Who was Dag Hammarskjöld?

September 18, 2021

Through his independence, Hammarskjöld had managed to anger both Cold War camps, writes Joe Lauria. By Joe Lauria Special to Consortium News Dag Hammarskjöld set the standard for integrity and independence that all United Nations secretaries-general are judged against. He pioneered

Quelle: Who was Dag Hammarskjöld?

Texte zum offiziellen Narrativ der Anschläge am 11.9.

Eva Strieffler

· 12noncur.dmpus Seoptntesnmbder fumhs 19:47  ·

Seit Tagen wird die deutsche Öffentlichkeit auf allen Kanälen größtenteils Unisono auf das offizielle Narrativ zu 9/11 eingeschworen. Auf Biegen und Brechen muss die offizielle Version aufrechterhalten , das Hunderttausendfache Töten und die Entsendung der Bundeswehr in einen weiteren grundgesetzwidrigen „Einsatz“, der ein ausgewachsener Krieg war, gerechtfertigt werden. Völlig ungeachtet der Tatsache, dass die Diskussion in USA sehr viel differenzierter ist und kritische Fragen gestellt werden. Der Diskurs wird sich nach der Freigabe von Dokumenten durch die FBI noch verschärfen. Für Interessierte ein etwas weitergefasster Blick auf das Drama, das schon in den 70er Jahren seinen Anfang nahm…..““ Der kanadische Professor Michel Chossudovsky analysiert die eigentlichen Gründe für den „Globalen Krieg gegen den Terrorismus“ von Ronald Reagan bis George W. Bush.“

Zur Analyse der Anschläge am 11.9.: Von Ronald Reagan und dem Sowjetisch-Afghanischen Kriegzu Georg Bush und dem 11. September 2001″Von Michel Chossudovsky , GLOBAL RESEARCH, 09.09.10 https://www.luftpost-kl.de/luftp…/LP_10/LP19410_061010.pdf

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Der bekannte US-Autor William Blum entlarvt mit wenigen Fakten das von den USA undden Mainstream-Medien betriebene Verwirrspiel über die Vorgänge im Mittleren Osten.“Was Sie über den Mittleren Osten wissen müssen“Von William Blum, counterpunch, 05.11.15http://www.luftpost-kl.de/luftpo…/LP_13/LP21115_181115.pdf

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PS ….. Ganz kurz: „Was verteidigt die Bundeswehr am Hindukusch? Fakten zur Vorgeschichte des Afghanistan-Einsatzes“ http://www.luftpost-kl.de/luftpo…/LP_07/LP11407_010607.pdf

Rückkehr der Taliban: Das Ende der Besatzung

marx21.de

Rückkehr der Taliban: Das Ende der Besatzung | marx21

56-68 Minuten


Was bedeutet der Sieg der Taliban in Afghanistan? Warum konnte Kabul so schnell erobert werden? Was passiert jetzt mit den afghanischen Frauen und warum unterstützen so viele Afghan:innen die Taliban? Nancy Lindisfarne und Jonathan Neale über die erneute Machteroberung der Taliban

Erstens: Die Taliban haben die Vereinigten Staaten besiegt.

Zweitens: Die Taliban haben gewonnen, weil sie mehr Unterstützung in der Bevölkerung haben.

Drittens: Das liegt nicht daran, dass die meisten Menschen in Afghanistan die Taliban lieben. Es liegt daran, dass die amerikanische Besatzung unerträglich grausam und korrupt war.

Viertens: Der Krieg gegen den Terror ist auch in den Vereinigten Staaten politisch besiegt worden. Die Mehrheit der Amerikaner:innen ist jetzt für den Abzug aus Afghanistan und gegen weitere Kriege im Ausland.

Fünftens: Dies ist ein Wendepunkt in der Weltgeschichte. Die größte Militärmacht der Welt wurde von den Menschen in einem kleinen, bitterarmen Land besiegt. Dies wird die Macht des amerikanischen Imperiums überall auf der Welt schwächen.

Sechstens: Die Rhetorik der Rettung der afghanischen Frauen wurde weithin benutzt, um die Besatzung zu rechtfertigen, und viele Feministinnen in Afghanistan haben sich auf die Seite der Besatzer gestellt. Das Ergebnis ist eine Tragödie für den Feminismus.

In diesem Artikel werden diese Punkte erläutert. Da es sich um einen kurzen Artikel handelt, behaupten wir mehr, als wir beweisen. Aber wir haben viel über Geschlecht, Politik und Krieg in Afghanistan geschrieben, seit wir dort vor fast fünfzig Jahren als Anthropologen Feldforschung betrieben haben. Am Ende dieses Artikels findest du Links zu vielen dieser Arbeiten, so dass unsere Argumente im Detail nachgelesen werden können. [1] (…)

McMaken: Did The Pentagon & The Generals Want This Disastrous War?

McMaken: Did The Pentagon & The Generals Want This Disastrous War?

by Tyler DurdenFriday, Aug 20, 2021 – 10:20 PM

Authored by Ryan McMaken via The Mises Institute,

In early July, Ron Paul penned a column titled “It’s Saigon In Afghanistan,” invoking the imagery of the fall of Saigon in 1975, when US military helicopters scrambled to evacuate personnel from the roof of the US embassy. But Paul suggested that maybe the situation in Afghanistan was “perhaps not as dramatic” as the situation in Saigon forty-six years ago.

But that was six weeks ago.

Now, it looks like the end of the US’s war in Afghanistan may be in many ways every bit as chaotic as the US regime’s final defeat in Vietnam.

When Paul was writing his article in early July, we were already getting hints of the direction things were going. US forces abandoned Bagram Airfield in the middle of the night, and the US didn’t even tell its allies what was going on. Afghan officials discovered the US was gone hours later. Shortly thereafter, looters ransacked the base.

But that, it seems, was just the beginning. Over a period of a mere ten days, provincial capitals in Afghanistan have fallen one after the other. On Sunday, the Taliban entered the strategically key capital Kabul. The Taliban’s reconquest of the country was so fast that even the US regime’s spokesman admitted “the militants‘ progress came much more quickly than the U.S. had anticipated.”

Now, after spending twenty years implementing “regime change” in Afghanistan, and after spending more than $800 billion—an official figure that’s likely far smaller than the real monetary cost—the US’s strategy in Afghanistan has completely collapsed. (…)

Source: https://www.zerohedge.com/geopolitical/did-pentagon-generals-want-disastrous-war

++++++

zerohedge.com
McMaken: Haben das Pentagon und die Generäle diesen katastrophalen Krieg gewollt?
von Tyler Durden
9-11 Minuten

Verfasst von Ryan McMaken über das Mises Institute,

Anfang Juli verfasste Ron Paul eine Kolumne mit dem Titel „Es ist wie Saigon in Afghanistan“, in der er sich auf die Bilder des Falls von Saigon im Jahr 1975 berief, als US-Militärhubschrauber in die Luft flogen, um das Personal vom Dach der US-Botschaft zu evakuieren. Paul meinte jedoch, dass die Situation in Afghanistan vielleicht „nicht so dramatisch“ sei wie die Situation in Saigon vor sechsundvierzig Jahren.

Aber das war vor sechs Wochen. (…)

Die vollständige Übersetzung findet sich hier:

100 Jahre Kommunistische Partei Chinas: Beobachtungen eines Nichthistorikers und Nichtmarxisten zu China. Ein Essay

https://www.heise.de/tp/features/Chinas-Rolle-in-einer-neuen-globalen-Ordnung-6131404.html?seite=all

Chinas Rolle in einer neuen globalen Ordnung

Juli 2021 Wolfram Elsner
100 Jahre Kommunistische Partei Chinas: Beobachtungen eines Nichthistorikers und
Nichtmarxisten zu China. Ein Essay (Teil 1)


Eine nahezu 5.000 Jahre alte Kultur, eine rund 3.000 Jahre alte (relativ) einheitliche Nation,
9,5 Millionen Quadratkilometer Festland, davon aber nur etwa acht Prozent der agrarisch
nutzbaren Fläche der Welt bei knapp 20 Prozent der Weltbevölkerung, also 1,4 Milliarden
Menschen – das ist China. Unter anderem.
China hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer der  ärmsten Nationen, als die der
europäische, japanische und US-amerikanische Kolonialismus das historisch stets reiche
Land nach einem „Jahrhundert der Demütigung“, Auspressung, Zerschlagung, der
Paralysierung durch Rauschgift, also das englisch-indische Opium, und eines grandiosen
Wissensdiebstahls hinterlassen hatte, zu einer modernen Industrienation und faktisch zur
neuen Nummer Eins entwickelt hat. Seit 2016 ist es das bereits beim Sozialprodukt (BIP) zu
Kaufkraftparitäten (KKP).
Bis zur Jahrhundertmitte wird also die alte historische Normalität, wonach China über
Jahrtausende stets eines der reichsten Länder der Welt war und immer rund 30 bis 40
Prozent des Weltsozialprodukts erstellt hat, wieder die neue Normalität sein. Es wäre auch
geradezu ein Wunder, eine Abnormalität, wenn eine Bevölkerung von 1,4 Milliarden nicht
eine der größten und leistungsfähigsten  Ökonomien der Welt entwickeln würde. (…)

Beide Teile des Essays finden sich hier:

A Saigon moment in the Hindu Kush

A Saigon moment in the Hindu Kush


A Saigon moment in the Hindu Kush
The US is on the verge of its own second Vietnam repeated as farce in a haphazard retreat
from Afghanistan
by Pepe Escobar July 7, 2021


US Marines from the 2nd Battalion, 8th Marine Regiment of the 2nd Marine Expeditionary Brigade wait
for helicopter transport as part of Operation Khanjar at Camp Dwyer in Helmand Province in
Afghanistan on July 2, 2009. – The US pullout from the Pentagon’s once mighty Bagram Air Base in
the dead of night, while Taliban fighters pour across the country, looks a lot like a military defeat.
Photo: AFP / Manpreet Romana

And it’s all over
For the unknown soldier
It’s all over
For the unknown soldier
The Doors, “The Unknown Soldier”


Let’s start with some stunning facts on the Afghan ground.
The Taliban are on a roll. Earlier this week their PR arm was claiming they hold 218 Afghan
districts out of 421 – capturing new ones every day. Tens of districts are contested. Entire
Afghan provinces are basically lost to the government in Kabul, which has been de facto
reduced to administer a few scattered cities under siege.
Already on July 1, the Taliban announced they controlled 80% of Afghan territory. That’s
close to the situation 20 years ago, only a few weeks before 9/11, when Commander Ahmad
Shah Masoud told me in the Panjshir valley , as he prepared a counter-offensive, that the
Taliban were 85% dominant.
Their new tactical approach works like a dream. First, there’s a direct appeal to soldiers of
the Afghan National Army (ANA) to surrender. Negotiations are smooth and deals fulfilled.
Soldiers in the low thousands have already joined the Taliban without a single shot fired.

Xi Jinpings faustischer Moment

Xi Jinpings faustischer Moment
Nur der verdient die Freiheit und das Leben, der sie täglich erobern muss“ – Goethes Faust
von SPENGLER {David P. GOLDMAN) 1. Juli 2021


Ein jugendlicher Xi Jinping in einer Aufnahme von 1989. Bild: Xinhua Presse


Mao Zedongs Kulturrevolution holte den 15-jährigen Xi Jinping ein, wie Edward Luttwak kürzlich in der London Review of Books erzählte.
Der junge Xi, Sohn einer kommunistischen Koryphäe, die bei den Roten Garden in Ungnade gefallen war, wurde „zur Arbeit nach Liangjiahe geschickt, einem elend armen Bergdorf mit fensterlosen Höhlenhäusern in einer kargen Landschaft aus abgeholzten Hügeln im nördlichen Shaanxi.


Dort lieh ihm ein anderer jugendlicher Exilant ein Exemplar von [Goethes] Faust, das Xi wieder und wieder las, bis er es auswendig konnte, wie er bei einem Treffen mit Angela Merkel glaubhaft prahlte.“
Das ist der wichtigste einzelne Datenpunkt, den wir über einen Mann haben, dessen  öffentliche Persona aus brobdingnagischen Plakatbildern und Reden in schwülstigem Beamtendeutsch besteht. Der zweite Datenpunkt ist natürlich, dass er Peng Liyuan geheiratet hat, eine beliebte Sängerin von sentimentalen Heimatsliedern.
Goethes großes Drama ist das definitive Werk der modernen Literatur. Fast das gesamte Werk ist in gereimten Versen verfasst, in einer Sprache, die zugleich so umgangssprachlich und so erhaben ist, dass sie sich einer Übersetzung entzieht.
1
Der junge Xi Jinping. Foto: Twitter


Ein Jahrhundert lang nach seiner Fertigstellung im Jahr 1832 beherrschte Faust die Aufmerksamkeit der gesamten literarischen Welt. Samuel Taylor Coleridge veröffentlichte 1821 eine Teilübersetzung, und Percy Shelley versuchte sich an ein paar Szenen. Der einflussreichste viktorianische Kritiker, Matthew Arnold, hielt es für selbstverständlich, dass Goethe der größte Schriftsteller nach Shakespeare war.
Der bösartige Einfluss von T. S. Eliot, ganz zu schweigen von der angelsächsischen Abneigung gegen Deutschland nach zwei Weltkriegen, begrub Goethes Ruf in der englischsprachigen Welt, und heute ist es ungewöhnlich, Amerikaner zu treffen, die das Werk kennen. Das ist schade, denn Faust ist vielleicht das beste Fenster, das westliche Analytiker in die Gedankenwelt des mächtigsten Mannes der Welt haben.
(Für weitere Diskussionen über Faust und seine moderne Rezeption, siehe diesen kürzlich erschienenen Essay in Tablet).


Die wissenschaftliche Revolution und die Aufklärung, erklärt Goethe, gaben uns materielle Sicherheit und persönliche Wahlmöglichkeiten. Aber Sicherheit züchtet Selbstgefälligkeit und die willkürliche Ausübung von Freiheit macht uns angewidert vom Leben selbst.
Goethes Protagonist geht keinen Pakt mit dem Teufel ein, wie in der populären Faust-Sage, aus der Goethe sein Rohmaterial entnahm. Ganz im Gegenteil: Faust wettet mit dem Teufel, dass keine seiner Schmeicheleien – nicht Geld, Sex, Liebe, Schönheit oder gar materieller Fortschritt – ihn einlullen kann.
Faust beginnt mit einer Paraphrase des biblischen Buches Hiob, in einem Prolog, der im Himmel spielt, in dem Satan um Erlaubnis bittet, den Diener Gottes, Faust, zu versuchen.
Aber der ganze Faust formt den Hiob-Stoff in einer für die moderne Welt einzigartigen Weise um. Goethe kehrt die biblische Prämisse arglistig um. Um den gerechten Mann von Uz in Versuchung zu führen, nimmt der biblische Satan ihm alles, was der alte Mensch begehrt. Goethes Mephistopheles verführt Faust, indem er ihm alles anbietet, was der moderne Mensch begehren könnte. (…)

Anmerkung (StB) Die Links finden sich nur in der Originalfassung bei asiatimes!

Xi Jinping’s Faustian moment

https://asiatimes.com/2021/07/xi-jinpings-faustian-moment/


Xi Jinping’s Faustian moment
‚Only he deserves freedom as well as life who must conquer them every day‘ –
Goethe’s Faust
by Spengler (David P. Goldman)
July 1, 2021


A youthful Xi Jinping in a 1989 file photo. Image: Xinhua Press
Mao Zedong’s Cultural Revolution caught up with the 15-year-old Xi Jinping, as Edward
Luttwak recounted recently in the London Review of Books.
The young Xi, son of a Communist luminary disgraced by the Red Guards, was “sent to work
in Liangjiahe, a miserably poor mountain village of windowless cave houses in a barren
landscape of deforested hills in northern Shaanxi.
It was there that another teenage exile lent him a copy of [Goethe’s] Faust, which Xi read
again and again till he knew it by heart, as he credibly boasted on meeting Angela Merkel.”
That is the single most important data point we have about a man whose public persona
consists of Brobdingnagian billboard images and speeches in turgid officialese. The second
data point, of course, is that he married Peng Liyuan, a popular singer of sentimental
Heimatslieder.
Goethe’s great drama is the definitive work of modern literature. Virtually all of it is in rhymed
verse, in a language at once so colloquial and so sublime that it defies translation. (…)

The full text as PDF:

Unendlich vernagelt, trotz der Vergangenheit – Die Medienreaktionen auf Putins versöhnlichen Essay

Unendlich vernagelt, trotz der Vergangenheit – Die Medienreaktionen auf Putins versöhnlichen Essay

28 Juni 2021Am 80. Jahrestag des deutschen Überfalles auf die Sowjetunion veröffentlichte Präsident Putin einen Essay in der „Zeit“, in dem er diskret sämtliche Details des Vernichtungskrieges ausblendete und erneut um Zusammenarbeit warb. Die Reaktion der Medien war beschämend.

Quelle: http://www.globallookpress.com © Kremlin Pool

Der russische Präsident Wladimir Putin (Moskau, 25. Juni 2021)

von Leo Ensel

Schauen wir uns – auch wenn es schwerfällt – möglichst nüchtern mal an, was letzte Woche in Deutschland passierte. Da veröffentlichte der russische Präsident höchstpersönlich exakt am 80. Jahrestag des deutschen Überfalles auf die Sowjetunion, der dieses Land fast 27 Millionen Tote kostete, im ehemaligen Flaggschiff der Entspannungspolitik einen Essay, dessen Titel bereits Versöhnungsbereitschaft signalisierte: „Offen sein, trotz der Vergangenheit„. (…)

Der vollständige Artikel findet sich hier:

Überfall auf die Sowjetunion: Offen sein, trotz der Vergangenheit

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-06/ueberfall-auf-die-sowjetunion-1941-europa-russlandgeschichte-wladimir-putin


Überfall auf die Sowjetunion: Offen sein, trotz der Vergangenheit
80 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion: Wladimir Putin schreibt über seine
Sicht auf Europas Geschichte und seine Vorstellung von einer gemeinsamen Zukunft.

Ein Gastbeitrag von Wladimir Putin

  1. Juni 2021, 9:30 Uhr

    Wladimir Putin ist Präsident der Russischen Föderation.
    Vor genau 80 Jahren, am 22. Juni 1941, überfielen die Nationalsozialisten, nachdem sie
    ganz Europa erobert hatten, die UdSSR. Für das sowjetische Volk begann damit der Große
    Vaterländische Krieg, der blutigste in der Geschichte unseres Landes. Dutzende Millionen
    Menschen starben. Wirtschaft und Kultur trugen immense Schäden davon.
    Wir sind stolz auf den Mut und die Standhaftigkeit der Helden der Roten Armee und der
    Arbeiter daheim, die nicht nur die Unabhängigkeit und Würde ihres Vaterlandes verteidigten,
    sondern auch Europa und die ganze Welt vor der Versklavung retteten. Ungeachtet jüngster
    Versuche, die Kapitel der Vergangenheit neu zu schreiben, lautet die Wahrheit, dass der
    Sowjetsoldat seinen Fuß nicht auf deutschen Boden setzte, um sich an den Deutschen zu
    rächen, sondern um seine edle und große Befreiungsmission zu erfüllen. Das Gedenken an
    die Helden im Kampf gegen den Nazismus ist uns heilig. Dankend erinnern wir an die
    Alliierten der Anti-Hitler-Koalition, die Kämpfer der Résistance und die deutschen
    Antifaschisten, die den gemeinsamen Sieg näher brachten.
    Trotz der schrecklichen Erlebnisse des Weltkrieges haben die Völker Europas es geschafft,
    Entfremdung zu überwinden und zu gegenseitigem Vertrauen und Respekt zurückzufinden.
    Sie nahmen Kurs auf Integration, um einen Schlussstrich zu ziehen unter die europäischen
    Tragödien der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Ich möchte insbesondere darauf
    hinweisen, dass die historische Aussöhnung zwischen unserem Volk und den Deutschen in
    Ost und West des inzwischen vereinten Deutschlands eine kolossale Rolle bei der
    Gestaltung eines solchen Europas spielte.
    Erinnert sei auch daran, dass es deutsche Unternehmer waren, die in den Nachkriegsjahren
    zu Pionieren der Kooperation mit unserem Land wurden. 1970 wurde zwischen der UdSSR
    und der Bundesrepublik mit der Vereinbarung über langfristige Gaslieferungen nach
    Europa ein „Deal des Jahrhunderts“ geschlossen. Damit wurden der Grundstein für
    eine konstruktive Interdependenz gelegt und im Folgenden viele großartige Projekte,
    wie zum Beispiel Nord-Stream, ermöglicht.
    Wir hofften, dass das Ende des Kalten Krieges einen Sieg für ganz Europa bedeuten würde.
    Nicht mehr lange, so schien es, und Charles de Gaulles’ Traum vom geeinten Kontinent
    würde Wirklichkeit werden, und das weniger geografisch vom Atlantik bis hin zum Ural als
    vielmehr kulturell und zivilisatorisch von Lissabon bis Wladiwostok. (…)

    Der vollständige Artikel auch in englischer Sprache findet sich hier: