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Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Presseschau vom 20.02.2017 — Alternative Presseschau

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind […]

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Neue Erkenntnisse zu Todesschüssen auf dem Maidan 20.2.2014

Elke Schenk – globalcrisis/globalchange NEWS

20.2.2017

https://www.heise.de/tp/features/Woher-kamen-die-Todesschuesse-3630949.html?view=print[1]

*Woher kamen die Todesschüsse?*

20-2-2017 – Stefan Korinth

Keine tödliche Kugel passt zu Berkut-Kalaschnikows. Die Staatsanwaltschaft nutzt ein entscheidendes Überwachungsvideo nicht. Und über hundert Menschen erklärten bislang, Schützen in Maidangebäuden gesehen zu haben. […]

(Der kanadisch-ukrainischen Politikwissenschaftler) Katchanovski hatte in seiner Studie ermittelt, dass vorrückende Maidankämpfer und andere Maidananhänger von Schützen aus Gebäuden wie dem Hotel Ukraina, dem Oktoberpalast oder der Bank Arkada erschossen wurden. Genau wie die Untersuchung der Generalstaatsanwaltschaft habe auch seine Studie „keine zuverlässigen Beweise“ dafür gefunden, dass Regierungsscharfschützen der Einheiten Omega, SBU-Alpha, Bulat oder Scharfschützen einer sogenannten „dritten Kraft“ die Maidankämpfer ermordeten, unterstreicht der Forscher von der Universität Ottawa. […]

27 von 28 an der Institutska getöteten Maidananhängern und die absolute Mehrheit der Verletzten sei aus signifikant vertikalen Winkeln erschossen worden, so Katchanovski weiter. Die Barrikade weiter hinten auf der Straße, von der Berkut-Polizisten feuerten, befand sich jedoch auf nahezu gleicher Höhe mit den Maidankämpfern. […]

Die massive Sperre der Sonderpolizei (Berkut, E.S.) könnte für die Aufklärung des Verbrechens entscheidend sein: „Die Staatsanwaltschaft hat während des Prozesses zugegeben, dass sie während des gesamten Massakers Videoaufzeichnungen der Berkut-Barrikade hat“, so der Politikwissenschaftler.

Bisherige Videos zeigten die Barrikade immer nur aus größerer Entfernung. Aber diese Videos, die aus einer viel näheren Entfernung von einer Nationalbank- Kamera gemacht wurden, werden, mit einer Ausnahme, im Prozess nicht als Beweismittel für die Erschießung von Demonstranten durch Berkut eingesetzt.

/Ivan Katchanovski/

Diese wichtigen Aufnahmen mit Zeitstempel könnten leicht mit den Zeiten der Schüsse auf Demonstranten und mit den Positionen der Berkut-Polizisten synchronisiert werden, erklärt Katchanovski weiter. Dass dies von der Staatsanwaltschaft nicht gemacht werde, sei ein indirekter Beweis dafür, dass das Maidan-Massaker eine „Operation unter falscher Flagge“ war. Katchanovski kam in seinen Nachforschungen zum Ergebnis, dass es dieselben Schützen waren, die sowohl vorrückende Maidankämpfer als auch Polizisten beschossen.

*Nur ein Todesschütze bislang definitiv identifiziert*

Der einzig bislang bekannte Todesschütze ist Maidankämpfer Ivan Bubentschik, der in Interviews 2015 und 2016 gestand, dass er am Morgen des 20. Februar mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr zwei Berkut-Kommandeure vom Musikkonservatorium aus erschossen und viele weitere Polizisten verwundet hatte. (*Maidan: „Ich schoss ihnen ins Genick“[10]*) Wegen einer Generalamnestie für Maidankämpfer wird er jedoch nicht strafrechtlich dafür verfolgt. Bubentschik kommandiert heute das Bataillon Zakhid-2, das aus Mitgliedern des Rechten Sektors gebildet wurde.

[…]

vollständiger Text im Anhang

Ergänzende Hinweise Elke Schenk:

(1) Schon am 10.4.2014 hat die ARD-Monitor-Sendung (nur die 11-minütige Sendung ist vollständig) „*Todesschüsse in Kiew: Wer ist für das Blutbad vom Maidan verantwortlich“*

http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Todessch%C3%BCsse-in-Kiew-Wer-ist-f%C3%BCr-das-Bl/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=38433008

(Abruf 20.2.2017) wesentliche Erkenntnisse zum Tathergang und zu den Todesschützen veröffentlicht.

(2) Das Verhalten der Generalstaatsanwaltschaft verwundert nicht, wenn man weiß, dass der nach dem Putsch in der Ukraine eingesetzte Generalstaatsanwalt Oleg Machnitzkij zur Partei Swoboda gehört, einer ideologisch der NPD nahe stehende Partei.

(3) Die 79 Seiten umfassende Untersuchung von Ivan Katchanovski wird im Artikel

von Stephan Korinth nicht verlinkt:

The “Snipers ’ Massacre” on the Maidan in Ukraine, Ivan Katchanovski, Ph.D. School of Political Studies & Department of Communication University of Ottawa Ottawa, ON K1N 6N5, Canada – ikatchan@uottawa.ca

Paper prepared for presentation at the Annual Meeting of American Political Science Association in San Francisco, September 3-6, 2015

Neue Erkenntnisse zu Todesschüssen auf dem Maidan 20.2.2014

Elke Schenk – globalcrisis/globalchange NEWS

20.2.2017

https://www.heise.de/tp/features/Woher-kamen-die-Todesschuesse-3630949.html?view=print

Woher kamen die Todesschüsse?

20-2-2017 – Stefan Korinth

Keine tödliche Kugel passt zu Berkut-Kalaschnikows. Die Staatsanwaltschaft nutzt ein entscheidendes Überwachungsvideo nicht. Und über hundert Menschen erklärten bislang, Schützen in Maidangebäuden gesehen zu haben. […]

(Der kanadisch-ukrainischen Politikwissenschaftler) Katchanovski hatte in seiner Studie ermittelt, dass vorrückende Maidankämpfer und andere Maidananhänger von Schützen aus Gebäuden wie dem Hotel Ukraina, dem Oktoberpalast oder der Bank Arkada erschossen wurden. Genau wie die Untersuchung der Generalstaatsanwaltschaft habe auch seine Studie „keine zuverlässigen Beweise“ dafür gefunden, dass Regierungsscharfschützen der Einheiten Omega, SBU-Alpha, Bulat oder Scharfschützen einer sogenannten „dritten Kraft“ die Maidankämpfer ermordeten, unterstreicht der Forscher von der Universität Ottawa. […]

27 von 28 an der Institutska getöteten Maidananhängern und die absolute Mehrheit der Verletzten sei aus signifikant vertikalen Winkeln erschossen worden, so Katchanovski weiter. Die Barrikade weiter hinten auf der Straße, von der Berkut-Polizisten feuerten, befand sich jedoch auf nahezu gleicher Höhe mit den Maidankämpfern. […]

Die massive Sperre der Sonderpolizei (Berkut, E.S.) könnte für die Aufklärung des Verbrechens entscheidend sein: „Die Staatsanwaltschaft hat während des Prozesses zugegeben, dass sie während des gesamten Massakers Videoaufzeichnungen der Berkut-Barrikade hat“, so der Politikwissenschaftler. Bisherige Videos zeigten die Barrikade immer nur aus größerer Entfernung.

Aber diese Videos, die aus einer viel näheren Entfernung von einer Nationalbank-Kamera gemacht wurden, werden, mit einer Ausnahme, im Prozess nicht als Beweismittel für die Erschießung von Demonstranten durch Berkut eingesetzt.

Ivan Katchanovski

Diese wichtigen Aufnahmen mit Zeitstempel könnten leicht mit den Zeiten der Schüsse auf Demonstranten und mit den Positionen der Berkut-Polizisten synchronisiert werden, erklärt Katchanovski weiter. Dass dies von der Staatsanwaltschaft nicht gemacht werde, sei ein indirekter Beweis dafür, dass das Maidan-Massaker eine „Operation unter falscher Flagge“ war. Katchanovski kam in seinen Nachforschungen zum Ergebnis, dass es dieselben Schützen waren, die sowohl vorrückende Maidankämpfer als auch Polizisten beschossen.

Nur ein Todesschütze bislang definitiv identifiziert

Der einzig bislang bekannte Todesschütze ist Maidankämpfer Ivan Bubentschik, der in Interviews 2015 und 2016 gestand, dass er am Morgen des 20. Februar mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr zwei Berkut-Kommandeure vom Musikkonservatorium aus erschossen und viele weitere Polizisten verwundet hatte. (Maidan: „Ich schoss ihnen ins Genick“[10]) Wegen einer Generalamnestie für Maidankämpfer wird er jedoch nicht strafrechtlich dafür verfolgt. Bubentschik kommandiert heute das Bataillon Zakhid-2, das aus Mitgliedern des Rechten Sektors gebildet wurde.

[…]

vollständiger Text im Anhang

Ergänzende Hinweise Elke Schenk:

(1) Schon am 10.4.2014 hat die ARD-Monitor-Sendung (nur die 11-minütige Sendung ist vollständig) „Todesschüsse in Kiew: Wer ist für das Blutbad vom Maidan verantwortlich“ http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Todessch%C3%BCsse-in-Kiew-Wer-ist-f%C3%BCr-das-Bl/Das-Erste/Video?bcastId=438224&documentId=38433008 (Abruf 20.2.2017) wesentliche Erkenntnisse zum Tathergang und zu den Todesschützen veröffentlicht.

(2) Das Verhalten der Generalstaatsanwaltschaft verwundert nicht, wenn man weiß, dass der nach dem Putsch in der Ukraine eingesetzte Generalstaatsanwalt Oleg Machnitzkij zur Partei Swoboda gehört, einer ideologisch der NPD nahe stehende Partei.

(3) Die 79 Seiten umfassende Untersuchung von Ivan Katchanovski wird im Artikel von Stephan Korinth nicht verlinkt:

The “Snipers ’ Massacre” on the Maidan in Ukraine, Ivan Katchanovski, Ph.D. School of Political Studies & Department of Communication University of Ottawa Ottawa, ON K1N 6N5, Canada – ikatchan@uottawa.ca

Paper prepared for presentation at the Annual Meeting of American Political Science Association in San Francisco, September 3-6, 2015

Paul Craig ROBERTS + Glenn GREENWALD about Trump and US intelligence agenc

globalcrisis/globalchange NEWS
Martin Zeis, 20.02.2017

Paul Craig Roberts, former Assistant Secretary of the Treasury for Economic Policy (1975 -1978) and associate editor/columnist for the Wall Street Journal and Business Week, recently notes,

„… that the hoax “war on terror” was used to transform intelligence agencies, such as the NSA and CIA, and criminal investigative agencies, such as the FBI, into Gestapo secret police agencies.
Trump is now threatened by these agencies, because he rejects the neoconservative’s agenda of US world hegemony that supports the gigantic military/security annual budget.“ (1)

Roberts refers to an interview in which Glenn Greenwald explains Amy Goodman that the CIA is after Trump, because Trump’s announced policy of reducing the dangerous tensions with Russia conflicts with the military/security complex’s need for a major enemy. (2)

“The deep state, although there’s no precise or scientific definition, generally refers to the agencies in Washington that are permanent power factions. They stay and exercise power even as presidents who are elected come and go. They typically exercise their power in secret, in the dark, and so they’re barely subject to democratic accountability, if they’re subject to it at all.

It’s agencies like the CIA, the NSA and the other intelligence agencies, that are essentially designed to disseminate disinformation and deceit and propaganda, and have a long history of doing not only that, but also have a long history of the world’s worst war crimes, atrocities and death squads. This is who not just people like Bill Kristol, but lots of Democrats are placing their faith in, are trying to empower, are cheering for as they exert power separate and apart from — in fact, in opposition to — the political officials to whom they’re supposed to be subordinate.“

“And you go — this is not just about Russia. You go all the way back to the campaign, and what you saw was that leading members of the intelligence community, including Mike Morell, who was the acting CIA chief under President Obama, and Michael Hayden, who ran both the CIA and the NSA under George W. Bush, were very outspoken supporters of Hillary Clinton. In fact, Michael Morell went to The New York Times, and Michael Hayden went to The Washington Post, during the campaign to praise Hillary Clinton and to say that Donald Trump had become a recruit of Russia.

The CIA and the intelligence community were vehemently in support of Clinton and vehemently opposed to Trump, from the beginning. And the reason was, was because they liked Hillary Clinton’s policies better than they liked Donald Trump’s. One of the main priorities of the CIA for the last five years has been a proxy war in Syria, designed to achieve regime change with the Assad regime. Hillary Clinton was not only for that, she was critical of Obama for not allowing it to go further, and wanted to impose a no-fly zone in Syria and confront the Russians. Donald Trump took exactly the opposite view. He said we shouldn’t care who rules Syria; we should allow the Russians, and even help the Russians, kill ISIS and al-Qaeda and other people in Syria. So, Trump’s agenda that he ran on was completely antithetical to what the CIA wanted. Clinton’s was exactly what the CIA wanted, and so they were behind her. And so, they’ve been trying to undermine Trump for many months throughout the election. And now that he won, they are not just undermining him with leaks, but actively subverting him. There’s claims that they’re withholding information from him, on the grounds that they don’t think he should have it and can be trusted with it. They are empowering themselves to enact policy.

Now, I happen to think that the Trump presidency is extremely dangerous. You just listed off in your news — in your newscast that led the show, many reasons. They want to dismantle the environment. They want to eliminate the safety net. They want to empower billionaires. They want to enact bigoted policies against Muslims and immigrants and so many others. And it is important to resist them. And there are lots of really great ways to resist them, such as getting courts to restrain them, citizen activism and, most important of all, having the Democratic Party engage in self-critique to ask itself how it can be a more effective political force in the United States after it has collapsed on all levels. That isn’t what this resistance is now doing. What they’re doing instead is trying to take maybe the only faction worse than Donald Trump, which is the deep state, the CIA, with its histories of atrocities, and say they ought to almost engage in like a soft coup, where they take the elected president and prevent him from enacting his policies. And I think it is extremely dangerous to do that. Even if you’re somebody who believes that both the CIA and the deep state, on the one hand, and the Trump presidency, on the other, are extremely dangerous, as I do, there’s a huge difference between the two, which is that Trump was democratically elected and is subject to democratic controls, as these courts just demonstrated and as the media is showing, as citizens are proving. But on the other hand, the CIA was elected by nobody. They’re barely subject to democratic controls at all. And so, to urge that the CIA and the intelligence community empower itself to undermine the elected branches of government is insanity. That is a prescription for destroying democracy overnight in the name of saving it. And yet that’s what so many, not just neocons, but the neocons’ allies in the Democratic Party, are now urging and cheering. And it’s incredibly warped and dangerous to watch them do that.” – emphasis, m.z.. –

Notes

(1) http://www.paulcraigroberts.org/2017/02/18/stakes-trump-us-paul-craig-roberts
(2) http://www.informationclearinghouse.info/46476.htm

Presseschau vom 19.02.2017 — Alternative Presseschau

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind […]

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Presseschau vom 17.02.2017 — Alternative Presseschau

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind […]

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Presseschau vom 16.02.2017 — Alternative Presseschau

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus […]

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Machtkampf in den US-Herrschaftsfraktionen

globalcrisis/globalchange NEWSMartin Zeis, 17.02.2017

 

Hallo zusammen,

 

in dem Text „Brutaler Machtkampf: Geheimdienste nehmen US-Präsident Trump ins Visier“ fassen die DWN – gestützt auf vorlaufende Texte bei zerohedge (1) – die jüngere Emtwicklung der inneroligarchischen Auseinandersetzung zwischen dem Trump-Lager und dem seit eineinhalb Jahren dagegen hämmernden Clinton-Neocon-Feld (inklusive Fraktionen in CIA, FBI, Pentagon + Parteioligarchien der Demokraten / Republikaner + Wallstreet + IT-Industrien). Die dabei zugrundeliegenden unterschiedlichen Strategie-Varianten können hier nicht vertieft werden: (a) die bereits verlorengegangene globale Vorherrschaft des USA-Imperiums mit allen Mitteln des Währungs-/Handelskriegs und militärischer Konfrontation, ggf. größerer Regionalkriege, rasch wiederzugewinnen bzw. (b) zu versuchen, das strategische Bündnis Russland-China-Iran aufzusprengen und einige Jahre Zeit zu gewinnen, die (1995 – heute) in Kernsektoren deindustrialisierte US-Wirtschaft (gefährlich abhängig von globalen Lieferketten!!) wieder auf eigene Füße zu stellen.

 

DWN stellt nun eine in den letzten eineinhalb Wochen sichtbare Verschärfung des Machtkampfs fest: Mordaufrufe gegen Trump im Netz (in den US ca. 15.000), die von den Geheimdiensten gesammelt/archiviert, aber nicht weiter verfolgt werden (darunter findet sich vielleicht ein handhabbarer „Verrückter“, der schießt); in den letzten Tagen die Hochverrats-Variante mit dem angkündigten Tod Trumps im Gefängnis.

 

Nebenbei: Auf deutscher Seite schoss in dieser Hinsicht Zeit-Herausgeber Josef Joffe den Vogel ab, als er recht früh im ARD-Presseclub vom 22. Januar 2017 den “Mord im Weißen Haus” als mögliches Mittel in die Runde warf, um Trump vor Ablauf seiner Amtszeit aus dem Weißen Haus zu „entfernen“ (vgl. http://www.ardmediathek.de/tv/Presseclub/Trump-im-Amt-K%C3%B6nnen-wir-uns-auf-Amerik/Das-Erste/Video?bcastId=311790&documentId=40096658 — ab 46:00 min in der Diskussion, dass ein Impeachment-Verfahren gegen Trump doch umständlich sei und hohe Hürden aufweise).

 

Die Nicht-Neocon-Fraktionen (oft als die „realistischen“ bezeichnet) in den Diensten (FBI, CIA) + Pentagon schweigen bei diesem Treiben bisher — man wartet ab. Der Vorschlag von Wikileaks, die gesamten Telefonmitschnitte* von Flynn und anderen komplett zu veröffentlichen, verhallt bisher. (* in den Massenmedien der US- und D wird mit Behauptungen und aus dem Zusammenhang gerissenen Teilsätzen gearbeitet – eine bekannte „Lenkungs“-Methode).

 

Falls Trump fällt, steht die B-Version mit dem Vize-Präsidenten (siehe Lyndon B. Johnson nach dem Mord an JFK) und den bestätigten knallharten, stahlgesichtigen Generälen (i.R.), den Business-Leuten aus der oberen Etage (Rust Belt – Old Industries, Oil & Military) sowie den vorausschauend installierten Goldmännern (Aktie seit Amtsantritt um 40% nach oben geschossen) zur Verfügung …

 

(1) zerohedge-texte vom 16.02.2017 zum Machtkampf in den USA

 

http://www.zerohedge.com/news/2017-02-16/swamp-strikes-back

The Swamp Strikes Back

… The tawdry Michael Flynn soap opera boils down to the CIA hemorrhaging leaks to the company town newspaper, leading to the desired endgame: a resounding victory for hardcore neocon/neoliberalcon US Deep State factions in one particular battle. But the war is not over; in fact it’s just beginning. …

 

http://www.zerohedge.com/news/2017-02-16/civil-war-control-us-government-has-erupted-between-deep-state-and-donald-trump

A Civil War For Control Of The US Government Has Erupted Between „The Deep State“ And Donald Trump

 

http://www.zerohedge.com/news/2017-02-16/wake-america-dennis-kucinich-defends-trump-issues-dire-warning-about-deep-state

„Wake Up America“ Dennis Kucinich Defends Trump, Issues Dire Warning About „Deep State“

… In the interview, Kucinich blamed factions of the US intelligence community for wanting to end any positive relationship between Russia and the US, hoping for a return of the cold war.

„…the American people have to know that there’s a game going on inside the intelligence community… at the bottom of all this is the fact that there are those that seek to separate US from Russia to reignite the cold war… wake up America!!“

Kucinich did not see this as an anti-Trump game, but rather an anti-Russia game:

“It’s not just this administration. I want to remind the views and all those who are on the panel that in the closing months of the Obama administration, they put together a deal with Russia to create peace in Syria. A few days later, a military strike in Syria killed a hundred Syrian soldiers and that ended the agreement. What happened is inside the intelligence and the Pentagon there was a deliberate effort to sabotage an agreement the White House made.”

This is like “Deep State” said Kucinich. …

 

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 Brutaler Machtkampf: Geheimdienste nehmen US-Präsident Trump ins Visier

 

 
 
Die US-Geheimdienste schießen sich mit immer schwererem Geschütz auf US-Präsident Donald Trump ein. Sie werfen ihm Hochverrat vor, sagen ihm den Tod im Gefängnis voraus.
Zwischen den US-Geheimdiensten und US-Präsident Donald Trump eskaliert. Nach dem Abgang von Michael Flynn sprechen die Dienste von „Kreml-Gate“ (Kremlingate) und wollen nun Trump persönlich des „Hochverrats“ überführen. So schreibt der Observer unter Berufung auf Spekulationen aus dem Geheimdienst-Apparat: „Es ist schwierig sich vorzustellen, wie Flynn beschlossen haben soll, mit Moskau zu marschieren, ohne einen wie immer gearteten Auftrag von Donald Trump zu haben. Wir wissen nicht, ob dies der Fall war und können daher darüber nicht spekulieren. Aber während Flynn zweifellos ein unberechenbarer Typ ist, versteht er als Karriere-Soldat die Befehlskette mit völliger Klarheit. Die Annahme, dass der künftige National Security Advisor alle Kanäle der Kommunikation mit dem Kreml alleine erschlossen hat, ist ebenso glaubwürdig wie die Vorstellung, dass die Klempner beschlossen haben, ohne größere Befehle in das Watergate Gebäude einzudringen.“

Der frühere CIA-Agent Evan McMullin sagte auf CNN, dass „Donald Trump eine Bedrohung für das Land“ darstelle. Die CIA-Agenten würden die Dokumente leaken, damit die Agenten ihrem Eid Rechnung tragen, die Sicherheit des Landes zu schützen. In einem Tweet sagte McMullin, dass mit Trump „der größte Feind der USA“ (Russland) den Posten des US-Präsidenten erobert habe. Die USA seien nun destabilisiert, weil der russische Präsident Putin es geschafft habe, die USA mit Trump zu destabilisieren.
Evan McMullin

✔ @Evan_McMullin

So, the real scandal isn’t that the President of the United States of America appears to have been co-opted by America’s greatest adversary? https://twitter.com/realdonaldtrump/status/831853862281699331
3:36 PM – 15 Feb 2017

 

Der frühere NSA-Spitzenmann John Schindler feuert daher über Twitter mit scharfem Geschütz. Schindler ist in der weltweiten Geheimdienst-Community (IC) sehr gut vernetzt und reflektiert daher vermutlich sehr zutreffend, was Trumps Gegner denken und worauf sie ihre nächste Attacken aufbauen werden. Er wirft Trump Hochverrat vor und sagt ihm voraus, dass er im Gefängnis sterben werde:

 

John Schindler

✔ @20committee

IC thinks Trump is a traitor. I’ll leave to actual lawyers to assess that, but it’s quite a day in any democracy when the spies think such.
5:49 AM – 16 Feb 2017

 

 John Schindler

✔ @20committee

US intelligence is not the problem here.

The President’s collusion with Russian intelligence is.

Many details, but the essence is simple.
3:21 PM – 15 Feb 2017

John Schindler

✔ @20committee

Now we go nuclear. IC war going to new levels. Just got an EM fm senior IC friend, it began: „He will die in jail.“https://twitter.com/JWal077/status/831871381570781184
3:27 PM – 15 Feb 2017

 

John Schindler

✔ @20committee

Trump’s deep, long-term Kremlin ties are ultimately about money. Involves much RIS+ROC. Everything else is peripheral to the central story.
2:00 PM – 16 Feb 2017

 

 

Trumps Reaktionen zeigen, dass er getroffen ist. Obwohl er noch im Wahlkampf nicht das geringsten Problem mit den Leaks über Hillary Clinton hatte, attackiert er nun die Geheimdienste:

 

 

Donald J. Trump

✔ @realDonaldTrump

Leaking, and even illegal classified leaking, has been a big problem in Washington for years. Failing @nytimes (and others) must apologize!
12:58 PM – 16 Feb 2017

 

Donald J. Trump

✔ @realDonaldTrump

Information is being illegally given to the failing @nytimes & @washingtonpost by the intelligence community (NSA and FBI?).Just like Russia
1:19 PM – 15 Feb 2017

 

Das Wall Street Journal berichtet, dass die Geheimdienste bewusst Informationen zurückhalten und nicht an Trump weitergeben. Die Zeitung zitiert anonyme Geheimdienstkreise. Der Grund für dieses außergewöhnliche Verhalten liege darin, dass die Geheimdienste sich vor der „Nähe Trumps zu Putin“ fürchten. Die Geheimdienstkreise führen an, dass Trump während des Wahlkampfs gesagt habe, Putin solle weiter Hillary Clintons Emails hacken. Diese Aussage gebe den Diensten Anlass zur Sorge, dass Trump geheime Informationen an die Russen weitergeben könne. Dies sagte der demokratische Abgeordnete Adam Schiff unter Berufung auf Gerüchte und anonyme Quellen.
Das Material für die einzigartige Eskalation liefert die New York Times, die in der Regel über exzellente Informationen aus den Geheimdiensten verfügt. Zwischen dem Wahlkampf-Team von US-Präsident Donald Trump und russischen Geheimdienstmitarbeitern hat es demnach im Jahr vor der US-Wahl eine Vielzahl von Kontakten gegeben. Das gehe aus Telefonmitschnitten von US-Ermittlern und -Geheimdiensten hervor, berichtete die Times am Dienstag unter Berufung auf vier amtierende und ehemalige Mitarbeiter der Regierung. Nicht nur Wahlkampf-Manager, sondern auch andere Personen aus dem Umfeld Trumps haben demnach wiederholt mit russischen Agenten kommuniziert. Um was es dabei ging, wurde der Zeitung zufolge nicht bekannt. Bei der US-Regierung war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.
Die „New York Times“ berichtet weiter, die US-Ermittler und -Geheimdienste hätten die Telefonate ungefähr zur selben Zeit mitgeschnitten, zu der sie Beweise für die Beeinflussung des US-Wahlkampfs durch Russland gefunden hätten. Es seien aber keine Hinweise darauf aufgetaucht, dass das Umfeld des Republikaners Trump mit den Russen bei Hacker-Angriffen auf die Demokraten konspiriert habe. Allerdings habe die Ermittler die schiere Menge der Kontakte alarmiert – in einer Zeit, in der sich der damalige Präsidentschaftskandidat Trump besonders positiv über Russlands Präsident Wladimir Putin äußerte. Russland weist die im Wahlkampf aufgekommenen US-Vorwürfe zurück, versucht zu haben, den Ausgang des Votums zu beeinflussen.
Die Zeitung räumt ein, dass die Kontakte mit dem russischen Geheimdienst auch durch Geschäftsbeziehungen von Trumps Wahlkampf-Managern – möglicherweise auch unwissentlich – zustande gekommen sein könnten. Die Telefonmitschnitte haben laut „New York Times“ nichts mit den abgehörten Gesprächen zu tun, die Trumps ehemaliger Sicherheitsberater Michael Flynn mit dem russischen US-Botschafter Sergej Kisljak geführt hatte. Flynn war in der Affäre um diese Unterredungen zurückgetreten.
 
 
 

Katrin McCLEAN Reise in ein bestraftes Land

Globalcrisis/globalchange NEWS
Stephan Best 16.Februar 2017

Guten Tag an die Listen,

wenn der neu gewählte US Präsident mit Nachdruck vertritt, dass Russland bitteschön die Krim wieder an deren eigentliche Besitzerin zurückzugeben habe, bevor über ein Ende der Sanktionen verhandelt werden könne, dann mag das in unserer Medienlandschaft von DLF bis ZEIT keines kritischen Kommentars wert sein. Wer sich die wirklichen Abläufe des vom Westen gesponserten und bejubelten Präsidentensturz in der Ukraine im Februar 2014 noch mal vergegenwärtigt, wird die Haltung von Donald Trump und der ihn beeinflussenden Kräfte als Fortsetzung einer Außenpolitik wahrnehmen, die geschichtsvergessen ihre imperiale Agenda weiterhin betreibt.

Der Reisebericht von Katrin McCLEAN wirkt dagegen auf den entfernten Leser wie die Reportagen einer Karin LEUKEFELD über Syrien: sie zeichnen ein Bild vom tatsächlichen Leben der Bevölkerung und ordnen die Gespräche mit Einzelnen in die historischen Belastungen und Narrative ein, vor deren Hintergrund westliche Außenpolitik als verfehlte Strafaktion gesehen wird.

Ciao Stephan Best

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Sanktionen:

02 Dez 2016

Reise in ein bestraftes Land

Wem schaden die Russland-Sanktionen am meisten? Und wie begründet sind sie eigentlich? Autorin Katrin McClean flog nach St. Petersburg und auf die Krim, um diesen Fragen nachzugehen.

von Katrin McClean

http://www.free21.org/reise-in-ein-bestraftes-land/

-=Der Original – Bericht im Anhang=-

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Tommy Hansen ist seit 1985 als freier investigativer Journalist tätig. Tommy hat sich vertieft mit den Ereignissen am 11. September 2001 in New York und den Kriegen, die darauf folgten, beschäftigt. Weitere Themen, mit denen er sich journalistisch auseinandersetzt, sind Weltpolitik und moderne Geschichte, Umweltthemen, Netzpolitik und Internet.

Tommy hat in Deutschland, der Schweiz und Norwegen gelebt und reiste in den 90ern als Reisejournalist durch die Welt. Dabei verbrachte er längere Zeit in Ländern der arabischen/islamischen Welt, wie Tunesien, und auch in der Ukraine.

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