Ustica – eine mörderische Verschwörung
Abschuss eines Zivilflugzeuges im Jahr 1980 vor Gericht
Originalartikel von WSWS:
http://www.wsws.org/de/articles/1999/09/usti-s22.html
den vollständigen Artikel als Anhang
Von Andy Niklaus
22. September 1999
27. Juni 1980 um 20.08 Uhr: Das Passagierflugzeug DC-9 der Alitalia-Tochtergesellschaft Itavia erhält nach zweistündiger Verspätung wegen eines schweren Gewitters über dem Luftraum Bologna die Starterlaubnis. An Bord befinden sich 77 Passagiere, 3 Besatzungsmitglieder und der Flugkapitän Domenico Gatti. Die Maschine geht auf Kurs über Florenz, Siena und die Insel Ponza, Richtung Palermo. Die Flugbedingungen sind gut, klare Sicht, leichter Wind. Planmäßig über Ponza bittet der Pilot die Fluglotsen des Radarzentrums Rom-Ciampino, für den Anflug auf Sizilien die Flughöhe von 10.000 m verlassen zu dürfen. Minuten später fliegt die DC-9 auf 7.500 m Höhe. Plötzlich hören die Lotsen über Funk ein erschrecktes „Guar…“, ein halbes „Guarda!“ – „Schau doch!“ Es ist 20.59 Uhr, als der Funkkontakt abbricht. Die DC-9 verschwindet von den Radarschirmen.
Und wieder erschüttern die Pressemitteilungen die Öffentlichkeit! Das Passagierflugzeug stürzte unweit der Insel Ustica, 120 Seemeilen nördlich Siziliens, ins Tyrrhenische Meer, das an dieser Stelle über 3.500 m tief ist. Im Morgengrauen bergen die Rettungsmannschaften nur noch Tote aus den Wellen. (…)
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