Guten Tag zusammen,
von Andrej Hunko erreichte uns via Stephan Best der Brief an das griechische Volk von Ögmundur Jonasson, isländischer Gesundheits- und später Innenminister, als Island nach dem Platzen der Finanzblase in einer noch dramatischeren Situation war als heute Griechenland. Horrende Schulden privater isländischer Banken, die sich – u. a. auch mit Anlagegeldern aus Großbritannien und den Niederlanden – verspekuliert hatten, sollten über die Einlagensicherung von den isländischen Bürgerinnen und Bürgern übernommen werden. Die Schulden in Höhe des zehnfachen BIP (!) zu übernehmen, weigerte sich die Bevölkerung in der „Kochtopfrevolution“ und durch zwei Referenden. Zum Verständis der in Jonassons Brief enthaltenen Andeutungen zum Verhalten der Gläubiger empfehle ich den TAZ-Artikel von Reinhard Wolf vom 21. Februar d. J.:
Wie Island die Krise überwand
Fünfmal schlimmer als die Griechen
…
Der Brief „Thank you Greece“ ist von Stephan Best schon gepostet worden und ist unten noch einmal einkopiert.
Im Anhang ist die Originalfassung dokumentiert, abschnittweise ergänzt durch die deutsche Übersetzung von Robert Schenk.
Viele Grüße
Elke Schenk
globalcrisis/globalchange News
Andrej Hunko
<https://www.facebook.com/andrej.hunko/posts/982549195100039?fref=nf>
Ich veröffentliche hier (leider wieder nur auf englisch) den Brief
meines Freundes und Genossen Ögmundur Jonasson an die griechische
Bevölkerung. Ögmundur war isländischer Gesundheits- und später
Innenminister, als Island vor einer ähnlich dramatischen Situation wie
heute Griechenland.
Zwei Referenden haben damals Island davor bewahrt, die privaten Schulden
der Icesave-Bank durch die Öffentlichkeit zu übernehmen. Island ist
danach überraschend gut aus der Krise gekommen.
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