Ein Interview von Jens Wernicke mit Eckart Spoo auf den Nachdenkseiten unter dem Titel:
Keine Demokratie ohne Demokratisierung der Medien!
kann als Quintessenz des aktuellen Mediendiskurses gesehen werden. Fundiert, analytisch und geschliffen schlägt Eckart Spoo in wenig mehr als 2500 Wörtern den Bogen vom Kampf um Wahrheit und Meinungsfreiheit während der französischen Revolution bis zur politischen Propaganda der heutigen Staats- und Konzernmedien.
„… ohne Medienkritik sind wir der Propaganda der Mächtigen ohnmächtig ausgeliefert. Gute, demokratische Medienkritik hat die Aufgabe, die von den Medien vermittelten Informationen daraufhin zu prüfen, ob sie der Wahrheit entsprechen. Die Rezipienten der Konzernmedien sollen erkennen lernen, wie sie irregeführt werden.
Darum muss Medienkritik den Blick für Einseitigkeiten der Berichterstattung schärfen. Sie muß darauf bedacht sein, dass immer auch die jeweilige Gegenseite zu Wort kommen muß, weil wir sonst nicht zu gerechten Urteilen und richtigen Entscheidungen gelangen können. Und sie muss die Mediensprache – auch die Sprache…
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