Die Welt: Putins langer Arm reicht bis in Gremien der ARD, 24.09.2014

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Von: Elke Schenk <e.schenk>
Datum: 25. September 2014 22:09:58 MESZ
An: globalcrisis%martin.zeis
Betreff: Die Welt: Putins langer Arm reicht bis in Gremien der ARD, 24.09.2014

Guten Abend,

der ARD-Programmbeirat befasste sich kürzlich mit den massenhaften Einwänden von Zuschauern gegenüber der einseitigen, tendenziösen und manipulativen Berichterstattung über die Ukraine-Krise.

Nach Prüfung einer Reihe von Sendungen (noch vor dem Abschuss der malaysischen Passagiermaschine) musste er sich in wesentlichen Punkten der Zuschauerkritik anschließen, hat jedoch auch Verständnis für manche Mängel in der Berichterstattung geäußert, die insbesondere auf den Aktualitätsdruck zurückzuführen seien.

Der Bericht des Programmbeirates wurde inhaltlich in den Mainstreammedien totgeschwiegen, von den verantwortlichen Redakteuren und Intendanten zurückgewiesen.

Den bisherigen Tiefpunkt in der bundesdeutschen Mediendarstellung zur Krise um die Ukraine stellt ein Kommentar in „Die Welt“ aus dem Hause Springer dar.

Die Welt, 24.09.2014 — KULTUR UKRAINE-KONFLIKT (1)

„Putins langer Arm reicht bis in Gremien der ARD“

Der ARD-Programmbeirat kritisiert „antirussische Tendenzen“ im Programm. Das Verfahren erinnert an stalinistische Geheimprozesse. Protokolle sind nicht-öffentlich und die Programmrichter schweigen

Von Ulrich Clauß, Politikredakteur …….

(1) Quelle: www.welt.de/kultur/medien/article132588734/Putins-langer-Arm-reicht-bis-in-Gremien-der-ARD.html

Darin wird der ARD-Programmbeirat als fünfte Kolonne Putins diffamiert; das Prüfungsverfahren wird mit Stalins Geheimprozessen verglichen. Der emotionalen Aufladung und als „Beweis“ für Putins imperialistische Machenschaften dient eine dem Kommentar vorangestellte georgische Karikatur. Unnötig zu sagen, dass der Leser vom Inhalt der Stellungnahme des ARD-Programmbeirates aus dem Artikel nichts erfährt.

Der Kommentar aus der Welt ist im Anhang verfügbar; ebenso ein Kommentar zum Welt-Artikel von Jens Berger auf den Nachdenkseiten „Wir basteln uns eine Stalin-Keule“.

Der geringen Überzeugungskraft der sog. deutschen Leitmedien in den aktuellen Krisen will auch die Deutsche Welle entgegentreten:

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/plaene-des-intendanten-deutsche-welle-soll-anti-putin-sender-werden/10749874.html

Pläne des Intendanten

Deutsche Welle soll Anti-Putin-Sender werden

24.09.2014, 16:39 Uhr

Deutschland macht Front gegen Wladimir Putin. Dazu soll der aus Steuern finanzierte Auslandssender Deutsche Welle in Stellung gebracht werden. Die Pläne von Intendant Peter Limbourg sind nicht unumstritten.

Limbourg hatte der Wochenzeitung „Die Zeit“ gesagt, er wolle „Putins Propaganda endlich Paroli bieten“ und die Deutsche Welle dafür zu einem internationalen Informationssender ausbauen.

Putin versuche seit Jahren massiv die Weltöffentlichkeit mit „Russia Today“ zu beeinflussen und für sich zu gewinnen, sagte der Intendant. Es herrsche „eine Auseinandersetzung der Werte“ auf allen Ebenen.

vollständiger Artikel unter o.a. url.

Viele Grüße

Elke Schenk

globalcrisis-globalchange/News

Die Welt, 24.09.2014 — KULTUR UKRAINE-KONFLIKT (1)

Putins langer Arm reicht bis in Gremien der ARD

Der ARD-Programmbeirat kritisiert „antirussische Tendenzen“ im Programm. Das Verfahren erinnert an stalinistische Geheimprozesse. Protokolle sind nicht-öffentlich und die Programmrichter schweigen

Von Ulrich Clauß, Politikredakteur …….

(1) Quelle: www.welt.de/kultur/medien/article132588734/Putins-langer-Arm-reicht-bis-in-Gremien-der-ARD.html

Welt-Putins-langer-Arm-in-ARD140924.pdf
JensBerger-Wir-basteln-eine-Stalin-Keule-NDS-2014_09_25.pdf

Gipfel der Propaganda? Putin = Stalin – Die Welt 24.09.14

So reagiert die Springerpresse auf demokratische Kritik durch Programmbeirat an einseitiger Berichterstattung der ARD

24. Sep. 2014, 21:19 http://www.welt.de/132588734
19:22
Ukraine-Konflikt

Putins langer Arm reicht bis in Gremien der ARD

Der ARD-Programmbeirat kritisiert „antirussische Tendenzen“ im Programm. Das Verfahren erinnert an stalinistische Geheimprozesse. Protokolle sind nicht-öffentlich und die Programmrichter schweigen. Von Ulrich Clauß

Es traf die ARD in einer ohnehin harten Woche. Erst ging das Online-Video-Portal Netflix in Deutschland an den Start, und alle Welt mokierte sich wieder einmal über die altbackenen TV-Serien von Deutschlands Öffentlich-Rechtlichen, denen jetzt endlich mit einem angelsächsischen Quality-TV-Angebot heimgeleuchtet werde.

Und dann das: Auch das letzte bislang bestens beleumdete Heiligtum der Öffentlich-Rechtlichen, der Nachrichtenjournalismus, wird in Misskredit gebracht – durch die eigenen Gremien. Der Programmbeirat der ARD, so wurde durch eine Indiskretion letzte Woche gestreut, kritisiert scharf und einstimmig angebliche „Unausgewogenheit“, „antirussische Tendenzen“ und „Voreingenommenheit“ bei der Berichterstattung über die „Krise in der Ukraine“, wie die verdeckte kriegerische Intervention Russlands in der Ost-Ukraine beschönigend genannt wird. Gesamturteil: „Mangelhaft (…)