Jens Wernicke im Gespräch mit Daniele Ganser: Der Terror von Paris und die globale Gewaltspirale – NDS 20.Jan.2015


Jens Wernicke
Mit der herzlichen Bitte um möglichst weite Verbreitung: neues Interview von mir (Jens Wernicke) auf den Nachdenkseiten:
Der Terror von Paris und die globale Gewaltspirale

Die Morde von Paris haben umgehend nicht nur zu massenweise politischer Instrumentalisierung der Toten, sondern auch zu einem neuen „kollektiven Selbstverständnis“ geführt, das die Gefahr mit sich bringt, „die Barbarei“ im Sinne eines neuen Feindbildes vor allem „im Außen“ und bei „den anderen“ zu verorten, die eigene hingegen zu verschleiern und mehr denn je zu übersehen. Und auch die eigentlichen gesellschaftlichen Konfliktlinien und Sollbruchstellen – beispielsweise eben jene zwischen „Oben“ und „Unten“ – geraten ob dieses neu testierten „Wirs“ rasch aus dem Blick. Dabei stellt ein Nein dazu, sich mit dem Kollektiv aus Angela Merkel, Jens Stoltenberg, Matthias Döpfner, Benjamin Netanjahu, Ahmet Davutoglu und anderen solcher Art zu assoziieren, eben keine Absage an den Kampf gegen Armut, Gewalt und Terror dar, sondern wäre faktisch der erste Schritt hin zur Erkenntnis, die einen wirklichen Kampf hiergegen überhaupt erst möglich macht. Zu den Hintergründen der Morde in Paris sowie zur „Barbarei der Zivilisierten“ sprach Jens Wernicke mit Daniele Ganser. (Hervorh. StB)

http://www.nachdenkseiten.de/?p=24659
Der Terror von Paris und die globale Gewaltspirale – http://www.NachDenkSeiten.de
Das vollständige Interview als PDF:
Wernicke_Ganser-terror-von-paris20150120
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nachdenkseiten.de|Von NachDenkSeiten, Albrecht Müller, Wolfgang Lieb, Lars Bauer

Dokumentiert von Stephan Best

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„globalcrisis-/globalchange-News“
Stephan Best sbest@gmx.net
blog: steven25.wordpress.com

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