Zum Redebeitag von Elke SCHENK (Attac EU-Referentin und globalcrisis/globalchange NEWS)

Guten Abend zusammen,
gestern Abend fanden in über 100 Städten in Europa Solidaritäts-Aktionen mit Griechenland und dem Widerstand der Syriza-Volksregierung und großer Teile der Bevölkerung gegen die EU/EZB/IWF-Spardiktats-/Erdrosselungspolitik statt.
Wir dokumentieren im Folgenden eine Rede (Video-Dokumentation) von der Stuttgarter Soli-Aktion, zu der ein Bündnis (Initiative “Neue hellenische Gemeinde Stuttgart”, attac Stuttgart,  Die AnStifter) aufgerufen hatte (vgl. http://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/schluss-mit-dem-kaputtsparen-griechenlands-fuer-ein-solidarisches-europa)
Elke SCHENK (Attac EU-Referentin und globalcrisis/globalchange NEWS) erklärte
in ihrem Redebeitrag einleitend:
Liebe Freundinnen und Freunde einer wahren demokratischen und solidarischen Gesellschaft!
Die Gelegenheit heute hier zu sprechen, gibt mir die Möglichkeit auszusprechen, was mich schon lange umtreibt:
•  Ich schäme mich als deutsche Staatsbürgerin für die Ignoranz der Bundesregierung und weiter Teile des politischen Establishments, die sich seit Jahren als besserwisserischer Zuchtmeister EUropas aufwirft.
•  Ich schäme mich als als deutsche Staatsbürgerin für die arrogante, verlogene und unerbittliche Haltung der Bundesregierung, die maßgeblich für die gnadenlose Erpressung Griechenlands und anderer Krisenländer verantwortlich ist.
•  Ich schäme mich für das krämerhafte, pedantische Beharren auf Schuldendienst, verlangt aus einem Land, das seine Schulden selbst nie bezahlt hat. Deutschland, als juristischer Nachfolger der faschistischen Diktatur, die Europa verwüstet und ausgeplündert hat, hat Schulden erlassen bekommen und Konjunkturprogramme erhalten. Die bundesdeutschen Regierungen verweigern seit langem in illegaler Weise die Anerkennung und Rückzahlung selbst des Nazi-Zwangskredits Griechenlands in heutiger Höhe von 10 Mrd. Euro.
•  Ich bin fassungslos über die brutale Kälte, mit der Verbrechen gegen elementare Menschenrechte auf Nahrung, Gesundheit, Wohnung, eine würdige Existenz in der bürokratischen, betriebswirtschaftlichen und juristischen Sprache der Memoranden verfügt werden und vom deutschen Politik- und Medienbetrieb mehrheitlich gutgeheißen, ja sogar gefordert werden. (…)“
Die Rede ist in voller Länge (19:34 min) über folgende Links erreichbar:
Eine ergänzte Fassung der Rede (als Druckfassung) werden wir in Bälde an dieser Stelle posten.
Herzliche Grüße,
Martin Zeis
=======
Martin Zeis
globalcrisis/globalchange NEWS
martin.zeis@gmxpro.net

Linda WURSTER. Atomarer Erstschlag als Option? Experten warnen: Die US-Präventivstra tegie führt zu einem Dritten Weltkrieg; focus 04.07.2015

Guten Tag allerseits,

die Beunruhigung über die in den USA geführten Präventivkriegs-Debatten im Pentagon und im politischen Establishment, welche die Auslöschung Russlands an erster und Chinas an zweiter Stelle zum Ziel haben, ist zwischenzeitlich so fortgeschritten, dass in Mainstream-Medien wie dem FOCUS Wissenschaftler und Kritiker der US-Politik – vorsichtig und distanzierend kommentiert – zu Wort kommen, welche den TeilnehmerInnen dieser Liste seit Gründung (März 2006) durch viele Texte/Analysen bekannt sind. Beide Zitierte, Prof. Michel Chossudovsky und Paul Craig Roberts, tauchen erstmals in dieser Form im D-Mainstream auf – übrigens ohne mit der Verschwörungskeule belegt zu werden.

(…)
Martin Zeis

http://www.focus.de/politik/ausland/atomarer-erstschlag-als-option-experten-warnen-die-us-praeventivstrategie-fuehrt-zu-einem-dritten-weltkrieg_id_4795479.html

Atomarer Erstschlag als Option? Experten warnen:
Die US-Präventivstrategie führt zu einem Dritten Weltkrieg
Samstag, 04.07.2015, 15:16 MESZ
von FOCUS-Online-Redakteurin Linda Wurster

Die USA sind die größte Bedrohung für den Westen. Da ist sich der kanadische Professor Michel Chossudovsky sicher. Er behauptet, dass die Amerikaner einen atomaren Erstschlag gegen Russland in Erwägung ziehen – was zwangsläufig zum dritten Weltkrieg führen müsse. Eine krasse These, für die der Kanadier jedoch Unterstützung von anderen Experten bekommt.

  • Experten warnen vor möglichem Dritten Weltkrieg
  • Nuklearer Erstschlag der USA gegen Russland befürchtet
  • „Die Welt steht an einem sehr gefährlichen Scheideweg“

Es scheint undenkbar: Ein US-amerikanischer Atomangriff auf Russland – mit unvorstellbaren Auswirkungen auf Europa. Doch genau diese Gefahr sieht Michel Chossudovsky, der Direktor des Zentrums für Globalisierungsforschung in Montreal. (1) Der kanadische Professor warnt eindringlich davor, dass die USA einen Dritten Weltkrieg vom Zaun brechen könnten.

In einem Interview sagte Chossudovsky: „Die USA haben einen sehr gefährlichen Pfad eingeschlagen, weil sie die Doktrin des Präventivkriegs eingeführt haben – tatsächlich sagen sie auch, dass sie Nuklearwaffen gegen Russland als Präventivschlag einsetzen könnten.“ Diese Art von Diskurs sei „extrem gefährlich, weil sie ein Dritter-Weltkriegs-Szenario entfachen könnte“. (2)

Experte bezeichnet nuklearen Erstschlag als „ernsthafte Option“
In der neuen Konfrontation zwischen Russland und dem Westen, die aus der Ukraine-Krise erwuchs, sieht Chossudovsky die USA als Aggressor – und vermutet dahinter eine breit angelegte Militärstrategie, die weit über die Ukraine hinausgeht: „Die Nato – und wenn wir Nato sagen, meinen wir auch die Vereinigten Staaten – engagieren sich in Kriegsspielen vor Russlands Türschwelle“, sagte er in einem Interview mit dem iranischen Sender „Press TV“, das auch auf der Internetseite seines Forschungszentrums veröffentlicht wurde.

Eine zentrale Rolle spielt dabei für Chossudovsky der Umgang mit Atomwaffen. Der Professor aus Kanada ist davon überzeugt, dass ein nuklearer Erstschlag gegen Russland für die US-Regierung eine ernsthafte Option ist.“Jetzt bedrohen sie Russland mit Atomwaffen, und es ist sehr klar, dass die nukleare Option im US-amerikanischen Kongress diskutiert worden ist“, sagt er.

Es handle sich nicht länger nur um abstrakte Überlegungen, sondern der Einsatz von Atomwaffen sei „von den Entscheidungsträgern im Pentagon ins Auge gefasst“ worden, behauptet Chossudovsky.

„Es könnte den Dritten Weltkrieg geben“
Deshalb warnt der Wissenschaftler eindringlich, dass sich die Welt an einem sehr gefährlichen Scheideweg befinde: Das Undenkbare sei denkbar geworden: „Es könnte den Dritten Weltkrieg auslösen.“

Aus vielen Gründen scheint das von dem Kanadier entworfene Szenario unvorstellbar. Der offensichtlichste sind die verheerenden Auswirkungen auf Europa und die Welt, die die US-Regierung in Kauf zu nehmen bereit sein müsste.
Doch Chossudovsky steht mit seinen Befürchtungen keineswegs alleine da. Immer mehr Experten warnen vor einer realen Kriegsgefahr und thematisieren dabei auch die Rolle von Atomwaffen.

In Washington gebe es Leute, die für einen Atomschlag plädieren
So behauptete der Ökonom und frühere Vize-Finanzminister Paul Craig Roberts im vergangenen Jahr, dass es in Washington Pläne für einen präventiven Nuklearschlag gegen Russland gebe. Und er versichert, dass dort eine Reihe von Leuten, “ für einen Atomkrieg plädieren“: „Wir haben hier Leute, die durch Washington laufen und sagen: ‚Was ist das gute an Nuklearwaffen, wenn wir sie nicht einsetzen?'“, erzählte Roberts damals. (3)

Robert war stellvertretender Finanzminister unter Reagan. In seinen Augen wurde unter der Bush-Regierung die US-amerikanische Kriegsdoktrin so verändert, dass die Rolle von Nuklearwaffen nicht mehr länger nur auf Vergeltungsschläge begrenzt sei. „Sie wurde auf eine Erstschlags-Position angehoben“, so Roberts. (4)

(…)

Anmerkungen/Links (m.z.)

(1) www.globalresearch.ca

(2) US, NATO Playing War Games on Russia’s Doorstep, Threatening Russia with a First Strike Nuclear Attack, By Prof Michel Chossudovsky; Global Research, June 28, 2015 — URL: http://www.globalresearch.ca/us-nato-playing-war-games-on-russias-doorstep-threaten-russia-with-a-first-strike-nuclear-attack-michel-chossudovsky/5458752
Press TV – URL: http://www.presstv.ir/Detail/2015/06/26/417607/Russia-Ukraine-NATO-US-Europe

(3) Paul Craig Roberts: U.S. Has Plans for Preemptive Nuclear Attack on Russia and Possibly China! URL: https://socioecohistory.wordpress.com/2014/06/05/paul-craig-roberts-u-s-has-plans-for-preemptive-nuclear-attack-on-russia-and-china
Video 26:26 min): Dr. Paul Craig Roberts-Belief U.S. Can Win Nuclear War Makes it Likely; published on 03.06.2014 by Greg HUNTER – URL: http://usawatchdog.com/u-s-has-plans

(4) see: Paul Craig Roberts – Institute for Political Economy; URL: http://www.paulcraigroberts.org

=======
Martin Zeis
globalcrisis/globalchange NEWS
martin.zeis

Elke SCHENK, Rede OXI Solidarität 20150703 – Kundgebung auf dem Stuttgarter Schillerplatz

Veröffentlicht am 04.07.2015

Kundgebung „Schluss mit dem Kaputtsparen Griechenlands – für ein solidarisches Europa“
Stuttgart, 03.07.2015, Schillerplatz
(Bitte die manchmal unruhige Bildführung zu entschuldigen, die Rede wurde ohne Stativ freihand aufgezeichnet!)

LINKE-Links Griechenland: Zus.fass. der UMFRAGEN – Ausgang völlig offen

http://www.treffpunkteuropa.de/referendum-im-griechenland-ausgang-vollig-offen

Referendum im Griechenland: Ausgang völlig offen

Sonnabend 4. Juli 2015, von Tobias Gerhard Schminke

Die

Griechen stehen weiter hinter ihrem Regierungschef Alexis Tsipras. Ob er ein Nein beim Referendum über das Hilfspaket durchsetzen kann, ist jedoch ungewiss. Besonders Jungwähler scheinen auf der Seite des Ministerpräsidenten zu stehen. Die Rentner dagegen dürften klar mit Ja votieren. Ihre Stimmung hat sich insbesondere mit der Schließung der Banken am Montag verändert. Insgesamt zeigen die Umfragen, dass die deutschsprachige Berichterstattung nicht immer der Stimmung in Griechenland entspricht.

Die Umfrageinstitute sind sich einig: Eine Voraussage des Ergebnisses ist nicht möglich

Der

Ausgang des Referendums ist auch nach Abschluss der Wahlkampfveranstaltungen absolut offen. Zwischen 49 und 51 Prozent der Griechen wollen laut jüngsten Meinungsumfragen mit Ja stimmen, ebenso viele mit Nein. Rund 15 Prozent wissen noch nicht, wie sie abstimmen sollen.
Parteipolitisch stehen sich die Lager klar gegenüber. Die Wähler folgen weitestgehend den Wahlempfehlungen ihrer Parteien.
Die beiden sozialdemokratischen Parteien PASOK und To Potami sowie die christdemokratische Nea Dimokratia (ND) sind klar für ein Ja. Die Wähler dieser Parteien betrachten die Abstimmung auch als eine Abstimmung über den Austritts Griechenlands aus dem Euro. Sie argumentieren, dass im Falle eines Neins Griechenland den Euroraum verlassen müsse. Damit sehen sie rund 50% der entschlossenen Wähler auf ihrer Seite. Die Anhänger der linken SYRIZA, der euroskeptisch-konservativen ANEL, der rechtsextremen Goldene Morgenröte (XA) sowie der linksextreme KKE werden mit Nein votieren und betrachten die Abstimmung auch nicht als eine Abstimmung über den Verbleib beim Euro. Der größte Anteil der KKE-Wähler wird möglicherweise ungültig wählen oder der Abstimmung fern bleiben. Die kommunistische Partei hat das Referendum selbst scharf kritisiert und deshalb zum Boykott aufgerufen.

I urge you to say #OXI / NO to ultimatums, blackmail & fear. To say NO to being divided. #Greece #Greferendum #dimopsifisma
— Alexis Tsipras (@tsipras_eu) July 3, 2015

Das Referendum: Jungwähler sind klar auf Tsipras-Kurs

Eine Mehrheit hat das Ja-Lager in den Altersgruppen nur bei den über 60-jährigen Wählern. 63 bis 68 Prozent werden hier mit Ja stimmen. Bei allen anderen Altersgruppen liegt ein Nein aktuell vorne. Gar 67 Prozent der Jungwähler dürften mit Nein stimmen. Je jünger die Wähler sind, desto eher werden sie mit Nein stimmen. Besonders Rentner wollen mit Ja votieren. Sie sind von der Bankenschließung besonders betroffen, weil Renten gewöhnlich in den nun geschlossenen Banken in bar ausgezahlt werden. Die Umfrageinstitute weisen hier einen Wert von 64 Prozent für Ja aus. Auch Selbstständige und Manager werden wohl eher mit Ja als mit Nein stimmen. Universitätsstudenten würden zu 86 Prozent mit Nein votieren. Damit stehen sie dem Sparprogramm der EU besonders kritisch gegenüber. Alle übrigen Gruppen tendieren eher zu einem Nein als zu einem Ja.

Das Referendum: Griechen fühlen sich trotz kurzem Wahlkampf gut infomiert

80 Prozent der Griechen fühlen sich gut über das anstehende Bailout-Referendum informiert; und das trotz des komplizierten Abstimmungstextes. Obwohl die nicht unbedeutende linksextreme KKE zum Boykott des Referendums aufgerufen hat, wollen 95 Prozent der Griechen morgen zur Wahl gehen. 89 Prozent sind am Referendum interessiert. Vor der Ankündigung der Abstimmung hätte eine breite Mehrheit für Weiterverhandlungen mit den Kreditgebern gestimmt. Mit der Ankündigung des Referendums verkehrte sich der Anteil ins Gegenteil. Dies hielt so lange an, bis die Schließung der Banken bekannt gegeben wurde. Seitdem liegen das Nein und das Ja lager bei geringer Schwankungsbreite etwa gleich auf. Das Referendum ist umstritten. 53 bis 56 Prozent halten es für unangebracht, 43 bis 47 Prozent sehen es positiv. Negativ betrachten es vor allem die Wähler sozialdemokratischer und christdemokratischer Parteien. 34 Prozent glauben, dass die Abstimmung eine Gefahr für den Verbleib Griechenlands in der Eurozone darstellt. Die breite Mehrheit sieht das anders.

Das Referendum: Sorge um die Zeit danach

Egal ob das Ergebnis des Referendums bei Ja oder Nein liegt: Die Griechen machen sich Sorgen um die Konsequenzen des Greferendums. 82 Prozent teilen diese Meinung im Falle eines Ja-Votums, 67 Prozent im Falle eines Nein-Votums. Obwohl hier ein Ja negativer betrachtet wird, rechnet eine breite Mehrheit damit, dass die Wahlgruppierung um ein Ja gewinnt. Uneins sind sich die Umfrageinstitute bei der Frage, ob die Griechen ein Nein beim Referendum als Stärkung der Verhandlungsposition der griechischen Regierung sieht.

Haltung zur Eurozone und zur EU: Griechen bleiben überzeugte Europäer

Das Volk von der Ägäis ist nach wie vor eines von überzeugten Europäern. 80 bis 90 Prozent wollen Teil des Währungsverbundes bleiben, nur 10 bis 20 Prozent wollen die Drachme oder eine andere Währung. Sogar die Wähler der Links- und Rechtsextremisten wollen den Euro mehrheitlich behalten. 77 Prozent der Griechen wollen Teil der Europäischen Union bleiben.

Zufriedenheit mit Regierung: Griechen stehen hinter Tsipras

Die Zustimmungsraten für den linksgerichteten Regierungschef Alexis Tsipras sind nach wie vor auf hohem Niveau. 56 Prozent unterstützen seine Arbeit, 44 Prozent sehen die Arbeit kritisch. Seine linksgerichtete Partei liegt in Umfragen bei 39 Prozent und damit über dem Ergebnis von der Wahl im Januar. Die ehemalige Regierungspartei ND, die den Sparkurs mitgetragen hat, liegt bei nur noch 25 Prozent. Die ND ist Partnerpartei von CDU/CSU und ÖVP. Die rechtsextreme XA liegt mit 6 Prozent auf gleichem Niveau wie die linksextreme KKE.

Drei kleine sozialdemokratische Parteien erreichen insgesamt 13 Prozent der gültigen Stimmen. Der Koalitionspartner von Tsipras, die Schwesterpartei der AfD ANEL erhielte aktuell vier Prozent. Die liberale EK würde von 2 Prozent gewählt werden.
Die Griechen machen die Kreditgeber und die griechische Regierung gleichermaßen dafür verantwortlich, dass die Verhandlungen in Brüssel gescheitert sind.

Wirtschaftliche Situation: Glaube an Sparpolitik verloren

Die Griechen sind nach wie vor sehr unzufrieden mit ihrer eigenen wirtschaftlichen Situation. Nur 24 Prozent empfinden ihre jetzige wirtschaftliche Situation als zufriedenstellend. 76 Prozent finden das nicht. Eine klare Mehrheit von 63 Prozent glaubt, dass die Krise mit weiterer Austeritätspolitik nicht bezwungen werden kann.

Diesen Artikel weiterempfehlen

Referendum im Griechenland: Ausgang völlig offen Die Griechen stehen weiter hinter ihrem Regierungschef Alexis Tsipras. Ob er ein Nein beim Referendum über das Hilfspaket durchsetzen kann, ist jedoch ungewiss. B…
Auf www.treffpunkt… anzeigen Vorschau nach Yahoo

Autor:

  • Tobias Gerhard Schminke


    ist stellvertretender Chefredakteur von treffpunkteuropa. Zudem ist er Initiator des europeanmeter und @twittprognosis. Er studiert Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Mainz. Er arbeitet als freier Mitarbeiter für die Rhein-Zeitung sowie das Meinungsforschungsinstitut TeleMatrix.

    Twitter : @twittprognosis

* Nobby *

` ` * ` `
` * ` * `
` ` `°` `
` ` * ` `

__._,_.___

Unterschriftenliste Schuldenschnitt – erste Rückmeldung aus Griechenland – Hilfe für Flüchtlinge in Griechenland

Hallo Alle,wir haben heute Vormittag die Website und die ‚Unterschriftenliste: Schuldenschnitt für Griechenland und Zahlung aller deutschen Kriegsschulden‘ – s. Link -http://www.schuldenschnitt-fuer-griechenland.de/?unterzeichner – 

an Syriza und Kontaktpersonen der demokratischen griechischen Bewegung weitergeleitet (Mail von Maria ins Griechische übersetzt, viele GriechInnen können auch Deutsch). Morgen wird die Syriza-Jugend kontaktiert.

.

Der Druck von IWF und EU – allen voran Schäuble, Merkel, Gabriel & co. wächst weiter. Siehe auch Rede von Gregor Gysi vom 1.7.15 – Video – https://www.youtube.com/watch?v=E0xK5FIYoWY

In Griechenland selbst sind die Troika-Unterstützer wieder an vorderster Front zu finden, allen voran die griechischen Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten bei Falschwahl mit Entlassung drohen.

——————————————

Um zu zeigen, dass unsere moralische und politische Unterstützung auf Resonanz stößt, schicke ich die Antwort von Maritta Gudrun Efthimiadis aus Polykastro, einer Deutschen, die seit 16 Jahren in Griechenland lebt, die mit den wenigen Mitteln, die sie hat, sehr engagiert Flüchtlinge versorgt, vor allem syrische. Sie schreibt folgendes:
Liebe Menschen in Stuttgart,

herzlichen Dank für Eure Unterstützung. Vorerst veröffentliche ich Eure Mail in meinem Blog Ellas, dann kontaktiere ich entsprechende griechische Medien, damit sie auch hier in Griechenland Weiterverbreitung findet. Auch in meinem Facebook-Konto wird sie sofort veröffentlicht – EINIGKEIT MACHT STARK! – Herzlichen Dank für Eure Unterstützung und liebe Grüße aus Polykastro – Maritta Gudrun 

———————————————-

In Maritta Gudrun Efthimiadis‘ Ella Blog stehen Informationen über ihre Arbeit für Flüchtlinge – Link – http://elladazoi.blogspot.de/2015_07_01_archive.html – 

Hier wird deutlich, dass sie für die Flüchtlingsarbeit dringend finanzielle Unterstützung braucht. Wer Unterstützung geben will, kann sich über den Blog direkt an Maritta Gudrun wenden. 

Sie selbst hat mich nicht darum gebeten.

—————————————–

Die Unterschriftenliste wird weitergeführt – Link 

Viele Grüße, Barbara Kern und Ulrich Jochimsen, Stuttgarter Wasserforum

europ Heute gab’s europaweit Solidaritätskundgebungen – Link -https://www.facebook.com/solidaritywithgreece/photos/a.1681903648696778.1073741828.1681857028701440/1683238405229969/?type=1  

Auf der Kundgebung in Stuttgart waren schätzungsweise 800 Menschen.