Must read — „Malaysian Flight MH17 crash analysis, by The Russian Union of Engineers “ (16 p); published Sep 18, 2014

Anfang der weitergeleiteten E‑Mail:

Von: „Martin Zeis“ <Martin.zeis>
Datum: 19. September 2014 17:58:53 MESZ
An: gc-special-engl%Martin.zeis
Betreff: Must read — „Malaysian Flight MH17 crash analysis, by The Russian Union of Engineers“ (16 p); published Sep 18, 2014

Dear all,

yesterday the report „Malaysian Flight MH17 crash analysis, by The Russian Union of Engineers“ (16 p) was published on the blog „vineyardsaker.blogspot.com“ – the original Russian version and the translated English version.

The documents are available (doc/docx-format) via URL:
http://vineyardsaker.blogspot.de/2014/09/malaysian-flight-mh17-crash-analysis-by.html

For those who prefer the free ODT or PDF format the reports are available via Google Drive:
https://drive.google.com/folderview?id=0ByibNV3SiUoock9qVE5xWGtJSjA&usp=sharing

Further the documents are attached (pdf-format).

Greets,
Martin Zeis

MH17_Report_Russian_Union_of_Engineers_RU_Original.pdf
MH17_Report_Russian_Union_of_Engineers140818.pdf

Kritische Veranstaltung in Dortmund: Eckart Spoo zur Rolle der Medien im Ukraine-Konflikt

Die Propagandaschau

„Aufklärung und Propaganda in neuen Vorkriegszeiten – Die Rolle der Medien im Ukraine-Konflikt und im neuen Wirtschaftskrieg gegen Russland“.

eckart_spoo_dortmundSo lautete der Titel eines Referats von Eckart Spoo auf einer Veranstaltung von NachDenkTreff und Attac Dortmund sowie dem Fachbereich 8 (Medien) von ver.di in den Räumen der Auslandsgesellschaft Dortmund.
Eckart Spoo (Jahrgang 1936) war Redakteur der Frankfurter Rundschau, Vorsitzender der Deutschen Journalisten-Union und ist Mitbegründer der Zeitschrift Ossietzky.

„Die öffentlich-rechtlichen Anstalten erhalten von uns Milliardenbeträge (siebeneinhalb Milliarden im Jahr), damit sie uns zutreffend und umfassend informieren. Aber die Informationen, die sie uns aus der Ukraine liefern, sind einseitig, parteiisch, unwahr oder halb wahr, was noch gefährlicher ist“, kritisiert Eckart Spoo.

Bericht über die Veranstaltung von Claus-Dieter Stille in der Neopresse.

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Ex-US-Handelsbeauftragte Miriam SAPIRO zur (geo)strategischen Bedeutung von TTIP u. a. Freihandelsabkommen

Anfang der weitergeleiteten E‑Mail:

Von: „Martin Zeis“ <Martin.zeis>
Datum: 19. September 2014 06:23:38 MESZ
An: gc-special01%Martin.zeis
Betreff: Ex-US-Handelsbeauftragte Miriam SAPIRO zur (geo)strategischen Bedeutung von TTIP u. a. Freihandelsabkommen

– gepostet von Elke SCHENK – 18.09.2014 21:55 – e.schenk

Anfang der weitergeleiteten E‑Mail:

Von: „Martin Zeis“
Datum: 19. September 2014 06:23:38 MESZ
An: gc-special01%Martin.zeis@gmxpro.net
Betreff: Ex-US-Handelsbeauftragte Miriam SAPIRO zur (geo)strategischen Bedeutung von TTIP u. a. Freihandelsabkommen

– gepostet von Elke SCHENK – 18.09.2014 21:55 – e.schenk@gmx.eu —

Betreff: Ex-US-Handelsbeauftragte zur (geo)strategischen Bedeutung von TTIP u. a. Freihandelsabkommen

Hallo zusammen,

während deutsche Politiker sich noch damit befassen, die Gefahren des TTIP klein- und die Vorteile groß zu reden, hat die frühere US-Handelsbeauftragte Miriam Sapiro in ihrem Report „Why Trade Matters“ für The Brookings Institution ziemlich deutlich die (geo)strategischen Hintergründe und Vorteile der umfassenden Freihandelsabkommen TPP und TTIP für die USA (!) ausgedrückt – laut Abstract des Atlantic Council TTIP-Blogs:

(http://www.atlanticcouncil.org/blogs/ttipaction)

„that it is imperative for the United States to strengthen its economic alliances to ensure US economic security and international stability.“

Also die USA wollen ihre ökonomischen Allianzen stärken und die wirtschaftliche Sicherheit der USA und die internationale Stabilität gewährleisten.

Der gesamte Report ist abrufbar unter:

Klicke, um auf trade%20global%20views_final.pdf zuzugreifen

Die angeführten Zitate stammen aus dem Report, Hervorhebungen von mir.
– gepostet von Elke SCHENK – 18.09.2014 21:55 – e.schenk@gmx.eu —

Betreff: Ex-US-Handelsbeauftragte zur (geo)strategischen Bedeutung von TTIP u. a. Freihandelsabkommen

Hallo zusammen,

während deutsche Politiker sich noch damit befassen, die Gefahren des TTIP klein- und die Vorteile groß zu reden, hat die frühere US-Handelsbeauftragte Miriam Sapiro in ihrem Report „Why Trade Matters“ für The Brookings Institution ziemlich deutlich die (geo)strategischen Hintergründe und Vorteile der umfassenden Freihandelsabkommen TPP und TTIP für die USA (!) ausgedrückt – laut Abstract des Atlantic Council TTIP-Blogs:

(http://www.atlanticcouncil.org/blogs/ttipaction)

„that it is imperative for the United States to strengthen its economic alliances to ensure US economic security and international stability.“

Also die USA wollen ihre ökonomischen Allianzen stärken und die wirtschaftliche Sicherheit der USA und die internationale Stabilität gewährleisten.

Der gesamte Report ist abrufbar unter:

Klicke, um auf trade%20global%20views_final.pdf zuzugreifen

Die angeführten Zitate stammen aus dem Report, Hervorhebungen von mir.

Die strategische Dimension sieht Sapiro darin, dass die USA im Zentrum der zwei wichtigsten Handelsgebiete stünden und ihre Führungsrolle in der Regelsetzung ausüben könnten, z. B. um Wettbewerbsnachteile durch staatlich kontrollierte Firmen oder Subventionen zu überwinden:

„The Strategic Dimension
The strategic elements of an ambitious trade agenda further underscore the importance of moving ahead promptly to conclude TPP and TTIP, and creating the public and legislative support necessary to do that.
From a U.S. perspective, both of these new partnerships would effectively work together to position the United States at the center of two of the most significant trading areas in the world. As foreign companies make deci-
sions on where to build and invest, the combination of reduced barriers for imports and exports, decreasing energy costs and a skilled workforce would be hard to beat. They would also enable the United States to maintain a leading role in setting the rules and norms that will govern international trade for the foreseeable future, such as with respect to state-owned enterprises, labor and environment. Such standards are critical to enable U.S. companies to compete fairly against firms that are subsidized or managed by their governments, as well as against firms that would otherwise not be obligated to uphold labor rights or protect the environment.“ (S. 11)

Wegen der Gegensanktionen Russlands würde die EU Wachstumsimpulse aus dem TTIP benötigen. (Dieses Gejammer wirkt allerdings wie Krokodilstränen, denn es sind die USA, die die EU vor sich her hetzen, die Sanktionen zu verschärfen.)

Darüber hinaus sei das durch TTIP zu erwartende Wachstum erforderlich, um die beim NATO-Gipfel verabredeten höheren Rüstungsbeiträge zu leisten:

„Stronger economic growth in Europe may also enable European members of NATO to meet their defense spending commitments, which is particularly important in light of NATO’s responsibilities to its eastern members bordering Russia.“

Den Handelabkommen könnten andere Länder beitreten, die darin einen Anreiz für ökonomischen Reformen und zur weiteren Marktliberalisierung und der Geltung des Rechts fänden („rule of law“) – ähm ob sie die Schiedsgerichte damit meint oder die Ausschaltung der rechtsetzenden Parlamente???

„For a number of countries, the prospect of being invited to join TTIP in the future can provide strong incentives to embrace economic reforms and market liberalization more quickly and more effectively. Turkey is such a country.“

Von der Türkei erwarten die USA, dass sie bzgl. ihrer Wirtschaftsreformen in Vorleistung geht, um die Ernsthaftigkeit der türkischen Reformbemühungen unter Beweis zu stellen, bevor sie zum TTIP-Beitritt zugelassen würde.

TTIP can also be important for strengthening relations between the west and countries such as Ukraine, Georgia and Moldova, for the path to a closer trade partnership may well be faster than the road to NATO or even EU membership.“ (S. 13)

Das heißt, TTIP wird von den USA als Instrument gesehen, ost- und südosteuropäische Länder in die marktliberale Ordnung einzufügen und den US-Unternehmen Zugang zu diesen Ländern zu verschaffen. Zwischen der Türkei und der EU gibt es beispielsweise schon seit Jahrzehnten ein Freihandelsabkommen. Bemerkenswert scheint mir auch, dass das TTIP für die osteuropäischen Länder sozusagen als Vorstufe eines NATO- oder EU-Beitritts betrachtet wird.

Die weiteren Ausführungen zu Afrika und Asien zeigen den berechnenden Blick auf diese Regionen sowie den Anspruch der USA, die Handels-Fäden in der Hand zu halten.

Mit TTIP und TPP würden Schlüsselallianzen zementiert. Die aufgeführten Herausforderungen zeigen, worin für die US-Seite die wesentlichen Ziele liegen:
„The economic value of reducing trade barriers and the importance of cementing key economic alliances through TPP and TTIP, as well as bolstering greater economic and political stability in other regions, is clear but so are the challenges to advancing this far-reaching agenda. … The TTIP and TPP negotiations share a number of common challenges, especially given their level of ambition and scope in seeking to eliminate tariffs, reduce non-tariff barriers, protect investment, promote intellectual property and innovation, and modernize existing trade rules.“ (S. 15)

„It is vital that the United States be able to continue to exercise a leadership role in advancing not only the TPP and TTIP partnerships, but a far-reaching trade agenda more broadly.“ (S.20)

Ohne eine expansive Handelspolitik könne sich die US-Wirtschaft nicht wie gewünscht erholen:

„With 95 percent of the world’s population living outside of the United States, America cannot recover its economic footing as quickly or as effectively without the ability to deliver on an expansive trade agenda.“ (S. 21)

Die US-Handelspolitik gelte jedoch nicht nur wirtschaftlichen Zielen, sondern nationalen Sicherheitsinteressen, die weltweit wahrgenommen werden sollen:
For America to forego a chance to cement its economic alliances with major partners in Asia and Europe at this time of turmoil in international politics would be a missed opportunity to advance U.S. economic and national
security interests worldwide.“ (S. 21)

Die US-Handelspolitik wird als ein Element der globalen politischen und militärischen Hegemonie der „einzigen Weltmacht“ eingeordnet.
Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist ebenfalls, dass die US-Beauftragte für Europa und Eurasien, Victoria-„Fuck-the-EU“-Nuland, in ihrer ersten Rede vor dem auswärtigen Ausschuss des US-Senates am 14.11.2013 nicht nur die seither oft zitierten 5 Mrd US-Dollar nennt, mit denen seit 1991 der Regime Change in der Ukraine befördert wurde, sondern auch das TTIP in die US-Osteuropa-Strategie einbettet:

Die östliche Partnerschaft „‚ist auch ein Schritt hin zu der langfristigen Vision eines vernetzteren Wirtschaftsraums, der von Lissabon bis Donezk reicht und der angeregt wird durch marktorientierte Reformen, wachsenden Wohlstand und eine sich vertiefende Demokratie. In dieser Absicht verhandeln die EU und die Vereinigten Staaten die Transatlantische Freihandelszone TTIP, die Wachstum, Investitionen und Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks verspricht, sowie ein regelbasiertes globales Handelssystem mit hohen Standards.'“ (Zit. nach Bröckers/Schreyer: Wir sind die Guten, S. 101 f, Hervorh. E.S.).
Viele Grüße

Elke Schenk

Jüdische Allgemeine: Ukraine: „Mit Nazis gegen Putin“

Anfang der weitergeleiteten E‑Mail:

Von: Elke Schenk <e.schenk>
Datum: 19. September 2014 09:06:09 MESZ
An: globalcrisis%martin.zeis
Betreff: Jüdische Allgemeine: Ukraine: „Mit Nazis gegen Putin“

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/20268

Meinung

Ukraine: Mit Nazis gegen Putin

Das ZDF lässt Hakenkreuze auf den Helmen des Asow-Bataillons unkommentiert

18.09.2014 – von Armand Pressericon_author.gif

Am Montag, den 8. September, berichtete das ZDF in der Nachrichtensendung »Heute« über die neuesten Entwicklungen im Ukraine-Konflikt. Dabei wurden Soldaten des Asow-Bataillons gezeigt, die für die ukrainische Regierung die Stadt Mariupol beschützen sollen. An ihrer Montur und ihren Helmen waren deutlich Hakenkreuze und SS-Runen zu sehen.

Dies blieb völlig unkommentiert im Beitrag des öffentlich-rechtlichen Senders. Wo ist die journalistische Sorgfaltspflicht des ZDF geblieben? Wo bleibt der Aufschrei aller 77 gesellschaftlich relevanten Mitglieder, die im Fernsehrat vertreten sind? Dürfen die derzeitigen Leitlinien der deutschen Außenpolitik durch eine eindeutige Kommentierung in einem Fernsehbeitrag ad absurdum geführt werden? Die Antwort lautet anscheinend eindeutig: Nein.

Mariupol Die Aversion gegen die russische Politik wird gepflegt und wächst. »Putinisieren« ist zu einem Modewort in politischen Kommentaren geworden. Wird unsere sogenannte westliche Freiheit in Mariupol nun auch schon von paramilitärischen, faschistischen, der NS-Ideologie anhängenden Einheiten verteidigt? Amnesty International hat den ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk aufgefordert, dem entsetzlichen Treiben der marodierenden Milizen ein Ende zu setzen. Mehr als 40 selbst ernannte Freischärler-Gruppen dürfen derzeit mit Duldung der ukrainischen Führung mit Waffengewalt die viel beschworene nationale Einheit der Ukraine torpedieren.

Hinzu kommen die folgenden verfehlten politischen Signale der vergangenen Tage: der Beginn des Baus einer 2300 Kilometer langen Befestigungsmauer als »antirussischer Schutzwall«; neue Sanktionen der EU, um Russland zu einem Friedenskurs in der Ukraine-Krise zu bewegen; die deutsche Bundeskanzlerin stellt der Ukraine eine Mitgliedschaft in der Nato in Aussicht, EU-Kommissionspräsident Barroso 760 Millionen Euro Steuergelder und den EU-Beitritt. Wo soll das hinführen?

Irrsinn Der politische Irrsinn der EU geht offensichtlich unvermindert weiter. Aber wir als Bürger der Bundesrepublik Deutschland haben die Pflicht, uns dagegen zu wehren, dass wir uns einer ukrainischen Regierung verpflichtet fühlen sollen, die bereit ist, ihre politischen Ziele mit allen Mitteln zu erreichen – wenn es sein muss, auch mit nazistischen Gruppierungen.

Die Aufgabe der Medien ist es, als unabhängige Instanz auf Missstände hinzuweisen. Der Spruch »Mit dem Zweiten sieht man besser« ist offenbar nur eine leere Worthülse.

Der Autor ist Radiomoderator bei »Rock Antenne« und war langjähriges Vorstandsmitglied der IKG München.

Viele Grüße

Elke Schenk

globalcrisis-globalchange/News