Die Geduld des Bären ist zu Ende

Die Geduld des Bären ist zu Ende

Posted on 23/02/2022 by Mathias Broeckers

Dass Russlands Anerkennung der beiden autonomen ukrainischen Republiken und das Ende der Minsk-Verhadlungen in der Luft liegt, hatte ich vorgestern abend am Ende meines Artikels schon notiert,  schon gestern Nachmittag wurde sie mit der Unterschrift Putins nun Realität.

Mit viel Geduld haben die Russen sieben Jahre lang versucht, die von Deutschland und Frankreich initiiierten Minsk-Verhandlungen zwischen Kiew und den “Volksrepubliken” voranzubringen und eine Wiedervereinigung auf friedlichem Weg erreichen, und ebenso lange hat die ukrainische Regierung  auf Geheiss ihrer Oberen in Washington “Minsk” blockiert und es mit militärischen Mitteln  versucht.

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Russlands „Shock & Awe“-Kampagne in der Ukraine zielt darauf ab, die europäische Raketenkrise zu

23. Februar 2022

Quelle: https://oneworld.press/?module=articles&action=view&id=2514

Russlands „Shock & Awe“-Kampagne in der Ukraine zielt darauf ab, die europäische Raketenkrise zu lösen

24. Februar 2022

Russlands „Shock & Awe“-Kampagne in der Ukraine zielt auf die Lösung der europäischen Raketenkrise

Die unerklärte, von den USA provozierte Raketenkrise in Europa ist praktisch eine moderne Version der kubanischen Raketenkrise, wenn auch mit vertauschten Rollen. Das ist die objektiv vorhandene und leicht nachprüfbare Wahrheit über die derzeit schlimmste strategische Sicherheitskrise der Geschichte, wenn man bedenkt, dass diese Krise gerade heiß wurde, während ihr Vorläufer kalt blieb… Hoffentlich eskaliert der von den USA geführte Westen nicht durch nukleares Säbelrasseln oder die Drohung, die russischen Streitkräfte in der Ukraine anzugreifen, denn sonst könnte die Weltuntergangsuhr schließlich Mitternacht schlagen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat in den frühen Morgenstunden des 24. Februar (Moskauer Zeit) in einer Sonderansprache an die Nation eine so genannte Sonderoperation in der Ukraine genehmigt. Die erklärten Ziele sind die Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine, wobei er klarstellte, dass „wir keine Pläne haben, ukrainisches Territorium zu besetzen“. Er berief sich auf Artikel 51 der UN-Charta, der die Selbstverteidigung regelt, um das Vorgehen seines Landes zu rechtfertigen. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Berichts ist aufgrund des typischen Kriegsnebels noch vieles unklar, aber es hat den Anschein, als solle diese Sonderoperation die roten Linien der nationalen Sicherheit Russlands, die Präsident Putin zuvor mit großem Aufwand formuliert hatte, nachhaltig sichern.

Eines der prominentesten Beispiele dafür war seine „Erweiterte Sitzung des Verteidigungsministeriums“ am 21. Dezember. Bei dieser Gelegenheit erläuterte der russische Staatschef die existenzielle Bedrohung, die die militärstrategische Zusammenarbeit der ukrainischen Nachbarregierung mit den USA und der NATO nach dem Putsch für sein Land darstellt. Das gesamte Treffen sollte in voller Länge gelesen werden, um ein möglichst umfassendes Verständnis der nationalen Sicherheitsinteressen Russlands zu erlangen. Im Folgenden werden jedoch die wichtigsten Auszüge wiedergegeben, die Moskaus Besorgnis darüber zum Ausdruck bringen, dass Washington seine nuklearen Zweitschlagskapazitäten allmählich aushöhlt: (…)

Die vollständige maschinelle Übersetzung hier: