Merkel gewinnt Ukraine-Wahl
Ihre Partner: Offene und weniger offene Nazis
Autor: U. Gellermann
Datum: 27. Oktober 2014
Welch ein schaler Triumph: Merkels Mann in Kiew, Petro Poroschenko hat irgendwie die Wahl gewonnen. Gut, es war nicht völlig überraschend, hatte doch die Bundeskanzlerin schon bei ihrem Kiewer Instruktionsbesuch im August 500 Millionen Euro aus deutschen Steuergeldern auf seinen Tisch gelegt. Ein Teil davon hatte der arme Oligarch gleich in Streubomben angelegt, aber dieser oder jener Cent floss auch in den aktiven Wahlkampf für den „Petro-Poroschenko-Block“, jene Partei, deren Spitzenkandidat Vitali Klitschko hieß und der auf ein energisches „Sitz!“ aus der Konrad-Adenauer-Stiftung seine eigen Partei „Faust“ nur noch in der Tasche ballen darf. Aber damit ein annehmbares Wahlergebnis gesichert werden konnte, hat „Pjotr Poroschenko Krwawy“ (Peter der Blutige), wie man ihn gern und treffend in der Ost-Ukraine nennt, von seiner Berliner Chefin rechtzeitig vor den Wahlen weitere drei Milliarden „Brückenfinanzierung“ geschenkt bekommen.
„Es gibt eine Notwendigkeit einer gewissen Brückenfinanzierung“, sagte die Merkel jüngst in ihrem unnachahmlichen Deutsch auf dem letzten EU-Gipfel. Das sind die drei Milliarden der immer noch offenen, von den Russen bisher gestundeten Gasrechnung. (…)
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