Wie ARD und ZDF eine Demonstration in Moskau für Propaganda instrumentalisieren

Die Propagandaschau

ardzdfDass ARD und ZDF regelmäßig tendenziös und verzerrend über Demonstrationen berichten, haben wir hier schon vielfach dokumentiert. Am Sonntag fand zum ersten Mal seit längerer Zeit eine größere regierungskritische Demonstration in Moskau und auch einige sehr kleine Demos (wenige Hundert Teilnehmer) in anderen russischen Städten statt.

Die Teilnehmerzahl am Marsch für den Frieden in Moskau lag um die 20.000. Die Zahlen differieren je nach Quelle sehr stark. In der TAZ verbreitet der notorische Lügner und Kriegshetzer Donath den Blödsinn von 50.000 Teilnehmern, an den nicht einmal die Veranstalter selbst glauben. ARD und ZDF orientierten sich erwartungsgemäß an den höchstmöglichen, dem Publikum noch zu vermittelnden Zahlen. Berichten die ÖR dagegen über Demonstrationen in Deutschland, werden immer dann, wenn es regierungs- oder systemkritische Demonstrationen geht, die eher niedrigen Zahlen der Polizei genannt – wenn überhaupt berichtet wird.

Eine weitere regelmäßig zu beobachtende Masche ist die Diffamierung Russlands als Polizeistaat. Um dieses schiefe…

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Mathias BROECKERS, Paul SCHREYER: »Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren«; Westend-Verlag, Sept. 2014

Hallo zusammen,
Paul SCHREYER hat heute in der jW die erweiterte Fassung eines Kapitels aus dem zusammen mit Mathias BRÖCKERS verfassten Buch »Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren« (Westendverlag, im Buchhandel seit 10.09.2014) unter folgendem Titel publiziert:  »Freedom and Democracy« Seit Weltkriegsende ist die CIA in der Ukraine aktiv: von der Unterwanderung der Kulturszene über die Inszenierung einer »orangenen Revolution« bis zur heutigen Militärberatung. (vgl. Anm. 1)
Das absolut lesenswerte Buch stößt inzwischen auf eine deutliche Resonanz (Platz 10 der aktuellen Spiegel-Bestsellerliste) und ist in verschiedenen Zeitungs-/Rundfunkmedien sowie auf zahlreichen Websites/Blogs besprochen worden, z.T. im Rahmen von Interviews mit den Autoren (vgl. hierzu die fortlaufende Dokumentation der Resonanz/Rezeption auf der Website: www.putinversteher.info).
Aus der Fülle der Beiträge im Folgenden Auszüge aus einer Besprechung, entnommen dem Autoren-Blog der Wochenzeitung FREITAG.
Grüße,
Martin Zeis
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…  Frage: Was genau liefert »Wir sind die Guten«? Wer eine lückenlose, möglichst detaillierte und prall mit Faktendetails angefüllte Widerlegung der im Zug der Krise getätigten Nachrichten-Spins erwartet (ähnlich etwa wie Austs/Laabs »Heimatschutz«-Fleißarbeit zum Thema NSU-Terror), wird tendenziell enttäuscht. Fakten und Hintergrundinfos liefern Bröckers und Schreyers zwar ausgiebig. Die Stärke von Wir sind die Guten ist allerdings die pointierte, argumentunterfütterte Auseinandersetzung mit der aktuellen US-Geopolitik. Sind »wir« – also der Westen, die NATO, die EU – tatsächlich die Guten? Das erste Buchkapitel beschäftigt sich einleitend mit der Genese eines Kampfbegriffs: des »Putinverstehers«. Bröckers und Schreyer widerlegen nicht nur die Propagandafunktion dieses Begriffs – als sei es auf der politischen Bühne ein Unding, irgendeine Entwicklung oder Handlungsweise verstehen zu wollen. Pointiert zeigen sie darüber hinaus auf, wie sich die Sichtweise auf Wladimir Putin aus östlicher Sicht, aus der Sicht ganz normaler Russen und Russinnen darstellt: ein Mann, der nicht nur dicke Fische in der Taiga fängt, Judo kann und zu Unterhaltungszwecken leidlich passabel Fats-Domino-Titel interpretiert, sondern einen geradezu beispielhaften wirtschaftlichen Aufschwung hinbekommen hat. Eine Tatsache, die nach den dunklen, von Raubtierkapitalismus pur geprägten Jahren der Jelzin-Ära durchaus etwas heißen will.
Das zweite Kapitel richtet den Spot auf das geografische Zentrum der Krise: die Ukraine. Die Informationen im kurzen historischen Abriss mögen informierten Lesern großteils bekannt sein – etwa der Gegensatz zwischen dem russisch geprägten südöstlichen und dem galizisch-nationalukrainischen Westen des Landes. Bröckers und Schreyer legen dar, dass eine einheitliche ukrainische Nationalität ein politisches Konstrukt ist. Und dass das Land als Ganzes nur eine Chance hat bei einer entsprechenden Ausbalancierung der widerstreitenden Interessen. Nicht Frontstaat, wie US-Hardliner, NATO und transatlantische Medien wollen, sondern vielmehr Brückenstaat. Ein Großteil der folgenden Kapitel beschäftigt sich mit der ökonomischen »Hardware« des Konflikts – genauer: den geostrategischen Interessen, denen die Ukraine anheimgefallen ist. Interessant sind vor allem die unterschiedlichen Szenarios in Sachen »Pipelinestan«: so etwa das Hickhack um den sogenannten South-Stream: eine umstrittene Erdgas-Pipeline, die durch Bulgarien bis nach Italien führen soll und von der EU aktuell torpediert wird respektive auf Eis gelegt ist.
Geostrategische Interessen, so Bröckers und Schreyer in weiteren Buchkapiteln, tangieren nicht nur auszubeutende Rohstoff-Ressourcen, zu präferierende Fördertechniken (Stichwort: Fracking) sowie (abgeschlossene, geplante oder auch, im Gegenzug, sabotierte) Pipeline-Deals. Auf der globalpolitischen Ebene haben in den letzten zwei Jahrzehnten mehr und mehr sogenannte Farben- und Frühlingsrevolutionen Furore gemacht. Ob Ukraine, Syrien oder Lybien: Die Autoren beschreiben, mit welchen Mitteln und Techniken Opposition hochgepampert wird gegen Regierungen, die den Kräften des freien Marktes gegenüber nicht willfährig genug sind. Ungeachtet dieser geopolitischen »Ausflüge« bleiben die Ukraine, Russland sowie das aktuelle Eskalationsszenario in Richtung Russland der stringente rote Faden im Buch – das Brennglas sozusagen, in dem sich die aktuelle Geopolitik des Westens fokussiert.
Die speziellen Parameter des Regime Changes in der Ukraine mit ihren zahlreichen Ungereimtheiten sind dabei ein zentraler wie aufschlußreicher Aspekt: die mysteriösen Sniper-Teams etwa während des Maidan-Umsturzes, die auf beide Seiten feuerten und anschließend wie vom Erdboden verschwunden waren. Oder auch die weiter bestehenden Widersprüchlichkeiten rund um den Absturz der malaiischen MH17. Wie wird Meinung gemacht, respektive: Wie werden Meinungen, Ansichten, Interessen zu »Wahrheiten«? Die Fronde der deutschen Leitmedien, die in diesem Konflikt wie nie zuvor auf Beeinflussung und Lesermanipulation setzte anstatt auf unvoreingenommene Information, wird von den Autoren ebensowenig ausgespart. Dezidiert und mit aufschlussreichen Hintergrundinfos leuchten Bröckers und Schreyer die Connections der transatlantischen Netzwerke aus. Ein Spezialthema, das bei diesen Verbindungen nahe liegt: der für Außenstehende seltsam erscheinende Einklang, in dem (sonst) renommierte Medien wie die Zeit, die Süddeutsche, der Spiegel oder auch ARD und ZDF agieren.
Die Friktionen und die Widersprüchlichkeiten, in die sich der aktuelle Leitmedienjournalismus in Deutschland hineinbegeben hat, werden mit klaren Worten beschrieben. Bröckers/Schreyer: »(…) Das beispiellose Putin-Bashing sowie die weitgehende Verleugnung einer agressiven westlichen Geopolitik gegenüber Russland führen, wie beschrieben, erstmals zu einer deutlich sichtbaren Spaltung zwischen Medien und großen Teilen des Publikums. Im (Eliten-)Mainstream zu verbleiben verlangt von Journalisten inzwischen ein extremes, vorher kaum gekanntes Maß an Einseitigkeit, das letztlich unvermeidlich an Realitätsverlust grenzt. Wer einen wachsenden Teil der Wirklichkeit mehr oder weniger ausblenden muss, um die gewünschte Interpretation der Welt aufrechtzuerhalten, dessen Analysefähigkeit nimmt Schaden – und dieser Schaden kann ab einem gewissen Punkt kaum mehr verborgen werden.«
Bleibt bei so viel Analyse und pointierter Faktendarstellung noch Platz für Perspektiven, für das Gute, oder immerhin die Guten, um die es im Buchtitel geht? »Im Bürgerkrieg in der Ukraine geht es nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um die Macht im ›Großen Spiel‹« – so das eher ernüchternde Fazit im letzten Kapitel. Und: »Sind wir noch die Guten, wenn wir uns für Freiheit, Zivilgesellschaft, Menschenrechte, Homosexuelle oder Klimaschutz einsetzen, aber auf solche Mittel (Terror, Bürgerkrieg und Drogenhandel) oder solche Verbündeten (Islamisten, Faschisten und Mafia) zurückgreifen?« Die Frage, ob sich mit «wir« auch der Leser und die Leserin angeprochen fühlen mag, soll an der Stelle nicht weiter ausgeführt werden.
Fazit: Mathias Bröckers und Paul Schreyer haben einen wichtigen Titel zur laufenden Auseinandersetzung vorgelegt. Das Buch beantwortet zwar nicht alle Fragen zur Krise. Allerdings liefert es wertvolle Aufmunitionierung: Argumente sowie eine Betrachtungsweise, die den Konflikt ausnahmsweise einmal aus der (eher nüchternen) Blickwarte US-amerikanischer Interessen durchdekliniert.  (…)   —  Hervorh. m.z. —
(…)
Anmerkungen:
(1)
Junge Welt, 22.09.2014  — www.jungewelt.de/2014/09-22/001.php
Auszug aus dem Schreyer-Text:  „…  In der Ukraine-Krise liegt der mediale Fokus weiterhin auf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Was will er, was plant er, was denkt er? So fragen viele Kommentatoren und vermeiden dabei in der Regel einen ähnlich gründlichen Blick in die andere Richtung, gen Westen. Nicht wenige Beobachter waren daher überrascht, diesen selbstkritischen Blick nun in der aktuellen September­ausgabe der altehrwürdigen Zeitschrift Foreign Affairs zu entdecken, bekanntlich herausgegeben vom konservativen New Yorker Eliteklub »Council on Foreign Relations«.
Der renommierte Politologe John Mearsheimer argumentiert dort freimütig (2), daß die USA und ihre europäischen Alliierten »den größten Teil der Verantwortung für die Krise tragen«. »Die Wurzel der Probleme«, so Mearsheimer, »ist die NATO-Erweiterung, als zentrales Element einer größeren Strategie, um die Ukraine aus dem russischen Einflußbereich herauszutrennen und in den Westen zu integrieren«. Die Lösung des Konflikts bestehe nun darin, sich von diesem Ziel zu verabschieden und die Ukraine gerade nicht weiter zum Frontstaat, sondern zu einer neutralen Brücke zwischen Ost und West zu machen – vergleichbar etwa der Rolle Österreichs im Kalten Krieg. Auch solle der Westen seine Bemühungen um ein »Social Engineering« in der Ukraine »erheblich einschränken«. Was Mearsheimer damit meint, ist die aktive westliche Unterstützung der sogenannten Farbrevolutionen, wie etwa der »orangen Revolution« von 2004 oder eben der jüngsten Maidan-Bewegung in Kiew.
Daß diese spezielle Form der »Demokratieförderung« in der Ukraine ihre Wurzeln in CIA-Programmen hat, ist zwar immer wieder vermutet worden, wurde in seiner historischen Komplexität erst in jüngerer Zeit bekannt. Denn wie Dokumente zeigen, operiert die CIA tatsächlich seit den 1950er Jahren kontinuierlich in der Ukraine – dabei meist an der Seite rechtsextremer Nationalisten. (…)
(2)

vgl. den auf dieser Liste am 1. September 2014 geposteten Text:  John J. MAERSHEIMER: Why the Ukraine Crisis Is the West’s Fault – The Liberal Delusions That Provoked Putin; FOREIGN AFFAIRS,  Sept/Oct 2014 www.foreignaffairs.com/articles/141769/john-j-mearsheimer/why-the-ukraine-crisis-is-the-wests-fault
ins Deutsche übersetzt: John J. Mearsheimer: Putin reagiert. Warum der Westen an der Ukraine-Krise schuld ist; URL:
————-
Martin Zeis
globalcrisis/globalchange News
martin.zeis@gmxpro.net

Seit Weltkriegsende ist die CIA in der Ukraine aktiv – JW – Paul Schreyer 22.09.2014

JW 22.09.2014 / Thema / Seite 10

»Freedom and Democracy«

Seit Weltkriegsende ist die CIA in der Ukraine aktiv: von der Unterwanderung der Kulturszene über die Inszenierung einer »orangen Revolution« bis zur heutigen Militärberatung

Paul Schreyer
In der Ukraine-Krise liegt der mediale Fokus weiterhin auf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Was will er, was plant er, was denkt er? So fragen viele Kommentatoren und vermeiden dabei in der Regel einen ähnlich gründlichen Blick in die andere Richtung, gen Westen. Nicht wenige Beobachter waren daher überrascht, diesen selbstkritischen Blick nun in der aktuellen September­ausgabe der altehrwürdigen Zeitschrift Foreign Affairs zu entdecken, bekanntlich herausgegeben vom konservativen New Yorker Eliteklub »Council on Foreign Relations«. (…)
http://www.jungewelt.de/2014/09-22/001.php
Der hier  (in der Jungen Welt) abgedruckte Text ist eine ergänzte Version eines Kapitels aus dem aktuellen Buch »Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren« von Paul Schreyer und Mathias Bröckers aus dem Westend Verlag in Frankfurt am Main. Der Titel ist im jW-Shop erhältlich.
Paul Schreyer ist freier Autor und Journalist, u. a. für das Onlinemagazin Telepolis.

Aufruf zum Tag der Wahrheit – online Veranstaltung am 03.10.2014

#TagDerWahrheit  #FreePress 
Der Aufruf zum Tag der Wahrheit ist eine rein ONLINE basierte Veranstaltung, mit der Absicht einer viralen Verbreitung im Netz. Eure ZUSAGE (für oben genannte Veranstaltung) verlangt keinen Besuch eines Veranstaltungsortes am 3.Oktober. Oben genannter Aufruf ist das NETZ selbst. 

EDIT 12.SEPTEMBER: Aus diesem Aufruf resultiernde Veranstaltungen finden natürlich auch draußen statt. 

Ihr unterstützt durch Eure Zusage jeden Schritt in eine neue Pressekultur.

‪#‎TagDerWahrheit‬ ‪#‎FreePress‬
Der Aufruf zum Tag der Wahrheit ist eine rein ONLINE basierte Veranstaltung, mit der Absicht einer viralen Verbreitung im Netz. Eure ZUSAGE (für oben genannte Veranstaltung) verlangt keinen Besuch eines Veranstaltungsortes am 3.Oktober. Oben genannter Aufruf ist das NETZ selbst.

EDIT 12.SEPTEMBER: Aus diesem Aufruf resultiernde Veranstaltungen finden natürlich auch draußen statt.

Ihr unterstützt durch Eure Zusage jeden Schritt in eine neue Pressekultur.

Tag der Wahrheit – am 03.10.2014 – Ehrliche Journalisten verweigern Kriegstreiberdienst

https://www.facebook.com/events/744780738912261
Bitte TEILNEHMEN und FREUNDE EINLANDEN, um diesen Aufruf an alle Journalisten zu unterstützen.

Am 3. Oktober 2014 ist „Tag der Wahrheit“. Alle weisungsgebundenen Journalisten sind aufgerufen, kollektiv in Lügenstreik zu treten, den Kriegstreiberdienst zu verweigern, keine Propaganda mehr zu verbreiten und einen Tag lang nur nach bestem Wissen und Gewissen objektiv zu berichten – oder zu schweigen.

Im Zeitalter des Internets werden die Massenmedien zum Auslaufmodell, denn Manipulation und Lügen können sich wegen der zunehmenden Vernetzung der Menschen immer weniger halten. Sinkende Einschaltquoten und Auflagenzahlen sind die logische Folge und immer deutlicher erkennbar. Der Jobverlust ist nur eine Frage der Zeit für alle Journalisten, die ihre Redaktionsfirma nicht auf einen ehrenhaften Kurs lenken. Währenddessen tut sich eine immer größere Marktlücke für ehrlichen Journalismus auf.

Wir bitten alle, die den Aufruf zum Tag der Wahrheit unterstützen, sich als Teilnehmer in diese Veranstaltung einzutragen, alle Freunde einzuladen und die Social Community Tags #TagDerWahrheit und #FreePress bei der Verbreitung der Idee zu nutzen.

P.S.:
 #TagDerWahrheit 2014 ist eine rein ONLINE basierte Veranstaltung, mit der Absicht einer viralen Verbreitung im Netz. Eure ZUSAGE verlangt keinen Besuch eines Veranstaltungsortes am 3.Oktober. Der Veranstaltungsort ist das NETZ selbst. Durch eure Zusage unterstützt ihr den Sinn der Veranstaltung.
 Es ist sehr wichtig, dass ALLE Leute hieran TEILNEHMNEN und ALLE Leute diese Facebook-Veranstaltung TEILEN. Je mehr Leute das tun, umso mehr werden JOURNALISTEN die Unterstützung im NETZ spüren. Bleibt es bei einer niedrigen Teilnehmerzahl, werden wenige Ihren Job hinterfragen. Deswegen bitte, ALLE an dieser Veranstaltung teilnehmen! Zeigen wir IHNEN, dass sie auf uns zählen können.

zerohedge – The PetroYuan Cometh … de-dollarization across the world’s energy trade; Sep 21, 2014

Anfang der weitergeleiteten E‑Mail:

Von: „Martin Zeis“ <Martin.zeis>
Datum: 22. September 2014 10:29:19 MESZ
An: gc-special-engl%Martin.zeis
Betreff: zerohedge – The PetroYuan Cometh … de-dollarization across the world’s energy trade; Sep 21, 2014

zerohedge, Spp 21, 2014 — www.zerohedge.com/news/2014-09-21/petroyuan-cometh-china-docks-navy-destroyer-irans-strait-hormuz-port

The PetroYuan Cometh: China Docks Navy Destroyer In Iran’s Strait Of Hormuz Port

Since China fired its first ‚official‘ shot across the Petrodollar bow a year ago, there has been an increasing groundswell of de-dollarization across the world’s energy trade (despite Washington’s exclamations of ‚isolated‘ non-dollar transactors). The rise of the PetroYuan has not been far from our headlines in the last year, with China increasingly leveraging its rise as an economic power and as the most important incremental market for hydrocarbon exporters, in the Persian Gulf and the former Soviet Union, to circumscribe dollar dominance in global energy – with potentially profound ramifications for America’s strategic position. And now, as AP reports, for the first time in history, China has docked a Navy Destroyer in the Southern Iranian port of Bandar-Abbas – right across the Straits of Hormuz from ‚US stronghold-for-now‘ Bahrain and UAE. (…)

As we concluded previously,
History and logic caution that current practices are not set in stone. With the rise of the “petroyuan,” movement towards a less dollar-centric currency regime in international energy markets – with potentially serious implications for the dollar’s broader standing – is already underway.

As China has emerged as a major player on the global energy scene, it has also embarked on an extended campaign to internationalise its currency. A rising share of China’s external trade is being denominated and settled in renminbi; issuance of renminbi-denominated financial instruments is growing. China is pursuing a protracted process of capital account liberalisation essential to full renminbi internationalisation, and is allowing more exchange rate flexibility for the yuan. The People’s Bank of China (PBOC) now has swap arrangements with over thirty other central banks—meaning that renminbi already effectively functions as a reserve currency.

Chinese policymakers appreciate the “advantages of incumbency” the dollar enjoys; their aim is not for renminbi to replace dollars, but to position the yuan alongside the greenback as a transactional and reserve currency. Besides economic benefits (e.g., lowering Chinese businesses’ foreign exchange costs), Beijing wants – for strategic reasons – to slow further growth of its enormous dollar reserves. China has watched America’s increasing propensity to cut off countries from the U.S. financial system as a foreign policy tool, and worries about Washington trying to leverage it this way; renminbi internationalisation can mitigate such vulnerability. More broadly, Beijing understands the importance of dollar dominance to American power; by chipping away at it, China can contain excessive U.S. unilateralism. (…)

China has long incorporated financial instruments into its efforts to access foreign hydrocarbons. Now Beijing wants major energy producers to accept renminbi as a transactional currency – including to settle Chinese hydrocarbon purchases – and incorporate renminbi in their central bank reserves. Producers have reason to be receptive. China is, for the vastly foreseeable future, the main incremental market for hydrocarbon producers in the Persian Gulf and former Soviet Union. Widespread expectations of long-term yuan appreciation make accumulating renminbi reserves a “no brainer” in terms of portfolio diversification. And, as America is increasingly viewed as a hegemon in relative decline, China is seen as the preeminent rising power. Even for Gulf Arab states long reliant on Washington as their ultimate security guarantor, this makes closer ties to Beijing an imperative strategic hedge. For Russia, deteriorating relations with the United States impel deeper cooperation with China, against what both Moscow and Beijing consider a declining, yet still dangerously flailing and over-reactive, America.

For several years, China has paid for some of its oil imports from Iran with renminbi; in 2012, the PBOC and the UAE Central Bank set up a $5.5 billion currency swap, setting the stage for settling Chinese oil imports from Abu Dhabi in renminbi – an important expansion of petroyuan use in the Persian Gulf. The $400 billion Sino-Russian gas deal that was concluded this year apparently provides for settling Chinese purchases of Russian gas in renminbi; if fully realised, this would mean an appreciable role for renminbi in transnational gas transactions. (…)

zerohedge_The-PetroYuan-Cometh140921.pdf