„Am besten dokumentierte Massentötung“
Quelle: Friendly Fire in Kiew? | Telepolis
Die Untersuchungen zu den vier am 20. Februar erschossenen und mehr als 30 Verwundeten Polizisten laufen getrennt von dem Verfahren zu den erschossenen Maidankämpfern und -helfern ab – obwohl mehrere Beweise, wie gleiche Kugeln und vergleichbare Schusswunden darauf hindeuten, dass Polizei und Demonstranten durch dieselben Schützen getötet wurden, unterstreicht Ivan Katchanovski. „Die Ermittler haben nicht mal versucht, die Kugeln zu vergleichen, um herauszufinden, ob beide Gruppen aus denselben Waffen getötet wurden.“
Es sei unmöglich, dass erfahrene GPU-Ermittler so viele grundlegende Fehler immer in Richtung der Regierungsversion vom Massaker nur zufällig begehen, zweifelt Katchanovski. „Das Maidan-Massaker ist vielleicht die am besten dokumentierte Massentötung in der Geschichte.“ Es wäre durchaus schnell zu lösen gewesen, ist der gebürtige Westukrainer überzeugt. Das dies nicht geschehen sei, sei nur ein weiterer Indikator dafür, dass die Untersuchungen aus politischen Gründen bis heute verfälscht werden. (…)
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