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Das Völkerrecht steht auf der Seite des Iran – warum macht der UN-Sicherheitsrat dann das Opfer verantwortlich?

MAR 26, 2026
Der Iran wird angegriffen. Gerade als diplomatische Fortschritte in Bezug auf das sogenannte Atomprogramm des Iran möglich schienen, starteten die USA und Israel am 28. Februar Luftangriffe, bei denen der oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, getötet und mindestens 165 Schülerinnen massakriert wurden. Während Washington und Tel Aviv weiterhin Krankenhäuser, Schulen und zivile Infrastruktur bombardieren, ist die Zahl der Todesopfer auf über 1.900 gestiegen.
Selbst wenn man die westlichen Vorwürfe gegen den Iran akzeptiert, gibt es keine klare rechtliche Grundlage für die US-israelische Kampagne. Behauptungen wie „Schutz der Iraner“ und „präventive Selbstverteidigung“ sind nach der UN-Charta oder dem Völkergewohnheitsrecht keine anerkannten Gründe für die Anwendung von Gewalt. Dennoch richtete sich die Verurteilung im UN-Sicherheitsrat (UNSC) nicht gegen Washington oder Tel Aviv, sondern gegen Teheran – insbesondere wegen Vergeltungsschlägen über den Persischen Golf hinweg. (…)
(Übersetzt mit DeepL)
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