfem Kontrast zu der aktuellen Gesamtstärke von etwa 299.000 Mann stehen, die der Presse mitgeteilt wurden“. Abrams fuhr fort: „Wir haben in den letzten Monaten ein Bild des Erfolgs projiziert,“ und warnte: „Beim Bekanntwerden der höheren Zahlen, dürften „alle Erklärungen die Presse nicht davon abhalten, falsche und düstere Schlussfolgerungen zu ziehen.“

Der Niedergang der Bildanalyse: Bis 1996 verfügte die CIA über eine unabhängige Fähigkeit zur unbelasteten militärischen Analyse, die es ihr ermöglichte, die Wahrheit herauszufinden – selbst im Krieg. Ein wichtiger Pfeil im Analyseköcher war die ihr zufallende Verantwortung für die Durchführung von Bildanalysen für die gesamte Intelligence Community. Sein früher Erfolg bei der Lokalisierung sowjetischer Raketen auf Kuba im Jahr 1962 hatte dem National Photographic Interpretation Center (NPIC) einen soliden Ruf für Professionalität und Objektivität eingebracht. Dieses Zentrum trug wesentlich zu unserer Analyse des Vietnamkriegs bei. Später spielte es eine Schlüsselrolle bei der Bewertung der sowjetischen strategischen Fähigkeiten und bei der Überprüfung von Rüstungskontrollvereinbarungen.

Als das NPIC und seine 800 hochprofessionellen Bildanalysten 1996 mit all ihrer Erfahrung dem Pentagon unterstellt wurden, hieß es Abschied nehmen von der unparteiischen Aufklärung.

Irak: Der pensionierte Luftwaffengeneral James Clapper wurde schließlich mit der Leitung des NPIC-Nachfolgers, der National Imagery and Mapping Agency , abgekürzt NIMA, betraut und war somit in der Lage, den (vom Pentagon gewünschten) „Krieg der Wahl“ gegen den Irak vorzubereiten.

In der Tat ist Clapper einer der wenigen hochrangigen Funktionäre, die zugeben, dass er sich unter dem Druck von Vizepräsident Cheney „anstrengte“, um Massenvernichtungswaffen im Irak zu finden; er konnte keine finden, machte aber trotzdem mit. In seinen Memoiren nimmt Clapper einen Teil der Schuld für diesen folgenschweren Betrug – er nennt ihn „sein Versagen“ – bei der Suche nach den nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen auf sich. Er schreibt: „Wir „waren so erpicht darauf, Cheney zu helfen, dass wir fanden, was nicht wirklich da war“.

Afghanistan: Sie werden sich an den extremen Druck erinnern, der von Verteidigungsminister Gates, Außenministerin Clinton und Generälen wie Petraeus und McCrystal auf Präsident Obama ausgeübt wurde, um die Entsendung weiterer Truppen nach Afghanistan durchzusetzen. Es gelang ihnen, die Analysten des Geheimdienstes beiseite zu schieben und sie bei Entscheidungsfindungssitzungen auszuschließen. Wir erinnern uns, dass Karl Eikenberry, der US-Botschafter in Kabul, ein ehemaliger Generalleutnant der Armee, der die Truppen in Afghanistan befehligt hatte, sich beklagte und eine objektive Geheimdienstanalyse über das Für und Wider einer Truppenaufstockung forderte. Uns sind auch Berichte bekannt, wonach Sie (Herr Biden) sich zurückhielten, weil Sie spürten, dass eine Vertiefung des US-Engagements ein Irrweg wäre. Erinnern Sie sich, als General McChrystal im Februar 2010 eine „Regierung in einer Kiste, die sofort einsatzbereit ist“ in der wichtigen afghanischen Stadt Marja versprach?

Präsident Obama hat, wie Sie wissen, auf Gates und die Generäle gehört. Im Sommer letzten Jahres wurde es Ihnen (Präsident Biden) überlassen, sozusagen die Scherben aufzusammeln. Was das Fiasko im Irak betrifft, so hat der „Surge“, den Gates und Petraeus auf Geheiß von Cheney und Bush durchführen sollten, fast tausend zusätzliche „Überstellungsfälle“ in die Leichenhalle von Dover gebracht, während Bush und Cheney in den Ruhestand gehen konnten, ohne einen Krieg verloren zu haben.

Was das unverwüstliche Teflon-Mäntelchen des ehemaligen Verteidigungsministers Gates betrifft, so hatte er nach seinen fatalen Ratschlägen zum Krieg im Irak und in Afghanistan die Chuzpe, in einer Rede in West Point am 25. Februar 2011, kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt, Folgendes zu sagen:

„Meiner Meinung nach sollte jeder künftige Verteidigungsminister, der dem Präsidenten rät, wieder eine große amerikanische Landarmee nach Asien oder in den Nahen Osten oder nach Afrika zu schicken, ’seinen Geisteszustand prüfen lassen‘, wie es General [Douglas] MacArthur so treffend ausgedrückt hat.“

Syrien: Auch der Ruf des derzeitigen Verteidigungsministers Austin ist nicht ungetrübt: Er sah sich auch schon dem Vorwurf ausgesetzt, Geheimdienste zu politisieren. Während er von 2013 bis 2016 Oberbefehlshaber des CENTCOM (s. https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_Central_Command ) war, haben mehr als 50 Militäranalysten dieser Regionalkommandos im August 2015 eine förmliche Beschwerde beim Generalinspekteur des Pentagons eingereicht, weil ihre Geheimdienstberichte über den Islamischen Staat im Irak und in Syrien von der obersten Führungsebene in unangemessener Weise manipuliert worden seien. Die Analysten behaupteten, ihre Berichte seien von höheren Stellen geändert worden, um sie mit der öffentlich verbreiteten Darstellung der Regierung in Einklang zu bringen Darin wurde behauptet, die USA würden den Kampf gegen ISIS und die Al-Nusra-Front, die Al-Qaida-Ableger in Syrien, gewinnen.

Im Februar 2017 stellte der Generalinspekteur des Pentagons fest, die Behauptungen, nachrichtendienstliche Informationen seien von Mitte 2014 bis Mitte 2015 von hochrangigen CENTCOM-Bediensteten absichtlich verändert, verzögert oder unterdrückt worden, „weitgehend unbegründet“ gewesen und wischte die Beschwerde der Analysten einfach vom Tisch.

Zusammenfassung: Wir hoffen, dass Sie sich die Zeit nehmen, diesen geschichtlichen Rückblick zur Kenntnis zu nehmen und zu berücksichtigen, bevor Sie Minister Austin nach Ramstein schicken. Darüber hinaus wird die heutige Ankündigung, dass Russland beabsichtigt, die Gaszufuhr durch Nord Stream 1 zu unterbrechen, bis die westlichen Sanktionen aufgehoben sind, wahrscheinlich einen erheblichen Einfluss auf Austins Gesprächspartner haben. Es könnte sogar dazu führen, dass die europäischen Regierungschefs eher geneigt sind, eine Art Kompromiss zu finden, bevor die russischen Streitkräfte weiter vorrücken und der Winter einbricht. Wir hoffen, dass Sie ausreichend über den wahrscheinlichen Ausgang der jüngsten ukrainischen „Offensive“ informiert sind.

Vielleicht möchten Sie auch den Rat des CIA-Direktors William Burns und anderer Personen einholen, die Erfahrung mit der Geschichte Europas – und insbesondere Deutschlands – haben. Medienberichten zufolge wird sich Außenminister Austin in Ramstein dazu verpflichten, der Ukraine noch mehr Waffen zu liefern, und seine Kollegen auffordern, dasselbe zu tun. Wenn er sich an dieses Drehbuch hält, dürfte er nur wenig Zustimmung finden – vor allem unter denjenigen, die der Winterkälte am stärksten ausgesetzt sind.

Für die STEERING GROUP der Veteran Intelligence Professionals for Sanity

William Binney, NSA Technical Director for World Geopolitical & Military Analysis; Co-founder of NSA’s Signals Intelligence Automation Research Center (ret.)

Marshall Carter-Tripp, Foreign Service Officer (ret.) and Division Director, State Department Bureau of Intelligence and Research

Bogdan Dzakovic, former Team Leader of Federal Air Marshals and Red Team, FAA Security (ret.) (associate VIPS)

Graham E. Fuller, Vice-Chair, National Intelligence Council (ret.)

Philip Giraldi, CIA, Operations Officer (ret.)

Matthew Hoh, former Capt., USMC, Iraq & Foreign Service Officer, Afghanistan (associate VIPS)

Larry Johnson, former CIA Intelligence Officer & former State Department Counter-Terrorism Official (ret.)

John Kiriakou, former CIA Counterterrorism Officer and former senior investigator, Senate Foreign Relations Committee

Karen Kwiatkowski, former Lt. Col., US Air Force (ret.), at Office of Secretary of Defense watching the manufacture of lies on Iraq, 2001-2003

Linda Lewis, WMD preparedness policy analyst, USDA (ret.)

Edward Loomis, Cryptologic Computer Scientist, former Technical Director at NSA (ret.)

Ray McGovern, former US Army infantry/intelligence officer & CIA analyst; CIA Presidential briefer (ret.)

Elizabeth Murray, former Deputy National Intelligence Officer for the Near East, National Intelligence Council & CIA political analyst (ret.)

Pedro Israel Orta, former CIA and Intelligence Community (Inspector General) officer

Todd Pierce, MAJ, US Army Judge Advocate (ret.)

Scott Ritter, former MAJ., USMC, former UN Weapon Inspector, Iraq

Coleen Rowley, FBI Special Agent and former Minneapolis Division Legal Counsel (ret.)

Sarah G. Wilton, CDR, USNR, (Retired)/DIA, (Retired)

Ann Wright, Col., US Army (ret.); Foreign Service Officer (resigned in opposition to the war on Iraq)

Die Veteran Intelligence Professionals for Sanity , abgekürzt VIPs, setzt sich aus ehemaligen Geheimdienstoffizieren, Diplomaten, Militäroffizieren und Kongressmitarbeitern zusammen. Die 2002 gegründete Organisation gehörte zu den ersten Kritikern der Rechtfertigungen Washingtons für einen Krieg gegen den Irak. Die VIPS setzt sich für eine US-amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik ein, die sich auf echte nationale Interessen stützt und nicht auf erfundene Bedrohungen, die hauptsächlich aus politischen Gründen konstruiert werden.

(Wir haben den Artikel mit DeepL-Unterstützung übersetzt und Links in runden Klammern eingefügt.)

———————————–

Anmerkung: Präsident Biden hat die Warnung der VIPS offensichtlich in den Wind geschlagen, denn sein Verteidigungsminister Loyd Austin hat bei dem Treffen der Ukraine Defence Contact Group auf der Air Base Ramstein auf angebliche Erfolge der ukrainischen Gegenoffensive verwiesen und Kiew die Lieferung weiterer Haubitzen, Artilleriemunition, Panzerabwehrwaffen und sonstigen Kriegsgeräts in Aussicht gestellt.

Die deutsche Verteidigungsministerin Christine Lambrecht hat ein „Winterpaket“ mit Zelten, Stromgeneratoren und warmer Kleidung zugesagt und will an der Kampfmittelabwehrschule der Bundeswehr in Stetten (Baden-Württemberg) rund 20 ukrainische Soldaten im Suchen und Räumen von Minen ausbilden lasen, die auch von der Bundesrepublik Deutschland geliefert (s. https://www.bundesregierung.de/…/lieferungen-ukraine… ) und von Ukrainern verlegt worden sein dürften.

Wie ein Konzept zur baldigen Beendigung des Krieges in der Ukraine liest sich das nicht.Biden und andere Kriegstreiber in den USA und in der NATO scheinen unbelehrbar zu sein.

Zehn Jahre chinesische Forschung und Entwicklung: 2005 – 2015 das entscheidende Jahrzehnt an der Spitze

thesaker.is

Zehn Jahre chinesische Forschung und Entwicklung: 2005-2015, das entscheidende Jahrzehnt an der Spitze

Der Saker

05.09.2022

37-47 Minuten

von Jean-Pierre Voiret für den Saker Blog

Nach der Jahrtausendwende begann China, enorme Summen in die wissenschaftliche Forschung und Entwicklung zu investieren. Mit Millionen von Ingenieuren und Wissenschaftlern, die daran arbeiten, das Land und seine Wissenschaft und Technologie weiterzuentwickeln, werden diese Bemühungen langfristig einen enormen Quantensprung in Wissenschaft und Technologie für den gesamten Planeten bewirken.

Akronyme:

Atimes Asia Times online, Hongkong

BjRev Beijing Review online, Peking

CASS Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften, Peking

EinNews Ein News online, Washington DC

GT Global Times online, Peking

Hirn Wolfgang Hirn: Angriff aus Asien. Fischer, 2007, Deutschland

NZZ Neue Zürcher Zeitung, Zürich

Sieren Frank Sieren: Der Chinaschock. Econ, Berlin, 2008.

Spieg Der Spiegel, Hamburg

StZ Stuttgarter Zeitung, Stuttgart

VDI VDI Nachrichten, Düsseldorf

WiWo Wirtschaftswoche, Düsseldorf

Xinhua Chinas staatliche Nachrichtenagentur, Online-Ausgabe, Peking

Mit Siebenmeilenstiefeln in die Forschung und Entwicklung

Allgemeiner Trend: „Die chinesischen Wissenschaftler marschieren mit Siebenmeilenstiefeln zu den Spitzenpositionen im Bereich Forschung und Entwicklung (F+E)“, schrieb die Wirtschaftswoche bereits 2005 in einer „China“-Sonderausgabe. Und Chinas Ausgaben für F+E erreichten 2011 ein Rekordhoch von 869 Milliarden Yüan (140 Milliarden US-Dollar), was einem Anstieg von 23 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und 1,84 % des BIP ausmacht (1,76 % im Jahr 2010). Im selben Jahr stiegen die Steuerausgaben für die Entwicklung von Wissenschaft und Technologie um 19,2 % und erreichten 490 Milliarden Yüan oder 4,5 % der Gesamtausgaben des Staates (GT, 2012.10.26). Im Jahr 2012 haben Chinas F+E-Ausgaben die Marke von einer Billion Yüan (162,3 Mrd. US$) überschritten, nachdem sie im Vergleich zum Vorjahr um 17,9 % gestiegen sind und nun 1,97 % des BIP ausmachen. Diese Situation beruht auf einer gesunden Entwicklung des Bildungswesens: „Die 6. Volkszählung zeigt uns, dass das durchschnittliche Bildungsniveau der chinesischen Bürger stark gestiegen ist und seine Geschwindigkeit [der Entwicklung] das Bevölkerungswachstum übersteigt, [eine Tatsache], die es in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben hat“, sagte Hu Angang auf einem CASS-Qinghua-Seminar im Mai 2011. Fünf Jahre nach der Erklärung der Wirtschaftswoche schrieb B. Bartsch in der Stuttgarter Zeitung: „In vielen Bereichen sind die Chinesen bereits dabei, ihr Ziel der technologischen Unabhängigkeit zu erreichen“ (StZ, 2010.9.17). Die Rolle des Staates ist sehr wichtig: Private Unternehmen geben nur 3,5 % der gesamten F+E-Ausgaben Chinas aus, während staatliche Unternehmen 34 % davon aufwenden. Der Rest wird von Forschungseinrichtungen wie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften ausgegeben, der 90 verschiedene Forschungsinstitute angehören. Den Rahmen für die Aktivitäten des Staates bildet das nationale Rahmenprogramm für die mittel- und langfristige Entwicklung von Wissenschaft und Technologie 2006-2020 mit 16 Schlüsselbereichen. Dieser Plan wird durch die Nationale Kampagne für einheimische Innovation von 2006 unterstützt. Nach Angaben der Vereinten Nationen investierte China 2007 nach den USA und der EU und noch vor Japan die dritthöchste Summe in Forschung und Entwicklung. Bei diesem Vergleich ist jedoch zu beachten, dass die USA einen überdurchschnittlich hohen Prozentsatz ihrer F+E-Gelder für weitgehend unproduktive militärische F+E ausgeben. Dies mag einer der Gründe sein, warum die OECD-Wirtschaftsforschung die Situation anders einschätzt: Nach ihrer Schätzung hat China bereits 2006 über 136 Milliarden Yuan mehr für F+E ausgegeben als alle anderen Länder mit Ausnahme der USA (Sieren, Chinaschock, S. 393). Berücksichtigt man die exzessiven (und wirtschaftlich ungesunden) Ausgaben der USA für waffentechnische F+E, bedeutet dies, dass das Reich der Mitte im Bereich der zivilen Forschung und Entwicklung bereits die Nr. 1 ist. Tatsächlich wachsen Chinas F+E-Ausgaben derzeit jährlich um etwa 20 %, so dass China, selbst wenn die Schätzung der OECD zu hoch angesetzt war, ohnehin bald alle anderen Länder überholen wird. Hier die Daten zu den F+E-Ausgaben der führenden Länder im Jahr 2019 laut Wikipedia Deutschland:

thesaker.is

Zehn Jahre chinesische Forschung und Entwicklung: 2005-2015, das entscheidende Jahrzehnt an der Spitze

Der Saker

05.09.2022

37-47 Minuten

von Jean-Pierre Voiret für den Saker Blog

Nach der Jahrtausendwende begann China, enorme Summen in die wissenschaftliche Forschung und Entwicklung zu investieren. Mit Millionen von Ingenieuren und Wissenschaftlern, die daran arbeiten, das Land und seine Wissenschaft und Technologie weiterzuentwickeln, werden diese Bemühungen langfristig einen enormen Quantensprung in Wissenschaft und Technologie für den gesamten Planeten bewirken.

Akronyme:

Atimes Asia Times online, Hongkong

BjRev Beijing Review online, Peking

CASS Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften, Peking

EinNews Ein News online, Washington DC

GT Global Times online, Peking

Hirn Wolfgang Hirn: Angriff aus Asien. Fischer, 2007, Deutschland

NZZ Neue Zürcher Zeitung, Zürich

Sieren Frank Sieren: Der Chinaschock. Econ, Berlin, 2008.

Spieg Der Spiegel, Hamburg

StZ Stuttgarter Zeitung, Stuttgart

VDI VDI Nachrichten, Düsseldorf

WiWo Wirtschaftswoche, Düsseldorf

Xinhua Chinas staatliche Nachrichtenagentur, Online-Ausgabe, Peking

Mit Siebenmeilenstiefeln in die Forschung und Entwicklung

Allgemeiner Trend: „Die chinesischen Wissenschaftler marschieren mit Siebenmeilenstiefeln zu den Spitzenpositionen im Bereich Forschung und Entwicklung (F+E)“, schrieb die Wirtschaftswoche bereits 2005 in einer „China“-Sonderausgabe. Und Chinas Ausgaben für F+E erreichten 2011 ein Rekordhoch von 869 Milliarden Yüan (140 Milliarden US-Dollar), was einem Anstieg von 23 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und 1,84 % des BIP ausmacht (1,76 % im Jahr 2010). Im selben Jahr stiegen die Steuerausgaben für die Entwicklung von Wissenschaft und Technologie um 19,2 % und erreichten 490 Milliarden Yüan oder 4,5 % der Gesamtausgaben des Staates (GT, 2012.10.26). Im Jahr 2012 haben Chinas F+E-Ausgaben die Marke von einer Billion Yüan (162,3 Mrd. US$) überschritten, nachdem sie im Vergleich zum Vorjahr um 17,9 % gestiegen sind und nun 1,97 % des BIP ausmachen. Diese Situation beruht auf einer gesunden Entwicklung des Bildungswesens: „Die 6. Volkszählung zeigt uns, dass das durchschnittliche Bildungsniveau der chinesischen Bürger stark gestiegen ist und seine Geschwindigkeit [der Entwicklung] das Bevölkerungswachstum übersteigt, [eine Tatsache], die es in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben hat“, sagte Hu Angang auf einem CASS-Qinghua-Seminar im Mai 2011. Fünf Jahre nach der Erklärung der Wirtschaftswoche schrieb B. Bartsch in der Stuttgarter Zeitung: „In vielen Bereichen sind die Chinesen bereits dabei, ihr Ziel der technologischen Unabhängigkeit zu erreichen“ (StZ, 2010.9.17). Die Rolle des Staates ist sehr wichtig: Private Unternehmen geben nur 3,5 % der gesamten F+E-Ausgaben Chinas aus, während staatliche Unternehmen 34 % davon aufwenden. Der Rest wird von Forschungseinrichtungen wie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften ausgegeben, der 90 verschiedene Forschungsinstitute angehören. Den Rahmen für die Aktivitäten des Staates bildet das nationale Rahmenprogramm für die mittel- und langfristige Entwicklung von Wissenschaft und Technologie 2006-2020 mit 16 Schlüsselbereichen. Dieser Plan wird durch die Nationale Kampagne für einheimische Innovation von 2006 unterstützt. Nach Angaben der Vereinten Nationen investierte China 2007 nach den USA und der EU und noch vor Japan die dritthöchste Summe in Forschung und Entwicklung. Bei diesem Vergleich ist jedoch zu beachten, dass die USA einen überdurchschnittlich hohen Prozentsatz ihrer F+E-Gelder für weitgehend unproduktive militärische F+E ausgeben. Dies mag einer der Gründe sein, warum die OECD-Wirtschaftsforschung die Situation anders einschätzt: Nach ihrer Schätzung hat China bereits 2006 über 136 Milliarden Yuan mehr für F+E ausgegeben als alle anderen Länder mit Ausnahme der USA (Sieren, Chinaschock, S. 393). Berücksichtigt man die exzessiven (und wirtschaftlich ungesunden) Ausgaben der USA für waffentechnische F+E, bedeutet dies, dass das Reich der Mitte im Bereich der zivilen Forschung und Entwicklung bereits die Nr. 1 ist. Tatsächlich wachsen Chinas F+E-Ausgaben derzeit jährlich um etwa 20 %, so dass China, selbst wenn die Schätzung der OECD zu hoch angesetzt war, ohnehin bald alle anderen Länder überholen wird. Hier die Daten zu den F+E-Ausgaben der führenden Länder im Jahr 2019 laut Wikipedia Deutschland: (…)

Michael Gorbatschow: Der Ausnahmepolitiker und die mutwillig verspielten Chancen für eine friedlichere Welt

Michail Gorbatschow: Der Ausnahmepolitiker und die mutwillig verspielten Chancen für eine friedlichere Welt

01. September 2022 Autor: Leo Ensel – übernommen von GlobalBridge

01. September 2022

Michail Gorbatschow war kein „tragischer Held“, wie es nun in den Nachrufen aller Orten wieder tönt. Das Erbe seines epochalen Neuen Denkens wurde verspielt. Von den Politikern in West und Ost. Aber auch von einer friedenspolitisch weitestgehend apathischen Öffentlichkeit.

Weiterlesen

Das gemeinsame Haus Europa. Zum Tod von Michail Gorbatschow

Am Dienstag verstarb der letzte sowjetische Staatschef, Michail Gorbatschow, im Alter von 91 Jahren. Seine Idee war ein gemeinsames Haus Europa. Sie …

Das gemeinsame Haus Europa. Zum Tod von Michail Gorbatschow