Ustica: Neben den 81 Flugpassagieren starben 15 weitere Menschen im Zuge der Vertuschungsaktion. Die meisten waren Fluglotsen oder Piloten, die in der fraglichen Nacht Dienst hatten. Einige dieser Spuren führen auch nach Deutschland. Denn zwei der beim Rammstein-Unglück umgekommenen Piloten der „Frecce tricolori“ flogen in der fraglichen Nacht im Luftraum über Ponza und sollten wenige Tage nach der Flugschau vor dem Untersuchungsrichter aussagen. Zwei von vielen Quellen, die kurz vor ihrer Aussage den Tod fanden, deren Ableben aber nie versucht wurde wirklich aufzuklären.


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Nach 33 Jahren: Ustica-Absturz offiziell

„Abschuss durch Rakete”

Das rekonstruierte Wrack von Flug Itavia 870 - Foto: luca.ghedini / Wiki CommonsAm 27. Juni 1980 stürzte eine DC-9 der italienischen Fluggesellschaft Itavia nahe der Insel Ustica ins Meer. Alle 81 Menschen an Bord von Flug 870 starben. Offiziell hieß es, eine Bombe sei an Bord explodiert, doch schon Früh kamen Gerüchte auf, die Maschine sei in einen Luftkampf zwischen NATO-Jets und libyschen MiG’s geraten und dabei abgeschossen worden. Mehrere Zeugen verschwanden oder starben in den folgenden Jahren auf mysteriöse Weise.Nach 33 Jahren haben die italienischen Justizbehörden den Absturz von Itavia Flug 870, der von Bologna nach Palermo unterwegs war, nun offiziell als „Abschuss durch eine Rakete” eingestuft. Offen ließ das Gericht allerdings, ob die DC-9 von Rakete eines NATO-Jets oder einer libyschen Maschine getroffen wurde.

Der italienische Staat müsse den Hinterbliebenen der Opfer daher eine Entschädigung bezahlen, weil er die Sicherheit des Luftraumes nicht ausreichend garantiert hatte. Das Urteil sei letztinstanzlich und damit…

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