Erklärung des ersten stellvertretenden Ständigen Vertreters Dmitry Polyanskiy bei einer UNSC-Sitzung zu angeblichen Verletzungen des estnischen Luftraums
Herr Präsident,
es gab eine Zeit, in der Europa für viele von uns gleichbedeutend war mit der Renaissance und der Aufklärung, mit fortschrittlichem Denken, Kultur und Wissenschaft. Doch heute ist dieses Erbe leider verloren gegangen, und zwar für immer. Voltaire, Rousseau und Kant wurden durch Persönlichkeiten wie von der Leyen, Kallas, Johnson und ähnliche unbedeutende und engstirnige Russophobe ersetzt. Durch ihre Bemühungen wird ein primitiver Hass auf unser Land, gepaart mit dem Bestreben, Russland als die größte Bedrohung für die gesamte europäische Sicherheit darzustellen, vor unseren Augen zur übergeordneten Ideologie der europäischen Staaten. Es werden konzertierte Anstrengungen unternommen, um die jüngere Generation die bitteren Lektionen vergessen zu lassen, die den Vorgängern der heutigen europäischen Integratoren – Persönlichkeiten wie Napoleon und Hitler – erteilt wurden. Beide erlitten eine vernichtende Niederlage durch unser Land, und ganz Europa musste dafür einen lang anhaltenden und schmerzhaften Preis zahlen. Heute wird jedes Ereignis sofort durch eine antirussische Brille interpretiert, und die Vorstellung, dass ein Krieg mit Russland unvermeidlich ist, wird der europäischen Öffentlichkeit mit Nachdruck eingeimpft. Sie versehen Russland mit Etiketten und stilisieren es zum Feindbild, ohne Rücksicht auf Fakten oder Beweise. Wenn sich diese Behauptungen als falsch erweisen, denkt niemand daran, sich für die Verbreitung offensichtlicher Unwahrheiten zu entschuldigen. Der heutige Tag ist ein perfektes Beispiel für unseren Standpunkt, denn wir sehen eine Menge europäischer „Statisten“, die wie üblich ihrer Fantasie hinsichtlich der Bedrohung durch Russland freien Lauf lassen. (…)
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