The Taliban will not accede to the Saudi-Emirati joint proposal for talks between the Taliban and the Afghan government – Asia Times

The will not accede to the Saudi-Emirati joint proposal for talks between the Taliban and the Afghan government but they are ready for third round of talks with US, writes .

Trump Pulls Troops Out of Syria in Desperate Attempt to Save His Presidency, Causing Geopolitical Earthquake

Federico PIERACCINI | 26.12.2018 Strategic Culture Foundation

Federico PIERACCINI: Iran, Russia, Syria are the only ones who do not need to bluff, because they occupy the best position – the commanding heights. They view Trump’s decisions and his allies with distrust.

Quelle: Trump Pulls Troops Out of Syria in Desperate Attempt to Save His Presidency, Causing Geopolitical Earthquake

Mathias BRÖCKERS zum“Spiegel-Skandal“: Wenn das Narrativ stimmt, sind Fakten zweitrangig, TP 23.12.2018

Liebe Leute,

 

zum Jahresausklang erinnert Mathias Bröckers, gestützt auf seine persönlichen Erfahrungen, an die Entwicklung eines „Fake-Reportage-Stils“ beim „ehemaligen Nachrichtenmagazin“ Der Spiegel.

 

Entspannte Festtage und ein guter Start ins Neue Jahr,

Martin Zeis

 

23.12.2018 — https://www.heise.de/tp/features/Wenn-das-Narrativ-stimmt-sind-Fakten-zweitrangig-4258586.html?view=print

Wenn das Narrativ stimmt, sind Fakten zweitrangig

Von Mathias Bröckers

Schon vor 16 Jahren gab es im „Spiegel“ große Fake-Reportagen über das „Was 9//11 wirklich geschah“

Der Skandal um die Fake-Reportagen im „Spiegel“ kommt [1] dem unterirdischen „Bild“-Lyriker Wagner vor, „als würde es von unten nach oben regnen. Nein schlimmer. Es ist, als hätten Paparazzi den Papst im Bordell erwischt.“ Und er fügt hinzu: „Ich kannte Rudolf Augstein. Er hätte den Laden dicht gemacht.“

Ich kannte ihn zwar nicht, aber einige seiner leitenden Redakteure – und die wären, soviel ist sicher, als Verantwortliche oder Beteiligte einer solche Fälschungsserie sofort und reihenweise gefeuert worden. Und es wäre ein Verdikt von Rudolf ergangen, dass diese magazinigen, gefühligen Reportagen mit Human-Touch-Getue und Real-Life-Suggestionen, all diese „große Reportage“-Prosa mit ihren szenischen Textbausteinen aus dem Creative-Writing-Workshop, in einem „Nachrichtenmagazin“ absolut nichts zu suchen haben. Sie haben ihre Berechtigung auf den Vergnügungsdampfern der Unterhaltungsindustrie, aber nicht in einem dem Journalismus verpflichteten Presseorgan mit dem Motto: „Sagen, was ist.“

Dass Spiegel-Artikel zu Augsteins Zeiten nur in Ausnahmefällen namentlich gekennzeichnet waren, hatte ja durchaus sein Gutes: Verhinderte Schriftsteller und Prosaisten konnten sich nicht spreizen, die berichteten Tatsachen, die Nachricht, stand im Vordergrund. Und die Qualität der Beiträge wurde nicht in Journalistenpreisen gemessen, sondern an dem, was sie politisch, juristisch oder sonst wie ins Rollen brachten.

Diese Zeiten sind lange vorbei und am wenigsten kann man das dem jetzt geächteten Jungstar am Reporterhimmel Claas Relotius vorwerfen, denn der phantasiebegabte Autor hat einfach nur geliefert, was seine Oberen verlangten und in ihren Spin passte. Keine Nachrichten, sondern Stimmungsbilder – und wenn die Stimmung stimmt, kommt es auf Fakten nicht mehr wirklich an. Wenn dann das, „was ist“, zum Beispiel die stinknormalen Trump-Wähler einer Kleinstadt in Minnesota [2], den gewünschten Spin nicht hergibt, dann erfindet der kreative Schreiber eben ein finsteres Nest waffentragender Dumpfbacken. Und wenn das Narrativ stimmt, sind die Fakten zweitrangig [3] und der Schwurbel kommt prominent ins Blatt.

Als ich 2004 einmal in einer Fernsehsendung mit zwei „Spiegel“-Redakteuren über 9/11 diskutiert hatte und wir danach bei einem Kaffee noch plauderten, meinten sie, dass sie einiges in meinen Büchern ja auch richtig gut fänden – zuvor in der Sendung hatten sie mir „Verschwörungstheorien“ und „schlechte Recherche“ vorgeworfen – nur dass ich ihre Zeitschrift immer als „ehemaliges Nachrichtenmagazin“ bezeichne, das würde ihnen überhaupt nicht gefallen. Diese Bezeichnung war mir einmal bei einem Vortrag rausgerutscht, als ich eine Spiegel-Story mit dem Titel „9/11 – Was wirklich geschah“ kommentierte, und wie das so ist – wenn das Publikum lacht, nehmen wir den Gag ins Repertoire – zog diese Präzisierung der hochkarätigen Marke „Nachrichtenmagazin“ dann als geflügeltes Wort seine Kreise. Zu erfahren, dass sich die „Spiegel“-Leute darüber ärgerten, war natürlich erfreulich.

„Wir waren dabei und kennen die Wahrheit“-Gestus

Es war diese „9/11 – Was wirklich geschah“-Story – eine im Reportagestil von einem Dutzend Autoren montierte Geschichte der „wirklichen“ Ereignisse – und ein Buch, das sie daraus gemacht hatten -, die ich im Oktober 2002 mit dem „Spiegel“-Redakteur Ulrich Fichtner im WDR-Radio diskutiert hatte. Nachdem Fichtner mein aus der WTC-Conspiracy-Serie auf Telepolis [4] hervorgegangenes Buch („Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.“, Verlag Zweitausendeins) im „Spiegel“ als „Septemberlüge“ von links mit der „Auschwitzlüge“ von rechts verglichen hatte, lud uns Walter van Rossum zur Diskussion ins WDR-Funkhaus ein.

Als ich jetzt die selbstkritische Darstellung der Fälschungsserie [5] im „Spiegel“ las – verfasst von dem mittlerweile zum Vize-Chefredakteur aufgestiegenen Ulrich Fichtner erinnerte ich mich an diese Debatte. Und fand die Lektüre des Transskripts [6] der Sendung überaus aufschlussreich.

Nicht nur medienhistorisch – der penetrante Generalverdacht von „Quellen aus dem Internet“ -, sondern auch aktuell, denn es ist genau dieser Fake-Reportage-Stil, der Fichtner hier in Sachen 9/11 vorgehalten wird: die Real-Life-Suggestion, das so Tun als würde man „Terroristen“ bei der Vorbereitung des Anschlags über die Schulter schauen, die ganze szenische Dramaturgie mit atmosphärischen Einsprengseln und der „Wir waren dabei und kennen die Wahrheit“-Gestus, der sich dann auch nicht scheut, diese Prosa-Melange unter dem Titel „9/11- Was wirklich geschah“ als Dokument, als Nachricht, als Journalismus zu verkaufen.

Was dem kreativen Autor Roletius jetzt vorgeworfen wird, ist letztlich genau das, was seine Vorgesetzten und Ziehväter Ulrich Fichtner et. al. nach dem 11.9. September getrieben haben – mit dem einzigen Unterschied, dass sie sich Osama und die 19 Hijacker als Alleintäter nicht selbst ausgedacht, sondern vom Weißen Haus unhinterfragt übernommen und eine geile Story daraus gestrickt haben. Dass die wahren Fakten völlig unklar waren und entscheidende Fragen offen, war zweitrangig – das Narrativ stimmte und der Schwurbel kam auf die Titelseite.

Das Problem ist jetzt also gar nicht, dass ein aufgeweckter Newcomer dieses Prinzip durchschaut und sich trickreich zu Nutze gemacht hat, sondern dass man beim „Spiegel“ anscheinend noch gar nicht gecheckt hat, wo das Problem eigentlich liegt. Nämlich in der Verabschiedung von der Übermittlung und Einordnung von Fakten, vom „Sagen, was ist“ eines Nachrichtenmagazins – bei gleichzeitiger Hinwendung zu pseudojournalistischem Agendasetting und „Ausmalen, wie sich’s anfühlt“.

So sehr man sich beim „Spiegel“ nun auch grämt – „Dieses Haus ist erschüttert. Uns ist das Schlimmste passiert, was einer Redaktion passieren kann. (…) Das beschämt uns. (…) Die meisten Kollegen reagieren erschüttert. Bei einigen fließen Tränen….“ tropft es aus der jüngsten Ausgabe – helfen kann nur noch ein radikales Revirement im Sinne von Rudolf.

URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-4258586

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/post-von-wagner-lieber-spiegel-59131304.bild.html
[2] https://medium.com/@micheleanderson/der-spiegel-journalist-messed-with-the-wrong-small-town-d92f3e0e01a7
[3] https://www.heise.de/tp/news/Die-Aufregung-um-Claas-Relotius-ist-Heuchelei-4258079.html
[4] https://www.heise.de/tp/thema/the-wtc-conspiracy/seite-3
[5] http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fall-claas-relotius-spiegel-legt-betrug-im-eigenen-haus-offen-a-1244579.html
[6] https://www.broeckers.com/911-2/funkhausgesprache/

Warum hauen die USA plötzlich von Syrien ab?, von Valentin Vasilescu

20.12.2018 Voltairenet.org

Die US Air Force ist zum Scheitern verurteilt, wenn sie sich jetzt mit der syrischen arabischen Armee misst, welche nun russische Flak-Geräte besitzt, und zwar die besten der Welt. Sie hat keine andere Wahl als zu gehen, um eine Erniedrigung zu vermeiden. Die Geschichte wiederholt sich. Einst hatten die Vereinigten Staaten kurdische Kämpfer im Irak verwendet, denen sie einen Staat versprachen, bevor sie sie von Saddam Hussein abschlachten ließen. Heute lassen sie andere Kurden, denen sie auch (…)

Quelle: Warum hauen die USA plötzlich von Syrien ab?, von Valentin Vasilescu

Valentin Vasilescu

Valentin Vasilescu Militärexperte. Ehemaliger stellvertretender Kommandant des Militärflughafens Otopeni.

No matter how it appears, Trump isn’t getting out of Syria and Afghanistan

Stephen Gowans

He’s just shifting the burden to allies and relying more on mercenaries

December 23, 2018

By Stephen Gowans

The announced withdrawal of US troops from Syria and the drawdown of US occupation forces in Afghanistan very likely do not represent the abandonment of US aims in the Middle East, and instead more likely reflect the adoption of new means of achieving longstanding US foreign policy goals. Rather than renouncing the US objective of dominating the Arab and Muslim worlds through a system of veiled colonialism and direct military occupation, US president Donald Trump is merely implementing a new policy—one based on shifting the burden of maintaining the US empire increasingly to allies and private soldiers bankrolled by oil monarchies.

Trump’s foreign relations modus operandi have been guided consistently by the argument that US allies are failing to pull their weight and ought to contribute more to the US security architecture…

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Vollständiges transkript von Vladimir Putin’s annual news conference December 20, 2018

http://thesaker.is/president-vladimir-putins-annual-news-conference-december-20-2018/

President Vladimir Putin’s annual news conference December 20, 2018

2933 Views December 20, 2018 6 Comments

President Vladimir Putin’s annual news conference

December 20, 2018

President of Russia Vladimir Putin: Good afternoon, colleagues, friends.

Let us begin our traditional end-of-year meeting that we call a news conference.

As always, I will spend just a few brief seconds to sum up the results of the outgoing year. A lot has been said already, but I have the latest data reflecting the most recent results, some just a couple of days old.

In the first nine months of 2018, GDP increased by 1.7 percent, while the Economic Development Ministry expects the annual increase to total 1.8 percent. Industrial output was growing at a faster pace, totalling 2.9 percent in the first ten months of 2018, with the annual results expected at 3 percent, up from a 2.1 percent growth in 2017. In addition, processing industries have been growing at a somewhat faster pace of 3.2 percent.

In the first three quarters fixed capital investment increased by 4.1 percent. Cargo shipments and retail trade are on the rise, having increased by 2.6 percent. Consumer demand growth has been apparent. This is a positive factor. After a lengthy interval, the population’s real income has shown some, albeit very moderate, growth. According to the latest statistics, real incomes will increase by 0.5 percent. I hope that this momentum will be maintained, since real pay levels are on the rise, having grown by 7.4 percent in the first nine months, which is expected to give us 6.9 or 7 percent by the end of the year.

Inflation remains at an acceptable level, although it has increased a little in the past week, by 0.5 percent, I think. Therefore, we will be able to reach the Central Bank’s reference rate of 4 percent and will have an inflation rate of 4.1 percent to 4.2 percent – somewhere just over 4 percent.

The unemployment rate is going down, which is good news. If last year it hit a historical low of 5.2 percent, this year it will be even lower – 4.8 percent.

The trade balance surplus is growing. In 2017, if you remember, it was around $115 billion. Over the three quarters of this year we already achieved $157 million. As of the end of the year, we expect it to reach $190 billion.

Our finances are growing stronger. Our gold and foreign currency reserves have grown by over 7 percent. In the early 2018, they amounted to $432 billion while now they stand at almost $464 billion.

For the first time since 2011, we will have a budget surplus. We are about to reach the federal budget surplus of 2.1 percent of the GDP. The National Welfare Fund has grown by around 22 percent.

The average annual insurance component of the retirement pension stood at 13,677 rubles in 2017. By the end of this year, it will be 14,163 rubles.

Life expectancy has also increased slightly compared to 2017, from 72.7 to 72.9 years.

These are the general results that I wanted to mention in the beginning. Let’s not waste our time and proceed to your questions and my attempts to answer them. (…)