Der Mann des Westens und die Neonazis |
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| Der Ukraine stehen Parlamentswahlen bevor. Der US-Favorit Arsenij Jazenjuk setzt dabei auf die Popularität faschistischer Milizionäre –
Von THOMAS EIPELDAUER, 15. September 2014 –
Arsenij Jazenjuk wurde dann auch, nachdem Janukowitsch Ende Februar das Land verlassen hatte, amtierender Ministerpräsident der Ukraine und begann eine Politik die ökonomisch nicht anders als neoliberal, politisch als nationalistisch und chauvinistisch beschrieben werden kann. Der Einfluss von landeseigenen Oligarchen blieb bestimmend, gleichzeitig leitete Jazenjuk eine starke Bindung an westliche Institutionen wie den Internationalen Währungsfonds (IWF) ein und begann eine Politik der Austerität und Kürzungen. Kürzlich machte er Schlagzeilen, weil er den Bau einer tausende Kilometer langen Mauer an der Grenze zu Russland vorschlug. (…) |

Im Great Game um die Macht in der Ukraine nach dem Sturz von Ex-Präsident Viktor Janukowitsch war Arsenij Jazenjuk stets der Mann der USA. In Washington machte man daraus keinen Hehl und spätestens seit dem an die Öffentlichkeit geratenen Gespräch zwischen der US-Diplomatin Victoria Nuland und dem amerikanischen Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, war klar, dass der Weggefährte Julia Timoschenkos in der Gunst der politischen Elite der Vereinigten Staaten weit oben stand.
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