Quelle: https://globalgeopolitics.co.uk/2026/01/12/iran-and-the-next-phase-of-forced-regime-change/
Der Iran und die nächste Phase des erzwungenen Regimewechsels
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Von Globale Geopolitik am 12. Januar 2026
Die strukturelle Logik, die die Vereinigten Staaten und Israel in einen Konflikt mit dem Iran treibt
Die derzeitige Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran spiegelt ein langjähriges Projekt der Nötigung, Eindämmung und letztendlichen Beseitigung einer nicht konformen Regionalmacht wider, deren Position die strategische Dominanz des Westens in Eurasien behindert. Die aktuelle Phase kombiniert offene militärische Signale, wirtschaftliche Strangulierung, interne Destabilisierung und rechtliche Ausnahmeregelungen, die mit abnehmender Zurückhaltung und steigendem Eskalationsrisiko angewendet werden.
Der Iran nimmt eine territoriale, demografische und wirtschaftliche Position ein, die ihn von den Randstaaten unterscheidet, die zuvor einem Regimewechsel unterzogen wurden. Das Land kontrolliert eine Landmasse, die größer ist als mehrere große europäische Staaten zusammen, grenzt an den Persischen Golf, Zentralasien, den Kaukasus und Mesopotamien und liegt an den Energiekorridoren, die Asien mit Europa verbinden. Der Iran verfügt über einige der weltweit größten nachgewiesenen Öl- und Erdgasreserven sowie über beträchtliche Bodenschätze, landwirtschaftliche Kapazitäten und eine interne industrielle Infrastruktur. Diese strukturellen Merkmale erklären, warum der Iran von Washington und seinen Verbündeten nicht als politisches Problem, sondern als strategisches Hindernis behandelt wird. (…)
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