Ich habe gedacht, ich mache schaue mir mal eine Talkshow an, obwohl schon der Titel schlecht war. „Zar Wladimir I. Was will Putin wirklich?“, fragte sich Frau Maischberger. Doch die personelle Ausstattung wirkte interessant. Unter Maischbergers Moderation diskutierten heute unter anderem Gabriele Krone-Schmalz und Ivan Rodinov von RTdeutsch. Erlebt habe ich dann ein Desaster, ein Zeugnis für den Verlust unserer aufgeklärten Kultur. Der Transatlantiker Arnulf Baring macht Werbung für ein Bündnis mit den USA und plädiert für eine Rückkehr zu einer martialischen Rhetorik. Ivan Rodinov darf nicht ausreden, kommt zudem selten zu Wort. Wenn, dann hat es immerhin mehr Substanz als das unglaubliche Geschwafel von Baring und dem Grünen Werner Schulz. Krone-Schmalz möchte die Sendung zwischendurch verlassen, zurecht, denn das Verhalten von eben jenem Werner Schulz, der gerne Waffen an die Ukraine liefern würde, ist jenseits aller Bemühung um Aufklärung und Verständigung.
Im Gegenteil ist es romantisch-verklärend. Er wittert wirtschaftlich…
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